{"id":150,"date":"2026-07-27T11:28:01","date_gmt":"2026-07-27T09:28:01","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/?post_type=chapter&#038;p=150"},"modified":"2026-10-09T13:58:07","modified_gmt":"2026-10-09T11:58:07","slug":"hamburger-schreib-probe-hsp-1-10","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/chapter\/hamburger-schreib-probe-hsp-1-10\/","title":{"raw":"Hamburger Schreib-Probe (HSP 1-10)","rendered":"Hamburger Schreib-Probe (HSP 1-10)"},"content":{"raw":"von Peter May, Volkmar Malitzky und Ulrich Vieluf (2022)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-153 \" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-content\/uploads\/sites\/108\/2026\/07\/HSP1-10.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"338\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>1.-10. Klasse<\/li>\r\n \t<li>Einzel- oder Gruppentest<\/li>\r\n \t<li>Einsatz Heil- und Sonderp\u00e4dagogik<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 20%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Objektivit\u00e4t<\/th>\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Reliabilit\u00e4t<\/th>\r\n<th style=\"width: 20%;text-align: left\">Validit\u00e4t<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 20%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 20%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td style=\"width: 20%\">Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td style=\"width: 20%\">Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind standardisiert und von Testleiter:innen unabh\u00e4ngig.<\/td>\r\n<td style=\"width: 20%\">Die Ergebnisse sind zuverl\u00e4ssig.<\/td>\r\n<td style=\"width: 20%\">Belege zur Validit\u00e4t liegen vor.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDie HSP ist ein differenziertes Instrument zur Erfassung der Rechtschreibkompetenzen und der zugrunde liegenden Strategien bei Sch\u00fcler:innen vom ersten bis zum zehnten Schuljahr. Das Verfahren dient dazu, den aktuellen Leistungsstand sowie die individuelle Lernentwicklung abzubilden und zu dokumentieren. Da der Test so konstruiert ist, dass er insbesondere im unteren Leistungssegment unterscheidet, eignet er sich u.a. zur Identifikation einer LRS-Diagnose. Neben dem Einsatz in der sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderplanung liegen zudem erfolgreiche Erfahrungen in der Alphabetisierung von Erwachsenen vor. Das Verfahren bietet gleichzeitig ausreichend komplexe Anforderungen f\u00fcr fortgeschrittene Lernende. Durch die Verf\u00fcgbarkeit von halbj\u00e4hrlichen (Primarstufe) bzw. j\u00e4hrlichen (Sekundarstufe) Vergleichswerten ist die HSP explizit f\u00fcr die Verlaufsdiagnostik konzipiert. Testwiederholungen (mit demselben Test) zur Dokumentation von Lernfortschritten sind nach einem Mindestabstand von etwa drei Monaten m\u00f6glich.\r\n\r\nDas Testverfahren umfasst neun verschiedene Versionen, die auf die jeweiligen Klassenstufen zugeschnitten sind (z.B. HSP 1 Plus bis HSP 9-10), wobei f\u00fcr jede Version spezifische Durchf\u00fchrungshinweise vorliegen. In der Regel bearbeiten die Kinder und Jugendlichen Einzelw\u00f6rter und S\u00e4tze, deren Bedeutung durch Bilder verdeutlicht wird. Dieses visuelle Hilfsmittel stellt sicher, dass die Bedeutung der Begriffe verstanden wird. Eine Besonderheit ist die Version HSP 5-10 EK, bei der die Jugendlichen keinen eigenen Text produzieren, sondern einen bestehenden Text auf Fehler pr\u00fcfen m\u00fcssen. Die Sch\u00fcler:innen bearbeiten die Aufgaben in ihrem eigenen Tempo; es gibt keine Zeitbegrenzung. Die Durchf\u00fchrung kann flexibel im Einzel- oder Gruppensetting erfolgen und dauert \u00fcblicherweise weniger als eine Unterrichtsstunde.