{"id":767,"date":"2024-09-29T16:13:51","date_gmt":"2024-09-29T14:13:51","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=767"},"modified":"2026-04-20T10:26:28","modified_gmt":"2026-04-20T08:26:28","slug":"wir-werden-textdetektive","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/wir-werden-textdetektive\/","title":{"raw":"Wir werden Textdetektive","rendered":"Wir werden Textdetektive"},"content":{"raw":"von Andreas Gold, Judith Mokhlesgerami, Katja R\u00fchl, Stephanie Schreblowski und Elmar Souvignier (2006)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-769\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>4. bis 6. Klasse<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas Unterrichtsprogramm hat zum Ziel, die Sch\u00fcler:innen zum selbstst\u00e4ndigen und selbstregulativen Einsatz von Lesestrategien anzuleiten sowie Lesefreude und\u00a0 -interesse zu st\u00e4rken.\r\n\r\nDer zeitliche Umfang betr\u00e4gt etwa 20 bis 25 Unterrichtsstunden. Es kann im regul\u00e4ren Deutschunterricht durchgef\u00fchrt werden. Es hat sich bew\u00e4hrt, das Programm \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu verteilen und nicht als Kompaktkurs durchzuf\u00fchren. Es wird empfohlen, die dem Programm zugrunde liegenden Prinzipien und den Leseplan auch in anderen Unterrichtsstunden anzuwenden.\r\n\r\nDas Lesetraining beginnt mit einer Einf\u00fchrung in die Rahmenhandlung, bei der die Kinder erfahren, wie Detektiv:innen Hilfsmittel\u00a0 zu nutzen, um Probleme zu l\u00f6sen, respektive Texte zu entschl\u00fcsseln. Anschliessend folgen drei inhaltliche Bausteine:\r\n<ol>\r\n \t<li><strong>Motivationale Selbstregulation<\/strong>: Hier geht es um eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Zielsetzungsverhalten und mit der Bewertung eigener Leistungen. Es soll vermittelt werden, dass eigenes (Lern-)Engagement urs\u00e4chlich f\u00fcr den individuellen (Lern-)Erfolg ist.<\/li>\r\n \t<li><strong>Kognitive und metakognitive Lesestrategien<\/strong>: Textverarbeitung wird als Probleml\u00f6sen verstanden, weshalb hier sieben Lesestrategien als \u00abDetektivmethoden\u00bb eingef\u00fchrt werden: (1) \u00dcberschrift beachten, (2) Bildlich vorstellen, (3) Umgang mit Textschwierigkeiten, (4) Verstehen \u00fcberpr\u00fcfen, (5) Wichtiges unterstreichen, (6) Wichtiges zusammenfassen und (7) Behalten \u00fcberpr\u00fcfen. Mit den ersten beiden Strategien lernen die Kinder, Vorwissen zu aktivieren. Mit der f\u00fcnften und sechsten Strategie lernen die Kinder, Texte auf die wesentlichen Informationen zu reduzieren. Bei der dritten, vierten und siebten Strategie handelt es sich um megakognitive Strategien, mit welchen die Selbstregulation des Strategieeinsatzes gef\u00f6rdert wird. Entscheidend ist zu wissen, wann welche Strategie einzusetzen ist, weshalb gelernt werden muss, dass die sieben Lesestrategien unterschiedliche Funktionen haben. F\u00fcr jede Detektivmethode gibt es ein Merkk\u00e4rtchen, das hilft, sich die Strategie immer wieder schnell ins Ged\u00e4chtnis zu rufen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Kognitive Selbstregulation:<\/strong> Dieser Baustein integriert die bis dahin vermittelten Inhalte zu einer Handlungsroutine, was im Programm als \u00abLeseplan\u00bb bezeichnet wird. Es wird vermittelt, dass der Strategieeinsatz in Abh\u00e4ngigkeit von den jeweiligen Textanforderungen eigenverantwortlich zu planen, zu \u00fcberwachen und zu regulieren ist.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n&nbsp;\r\n\r\nDas Lehrermanual beschreibt 14 Lerneinheiten. Die Anzahl ben\u00f6tigter Unterrichtsstunden h\u00e4ngt von den Vorkenntnissen und F\u00e4higkeiten einer Klasse und von der Organisation des Unterrichts ab.