{"id":755,"date":"2024-09-26T19:32:09","date_gmt":"2024-09-26T17:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=755"},"modified":"2025-11-19T12:06:24","modified_gmt":"2025-11-19T11:06:24","slug":"training-mit-aggressiven-kindern","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/training-mit-aggressiven-kindern\/","title":{"raw":"Training mit aggressiven Kindern","rendered":"Training mit aggressiven Kindern"},"content":{"raw":"von Ulrike Petermann und Franz Petermann (2023)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-756\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>6 bis 12 Jahre<\/li>\r\n \t<li>Einzel- und Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"half\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>Belege aus Einzelfallstudien, Studien mit kleinen Stichprobengr\u00f6ssen oder ohne Kontrollgruppen.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas \u00abTraining mit aggressiven Kindern\u00bb richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und zielt darauf ab, aggressives und oppositionelles Trotzverhalten abzubauen. Den Kindern werden Verhaltensalternativen aufgezeigt, um ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern, sodass aggressives Verhalten zunehmend \u00fcberfl\u00fcssig wird.\r\n\r\nDie Zielgruppe des Trainings sind Kinder mit aggressivem und oppositionellem Verhalten. Es kann in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden, wie in Erziehungsberatung, Psychotherapie, Kinderheimen oder in station\u00e4ren Settings.\r\n\r\nAls Kompakttraining konzipiert, soll das Training mit relativ geringem Zeitaufwand deutliche Ver\u00e4nderungen bei den Kindern und ihren Familien bewirken. In der Regel erstreckt sich das Training \u00fcber 6 bis 8 Monate, wobei w\u00f6chentliche Sitzungen stattfinden. Das Einzeltraining umfasst 8 bis 13 Sitzungen, gefolgt von einem Gruppentraining mit 7 bis 14 Sitzungen. In Kleingruppen von 3 bis 4 Kindern wird sozial kompetentes Verhalten durch Rollenspiele einge\u00fcbt.\r\n\r\nZentrale Bestandteile des Trainings sind der Beziehungsaufbau, die Verhaltensmodifikation im Sinne der klassischen Lerntheorie, der Einsatz von Wahrnehmungs- und Rollenspielen sowie eine begleitende Eltern- und Familienberatung.\r\n\r\nDas Training ist in verschiedene Module unterteilt, die jeweils spezifische Ziele verfolgen:\r\n\r\n<strong>Einzeltraining<\/strong>\r\n<ol>\r\n \t<li>Modul: Auseinandersetzung mit aggressivem Verhalten<\/li>\r\n \t<li>Modul: Einf\u00fchrung in Selbstverbalisationstechniken<\/li>\r\n \t<li>Modul: F\u00f6rderung der differenzierten Wahrnehmung und des Einf\u00fchlungsverm\u00f6gens<\/li>\r\n \t<li>Modul: Genaues Beschreiben von Konflikten und Problemen<\/li>\r\n \t<li>Modul: Unterscheidung zwischen gerechtfertigten und ungerechtfertigten Konsequenzen<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<strong>Gruppentraining<\/strong>\r\n<ol>\r\n \t<li>Modul: Kennenlernen der Kinder und Wiederholung der Themen des Einzeltrainings<\/li>\r\n \t<li>Modul: Erarbeiten von Regeln f\u00fcr strukturierte Rollenspiele<\/li>\r\n \t<li>Modul: \u00dcben des Einf\u00fchlungsverm\u00f6gens<\/li>\r\n \t<li>Modul: Differenzierte Wahrnehmung von Ausdrucksformen von Wut<\/li>\r\n \t<li>Modul: Erkennen der Auswirkungen von Lob, Nichtbeachtung und Tadel<\/li>\r\n \t<li>Modul: Finden positiver Konfliktl\u00f6sungen Training der Selbstwahrnehmung<\/li>\r\n \t<li>Modul: Stabilisierung von angemessenem Verhalten<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<strong>Eltern- und Familienberatung<\/strong>\r\n<ol>\r\n \t<li>Modul: Verstehen aggressiven Verhaltens<\/li>\r\n \t<li>Modul: Effektive Aufforderungen formulieren<\/li>\r\n \t<li>Modul: Bearbeiten von Kommunikations- und Erziehungsproblemen<\/li>\r\n \t<li>Modul: Stabilisierung positiver Ver\u00e4nderungen in der Familie<\/li>\r\n<\/ol>\r\n&nbsp;\r\n\r\nZwischen 8 und 12 Wochen nach Abschluss des Trainings ist eine Nachkontrolle vorgesehen, idealerweise unter Einbeziehung der gesamten Familie. Dabei wird \u00fcberpr\u00fcft, ob die positiven Ver\u00e4nderungen sowohl im Verhalten des Kindes als auch im Elternverhalten stabil geblieben sind.