{"id":369,"date":"2026-09-18T13:36:39","date_gmt":"2026-09-18T11:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/?post_type=chapter&#038;p=369"},"modified":"2026-10-09T14:06:45","modified_gmt":"2026-10-09T12:06:45","slug":"test-zur-erfassung-numerisch-rechnerischer-fertigkeiten-vom-kindergarten-bis-zur-3-klasse-tedi-math","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/chapter\/test-zur-erfassung-numerisch-rechnerischer-fertigkeiten-vom-kindergarten-bis-zur-3-klasse-tedi-math\/","title":{"raw":"Test zur Erfassung numerisch-rechnerischer Fertigkeiten vom Kindergarten bis zur 3. Klasse (TEDI-MATH)","rendered":"Test zur Erfassung numerisch-rechnerischer Fertigkeiten vom Kindergarten bis zur 3. Klasse (TEDI-MATH)"},"content":{"raw":"von Liane Kaufmann, Hans-Christoph Nuerk, Martina Graf, Helga Krinzinger, Margarete Delazer, Klaus Willmes (2009)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-371 \" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-content\/uploads\/sites\/108\/2026\/09\/TEDI-MATH.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"341\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>1. Kindergarten (2. Halbjahr) bis 3. Klasse (1. Halbjahr)<\/li>\r\n \t<li>Einzeltest<\/li>\r\n \t<li>Einsatz Heil- und Sonderp\u00e4dagogik<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 20%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Objektivit\u00e4t<\/th>\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Reliabilit\u00e4t<\/th>\r\n<th style=\"width: 20%;text-align: left\">Validit\u00e4t<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 20%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"half\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"half\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td style=\"width: 20%\">Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td style=\"width: 20%\">Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind standardisiert und von Testleiter:innen unabh\u00e4ngig.<\/td>\r\n<td style=\"width: 20%\">Die berichteten Kennwerte fallen heterogen aus.<\/td>\r\n<td style=\"width: 20%\">Die Validit\u00e4t ist nur teilweise belegt.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDer TEDI-MATH ist ein standardisiertes Diagnostikinstrument f\u00fcr Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 3. Klasse. Er erfasst die beiden Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb. F\u00fcr die unteren Klassenstufen wird auch der Leistungsbereich \u00abZ\u00e4hlen und Z\u00e4hlprinzipien\u00bb \u00fcberpr\u00fcft.\r\n\r\nDer Test erfolgt im Einzelsetting. Abh\u00e4ngig vom Alter des Kindes werden aus insgesamt 28 Untertests unterschiedliche numerische und rechnerische Leistungsbereiche erfasst, indem das Kind durch Zeigen und\/oder m\u00fcndlich auf die Fragen der Lehrperson antwortet. Ab dem 1. Kindergarten (2. Halbjahr) bis zur 3. Klasse (1. Halbjahr) liegen f\u00fcr jedes Halbjahr eine Gesamt- und eine Kernbatterie als Test vor. Bei einem limitierten Zeitrahmen kann die Kernbatterie eingesetzt werden kann. Die Durchf\u00fchrungsdauer der Gesamtbatterie betr\u00e4gt f\u00fcr Kindergartenkinder durchschnittlich 30 Minuten, f\u00fcr Schulkinder rund 70 Minuten. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Kernbatterie werden maximal 45 Minuten ben\u00f6tigt. Es gilt zu beachten, dass einige Untertests in der Kernbatterie des TEDI-MATH mit einem reduzierten Itemset durchgef\u00fchrt werden.