\r\n\r\nDas Programm \u00abWir <em>sind <\/em>Textdetektive\u00bb (Trenk-Hinterberger &amp; Souvignier, 2013) stellt eine Wiederholungseinheit dar, die auf dem urspr\u00fcnglichen Programm \u00abWir werden Textdetektive\u00bb aufbaut. Es bietet vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zur Wiederholung und Festigung der erworbenen Inhalte. Das Erg\u00e4nzungsprogramm eignet sich zur Auffrischung nach etwa einem Jahr, also in der 6. oder 7. Klasse.\r\n\r\nIn Anlehnung an \u00abWir werden Textdetektive\u00bb wurde zudem das Unterrichtskonzept \u00abWir werden Lesedetektive\u00bb entwickelt (R\u00fchl &amp; Souvignier, 2006). Dabei handelt es sich um eine im Anspruchsniveau reduzierte Version des Strategietrainings, in welcher vier Strategien einge\u00fcbt werden. \u00abWir werden Lesedetektive\u00bb eignet sich insbesondere f\u00fcr lern- und leseschwache Kinder und Jugendliche.\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\nDie einzelnen Lerneinheiten sind im Lehrermanual (Gold et al., 2006a) detailliert beschrieben. Dabei sind die Doppelseiten jeweils parallel zu lesen: Die rechte Seite umfasst jeweils eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber die Ziele und Materialien, einen Leitfaden zur Vermittlung der Lerninhalte sowie weitere wichtige Hinweise und Anregungen. Auf der linken Seite erfolgen Bemerkungen f\u00fcr die Unterrichtenden respektive Hintergrundinformationen zu den betreffenden Lerneinheiten. Zus\u00e4tzlich sind die verwendeten Materialien des Arbeitsheftes und Unterrichtsbeispiele abgebildet. F\u00fcr die Sch\u00fcler:innen liegt ein Arbeitsheft vor (Gold, et al., 2006b), das zus\u00e4tzlich erworben werden kann. Das Arbeitsheft umfasst s\u00e4mtliche Arbeitsmaterialien, Texte und Merkbl\u00e4tter, die f\u00fcr das Training ben\u00f6tigt werden.\r\n\r\nF\u00fcr den Erwerb der Lesestrategien wurde eine Auswahl aus Sach- und narrativen Texten getroffen, um einen Transfer der erlernten Methoden auf unterschiedliche Textsorten zu erm\u00f6glichen. Es wurden altersentsprechende und interessante Texte ausgew\u00e4hlt, die unterschiedliche Themenbereiche umfassen. Die Lesestrategien k\u00f6nnen jedoch auch anhand anderer Texte vermittelt werden. Im Lehrermanual wird auf zus\u00e4tzliche Literatur verwiesen.\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDie theoretische Grundlage des Programms stammt aus der P\u00e4dagogischen Psychologie. Einen allgemeinen Rahmen bilden die Theorien zum selbstregulierten Lernen (Boekarts, 1999). Die inhaltliche Gestaltung des Programms orientiert sich an kognitionspsychologischen Theorien des Textverstehens (Kintsch, 1998). Das Programm baut auf dem Ansatz von Scott Paris und Kolleg:innen (1984) sowie den Materialien von Schreblowski und Hasselhorn (2001) auf. Die Metapher der Leser:innen als Detektiv:innen wurde von Scott Paris \u00fcbernommen und soll veranschaulichen, dass Leser:innen wie Detektiv:innen nach wichtigen Informationen suchen und dabei strategisch vorgehen.\r\n\r\nKognitionspsychologische Theorien betrachten Lesen als eine konstruktive Interaktion zwischen Leser:in und Text, bei der mentale Repr\u00e4sentationen auf verschiedenen Ebenen entstehen. Ein vertieftes Verst\u00e4ndnis von Textinhalten wird erreicht, wenn neue Informationen mit vorhandenem Vorwissen verkn\u00fcpft werden. Dabei unterst\u00fctzen elaborierende Lesestrategien die Aktivierung und Integration von Vorwissen, w\u00e4hrend reduktiv-organisierende Lesestrategien die in einem Text enthaltenen Informationen auf das Wesentliche verdichten. Im Programm \u00abWir werden Textdetektive\u00bb werden beide Strategietypen vermittelt. Da der reine Strategieerwerb f\u00fcr den erfolgreichen Einsatz nicht ausreicht, wird zus\u00e4tzlich die Selbstregulation des Strategieeinsatzes gef\u00f6rdert. Dies umfasst das Planen, \u00dcberwachen und Bewerten des eigenen Vorgehens mit Hilfe von metakognitiven Strategien. Erg\u00e4nzend wird auch die motivationale Selbstregulation trainiert, um die Bereitschaft und das Vertrauen zu st\u00e4rken, Lesestrategien eigenst\u00e4ndig anzuwenden. Ein zus\u00e4tzlicher Baustein zur Steigerung der Leistungsmotivation unterst\u00fctzt diesen Prozess (Gold et al., 2006a).