\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDas Manual bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Ausdrucksformen, den Verlauf, die Diagnostik und die Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze zu aggressivem Verhalten. Im Anschluss werden das Einzeltraining, das Gruppentraining sowie die Eltern- und Familienberatung mit ihren jeweiligen Elementen und Modulen beschrieben. Abschliessend enth\u00e4lt das Manual praktische Hinweise zur Durchf\u00fchrung des Trainings in weiteren Settings, wie etwa im schulischen Kontext, im station\u00e4ren Bereich oder in der Elternberatung. Die Trainingselemente sind flexibel und modular einsetzbar. Zum Material geh\u00f6ren das Trainingsmanual mit Arbeitsbl\u00e4ttern sowie Videosequenzen; zus\u00e4tzlich sind die im Training genutzten Kapit\u00e4n-Nemo-Geschichten separat erh\u00e4ltlich (Petermann, 2024).\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDas Training beinhaltet gem\u00e4ss den Ausf\u00fchrungen im Manual ein lerntheoretisch begr\u00fcndetes Vorgehen. Zur Beschreibung aggressiven Verhaltens wird das Prozessmodell von Kaufmann (1965) herangezogen, das vier unbewusst durchlaufene Stufen bei Aggression identifiziert: 1) Wahrnehmung, 2) Handlungsauswahl und Gewohnheitsst\u00e4rke, 3) Hemmungspotentiale sowie 4) Vorwegnahme und Bewertung m\u00f6glicher Konsequenzen. Diese Stufen bilden eine Kette von Faktoren, die Aggression ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. F\u00fcr jede dieser Stufen lassen sich spezifische Interventionsm\u00f6glichkeiten ableiten, wobei die gr\u00f6sste Wirkung erzielt wird, wenn das Training auf der fr\u00fchesten Stufe ansetzt.\r\n\r\nDie Therapieziele des Trainings orientieren sich an diesem Prozessmodell. Zu den zentralen Zielen geh\u00f6ren die F\u00f6rderung von Ruhe und Entspannung als grundlegende Voraussetzung, eine differenzierte Wahrnehmung (Stufe 1), angemessene Selbstbehauptung als Alternative zu aggressivem Verhalten (Stufe 2), Kooperation und helfendes Verhalten als alternative Verhaltensweisen (Stufe 3), Selbstkontrolle zur Hemmung aggressiver Impulse (Stufe 3) und Empathief\u00e4higkeit, um die Konsequenzen des eigenen Handelns aus der Perspektive des Gegen\u00fcbers zu bewerten (Stufe 4).\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nZur Evaluation des \u00abTrainings mit aggressiven Kindern\u00bb gibt es mehrere Wirksamkeitsstudien in verschiedenen Settings, die im Manual beschrieben sind (Petermann &amp; Petermann, 2023).\r\n\r\nDas Training wurde bis 2005 von der Arbeitsgruppe um Ulrike und Franz Petermann mit 280 Kindern und deren Familien durchgef\u00fchrt. In einigen dieser Einzelfallstudien konnten Langzeitbeobachtungen \u00fcber zwei Jahre nach Trainingsende erfolgen.\r\n\r\nBei etwa der H\u00e4lfte der Kinder zeigte das Einzeltraining allein eine Abnahme aggressiven Verhaltens. In Kombination mit der Elternarbeit f\u00fchrten die Interventionen zu nachhaltigen Ver\u00e4nderungen in Schule und Elternhaus. Zus\u00e4tzlich konnte durch das Gruppentraining eine Abnahme der Aggressivit\u00e4t und Anspannung mit gleichzeitiger Zunahme von positiver Emotionalit\u00e4t, Verantwortungs\u00fcbernahme, Kooperation und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen berichtet werden. Bei ca. 90% der Kinder liessen sich stabile Effekte des Trainings nachweisen.\r\n\r\nAb 2007 f\u00fchrten mehrere Arbeitsgruppen um den Autor und die Autorin Wirksamkeitsstudien in verschiedenen Settings (Schulkontext, Erziehungsberatung, u.a.) durch. Diese Studien best\u00e4tigten die Ergebnisse der Voruntersuchungen, indem sie eine Verringerung aggressiven Verhaltens und eine Zunahme prosozialen Verhaltens nachweisen konnten (Petermann et al., 2007; 2008; 2010; 2013). Kritisch anzumerken sind jedoch die jeweils eher geringe Stichprobengr\u00f6sse der Studien (zwischen 13 bis 22 Kinder) und teilweise das Fehlen einer Kontrollgruppe.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Kaufmann, H. (1965). Definitions and methodology in the study of aggression. <em>Psychological Bulletin, 64<\/em>, 351\u2013364.<\/li>\r\n \t<li>Petermann, U. (2024). <em>Die Kapit\u00e4n-Nemo-Geschichten<\/em> (22. korr. Aufl.). Hogrefe.