\r\n\r\nDie Auswertung der HSP erfolgt auf mehreren Ebenen und erm\u00f6glicht durch die Analyse sogenannter \u00abLupenstellen\u00bb einen detaillierten Einblick in die Rechtschreibstrategien der Lernenden. Neben der Anzahl korrekt geschriebener W\u00f6rter wird die Anzahl der richtigen Grapheme (Graphemtreffer) ermittelt, was eine \u00f6konomische und valide Beurteilung der Rechtschreibleistung erlaubt. Ein Kernst\u00fcck des Verfahrens ist die Erstellung von Strategieprofilen: Hierbei wird untersucht, wie sicher die Lernenden die alphabetische Strategie (Laut-Buchstaben-Zuordnung), die orthographische Strategie (Beachtung von Regeln), die morphematische Strategie (Wortstamm-Analyse) sowie wort\u00fcbergreifende Strategien (Kontext und Satzzeichen) anwenden. F\u00fcr die Auswertung k\u00f6nnen Fachpersonen entweder auf ein Online-Portal zur\u00fcckgreifen oder die manuelle Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung in den Hinweisheften nutzen.\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDer HSP liegt die Annahme zugrunde, dass sich Rechtschreibkompetenz \u00fcber einen Entwicklungsprozess entfaltet, in dem Lernende zunehmend komplexere Prinzipien der deutschen Schriftsprache aufbauen. Das Verfahren unterscheidet dabei zwischen logographischen, alphabetischen, morphematischen und verschiedenen orthographischen Prinzipien. Der Schrifterwerb vollzieht sich diskontinuierlich in Anlehnung an ein Phasenmodell (vgl. Dreyfus &amp; Dreyfus, 1991), in dem Lernende vom regelbasierten Wissen (\u00abknow that\u00bb) zum intuitiven Wissen (\u00abknow how\u00bb) gelangen. Die verschiedenen Strategien werden dabei nicht als isolierte Stufen betrachtet, sondern als Schichtmodell, bei dem eine neue Strategie meist dann entfaltet wird, wenn die vorangehende ein gewisses Anwendungsniveau erreicht hat. Die elementaren F\u00e4higkeiten werden durch fortgeschrittene Strategien nicht ersetzt, sondern in eine Gesamtstrategie integriert.\r\n\r\nDa die kognitiven Prozesse (u.a. Rechtschreibstrategien) der Lernenden beim Schreiben nicht direkt beobachtbar sind, nutzt die HSP die Analyse der Schreibergebnisse als indirekten Zugang, um R\u00fcckschl\u00fcsse auf die kognitiven Kompetenzen zu ziehen. Dabei werden spezifische Wortstellen eindeutig einer von vier Kernstrategien zugeordnet: Die alphabetische Strategie umfasst alle Stellen, die prim\u00e4r \u00fcber die Artikulation erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen, w\u00e4hrend die orthographische Strategie Ph\u00e4nomene abdeckt, die \u00fcber die Laut-Buchstaben-Zuordnung hinausgehen, ohne zwingend morphematisches Wissen zu erfordern. Der morphematischen Strategie sind Stellen zugewiesen, die morphosemantische Aspekte oder Wortst\u00e4mme ber\u00fccksichtigen, w\u00e4hrend die wort\u00fcbergreifende Strategie grammatische Positionen und den Kontext einbezieht. Aus dieser differenzierten Analyse k\u00f6nnen gezielte F\u00f6rderentscheidungen abgeleitet und der \u00dcbergang von technischen Grundfertigkeiten zu einer umfassenden Rechtschreibfertigkeit bei Lernenden dokumentiert werden.\r\n<h2>Objektivit\u00e4t<\/h2>\r\nDie Durchf\u00fchrungsobjektivit\u00e4t der HSP wird durch spezifische Begleithefte f\u00fcr jede Testversion gest\u00fctzt, in denen der Ablauf der Testung pr\u00e4zise beschrieben ist, auch wenn auf w\u00f6rtliche Instruktionsvorgaben verzichtet wird. Die Auswertungsobjektivit\u00e4t ist durch detaillierte Beschreibungen des Vorgehens sichergestellt und kann wahlweise manuell oder \u00fcber ein Online-Tool erfolgen. Die Interpretation der Ergebnisse wird durch klare Anleitungen in den Hinweisheften sowie durch die bereitgestellten Normtabellen abgesichert. Insgesamt kann die HSP bei Einhaltung der standardisierten Vorgaben als objektives Messverfahren f\u00fcr die Rechtschreibkompetenz eingestuft werden.