\r\n\r\nJe nach Altersstufe des Kindes werden mithilfe von 28 Untertests Kompetenzen im Bereich \u00abZahlenverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb erfasst. Im Bereich \u00abZahlverarbeitung\u00bb m\u00fcssen Kinder Anzahlen und arabische Zahlen miteinander vergleichen, aus vorgelesenen Zahlenpaaren die gr\u00f6ssere Zahl bestimmen, der Lehrperson Pl\u00e4ttchen in einem bestimmten Wert geben, Zahlen nach Diktat in arabischer Notation aufschreiben sowie Zahlen vorlesen. Im Bereich \u00abRechnen\u00bb zerlegen Sch\u00fcler:innen mithilfe von Bildern Mengen, l\u00f6sen Subtraktions- und Multiplikationsaufgaben im Zahlenraum bis 100 sowie schriftlich pr\u00e4sentierte Textaufgaben (Zahlenraum bis 20). Auch wird die Kenntnis arithmetischer Konzepte erhoben, indem das Kind begr\u00fcnden muss, ob eine erste Rechnung mit L\u00f6sung beim Rechnen einer zweiten Rechnung ohne L\u00f6sung hilfreich ist.\r\n\r\nDer TEDI-MATH differenziert im mittleren und unteren Leistungsbereich bereits ab dem Kindergartenalter, weshalb er sich im schulischen Kontext zur Fr\u00fcherkennung einer m\u00f6glichen Rechenschw\u00e4che eignet. Die qualitativen Beurteilungen einzelner Subtests liefern zus\u00e4tzlich Erkenntnisse, welche in die individuelle F\u00f6rderplanung einfliessen k\u00f6nnen. Das Verfahren dient in der Psychologie, Medizin und Therapie zur Diagnostik von Rechenst\u00f6rungen\/Dyskalkulie. Das Manual beinhaltet genauere Details zum Begriff der Rechenst\u00f6rungen\/Dyskalkulie.\r\n\r\nDer TEDI-MATH ist eine deutschsprachige Adaptation des \u00abTest Diagnostique des Comp\u00e9tences de Base en Math\u00e9matiques (TEDI-MATH)\u00bb. Die franz\u00f6sischsprachige Originalversion des TEDI-MATH wurde f\u00fcr 4- bis 9-j\u00e4hrige Kinder konzipiert und 2001 ver\u00f6ffentlicht (Van Nieuwenhoven, No\u00ebl &amp; Gr\u00e9goire, 2001). Die deutschsprachige Adaptation wurde durch eine Kernbatterie erg\u00e4nzt, die eine zeitschonende Erfassung von Rechenschwierigkeiten erm\u00f6glicht. Bei der Analyse der deutschsprachigen Normstichprobe stellte sich heraus, dass die sechs Bereiche des Originaltests nicht best\u00e4tigt werden konnten. Darauf beruhend testen Kern- und Gesamtbatterie in der deutschen Version die Bereiche \u00abZahlverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb. Zudem wird in den unteren Klassenstufen der Bereich \u00abZ\u00e4hlen und Z\u00e4hlprinzipien\u00bb \u00fcberpr\u00fcft.\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDer TEDI-MATH beruht auf der Annahme, dass es kein universales Entwicklungsmodell der Zahlverarbeitung und des Rechnens gibt. Stattdessen setzen sich numerisch-rechnerische F\u00e4higkeiten aus verschiedenen, voneinander unabh\u00e4ngigen Komponenten und Modulen zusammen. Der Test st\u00fctzt sich unter anderem auf das Triple-Code-Modell (Wilson &amp; Dehaena, 2007). Dieses geht von drei unabh\u00e4ngigen Modulen (visuell-arabische Zahlenform, verbal-phonologische Zahlenform und analoge Gr\u00f6ssenrepr\u00e4sentation) aus, die miteinander agieren.\r\n\r\nTEDI-MATH ber\u00fccksichtigt f\u00fcr einzelne Subtests der Kindergartenstufe auch Z\u00e4hlprinzipien und Z\u00e4hlfertigkeiten. Kinder k\u00f6nnen die Zahlwortreihe aufsagen (Fuson, 1988) und verstehen erste Z\u00e4hlprinzipien (Gallistel &amp; Gelman, 1992), etwa die Eins-zu-Eins-Zuordnung, die Stabilit\u00e4t der Z\u00e4hlwortabfolge und die Kardinalit\u00e4t. Kinder verbinden die Z\u00e4hlwortabfolge mit der Einsicht, welche Menge das jeweilige Z\u00e4hlwort repr\u00e4sentiert. Zur Entwicklung numerisch-rechnerischer F\u00e4higkeiten tr\u00e4gt auch der Erwerb des Zahlenverst\u00e4ndnisses und des Transkodierens bei. Das arabische Zahlensystem (Lesen und Schreiben arabischer Zahlen) muss dabei mit dem dekadischen Positionssystem verkn\u00fcpft werden (Geary, 2000). Es zeigt sich, dass mit zunehmendem Verst\u00e4ndnis, Transkodierfehler zur\u00fcckgehen (Seron &amp; Fayol, 1994). Dar\u00fcber hinaus liegt TEDI-MATH die Pr\u00e4misse zugrunde, dass beim Rechnen der Faktenabruf (Kopfrechnen), das prozedurale Rechnen (Wissen wie) und das konzeptuelle Rechnen (Wissen warum) miteinander verkn\u00fcpft werden m\u00fcssen. Dem konzeptuellen Wissen kommt dabei eine besondere Rolle zu (Kaufmann, Handl &amp; Th\u00f6ny, 2003).