\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nIm Lehrermanual wird darauf hingewiesen, dass das Unterrichtsprogramm in zahleichen Schulklassen eingesetzt, wissenschaftlich begleitet und kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Die Wirksamkeitspr\u00fcfungen zeigten, dass sich die Lesekompetenz der Sch\u00fcler:innen verbessert, wenn man das Unterrichtsprogramm mit \u00abherk\u00f6mmlichem\u00bb Deutschunterricht vergleicht. Zudem sind die Trainingseffekte \u00fcberdauernd, so dass auch ein halbes Jahr nach Abschluss die Effekte nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Die Befunde zeigen aber auch, dass eine Verbesserung des Wissens \u00fcber effektive Lesestrategien nicht unbedingt zu Steigerungen im Leseverst\u00e4ndnis f\u00fchren muss und sich hierzu lediglich kleine Effekte zeigten (Mokhlesgerami, 2004; Souvignier &amp; Mokhlesgerami, 2006).\r\n\r\nSouvignier und Trenk-Hinterberger (2010) zeigten, dass \u00abAuffrischungssitzungen\u00bb das Programm effektiv erg\u00e4nzen. In einer Stichprobe von 779 Sch\u00fcler:innen nahmen 352 Sch\u00fcler:innen ohne und 288 Sch\u00fcler:innen mit Auffrischungssitzungen am Programm teil; 139 erhielten als Kontrollgruppe regul\u00e4ren Deutschunterricht. Beide Untersuchungsgruppen erzielten h\u00f6here Lernzuw\u00e4chse im Lesestrategiewissen und im Leseverst\u00e4ndnis im Vergleich zur Kontrollgruppe. Eine langfristige \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber der Kontrollgruppe zeigte jedoch nur die Untersuchungsgruppe mit Auffrischungssitzungen. Die Autor:innen folgern, dass Auffrischungsstunden eine vielversprechende Methode sind, um Inhalt von Unterrichtsprogrammen nachhaltig zu unterst\u00fctzen.\r\n\r\nIn einer neueren Studie untersuchte Walter (2020) die Wirksamkeit des Programms bei Grundsch\u00fcler:innen der vierten Klasse. Es nahmen 82 Kinder in der Untersuchungsgruppe und 78 in der Kontrollgruppe teil. Zus\u00e4tzlich wurden Sch\u00fcler:innen mit deutlich unterdurchschnittlichen Kompetenzen im Leseverst\u00e4ndnis separat untersucht, mit 38 Kindern in der Untersuchungsgruppe und 41 in der Kontrollgruppe. Die Studie zeigte signifikante kurz- und mittelfristige Transfer-Effekte mit kleiner Effektst\u00e4rke auf standardisiert erfasste Leseverst\u00e4ndnisleistungen insgesamt bei Viertkl\u00e4ssler:innen. Weiter zeigten sich mittlere Effekte bei unterdurchschnittlichen Leser:innen dieser Klassenstufe.\r\n\r\n<\/div>\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Boekarts, M. (1999). Self-regulated learning: where we are today. <em>International Journal of Educational Research, 31<\/em>, 445\u2013457.<\/li>\r\n \t<li>Gold, A., Mokhlesgerami, J., R\u00fchl, K., Schreblowski, S. &amp; Souvignier, E. (2006a). <em>Wir werden Textdetektive. Lehrermanual<\/em> (2. Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\r\n \t<li>Gold, A., Mokhlesgerami, J., R\u00fchl, K., Schreblowski, S. &amp; Souvignier, E. (2006b). <em>Wir werden Textdetektive. Arbeitsheft <\/em>\u00a0(3. Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\r\n \t<li>Kintsch, A. (1998). <em>Comprehension: A paradigm for cognition.<\/em> Cambridge University Press.<\/li>\r\n \t<li>Mokhlesgerami, J. (2004). <em>F\u00f6rderung der Lesekompetenz<\/em>. Kovac.<\/li>\r\n \t<li>Paris, S. G., Cross, D. R. &amp; Lipson, M. Y. (1984). Informed strategies for learning: A program to improve children\u2019s reading awareness and comprehension. <em>Journal of Educational Psychology, 76<\/em>, 1239\u20131252.<\/li>\r\n \t<li>R\u00fchl, K. &amp; Souvignier, E. (2006). <em>Wir werden Lesedetektive. Lehrermanual<\/em>. Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\r\n \t<li>Schreblowksi, S. &amp; Hasselhorn, M. (2001). Zur Wirkung zus\u00e4tzlicher Motiv\u00e4nderungskomponenten in einem metakognitiven Textverarbeitungstraining. <em>Zeitschrift f\u00fcr P\u00e4dagogische Psychologie, 15<\/em>, 145\u2013154.<\/li>\r\n \t<li>Souvignier, E. &amp; Mokhlesgerami, J. (2006). Using self-regulation as a framework for implementing strategy instruction to foster reading comprehension. <em>Learning and Instruction<\/em>, <em>16<\/em>(1), 57\u201371. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.learninstruc.2005.12.006\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.learninstruc.2005.12.006<\/a><\/li>\r\n \t<li>Souvignier, E. &amp; Trenk-Hinterberger, I. (2010). Implementation eines Programms zur F\u00f6rderung selbstregulierten Lesens. Verbesserung der Nachhaltigkeit durch Auffrischungssitzungen<em>.<\/em> <em>Zeitschrift P\u00e4dagogische Psychologie, 24<\/em>, 207 \u2013 220. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1010-0652\/a000017\">https:\/\/doi.org\/10.1024\/1010-0652\/a000017<\/a><\/li>\r\n \t<li>Trenk-Hinterberger I. &amp; Souvignier, E. (2013). <em>Wir sind Textdetektive. Lehrermanual mit Kopiervorlagen<\/em> (2. Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\r\n \t<li>Walter, J. (2020). Verbesserung des Leseverst\u00e4ndnisses auch bei schwachen Grundsch\u00fclern der vierten Klasse. Evaluation einer F\u00f6rderma\u00dfnahme auf der Basis des Programms \u201eWir werden Textdetektive\u201c im Rahmen einer Felduntersuchung. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik, 4<\/em>, 320\u2013346. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:21614\">https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:21614<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990048487970205521\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Andreas Gold, Judith Mokhlesgerami, Katja R\u00fchl, Stephanie Schreblowski und Elmar Souvignier (2006)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-769\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual-212x300.jpg 212w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual-65x92.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual-225x318.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual-350x494.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Wir-werden-Textdetektive_Lehrermanual.jpg 354w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>4. bis 6. Klasse<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das Unterrichtsprogramm hat zum Ziel, die Sch\u00fcler:innen zum selbstst\u00e4ndigen und selbstregulativen Einsatz von Lesestrategien anzuleiten sowie Lesefreude und\u00a0 -interesse zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Der zeitliche Umfang betr\u00e4gt etwa 20 bis 25 Unterrichtsstunden. Es kann im regul\u00e4ren Deutschunterricht durchgef\u00fchrt werden. Es hat sich bew\u00e4hrt, das Programm \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu verteilen und nicht als Kompaktkurs durchzuf\u00fchren. Es wird empfohlen, die dem Programm zugrunde liegenden Prinzipien und den Leseplan auch in anderen Unterrichtsstunden anzuwenden.<\/p>\n<p>Das Lesetraining beginnt mit einer Einf\u00fchrung in die Rahmenhandlung, bei der die Kinder erfahren, wie Detektiv:innen Hilfsmittel\u00a0 zu nutzen, um Probleme zu l\u00f6sen, respektive Texte zu entschl\u00fcsseln. Anschliessend folgen drei inhaltliche Bausteine:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Motivationale Selbstregulation<\/strong>: Hier geht es um eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Zielsetzungsverhalten und mit der Bewertung eigener Leistungen. Es soll vermittelt werden, dass eigenes (Lern-)Engagement urs\u00e4chlich f\u00fcr den individuellen (Lern-)Erfolg ist.