\r\n<h2>Reliabilit\u00e4t<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDie interne Konsistenz der HSP wurde f\u00fcr die verschiedenen Versionen detailliert untersucht: Bei der Anzahl richtig geschriebener W\u00f6rter liegen die Werte f\u00fcr Cronbachs Alpha \u00fcber alle Testversionen hinweg zwischen \u03b1 = .79 und \u03b1 = .96, w\u00e4hrend die Graphemtreffer mit Werten von \u03b1 = .87 bis \u03b1 = .98 eine besonders hohe Zuverl\u00e4ssigkeit zeigen. Die Kennwerte f\u00fcr die einzelnen Rechtschreibstrategien (alphabetisch: \u03b1 = .62 - .88, orthographisch: \u03b1 = .81 - .93, morphematisch: \u03b1 = .74 - .89 und wort\u00fcbergreifend:\u03b1 = .76 - .96) fallen im Vergleich zu den Gesamtwerten zwar etwas niedriger aus, liegen jedoch \u00fcberwiegend in einem ausreichenden bis hohen Bereich.\r\n\r\nDie Stabilit\u00e4t des Verfahrens wurde unter anderem in L\u00e4ngsschnittuntersuchungen mit Sch\u00fcler:innen belegt, bei denen hohe Korrelationen zwischen r = .81 und .93 bei aufeinanderfolgenden Teststufen beobachtet wurden. Mit zunehmendem zeitlichem Abstand, etwa von der Mitte der ersten Klasse bis zum Ende der sechsten Klassenstufe, verringert sich dieser Zusammenhang erwartungsgem\u00e4ss auf einen Wert von r = .52. Spezifische \u00dcberpr\u00fcfungen zur l\u00e4ngerfristigen Stabilit\u00e4t (HSP 4-5 und HSP 5-10 B) best\u00e4tigen zudem eine hohe Zuverl\u00e4ssigkeit bei den Graphemtreffern nach sechs Monaten (r = .92) und nach einem Jahr (r = .87). Insgesamt erweist sich die HSP als ein zuverl\u00e4ssiges und stabiles Instrument zur Erfassung der Rechtschreibleistung bei Kindern und Jugendlichen.\r\n<h2>Validit\u00e4t<\/h2>\r\nDie Validit\u00e4t der HSP wurde \u00fcber verschiedene Ans\u00e4tze umfassend untersucht. Die inhaltliche G\u00fcltigkeit wird aufgrund der theoretischen Herleitung als gegeben erachtet, was durch den engen Zusammenhang zwischen Lese- und Rechtschreibprozessen gest\u00fctzt wird. Empirisch zeigt sich dies in hohen Korrelationen zwischen den Leistungen im Lesen und der HSP (r = .81 bis .88), was belegt, dass Sch\u00fcler:innen mit guten Lesefertigkeiten meist auch \u00fcber eine entsprechend ausgepr\u00e4gte Rechtschreibkompetenz verf\u00fcgen.\r\n\r\nIm Rahmen der Kriteriumsvalidit\u00e4t best\u00e4tigen Vergleiche mit den Urteilen von Lehrpersonen sowie mit anderen etablierten Rechtschreibtests (wie dem DRT 1-4 oder HAST 4\/5) die G\u00fcltigkeit des Verfahrens. Die Validit\u00e4tskoeffizienten mit den Aussenkriterien zeigen mittlere bis hohe Auspr\u00e4gungen. Weitere Untersuchungen verdeutlichen den Bezug zwischen Rechtschreibfertigkeit und Textkompetenz: Zwar besteht ein Zusammenhang; zugleich wird ersichtlich, dass eine korrekte Rechtschreibung zwar f\u00f6rderlich, aber keine zwingende Voraussetzung f\u00fcr die Produktion eigener Texte ist. Dennoch zeigen sich besonders bei der HSP 4-5 hohe Korrelationen mit der tats\u00e4chlichen Rechtschreibleistung in Aufs\u00e4tzen (r = .78 bis .81). Die diskriminante Validit\u00e4t wird durch die Korrelation mit einem Intelligenztest (r = .40) untermauert. Zusammenfassend kann die HSP aufgrund der empirischen Belege als ein valides Instrument zur Beurteilung der Rechtschreibkompetenz betrachtet werden.\r\n<h2>Normierung<\/h2>\r\nDie HSP wurde zwischen 2016 und 2021 neu normiert. Dabei wurde eine grosse Datenbasis von insgesamt N = 4\u2019124'493 Testwerten genutzt, die \u00fcber das digitale Auswertungssystem gewonnen wurden. Um eine hohe Datenqualit\u00e4t sicherzustellen, flossen ausschliesslich Ergebnisse in die Normstichprobe ein, die von Lehrpersonen mit mindestens 16 dokumentierten Eingaben stammen. Die Stichprobe wurde zudem nach Bundesl\u00e4ndern und Schulformen gewichtet, um eine repr\u00e4sentative Abbildung zu gew\u00e4hrleisten. F\u00fcr alle Testversionen liegen in den zugeh\u00f6rigen Hinweisheften detaillierte Normtabellen vor, die sowohl f\u00fcr die Gesamtrechtschreibkompetenz (Graphemtreffer) als auch f\u00fcr die einzelnen Strategieprofile Prozentr\u00e4nge und T-Werte enthalten.