<\/li>\r\n \t<li>Petermann, U., Kamau, L., Nitkowski, D. &amp; Petermann, F. (2013). Die Effektivit\u00e4t des Trainings mit aggressiven Kindern im Rahmen einer Hochschulambulanz. <em>Kindheit und Entwicklung, 22<\/em>(3), 174-180. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000114\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000114<\/a><\/li>\r\n \t<li>Petermann, U., Krummrich, M. Z., Meier, C., Petermann, F. &amp; Nitkowski, D. (2010). Das Training mit aggressiven Kindern als schulbasiertes Pr\u00e4ventionsprogramm. <em>Psychologie in Erziehung und Unterricht<\/em>, <em>57<\/em>(2), 132-143. <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.2378\/peu2010.art10d\">http:\/\/dx.doi.org\/10.2378\/peu2010.art10d<\/a><\/li>\r\n \t<li>Petermann, U., Nitkowski, D., Polchow, D., P\u00e4tel, J., Roos, S., Kanz, F. J. &amp; Petermann, F. (2007). Langfristige Effekte des Trainings mit aggressiven Kindern. <em>Kindheit und Entwicklung, 16<\/em>(3), 143-151. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.143\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.143<\/a><\/li>\r\n \t<li>Petermann, F. &amp; Petermann, U. (2023). <em>Training mit aggressiven Kindern <\/em>(14. vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitete Aufl.)<em>.<\/em> Beltz.<\/li>\r\n \t<li>Petermann, F., Petermann, U., Besier, T., Goldbeck, L., B\u00fcttner, P., Krause-Leipoldt, C. &amp; Nitkowski, D. (2008). Zur Effektivit\u00e4t des Trainings mit aggressiven Kindern in Psychiatrie und Jugendhilfe. <em>Kindheit und Entwicklung, 17<\/em>(3), 182-189. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.17.3.182\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.17.3.182<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li><a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma99116810751705521\">Online<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990068015560205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990057389740205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Ulrike Petermann und Franz Petermann (2023)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-756\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern-208x300.jpg 208w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern-65x94.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern-225x324.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern-350x504.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Training-mit-aggressiven-Kindern.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>6 bis 12 Jahre<\/li>\n<li>Einzel- und Gruppentraining<\/li>\n<li>Selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--half' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Halb gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>Belege aus Einzelfallstudien, Studien mit kleinen Stichprobengr\u00f6ssen oder ohne Kontrollgruppen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das \u00abTraining mit aggressiven Kindern\u00bb richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und zielt darauf ab, aggressives und oppositionelles Trotzverhalten abzubauen. Den Kindern werden Verhaltensalternativen aufgezeigt, um ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern, sodass aggressives Verhalten zunehmend \u00fcberfl\u00fcssig wird.<\/p>\n<p>Die Zielgruppe des Trainings sind Kinder mit aggressivem und oppositionellem Verhalten. Es kann in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden, wie in Erziehungsberatung, Psychotherapie, Kinderheimen oder in station\u00e4ren Settings.<\/p>\n<p>Als Kompakttraining konzipiert, soll das Training mit relativ geringem Zeitaufwand deutliche Ver\u00e4nderungen bei den Kindern und ihren Familien bewirken. In der Regel erstreckt sich das Training \u00fcber 6 bis 8 Monate, wobei w\u00f6chentliche Sitzungen stattfinden. Das Einzeltraining umfasst 8 bis 13 Sitzungen, gefolgt von einem Gruppentraining mit 7 bis 14 Sitzungen. In Kleingruppen von 3 bis 4 Kindern wird sozial kompetentes Verhalten durch Rollenspiele einge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Zentrale Bestandteile des Trainings sind der Beziehungsaufbau, die Verhaltensmodifikation im Sinne der klassischen Lerntheorie, der Einsatz von Wahrnehmungs- und Rollenspielen sowie eine begleitende Eltern- und Familienberatung.