\r\n<h2>Objektivit\u00e4t<\/h2>\r\nDie Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind im Manual ausf\u00fchrlich und genau beschrieben. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung liegen wortw\u00f6rtliche Instruktionsanleitungen und erlaubte Hilfestellungen vor. Auch f\u00fcr die Auswertung gelten feste Regeln. Eine hohe Objektivit\u00e4t setzt die pr\u00e4zise Einhaltung der Durchf\u00fchrungsanleitung voraus.\r\n<h2>Reliabilit\u00e4t<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDie Retestreliabilit\u00e4t nach einem halben Jahr fiel ab der ersten Klasse f\u00fcr die gesamte Kernbatterie sowie die Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb heterogen aus. Die Werte bewegen sich zwischen r<sub>tt<\/sub> = .57 und r<sub>tt<\/sub> = .92. Die Retestreliabilit\u00e4t nach einem halben Jahr liegt im Kindergarten bei r<sub>tt<\/sub> = .23. Die tiefen Kennwerte werden mit heterogenen Entwicklungsverl\u00e4ufen begr\u00fcndet. Die Split-Half-Reliabilit\u00e4t wurde anhand der Odd-Even-Methode bestimmt. Die berichteten Werte f\u00fcr die Kernbatterie und die Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb sowie \u00abRechnen\u00bb (r<sub>tt<\/sub> = .84 bis r<sub>tt<\/sub> = .98) k\u00f6nnen als gut erachtet werden. Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) f\u00fcr den Gesamttestwert der Kernbatterie variiert und liegt zwischen \u03b1 = .58 und .89. Die tiefsten Werte wurden f\u00fcr den Kindergarten ermittelt.\r\n<h2>Validit\u00e4t<\/h2>\r\nDie Inhaltsvalidit\u00e4t gilt als gegeben, da die Aufgabenstellungen zu den Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb, \u00abRechnen\u00bb sowie \u00abZ\u00e4hlen und Z\u00e4hlprinzipien\u00bb theoretisch fundiert aus den jeweiligen Modellen abgeleitet sind. Zur Bestimmung der Kriteriumsvalidit\u00e4t wurden die Testleistungen mit der von der Lehrperson festgelegten Mathematiknote und der Selbsteinsch\u00e4tzung der Rechenleistung der Kinder ab der 1. Klasse verglichen. Die Testleistungen der Kinder im Kindergarten hingen nur in geringem Ausmass mit den eingesch\u00e4tzten Noten zusammen (r = -.15 bis r = -.35). Ab der 1. Klasse stimmten die Mathematiknoten ausreichend mit der Testleistung zusammen (r = -.37 bis r = -.73). Begr\u00fcndet werden diese Werte mit der fehlenden Routine der Kindergartenlehrpersonen bei der Vergabe von Mathematiknoten. Dar\u00fcber hinaus zeigte sich eine Korrelation mit der Selbsteinsch\u00e4tzung der Kinder (r = .24 bis r = .47).\r\n<h2>Normierung<\/h2>\r\nDie Normierung des BAKO 1-4 erfolgte im Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Juli 2002. Die Stichprobe umfasst insgesamt N = 876 Kinder aus f\u00fcnf deutschen Bundesl\u00e4ndern, wobei gezielt auf eine Repr\u00e4sentativit\u00e4t hinsichtlich l\u00e4ndlicher und st\u00e4dtischer Schulstandorte geachtet wurde. Es liegen Prozentrangnormen und T-Wert-Normen f\u00fcr die Anzahl korrekt gel\u00f6ster Items pro Klassenstufe vor.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Dehaene, S. (1999). <em>Der Zahlensinn oder warum wir rechnen k\u00f6nnen<\/em>. Berlin: Birkh\u00e4user.