<\/li>\n<li><strong>Kognitive und metakognitive Lesestrategien<\/strong>: Textverarbeitung wird als Probleml\u00f6sen verstanden, weshalb hier sieben Lesestrategien als \u00abDetektivmethoden\u00bb eingef\u00fchrt werden: (1) \u00dcberschrift beachten, (2) Bildlich vorstellen, (3) Umgang mit Textschwierigkeiten, (4) Verstehen \u00fcberpr\u00fcfen, (5) Wichtiges unterstreichen, (6) Wichtiges zusammenfassen und (7) Behalten \u00fcberpr\u00fcfen. Mit den ersten beiden Strategien lernen die Kinder, Vorwissen zu aktivieren. Mit der f\u00fcnften und sechsten Strategie lernen die Kinder, Texte auf die wesentlichen Informationen zu reduzieren. Bei der dritten, vierten und siebten Strategie handelt es sich um megakognitive Strategien, mit welchen die Selbstregulation des Strategieeinsatzes gef\u00f6rdert wird. Entscheidend ist zu wissen, wann welche Strategie einzusetzen ist, weshalb gelernt werden muss, dass die sieben Lesestrategien unterschiedliche Funktionen haben. F\u00fcr jede Detektivmethode gibt es ein Merkk\u00e4rtchen, das hilft, sich die Strategie immer wieder schnell ins Ged\u00e4chtnis zu rufen.<\/li>\n<li><strong>Kognitive Selbstregulation:<\/strong> Dieser Baustein integriert die bis dahin vermittelten Inhalte zu einer Handlungsroutine, was im Programm als \u00abLeseplan\u00bb bezeichnet wird. Es wird vermittelt, dass der Strategieeinsatz in Abh\u00e4ngigkeit von den jeweiligen Textanforderungen eigenverantwortlich zu planen, zu \u00fcberwachen und zu regulieren ist.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Lehrermanual beschreibt 14 Lerneinheiten. Die Anzahl ben\u00f6tigter Unterrichtsstunden h\u00e4ngt von den Vorkenntnissen und F\u00e4higkeiten einer Klasse und von der Organisation des Unterrichts ab.<\/p>\n<p>Das Programm \u00abWir <em>sind <\/em>Textdetektive\u00bb (Trenk-Hinterberger &amp; Souvignier, 2013) stellt eine Wiederholungseinheit dar, die auf dem urspr\u00fcnglichen Programm \u00abWir werden Textdetektive\u00bb aufbaut. Es bietet vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zur Wiederholung und Festigung der erworbenen Inhalte. Das Erg\u00e4nzungsprogramm eignet sich zur Auffrischung nach etwa einem Jahr, also in der 6. oder 7. Klasse.<\/p>\n<p>In Anlehnung an \u00abWir werden Textdetektive\u00bb wurde zudem das Unterrichtskonzept \u00abWir werden Lesedetektive\u00bb entwickelt (R\u00fchl &amp; Souvignier, 2006). Dabei handelt es sich um eine im Anspruchsniveau reduzierte Version des Strategietrainings, in welcher vier Strategien einge\u00fcbt werden. \u00abWir werden Lesedetektive\u00bb eignet sich insbesondere f\u00fcr lern- und leseschwache Kinder und Jugendliche.<\/p>\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<p>Die einzelnen Lerneinheiten sind im Lehrermanual (Gold et al., 2006a) detailliert beschrieben. Dabei sind die Doppelseiten jeweils parallel zu lesen: Die rechte Seite umfasst jeweils eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber die Ziele und Materialien, einen Leitfaden zur Vermittlung der Lerninhalte sowie weitere wichtige Hinweise und Anregungen. Auf der linken Seite erfolgen Bemerkungen f\u00fcr die Unterrichtenden respektive Hintergrundinformationen zu den betreffenden Lerneinheiten. Zus\u00e4tzlich sind die verwendeten Materialien des Arbeitsheftes und Unterrichtsbeispiele abgebildet. F\u00fcr die Sch\u00fcler:innen liegt ein Arbeitsheft vor (Gold, et al., 2006b), das zus\u00e4tzlich erworben werden kann. Das Arbeitsheft umfasst s\u00e4mtliche Arbeitsmaterialien, Texte und Merkbl\u00e4tter, die f\u00fcr das Training ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Erwerb der Lesestrategien wurde eine Auswahl aus Sach- und narrativen Texten getroffen, um einen Transfer der erlernten Methoden auf unterschiedliche Textsorten zu erm\u00f6glichen. Es wurden altersentsprechende und interessante Texte ausgew\u00e4hlt, die unterschiedliche Themenbereiche umfassen. Die Lesestrategien k\u00f6nnen jedoch auch anhand anderer Texte vermittelt werden. Im Lehrermanual wird auf zus\u00e4tzliche Literatur verwiesen.