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Dreyfus, H. L. &amp; Dreyfus, S. E. (1991). <em>K\u00fcnstliche Intelligenz. Von den Grenzen der Denkmaschine und dem Wert der Intuition.<\/em> Reinbek bei Hamburg: Rowolt Taschenbuch.<\/li>\r\n \t<li>May, P., Malitzky, V. &amp; Vieluf, U. (2022). <em>Hamburger Schreib-Probe (HSP 1-10).<\/em> Stuttgart: Verlag f\u00fcr p\u00e4dagogische Medien (vpm), Ernst Klett Verlag.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/slsp-zph.primo.exlibrisgroup.com\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116821795105521\">Testothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/slsp-zph.primo.exlibrisgroup.com\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116821795105521\">Didaktischen Zentrum (DiZ)<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n\u00dcberpr\u00fcft: 07\/2026\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber diagnostische Verfahren.<\/a>","rendered":"<p>von Peter May, Volkmar Malitzky und Ulrich Vieluf (2022)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-153\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-content\/uploads\/sites\/108\/2026\/07\/HSP1-10.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>1.-10. Klasse<\/li>\n<li>Einzel- oder Gruppentest<\/li>\n<li>Einsatz Heil- und Sonderp\u00e4dagogik<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 20%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Objektivit\u00e4t<\/th>\n<th style=\"width: 20%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Reliabilit\u00e4t<\/th>\n<th style=\"width: 20%;text-align: left\">Validit\u00e4t<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 20%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left;width: 20%\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 20%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td style=\"width: 20%\">Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td style=\"width: 20%\">Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind standardisiert und von Testleiter:innen unabh\u00e4ngig.<\/td>\n<td style=\"width: 20%\">Die Ergebnisse sind zuverl\u00e4ssig.<\/td>\n<td style=\"width: 20%\">Belege zur Validit\u00e4t liegen vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Die HSP ist ein differenziertes Instrument zur Erfassung der Rechtschreibkompetenzen und der zugrunde liegenden Strategien bei Sch\u00fcler:innen vom ersten bis zum zehnten Schuljahr. Das Verfahren dient dazu, den aktuellen Leistungsstand sowie die individuelle Lernentwicklung abzubilden und zu dokumentieren. Da der Test so konstruiert ist, dass er insbesondere im unteren Leistungssegment unterscheidet, eignet er sich u.a. zur Identifikation einer LRS-Diagnose. Neben dem Einsatz in der sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderplanung liegen zudem erfolgreiche Erfahrungen in der Alphabetisierung von Erwachsenen vor. Das Verfahren bietet gleichzeitig ausreichend komplexe Anforderungen f\u00fcr fortgeschrittene Lernende. Durch die Verf\u00fcgbarkeit von halbj\u00e4hrlichen (Primarstufe) bzw. j\u00e4hrlichen (Sekundarstufe) Vergleichswerten ist die HSP explizit f\u00fcr die Verlaufsdiagnostik konzipiert. Testwiederholungen (mit demselben Test) zur Dokumentation von Lernfortschritten sind nach einem Mindestabstand von etwa drei Monaten m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Testverfahren umfasst neun verschiedene Versionen, die auf die jeweiligen Klassenstufen