Studium und Lehre bei ADHS
Erfahrungsberichte und Literaturtipp
Erfahrungsberichte
Das Universitätsleben mit ADHS meistern
Der Erfahrungsbericht „Das Universitätsleben mit ADHS meistern: Strategien für Erfolg“ zeigt die persönlichen Erfahrungen einer Studentin, die ihr Studium vor und nach ihrer ADHS-Diagnose vergleicht und daraus praktische Tipps ableitet.
- Welche ADHS-Symptome (exekutive Funktionen, Impulsivität, Hyperaktivität, Ablehnungsempfindlichkeit, Reizüberflutung) das Studium besonders erschweren
- Konkrete persönliche Strategien gegen Unpünktlichkeit und Aufschieben (z. B. 15-Minuten-Puffer, Aufgaben in kleine Schritte zerlegen, Lerngruppen)
- Wie man die passende Uni findet, Unterstützung früh einrichtet (Lernanpassungsplan, akademische Beratung) und ein soziales Netzwerk aufbaut
- Gesetzliche Verpflichung von Hochschulen, Studierende mit Behinderungen wie ADHS zu unterstützen – z. B. durch mehr Zeit bei Prüfungen, ruhige Arbeitsplätze, verlängerte Fristen, Aufzeichnungserlaubnis für Vorlesungen
- Diskussion zu ADHS-Medikation als möglicher Baustein (kombiniert mit Therapie und Lebensstil)
Studieren mit ADHS? 6 Learnings aus 20 Semestern studium
Im YouTube-Erfahrungsbericht „Studieren mit ADHS? 6 Learnings aus 20 Semestern Bachelor- und Masterstudium“ teilt die Betreiberin des Kanals Akademisch, aber anders ihre persönlichen Erkenntnisse aus 10 Jahren Universitätsstudium. Sie schloss ihren Bachelor und Master mit Bestnoten ab – ohne zu wissen, dass sie ADHS hat; die Diagnose erhielt sie erst im Anschluss. Das Video beleuchtet auf ermutigende Weise die Herausforderungen und Chancen des universitären Systems.
Literaturtipp
Studieren und Promovieren mit ADHS von Cosma Hoffmann
Ein praxisorientierter Ratgeber für Studierende und Promovierende mit ADHS – und gleichzeitig für Lehrende, die sie betreuen. Das Buch bündelt Strategien und Reflexionsfragen, die gezielt auf die besonderen Hürden im Wissenschaftsalltag zugeschnitten sind: Klausuren, selbstgesteuerte Lernphasen, Vorlesungen, Zeitmanagement sowie der Umgang mit eigenen Ressourcen und Stärken. Auch geschlechtsspezifische Aspekte werden berücksichtigt. Zwei Fallbeispiele mit unterschiedlichen Lebenssituationen ziehen sich durch das Buch und machen die Inhalte greifbar.