<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Die theoretische Grundlage des Programms stammt aus der P\u00e4dagogischen Psychologie. Einen allgemeinen Rahmen bilden die Theorien zum selbstregulierten Lernen (Boekarts, 1999). Die inhaltliche Gestaltung des Programms orientiert sich an kognitionspsychologischen Theorien des Textverstehens (Kintsch, 1998). Das Programm baut auf dem Ansatz von Scott Paris und Kolleg:innen (1984) sowie den Materialien von Schreblowski und Hasselhorn (2001) auf. Die Metapher der Leser:innen als Detektiv:innen wurde von Scott Paris \u00fcbernommen und soll veranschaulichen, dass Leser:innen wie Detektiv:innen nach wichtigen Informationen suchen und dabei strategisch vorgehen.<\/p>\n<p>Kognitionspsychologische Theorien betrachten Lesen als eine konstruktive Interaktion zwischen Leser:in und Text, bei der mentale Repr\u00e4sentationen auf verschiedenen Ebenen entstehen. Ein vertieftes Verst\u00e4ndnis von Textinhalten wird erreicht, wenn neue Informationen mit vorhandenem Vorwissen verkn\u00fcpft werden. Dabei unterst\u00fctzen elaborierende Lesestrategien die Aktivierung und Integration von Vorwissen, w\u00e4hrend reduktiv-organisierende Lesestrategien die in einem Text enthaltenen Informationen auf das Wesentliche verdichten. Im Programm \u00abWir werden Textdetektive\u00bb werden beide Strategietypen vermittelt. Da der reine Strategieerwerb f\u00fcr den erfolgreichen Einsatz nicht ausreicht, wird zus\u00e4tzlich die Selbstregulation des Strategieeinsatzes gef\u00f6rdert. Dies umfasst das Planen, \u00dcberwachen und Bewerten des eigenen Vorgehens mit Hilfe von metakognitiven Strategien. Erg\u00e4nzend wird auch die motivationale Selbstregulation trainiert, um die Bereitschaft und das Vertrauen zu st\u00e4rken, Lesestrategien eigenst\u00e4ndig anzuwenden. Ein zus\u00e4tzlicher Baustein zur Steigerung der Leistungsmotivation unterst\u00fctzt diesen Prozess (Gold et al., 2006a).<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Im Lehrermanual wird darauf hingewiesen, dass das Unterrichtsprogramm in zahleichen Schulklassen eingesetzt, wissenschaftlich begleitet und kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Die Wirksamkeitspr\u00fcfungen zeigten, dass sich die Lesekompetenz der Sch\u00fcler:innen verbessert, wenn man das Unterrichtsprogramm mit \u00abherk\u00f6mmlichem\u00bb Deutschunterricht vergleicht. Zudem sind die Trainingseffekte \u00fcberdauernd, so dass auch ein halbes Jahr nach Abschluss die Effekte nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Die Befunde zeigen aber auch, dass eine Verbesserung des Wissens \u00fcber effektive Lesestrategien nicht unbedingt zu Steigerungen im Leseverst\u00e4ndnis f\u00fchren muss und sich hierzu lediglich kleine Effekte zeigten (Mokhlesgerami, 2004; Souvignier &amp; Mokhlesgerami, 2006).<\/p>\n<p>Souvignier und Trenk-Hinterberger (2010) zeigten, dass \u00abAuffrischungssitzungen\u00bb das Programm effektiv erg\u00e4nzen. In einer Stichprobe von 779 Sch\u00fcler:innen nahmen 352 Sch\u00fcler:innen ohne und 288 Sch\u00fcler:innen mit Auffrischungssitzungen am Programm teil; 139 erhielten als Kontrollgruppe regul\u00e4ren Deutschunterricht. Beide Untersuchungsgruppen erzielten h\u00f6here Lernzuw\u00e4chse im Lesestrategiewissen und im Leseverst\u00e4ndnis im Vergleich zur Kontrollgruppe. Eine langfristige \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber der Kontrollgruppe zeigte jedoch nur die Untersuchungsgruppe mit Auffrischungssitzungen. Die Autor:innen folgern, dass Auffrischungsstunden eine vielversprechende Methode sind, um Inhalt von Unterrichtsprogrammen nachhaltig zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>In einer neueren Studie untersuchte Walter (2020) die Wirksamkeit des Programms bei Grundsch\u00fcler:innen der vierten Klasse. Es nahmen 82 Kinder in der Untersuchungsgruppe und 78 in der Kontrollgruppe teil. Zus\u00e4tzlich wurden Sch\u00fcler:innen mit deutlich unterdurchschnittlichen Kompetenzen im Leseverst\u00e4ndnis separat untersucht, mit 38 Kindern in der Untersuchungsgruppe und 41 in der Kontrollgruppe. Die Studie zeigte signifikante kurz- und mittelfristige Transfer-Effekte mit kleiner Effektst\u00e4rke auf standardisiert erfasste Leseverst\u00e4ndnisleistungen insgesamt bei Viertkl\u00e4ssler:innen. Weiter zeigten sich mittlere Effekte bei unterdurchschnittlichen Leser:innen dieser Klassenstufe.