<\/li>\r\n \t<li>Fuson, K. (1988).<em> Children\u2019s counting and concepts of number<\/em>. New York: Springer.<\/li>\r\n \t<li>Gallistel, C. R. &amp; Gelman, R. (1992). Preverbal and verbal counting and computation. <em>Cognition, 44, <\/em>43-74.<\/li>\r\n \t<li>Geary, D. C. (2000). From infancy to adulthood: The development of numerical abilities. <em>European Child &amp; Adolescent Psychiatry, 9(2), <\/em>11-16.<\/li>\r\n \t<li>Kaufmann, L., Handl, P. &amp; Th\u00f6ny, B. (2003). Evaluation of a numeracy intervention program focusing on basic numerical knowledge and conceptual knowledge\u00a0: a pilot study. <em>Journal of Learning Disabilites, 36(6), <\/em>564-573.<\/li>\r\n \t<li>Kaufmann, L., Nuerk, H.-C., Graf, M., Krinzinger, H., Delazer, M. &amp; Willmes, K. (2009). <em>Test zur Erfassung numerisch-rechnerischer Fertigkeiten vom Kindergarten bis zur 3. <\/em><em>Klasse (TEDI-MATH).<\/em> Bern: Hogrefe.<\/li>\r\n \t<li>Seron, X. &amp; Fayol, M. (1994). Number transcoding in children: a functional analysis. <em>British Journal of Psychology, 12, <\/em>281-300.<\/li>\r\n \t<li>Van Nieuwenhoven, C. No\u00ebl, M.-P. &amp; Gr\u00e9goire, J. (2001). <em>TEDI-MATH. <\/em><em>Test Diagnostique des Comp\u00e9tences de Base en Math\u00e9matiques. <\/em>Paris: ECPA.<\/li>\r\n \t<li>Wilson, A. J. &amp; Dehaene, S. (2007). Number Sense and Developmental Dyscalculia. In D. Coch, G. Dawson &amp; K. Fischer (Eds.), <em>Human Behavior, Learning, and the Developing Brain: Atypical Development <\/em>(pp. 212-238). New York: Guilford Press.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma990094766020205521\">Testothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n\u00dcberpr\u00fcft: 09\/2026\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber diagnostische Verfahren.<\/a>","rendered":"<p>von Liane Kaufmann, Hans-Christoph Nuerk, Martina Graf, Helga Krinzinger, Margarete Delazer, Klaus Willmes (2009)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-371\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-content\/uploads\/sites\/108\/2026\/09\/TEDI-MATH.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"341\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>1. Kindergarten (2. Halbjahr) bis 3. Klasse (1. Halbjahr)<\/li>\n<li>Einzeltest<\/li>\n<li>Einsatz Heil- und Sonderp\u00e4dagogik<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 20%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Objektivit\u00e4t<\/th>\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Reliabilit\u00e4t<\/th>\n<th style=\"width: 20%;text-align: left\">Validit\u00e4t<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 20%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--half' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Halb gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--half' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Halb gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 20%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td style=\"width: 20%\">Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td style=\"width: 20%\">Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind standardisiert und von Testleiter:innen unabh\u00e4ngig.<\/td>\n<td style=\"width: 20%\">Die berichteten Kennwerte fallen heterogen aus.