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Was wir tun / Nachhaltigkeitsberichterstattung

3 Einblicke in umgesetzte Massnahmen

Zu den 2024 erstellten Grundlagendokumente zur Nachhaltigen Entwicklung gehört ein Aktionsplan inkl. Massnahmenkatalog. Im Folgenden werden ein paar umgesetzte und gestartete Massnahmen pro Handlungsfeld vorgestellt.

Handlungsfeld Ausbildung

Im Frühlingssemester 2025 wurden die ersten Workshops zur „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ in den neuen Studiengänge Bachelor Logopädie und Psychomotoriktherapie durchgeführt. Die Workshops bieten den Studierenden die Möglichkeit, die Schnittstellen zwischen der BNE und ihren Professionen kennenzulernen und so einen Transfer in ihre Praxis herzustellen.

Zwischen 2025 und 2027 engagieren sich die Beauftragten für NE gemeinsam mit weiteren Pädagogischen Hochschulen am Projekt „Stärkung einer nachhaltigen Kultur an Schweizer Hochschulen“ (projektgebundene Beiträge 2025-2028). Anhand einer hochschulübergreifenden Kooperation werden für eine zukunftsfähige Lehrer:innenbildung (inkl. der Ausbildung an der HfH) die BNE weiterentwickelt, Studienfächer vernetzt und grundsätzlich Bildung als Anliegen gestärkt.

Ab 2026 wird die Implementierung der transversalen Themen in der Lehre anhand eines strategischen Projekts vorangetrieben. Die Sichtbarkeit und die Bedeutung der transversalen Themen wird dadurch gestärkt.

Handlungsfeld Forschung&Entwicklung

Für die Forschenden ist eine Checkliste geschaffen worden, die dabei unterstützt, Forschungsprojekte anhand nachhaltiger Prinzipien und Kriterien zu planen und durchzuführen.

Weiter werden Rahmenbedingungen zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen aufgebaut bzw. kontinuierlich weiterentwickelt. Beispielsweise fördert eine aufgebaute Metadatenbank sowie eine Webseite zur Bewerbung von Open Data die Wiederverwendung von Forschungsdaten. Zum nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen soll auch das Projekt ZeMa beitragen, dass die zentrale Verwaltung von Lehr- und Forschungsmaterialien vorsieht. Ebenfalls wird der Bereich Open Science (insb. Open Access, Open Research Data und Open Educational Resources) an der HfH gefördert.

Das Sensibilisieren für finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, die nachhaltige wissenschaftliche Bestrebungen fördern, erleichtert den Zugang zur Thematik für Forschende. Dazu gehören u.a. Förderung von Open Access Publikationen, Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und des wissenschaftlichen Austausches und Vernetzung. So werden u.a. Ausschreibungen zu SNF-Projekten, die einen Bezug zur Nachhaltigen Entwicklung aufweisen, expliziter kommuniziert. Dies erhöht die Teilnahme an diesen Projekten durch HfH-Mitarbeitende.

Handlungsfeld Betrieb

Das Handlungsfeld „Betrieb“ ist umfassend und beinhaltet verschiedene Unterbereiche.

Campus / Abfallmanagement / Wiederverwendung von Material

Für das Ziel „nachhaltiger Umgang mit Ressourcen“ wurden Massnahmen für einen pappbecherfreien Campus umgesetzt. Im Zuge des Küchenumbaus (Januar 26) wurde eine neue Gastromaschine eingebaut und genügend Keramiktassen in neuen Wandboards angeschafft.

Veranstaltungsmanagement

Um die Planung und Durchführung von Veranstaltungen an der HfH nach nachhaltigen und inklusiven Prinzipien zu gewährleisten, wurde der Leitfaden «Nachhaltige und inklusive Veranstaltungen» erstellt.

Personal

Die Human Ressources und die Nachhaltige Entwicklung teilen gemeinsame Ziele, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hochschulangehörigen umfassen. Im Rahmen der Kampagne «Wie geht’s dir?» wurde im Herbst 2025 das Thema „mentale Gesundheit in der Klimakrise“ in den Fokus gesetzt. Mit Posters sowie einem Tanz- und Poetry Slam Workshop wurde das Thema aufgenommen und anhand künstlerischen Zugängen „verstoffwechselt“ (Aussage einer Teilnehmerin).

Kommunikation und Marketing

Die Marketingprodukte (Give aways) sind nach ökologischen Kriterien ausgewählt worden und berücksichtigen wenn möglich die Nachhaltigkeitsprinzipien.

Controlling und Qualitätsmanagement

siehe CO2-Bilanzierung 2025

Handlungsfeld Governance

Zur Governance gehören die „klassischen“ Aufgaben der Funktion „Beauftragte für NE“. Dazu gehören Beobachtung/ Analyse, Orientierung und Koordination für Nachhaltigkeitsprozesse, Sensibilisierung für die Bedeutung von NE und Transfer (Ergebnisse des Nachhaltigkeitsprozesses diskutieren, vermitteln und weiterentwickeln). Diese Aufgaben werden in unterschiedlichen Settings wahrgenommen, wie in bilateralen Gesprächen, Sitzungsgefässen wie die erweiterte Hochschulleitungssitzung oder Präsentationen an Willkommensveranstaltungen für neue Mitarbeitende.

Handlungsfeld Nachhaltigkeitskommunikation

Um die Nachhaltige Entwicklung sichtbarer zu machen, werden auf der Homepage die Informationen dazu erweitert. Dies ersetzt einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht. Zusätzlich ist das Thema seit 2026 im Jahresbericht der HfH vertreten.

Handlungsfeld Transfer

Hochschulen sollen aktiv den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. «Sie fördern insbesondere die Produktion und den Transfer von Wissen, Innovationen sowie die Entwicklung von transformativen Kompetenzen, welche die für diesen Wandel erforderlichen individuellen und kollektiven Leistungen ermöglichen» (Positionspapier swissuniversities, S. 1). Transferaktivitäten können in unterschiedlichen Komplexitätsgraden erfolgen (Angebotsorientierung -> Austausch -> Ko-Konstruktion) und mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren. Die Entwicklung von transformativen Kompetenzen wurde in den Workshops zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung angeregt. Die Studierenden haben sich mit den Schlüsselkompetenzen von Nachhaltiger Entwicklung auseinandergesetzt, in Planspielen die Perspektivenübernahme geübt und in Gruppen Beispiele von „Handabdrücken“ (siehe Germanwatch) erstellt, die nicht-nachhaltige Strukturen ändern sollen.

 

Lizenz

Nachhaltigkeit an der HfH Copyright © Nathalie Hermann. Alle Rechte vorbehalten.

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