Planung

Wege zur Planung und mögliche Stolpersteine

Ziele und Massnahmen koordinieren

Idealerweise folgt auf die Situationsanalyse eine Klärung des gemeinsamen Verständnisses und der übergeordneten Ziele (Befähigungsvision), die dann in konkrete Planungsziele für alle Beteiligte runtergebrochen und gemeinsam vereinbart werden. Dies kann an einem Runden-Tisch-Gespäch erfolgen.

Sandra Bänziger schildert, wie sie gemeinsam mit allen Beteiligten an einem Runden-Tisch-Gespräch sicherstellt, dass die interdisziplinären Förderziele mit den fachspezifischen und den besonderen heilpädagogischen Zielen gut aufeinander abgestimmt sind.

Gemeinsame Ziele

Allerdings läuft es in der Praxis nicht immer so geordnet und zielführend ab. Andrea Räss beschreibt, was passiert, wenn ein gemeinsames Verständnis zu den längerfristigen Zielen fehlt.

Gemeinsame Planung

In ihrem Gespräch rund um die konkrete Planung und Umsetzung von Zielen führen Vera Görgen und Bettina Wittner aus, wo ihnen Missverständnisse, Stolpersteine und Schwierigkeiten in ihrem Berufsalltag begegnen. Gerade in dem eben von Andrea Räss beschriebenen “Überlebensmodus” werden Ziele im Gespräch vereinbart, bei denen die Umsetzung nicht mitbedacht wurde. Oder man wird mit Eltern konfrontiert, die sich an der gemeinsamen Planung nicht beteiligen wollen oder können.

Nicht alles ist machbar

Auf dem Weg zur Planung optimaler Lerngelegenheiten stösst Andrea Räss aber auch an Grenzen. Ihre Arbeit ist eingebunden in ein Netzwerk, in dem andere Partner manchmal auch nicht mitmachen. Mehr Druck bringt dabei selten das gewünschte Ergebnis.


 

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