<\/td>\n<td style=\"width: 20%\">Die Validit\u00e4t ist nur teilweise belegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Der TEDI-MATH ist ein standardisiertes Diagnostikinstrument f\u00fcr Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 3. Klasse. Er erfasst die beiden Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb. F\u00fcr die unteren Klassenstufen wird auch der Leistungsbereich \u00abZ\u00e4hlen und Z\u00e4hlprinzipien\u00bb \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Der Test erfolgt im Einzelsetting. Abh\u00e4ngig vom Alter des Kindes werden aus insgesamt 28 Untertests unterschiedliche numerische und rechnerische Leistungsbereiche erfasst, indem das Kind durch Zeigen und\/oder m\u00fcndlich auf die Fragen der Lehrperson antwortet. Ab dem 1. Kindergarten (2. Halbjahr) bis zur 3. Klasse (1. Halbjahr) liegen f\u00fcr jedes Halbjahr eine Gesamt- und eine Kernbatterie als Test vor. Bei einem limitierten Zeitrahmen kann die Kernbatterie eingesetzt werden kann. Die Durchf\u00fchrungsdauer der Gesamtbatterie betr\u00e4gt f\u00fcr Kindergartenkinder durchschnittlich 30 Minuten, f\u00fcr Schulkinder rund 70 Minuten. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Kernbatterie werden maximal 45 Minuten ben\u00f6tigt. Es gilt zu beachten, dass einige Untertests in der Kernbatterie des TEDI-MATH mit einem reduzierten Itemset durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Je nach Altersstufe des Kindes werden mithilfe von 28 Untertests Kompetenzen im Bereich \u00abZahlenverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb erfasst. Im Bereich \u00abZahlverarbeitung\u00bb m\u00fcssen Kinder Anzahlen und arabische Zahlen miteinander vergleichen, aus vorgelesenen Zahlenpaaren die gr\u00f6ssere Zahl bestimmen, der Lehrperson Pl\u00e4ttchen in einem bestimmten Wert geben, Zahlen nach Diktat in arabischer Notation aufschreiben sowie Zahlen vorlesen. Im Bereich \u00abRechnen\u00bb zerlegen Sch\u00fcler:innen mithilfe von Bildern Mengen, l\u00f6sen Subtraktions- und Multiplikationsaufgaben im Zahlenraum bis 100 sowie schriftlich pr\u00e4sentierte Textaufgaben (Zahlenraum bis 20). Auch wird die Kenntnis arithmetischer Konzepte erhoben, indem das Kind begr\u00fcnden muss, ob eine erste Rechnung mit L\u00f6sung beim Rechnen einer zweiten Rechnung ohne L\u00f6sung hilfreich ist.<\/p>\n<p>Der TEDI-MATH differenziert im mittleren und unteren Leistungsbereich bereits ab dem Kindergartenalter, weshalb er sich im schulischen Kontext zur Fr\u00fcherkennung einer m\u00f6glichen Rechenschw\u00e4che eignet. Die qualitativen Beurteilungen einzelner Subtests liefern zus\u00e4tzlich Erkenntnisse, welche in die individuelle F\u00f6rderplanung einfliessen k\u00f6nnen. Das Verfahren dient in der Psychologie, Medizin und Therapie zur Diagnostik von Rechenst\u00f6rungen\/Dyskalkulie. Das Manual beinhaltet genauere Details zum Begriff der Rechenst\u00f6rungen\/Dyskalkulie.<\/p>\n<p>Der TEDI-MATH ist eine deutschsprachige Adaptation des \u00abTest Diagnostique des Comp\u00e9tences de Base en Math\u00e9matiques (TEDI-MATH)\u00bb. Die franz\u00f6sischsprachige Originalversion des TEDI-MATH wurde f\u00fcr 4- bis 9-j\u00e4hrige Kinder konzipiert und 2001 ver\u00f6ffentlicht (Van Nieuwenhoven, No\u00ebl &amp; Gr\u00e9goire, 2001). Die deutschsprachige Adaptation wurde durch eine Kernbatterie erg\u00e4nzt, die eine zeitschonende Erfassung von Rechenschwierigkeiten erm\u00f6glicht. Bei der Analyse der deutschsprachigen Normstichprobe stellte sich heraus, dass die sechs Bereiche des Originaltests nicht best\u00e4tigt werden konnten. Darauf beruhend testen Kern- und Gesamtbatterie in der deutschen Version die Bereiche \u00abZahlverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb. Zudem wird in den unteren Klassenstufen der Bereich \u00abZ\u00e4hlen und Z\u00e4hlprinzipien\u00bb \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<\/div>\n<p>Der TEDI-MATH beruht auf der Annahme, dass es kein universales Entwicklungsmodell der Zahlverarbeitung und des Rechnens gibt. Stattdessen setzen sich numerisch-rechnerische F\u00e4higkeiten aus verschiedenen, voneinander unabh\u00e4ngigen Komponenten und Modulen zusammen. Der Test st\u00fctzt sich unter anderem auf das Triple-Code-Modell (Wilson &amp; Dehaena, 2007). Dieses geht von drei unabh\u00e4ngigen Modulen (visuell-arabische Zahlenform, verbal-phonologische Zahlenform und analoge Gr\u00f6ssenrepr\u00e4sentation) aus, die miteinander agieren.