<\/p>\n<p>Das Training ist in verschiedene Module unterteilt, die jeweils spezifische Ziele verfolgen:<\/p>\n<p><strong>Einzeltraining<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Modul: Auseinandersetzung mit aggressivem Verhalten<\/li>\n<li>Modul: Einf\u00fchrung in Selbstverbalisationstechniken<\/li>\n<li>Modul: F\u00f6rderung der differenzierten Wahrnehmung und des Einf\u00fchlungsverm\u00f6gens<\/li>\n<li>Modul: Genaues Beschreiben von Konflikten und Problemen<\/li>\n<li>Modul: Unterscheidung zwischen gerechtfertigten und ungerechtfertigten Konsequenzen<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Gruppentraining<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Modul: Kennenlernen der Kinder und Wiederholung der Themen des Einzeltrainings<\/li>\n<li>Modul: Erarbeiten von Regeln f\u00fcr strukturierte Rollenspiele<\/li>\n<li>Modul: \u00dcben des Einf\u00fchlungsverm\u00f6gens<\/li>\n<li>Modul: Differenzierte Wahrnehmung von Ausdrucksformen von Wut<\/li>\n<li>Modul: Erkennen der Auswirkungen von Lob, Nichtbeachtung und Tadel<\/li>\n<li>Modul: Finden positiver Konfliktl\u00f6sungen Training der Selbstwahrnehmung<\/li>\n<li>Modul: Stabilisierung von angemessenem Verhalten<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Eltern- und Familienberatung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Modul: Verstehen aggressiven Verhaltens<\/li>\n<li>Modul: Effektive Aufforderungen formulieren<\/li>\n<li>Modul: Bearbeiten von Kommunikations- und Erziehungsproblemen<\/li>\n<li>Modul: Stabilisierung positiver Ver\u00e4nderungen in der Familie<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwischen 8 und 12 Wochen nach Abschluss des Trainings ist eine Nachkontrolle vorgesehen, idealerweise unter Einbeziehung der gesamten Familie. Dabei wird \u00fcberpr\u00fcft, ob die positiven Ver\u00e4nderungen sowohl im Verhalten des Kindes als auch im Elternverhalten stabil geblieben sind.<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<\/div>\n<p>Das Manual bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Ausdrucksformen, den Verlauf, die Diagnostik und die Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze zu aggressivem Verhalten. Im Anschluss werden das Einzeltraining, das Gruppentraining sowie die Eltern- und Familienberatung mit ihren jeweiligen Elementen und Modulen beschrieben. Abschliessend enth\u00e4lt das Manual praktische Hinweise zur Durchf\u00fchrung des Trainings in weiteren Settings, wie etwa im schulischen Kontext, im station\u00e4ren Bereich oder in der Elternberatung. Die Trainingselemente sind flexibel und modular einsetzbar. Zum Material geh\u00f6ren das Trainingsmanual mit Arbeitsbl\u00e4ttern sowie Videosequenzen; zus\u00e4tzlich sind die im Training genutzten Kapit\u00e4n-Nemo-Geschichten separat erh\u00e4ltlich (Petermann, 2024).<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Das Training beinhaltet gem\u00e4ss den Ausf\u00fchrungen im Manual ein lerntheoretisch begr\u00fcndetes Vorgehen. Zur Beschreibung aggressiven Verhaltens wird das Prozessmodell von Kaufmann (1965) herangezogen, das vier unbewusst durchlaufene Stufen bei Aggression identifiziert: 1) Wahrnehmung, 2) Handlungsauswahl und Gewohnheitsst\u00e4rke, 3) Hemmungspotentiale sowie 4) Vorwegnahme und Bewertung m\u00f6glicher Konsequenzen. Diese Stufen bilden eine Kette von Faktoren, die Aggression ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. F\u00fcr jede dieser Stufen lassen sich spezifische Interventionsm\u00f6glichkeiten ableiten, wobei die gr\u00f6sste Wirkung erzielt wird, wenn das Training auf der fr\u00fchesten Stufe ansetzt.<\/p>\n<p>Die Therapieziele des Trainings orientieren sich an diesem Prozessmodell. Zu den zentralen Zielen geh\u00f6ren die F\u00f6rderung von Ruhe und Entspannung als grundlegende Voraussetzung, eine differenzierte Wahrnehmung (Stufe 1), angemessene Selbstbehauptung als Alternative zu aggressivem Verhalten (Stufe 2), Kooperation und helfendes Verhalten als alternative Verhaltensweisen (Stufe 3), Selbstkontrolle zur Hemmung aggressiver Impulse (Stufe 3) und Empathief\u00e4higkeit, um die Konsequenzen des eigenen Handelns aus der Perspektive des Gegen\u00fcbers zu bewerten (Stufe 4).