zugeschnitten sind (z.B. HSP 1 Plus bis HSP 9-10), wobei f\u00fcr jede Version spezifische Durchf\u00fchrungshinweise vorliegen. In der Regel bearbeiten die Kinder und Jugendlichen Einzelw\u00f6rter und S\u00e4tze, deren Bedeutung durch Bilder verdeutlicht wird. Dieses visuelle Hilfsmittel stellt sicher, dass die Bedeutung der Begriffe verstanden wird. Eine Besonderheit ist die Version HSP 5-10 EK, bei der die Jugendlichen keinen eigenen Text produzieren, sondern einen bestehenden Text auf Fehler pr\u00fcfen m\u00fcssen. Die Sch\u00fcler:innen bearbeiten die Aufgaben in ihrem eigenen Tempo; es gibt keine Zeitbegrenzung. Die Durchf\u00fchrung kann flexibel im Einzel- oder Gruppensetting erfolgen und dauert \u00fcblicherweise weniger als eine Unterrichtsstunde.<\/p>\n<p>Die Auswertung der HSP erfolgt auf mehreren Ebenen und erm\u00f6glicht durch die Analyse sogenannter \u00abLupenstellen\u00bb einen detaillierten Einblick in die Rechtschreibstrategien der Lernenden. Neben der Anzahl korrekt geschriebener W\u00f6rter wird die Anzahl der richtigen Grapheme (Graphemtreffer) ermittelt, was eine \u00f6konomische und valide Beurteilung der Rechtschreibleistung erlaubt. Ein Kernst\u00fcck des Verfahrens ist die Erstellung von Strategieprofilen: Hierbei wird untersucht, wie sicher die Lernenden die alphabetische Strategie (Laut-Buchstaben-Zuordnung), die orthographische Strategie (Beachtung von Regeln), die morphematische Strategie (Wortstamm-Analyse) sowie wort\u00fcbergreifende Strategien (Kontext und Satzzeichen) anwenden. F\u00fcr die Auswertung k\u00f6nnen Fachpersonen entweder auf ein Online-Portal zur\u00fcckgreifen oder die manuelle Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung in den Hinweisheften nutzen.<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<\/div>\n<p>Der HSP liegt die Annahme zugrunde, dass sich Rechtschreibkompetenz \u00fcber einen Entwicklungsprozess entfaltet, in dem Lernende zunehmend komplexere Prinzipien der deutschen Schriftsprache aufbauen. Das Verfahren unterscheidet dabei zwischen logographischen, alphabetischen, morphematischen und verschiedenen orthographischen Prinzipien. Der Schrifterwerb vollzieht sich diskontinuierlich in Anlehnung an ein Phasenmodell (vgl. Dreyfus &amp; Dreyfus, 1991), in dem Lernende vom regelbasierten Wissen (\u00abknow that\u00bb) zum intuitiven Wissen (\u00abknow how\u00bb) gelangen. Die verschiedenen Strategien werden dabei nicht als isolierte Stufen betrachtet, sondern als Schichtmodell, bei dem eine neue Strategie meist dann entfaltet wird, wenn die vorangehende ein gewisses Anwendungsniveau erreicht hat. Die elementaren F\u00e4higkeiten werden durch fortgeschrittene Strategien nicht ersetzt, sondern in eine Gesamtstrategie integriert.<\/p>\n<p>Da die kognitiven Prozesse (u.a. Rechtschreibstrategien) der Lernenden beim Schreiben nicht direkt beobachtbar sind, nutzt die HSP die Analyse der Schreibergebnisse als indirekten Zugang, um R\u00fcckschl\u00fcsse auf die kognitiven Kompetenzen zu ziehen. Dabei werden spezifische Wortstellen eindeutig einer von vier Kernstrategien zugeordnet: Die alphabetische Strategie umfasst alle Stellen, die prim\u00e4r \u00fcber die Artikulation erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen, w\u00e4hrend die orthographische Strategie Ph\u00e4nomene abdeckt, die \u00fcber die Laut-Buchstaben-Zuordnung hinausgehen, ohne zwingend morphematisches Wissen zu erfordern. Der morphematischen Strategie sind Stellen zugewiesen, die morphosemantische Aspekte oder Wortst\u00e4mme ber\u00fccksichtigen, w\u00e4hrend die wort\u00fcbergreifende Strategie grammatische Positionen und den Kontext einbezieht. Aus dieser differenzierten Analyse k\u00f6nnen gezielte F\u00f6rderentscheidungen abgeleitet und der \u00dcbergang von technischen Grundfertigkeiten zu einer umfassenden Rechtschreibfertigkeit bei Lernenden dokumentiert werden.