<\/p>\n<p>TEDI-MATH ber\u00fccksichtigt f\u00fcr einzelne Subtests der Kindergartenstufe auch Z\u00e4hlprinzipien und Z\u00e4hlfertigkeiten. Kinder k\u00f6nnen die Zahlwortreihe aufsagen (Fuson, 1988) und verstehen erste Z\u00e4hlprinzipien (Gallistel &amp; Gelman, 1992), etwa die Eins-zu-Eins-Zuordnung, die Stabilit\u00e4t der Z\u00e4hlwortabfolge und die Kardinalit\u00e4t. Kinder verbinden die Z\u00e4hlwortabfolge mit der Einsicht, welche Menge das jeweilige Z\u00e4hlwort repr\u00e4sentiert. Zur Entwicklung numerisch-rechnerischer F\u00e4higkeiten tr\u00e4gt auch der Erwerb des Zahlenverst\u00e4ndnisses und des Transkodierens bei. Das arabische Zahlensystem (Lesen und Schreiben arabischer Zahlen) muss dabei mit dem dekadischen Positionssystem verkn\u00fcpft werden (Geary, 2000). Es zeigt sich, dass mit zunehmendem Verst\u00e4ndnis, Transkodierfehler zur\u00fcckgehen (Seron &amp; Fayol, 1994). Dar\u00fcber hinaus liegt TEDI-MATH die Pr\u00e4misse zugrunde, dass beim Rechnen der Faktenabruf (Kopfrechnen), das prozedurale Rechnen (Wissen wie) und das konzeptuelle Rechnen (Wissen warum) miteinander verkn\u00fcpft werden m\u00fcssen. Dem konzeptuellen Wissen kommt dabei eine besondere Rolle zu (Kaufmann, Handl &amp; Th\u00f6ny, 2003).<\/p>\n<h2>Objektivit\u00e4t<\/h2>\n<p>Die Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind im Manual ausf\u00fchrlich und genau beschrieben. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung liegen wortw\u00f6rtliche Instruktionsanleitungen und erlaubte Hilfestellungen vor. Auch f\u00fcr die Auswertung gelten feste Regeln. Eine hohe Objektivit\u00e4t setzt die pr\u00e4zise Einhaltung der Durchf\u00fchrungsanleitung voraus.<\/p>\n<h2>Reliabilit\u00e4t<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Die Retestreliabilit\u00e4t nach einem halben Jahr fiel ab der ersten Klasse f\u00fcr die gesamte Kernbatterie sowie die Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb und \u00abRechnen\u00bb heterogen aus. Die Werte bewegen sich zwischen r<sub>tt<\/sub> = .57 und r<sub>tt<\/sub> = .92. Die Retestreliabilit\u00e4t nach einem halben Jahr liegt im Kindergarten bei r<sub>tt<\/sub> = .23. Die tiefen Kennwerte werden mit heterogenen Entwicklungsverl\u00e4ufen begr\u00fcndet. Die Split-Half-Reliabilit\u00e4t wurde anhand der Odd-Even-Methode bestimmt. Die berichteten Werte f\u00fcr die Kernbatterie und die Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb sowie \u00abRechnen\u00bb (r<sub>tt<\/sub> = .84 bis r<sub>tt<\/sub> = .98) k\u00f6nnen als gut erachtet werden. Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) f\u00fcr den Gesamttestwert der Kernbatterie variiert und liegt zwischen \u03b1 = .58 und .89. Die tiefsten Werte wurden f\u00fcr den Kindergarten ermittelt.