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<ul>\n<li>Boekarts, M. (1999). Self-regulated learning: where we are today. <em>International Journal of Educational Research, 31<\/em>, 445\u2013457.<\/li>\n<li>Gold, A., Mokhlesgerami, J., R\u00fchl, K., Schreblowski, S. &amp; Souvignier, E. (2006a). <em>Wir werden Textdetektive. Lehrermanual<\/em> (2. Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\n<li>Gold, A., Mokhlesgerami, J., R\u00fchl, K., Schreblowski, S. &amp; Souvignier, E. (2006b). <em>Wir werden Textdetektive. Arbeitsheft <\/em>\u00a0(3. Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\n<li>Kintsch, A. (1998). <em>Comprehension: A paradigm for cognition.<\/em> Cambridge University Press.<\/li>\n<li>Mokhlesgerami, J. (2004). <em>F\u00f6rderung der Lesekompetenz<\/em>. Kovac.<\/li>\n<li>Paris, S. G., Cross, D. R. &amp; Lipson, M. Y. (1984). Informed strategies for learning: A program to improve children\u2019s reading awareness and comprehension. <em>Journal of Educational Psychology, 76<\/em>, 1239\u20131252.<\/li>\n<li>R\u00fchl, K. &amp; Souvignier, E. (2006). <em>Wir werden Lesedetektive. Lehrermanual<\/em>. Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\n<li>Schreblowksi, S. &amp; Hasselhorn, M. (2001). Zur Wirkung zus\u00e4tzlicher Motiv\u00e4nderungskomponenten in einem metakognitiven Textverarbeitungstraining. <em>Zeitschrift f\u00fcr P\u00e4dagogische Psychologie, 15<\/em>, 145\u2013154.<\/li>\n<li>Souvignier, E. &amp; Mokhlesgerami, J. (2006). Using self-regulation as a framework for implementing strategy instruction to foster reading comprehension. <em>Learning and Instruction<\/em>, <em>16<\/em>(1), 57\u201371. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.learninstruc.2005.12.006\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.learninstruc.2005.12.006<\/a><\/li>\n<li>Souvignier, E. &amp; Trenk-Hinterberger, I. (2010). Implementation eines Programms zur F\u00f6rderung selbstregulierten Lesens. Verbesserung der Nachhaltigkeit durch Auffrischungssitzungen<em>.<\/em> <em>Zeitschrift P\u00e4dagogische Psychologie, 24<\/em>, 207 \u2013 220. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1010-0652\/a000017\">https:\/\/doi.org\/10.1024\/1010-0652\/a000017<\/a><\/li>\n<li>Trenk-Hinterberger I. &amp; Souvignier, E. (2013). <em>Wir sind Textdetektive. Lehrermanual mit Kopiervorlagen<\/em> (2. Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\n<li>Walter, J. (2020). Verbesserung des Leseverst\u00e4ndnisses auch bei schwachen Grundsch\u00fclern der vierten Klasse. Evaluation einer F\u00f6rderma\u00dfnahme auf der Basis des Programms \u201eWir werden Textdetektive\u201c im Rahmen einer Felduntersuchung. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik, 4<\/em>, 320\u2013346. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:21614\">https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:21614<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990048487970205521\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Andreas Gold, Judith Mokhlesgerami, Katja R\u00fchl, Stephanie Schreblowski und Elmar Souvignier (2006) Einsatzbereich 4. bis 6. Klasse Gruppentraining Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. \u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit. 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