<\/p>\n<h2>Objektivit\u00e4t<\/h2>\n<p>Die Durchf\u00fchrungsobjektivit\u00e4t der HSP wird durch spezifische Begleithefte f\u00fcr jede Testversion gest\u00fctzt, in denen der Ablauf der Testung pr\u00e4zise beschrieben ist, auch wenn auf w\u00f6rtliche Instruktionsvorgaben verzichtet wird. Die Auswertungsobjektivit\u00e4t ist durch detaillierte Beschreibungen des Vorgehens sichergestellt und kann wahlweise manuell oder \u00fcber ein Online-Tool erfolgen. Die Interpretation der Ergebnisse wird durch klare Anleitungen in den Hinweisheften sowie durch die bereitgestellten Normtabellen abgesichert. Insgesamt kann die HSP bei Einhaltung der standardisierten Vorgaben als objektives Messverfahren f\u00fcr die Rechtschreibkompetenz eingestuft werden.<\/p>\n<h2>Reliabilit\u00e4t<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Die interne Konsistenz der HSP wurde f\u00fcr die verschiedenen Versionen detailliert untersucht: Bei der Anzahl richtig geschriebener W\u00f6rter liegen die Werte f\u00fcr Cronbachs Alpha \u00fcber alle Testversionen hinweg zwischen \u03b1 = .79 und \u03b1 = .96, w\u00e4hrend die Graphemtreffer mit Werten von \u03b1 = .87 bis \u03b1 = .98 eine besonders hohe Zuverl\u00e4ssigkeit zeigen. Die Kennwerte f\u00fcr die einzelnen Rechtschreibstrategien (alphabetisch: \u03b1 = .62 &#8211; .88, orthographisch: \u03b1 = .81 &#8211; .93, morphematisch: \u03b1 = .74 &#8211; .89 und wort\u00fcbergreifend:\u03b1 = .76 &#8211; .96) fallen im Vergleich zu den Gesamtwerten zwar etwas niedriger aus, liegen jedoch \u00fcberwiegend in einem ausreichenden bis hohen Bereich.<\/p>\n<p>Die Stabilit\u00e4t des Verfahrens wurde unter anderem in L\u00e4ngsschnittuntersuchungen mit Sch\u00fcler:innen belegt, bei denen hohe Korrelationen zwischen r = .81 und .93 bei aufeinanderfolgenden Teststufen beobachtet wurden. Mit zunehmendem zeitlichem Abstand, etwa von der Mitte der ersten Klasse bis zum Ende der sechsten Klassenstufe, verringert sich dieser Zusammenhang erwartungsgem\u00e4ss auf einen Wert von r = .52. Spezifische \u00dcberpr\u00fcfungen zur l\u00e4ngerfristigen Stabilit\u00e4t (HSP 4-5 und HSP 5-10 B) best\u00e4tigen zudem eine hohe Zuverl\u00e4ssigkeit bei den Graphemtreffern nach sechs Monaten (r = .92) und nach einem Jahr (r = .87). Insgesamt erweist sich die HSP als ein zuverl\u00e4ssiges und stabiles Instrument zur Erfassung der Rechtschreibleistung bei Kindern und Jugendlichen.<\/p>\n<h2>Validit\u00e4t<\/h2>\n<p>Die Validit\u00e4t der HSP wurde \u00fcber verschiedene Ans\u00e4tze umfassend untersucht. Die inhaltliche G\u00fcltigkeit wird aufgrund der theoretischen Herleitung als gegeben erachtet, was durch den engen Zusammenhang zwischen Lese- und Rechtschreibprozessen gest\u00fctzt wird. Empirisch zeigt sich dies in hohen Korrelationen zwischen den Leistungen im Lesen und der HSP (r = .81 bis .88), was belegt, dass Sch\u00fcler:innen mit guten Lesefertigkeiten meist auch \u00fcber eine entsprechend ausgepr\u00e4gte Rechtschreibkompetenz verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Kriteriumsvalidit\u00e4t best\u00e4tigen Vergleiche mit den Urteilen von Lehrpersonen sowie mit anderen etablierten Rechtschreibtests (wie dem DRT 1-4 oder HAST 4\/5) die G\u00fcltigkeit des Verfahrens. Die Validit\u00e4tskoeffizienten mit den Aussenkriterien zeigen mittlere bis hohe Auspr\u00e4gungen. Weitere Untersuchungen verdeutlichen den Bezug zwischen Rechtschreibfertigkeit und Textkompetenz: Zwar besteht ein Zusammenhang; zugleich wird ersichtlich, dass eine korrekte Rechtschreibung zwar f\u00f6rderlich, aber keine zwingende Voraussetzung f\u00fcr die Produktion eigener Texte ist. Dennoch zeigen sich besonders bei der HSP 4-5 hohe Korrelationen mit der tats\u00e4chlichen Rechtschreibleistung in Aufs\u00e4tzen (r = .78 bis .81). Die diskriminante Validit\u00e4t wird durch die Korrelation mit einem Intelligenztest (r = .40) untermauert. Zusammenfassend kann die HSP aufgrund der empirischen Belege als ein valides Instrument zur Beurteilung der Rechtschreibkompetenz betrachtet werden.