<\/p>\n<h2>Validit\u00e4t<\/h2>\n<p>Die Inhaltsvalidit\u00e4t gilt als gegeben, da die Aufgabenstellungen zu den Komponenten \u00abZahlverarbeitung\u00bb, \u00abRechnen\u00bb sowie \u00abZ\u00e4hlen und Z\u00e4hlprinzipien\u00bb theoretisch fundiert aus den jeweiligen Modellen abgeleitet sind. Zur Bestimmung der Kriteriumsvalidit\u00e4t wurden die Testleistungen mit der von der Lehrperson festgelegten Mathematiknote und der Selbsteinsch\u00e4tzung der Rechenleistung der Kinder ab der 1. Klasse verglichen. Die Testleistungen der Kinder im Kindergarten hingen nur in geringem Ausmass mit den eingesch\u00e4tzten Noten zusammen (r = -.15 bis r = -.35). Ab der 1. Klasse stimmten die Mathematiknoten ausreichend mit der Testleistung zusammen (r = -.37 bis r = -.73). Begr\u00fcndet werden diese Werte mit der fehlenden Routine der Kindergartenlehrpersonen bei der Vergabe von Mathematiknoten. Dar\u00fcber hinaus zeigte sich eine Korrelation mit der Selbsteinsch\u00e4tzung der Kinder (r = .24 bis r = .47).<\/p>\n<h2>Normierung<\/h2>\n<p>Die Normierung des BAKO 1-4 erfolgte im Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Juli 2002. Die Stichprobe umfasst insgesamt N = 876 Kinder aus f\u00fcnf deutschen Bundesl\u00e4ndern, wobei gezielt auf eine Repr\u00e4sentativit\u00e4t hinsichtlich l\u00e4ndlicher und st\u00e4dtischer Schulstandorte geachtet wurde. Es liegen Prozentrangnormen und T-Wert-Normen f\u00fcr die Anzahl korrekt gel\u00f6ster Items pro Klassenstufe vor.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Dehaene, S. (1999). <em>Der Zahlensinn oder warum wir rechnen k\u00f6nnen<\/em>. Berlin: Birkh\u00e4user.<\/li>\n<li>Fuson, K. (1988).<em> Children\u2019s counting and concepts of number<\/em>. New York: Springer.<\/li>\n<li>Gallistel, C. R. &amp; Gelman, R. (1992). Preverbal and verbal counting and computation. <em>Cognition, 44, <\/em>43-74.<\/li>\n<li>Geary, D. C. (2000). From infancy to adulthood: The development of numerical abilities. <em>European Child &amp; Adolescent Psychiatry, 9(2), <\/em>11-16.<\/li>\n<li>Kaufmann, L., Handl, P. &amp; Th\u00f6ny, B. (2003). Evaluation of a numeracy intervention program focusing on basic numerical knowledge and conceptual knowledge\u00a0: a pilot study. <em>Journal of Learning Disabilites, 36(6), <\/em>564-573.<\/li>\n<li>Kaufmann, L., Nuerk, H.-C., Graf, M., Krinzinger, H., Delazer, M. &amp; Willmes, K. (2009). <em>Test zur Erfassung numerisch-rechnerischer Fertigkeiten vom Kindergarten bis zur 3. <\/em><em>Klasse (TEDI-MATH).<\/em> Bern: Hogrefe.<\/li>\n<li>Seron, X. &amp; Fayol, M. (1994). Number transcoding in children: a functional analysis. <em>British Journal of Psychology, 12, <\/em>281-300.<\/li>\n<li>Van Nieuwenhoven, C. No\u00ebl, M.-P. &amp; Gr\u00e9goire, J. (2001). <em>TEDI-MATH. <\/em><em>Test Diagnostique des Comp\u00e9tences de Base en Math\u00e9matiques. <\/em>Paris: ECPA.<\/li>\n<li>Wilson, A. J. &amp; Dehaene, S. (2007). Number Sense and Developmental Dyscalculia. In D. Coch, G. Dawson &amp; K. Fischer (Eds.), <em>Human Behavior, Learning, and the Developing Brain: Atypical Development <\/em>(pp. 212-238). New York: Guilford Press.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma990094766020205521\">Testothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcberpr\u00fcft: 09\/2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber diagnostische Verfahren.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Liane Kaufmann, Hans-Christoph Nuerk, Martina Graf, Helga Krinzinger, Margarete Delazer, Klaus Willmes (2009) &nbsp; Einsatzbereich 1. Kindergarten (2. Halbjahr) bis 3. Klasse (1. Halbjahr) Einzeltest Einsatz Heil- und Sonderp\u00e4dagogik Qualit\u00e4tskriterien Theoretische Fundierung Objektivit\u00e4t Reliabilit\u00e4t Validit\u00e4t Bewertung Erl\u00e4uterung Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind standardisiert und von Testleiter:innen unabh\u00e4ngig. 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