<\/p>\n<h2>Normierung<\/h2>\n<p>Die HSP wurde zwischen 2016 und 2021 neu normiert. Dabei wurde eine grosse Datenbasis von insgesamt N = 4\u2019124&#8217;493 Testwerten genutzt, die \u00fcber das digitale Auswertungssystem gewonnen wurden. Um eine hohe Datenqualit\u00e4t sicherzustellen, flossen ausschliesslich Ergebnisse in die Normstichprobe ein, die von Lehrpersonen mit mindestens 16 dokumentierten Eingaben stammen. Die Stichprobe wurde zudem nach Bundesl\u00e4ndern und Schulformen gewichtet, um eine repr\u00e4sentative Abbildung zu gew\u00e4hrleisten. F\u00fcr alle Testversionen liegen in den zugeh\u00f6rigen Hinweisheften detaillierte Normtabellen vor, die sowohl f\u00fcr die Gesamtrechtschreibkompetenz (Graphemtreffer) als auch f\u00fcr die einzelnen Strategieprofile Prozentr\u00e4nge und T-Werte enthalten.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Dreyfus, H. L. &amp; Dreyfus, S. E. (1991). <em>K\u00fcnstliche Intelligenz. Von den Grenzen der Denkmaschine und dem Wert der Intuition.<\/em> Reinbek bei Hamburg: Rowolt Taschenbuch.<\/li>\n<li>May, P., Malitzky, V. &amp; Vieluf, U. (2022). <em>Hamburger Schreib-Probe (HSP 1-10).<\/em> Stuttgart: Verlag f\u00fcr p\u00e4dagogische Medien (vpm), Ernst Klett Verlag.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/slsp-zph.primo.exlibrisgroup.com\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116821795105521\">Testothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/slsp-zph.primo.exlibrisgroup.com\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116821795105521\">Didaktischen Zentrum (DiZ)<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcberpr\u00fcft: 07\/2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber diagnostische Verfahren.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Peter May, Volkmar Malitzky und Ulrich Vieluf (2022) &nbsp; Einsatzbereich 1.-10. Klasse Einzel- oder Gruppentest Einsatz Heil- und Sonderp\u00e4dagogik Qualit\u00e4tskriterien Theoretische Fundierung Objektivit\u00e4t Reliabilit\u00e4t Validit\u00e4t Bewertung Erl\u00e4uterung Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. Durchf\u00fchrung, Auswertung und Interpretation sind standardisiert und von Testleiter:innen unabh\u00e4ngig. Die Ergebnisse sind zuverl\u00e4ssig. Belege zur Validit\u00e4t liegen vor. Inhalt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1740,"menu_order":22,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[78,77,75,76,71,74],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-150","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","category-heil-und-sonderpaedagogische-diagnostik","category-klinische-diagnostik","category-03-mittelstufe","category-04-oberstufe","category-schreiben","category-02-unterstufe"],"part":3,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1740"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":669,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/150\/revisions\/669"}],"part":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/3"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/150\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=150"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=150"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=150"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwelchediagnostik\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}