<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Zur Evaluation des \u00abTrainings mit aggressiven Kindern\u00bb gibt es mehrere Wirksamkeitsstudien in verschiedenen Settings, die im Manual beschrieben sind (Petermann &amp; Petermann, 2023).<\/p>\n<p>Das Training wurde bis 2005 von der Arbeitsgruppe um Ulrike und Franz Petermann mit 280 Kindern und deren Familien durchgef\u00fchrt. In einigen dieser Einzelfallstudien konnten Langzeitbeobachtungen \u00fcber zwei Jahre nach Trainingsende erfolgen.<\/p>\n<p>Bei etwa der H\u00e4lfte der Kinder zeigte das Einzeltraining allein eine Abnahme aggressiven Verhaltens. In Kombination mit der Elternarbeit f\u00fchrten die Interventionen zu nachhaltigen Ver\u00e4nderungen in Schule und Elternhaus. Zus\u00e4tzlich konnte durch das Gruppentraining eine Abnahme der Aggressivit\u00e4t und Anspannung mit gleichzeitiger Zunahme von positiver Emotionalit\u00e4t, Verantwortungs\u00fcbernahme, Kooperation und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen berichtet werden. Bei ca. 90% der Kinder liessen sich stabile Effekte des Trainings nachweisen.<\/p>\n<p>Ab 2007 f\u00fchrten mehrere Arbeitsgruppen um den Autor und die Autorin Wirksamkeitsstudien in verschiedenen Settings (Schulkontext, Erziehungsberatung, u.a.) durch. Diese Studien best\u00e4tigten die Ergebnisse der Voruntersuchungen, indem sie eine Verringerung aggressiven Verhaltens und eine Zunahme prosozialen Verhaltens nachweisen konnten (Petermann et al., 2007; 2008; 2010; 2013). Kritisch anzumerken sind jedoch die jeweils eher geringe Stichprobengr\u00f6sse der Studien (zwischen 13 bis 22 Kinder) und teilweise das Fehlen einer Kontrollgruppe.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Kaufmann, H. (1965). Definitions and methodology in the study of aggression. <em>Psychological Bulletin, 64<\/em>, 351\u2013364.<\/li>\n<li>Petermann, U. (2024). <em>Die Kapit\u00e4n-Nemo-Geschichten<\/em> (22. korr. Aufl.). Hogrefe.<\/li>\n<li>Petermann, U., Kamau, L., Nitkowski, D. &amp; Petermann, F. (2013). Die Effektivit\u00e4t des Trainings mit aggressiven Kindern im Rahmen einer Hochschulambulanz. <em>Kindheit und Entwicklung, 22<\/em>(3), 174-180. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000114\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000114<\/a><\/li>\n<li>Petermann, U., Krummrich, M. Z., Meier, C., Petermann, F. &amp; Nitkowski, D. (2010). Das Training mit aggressiven Kindern als schulbasiertes Pr\u00e4ventionsprogramm. <em>Psychologie in Erziehung und Unterricht<\/em>, <em>57<\/em>(2), 132-143. <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.2378\/peu2010.art10d\">http:\/\/dx.doi.org\/10.2378\/peu2010.art10d<\/a><\/li>\n<li>Petermann, U., Nitkowski, D., Polchow, D., P\u00e4tel, J., Roos, S., Kanz, F. J. &amp; Petermann, F. (2007). Langfristige Effekte des Trainings mit aggressiven Kindern. <em>Kindheit und Entwicklung, 16<\/em>(3), 143-151. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.143\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.143<\/a><\/li>\n<li>Petermann, F. &amp; Petermann, U. (2023). <em>Training mit aggressiven Kindern <\/em>(14. vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitete Aufl.)<em>.<\/em> Beltz.<\/li>\n<li>Petermann, F., Petermann, U., Besier, T., Goldbeck, L., B\u00fcttner, P., Krause-Leipoldt, C. &amp; Nitkowski, D. (2008). Zur Effektivit\u00e4t des Trainings mit aggressiven Kindern in Psychiatrie und Jugendhilfe. <em>Kindheit und Entwicklung, 17<\/em>(3), 182-189. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.17.3.182\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.17.3.182<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma99116810751705521\">Online<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990068015560205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990057389740205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Ulrike Petermann und Franz Petermann (2023) Einsatzbereich 6 bis 12 Jahre Einzel- und Gruppentraining Selektive und indizierte Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. Belege aus Einzelfallstudien, Studien mit kleinen Stichprobengr\u00f6ssen oder ohne Kontrollgruppen. Inhalt Das \u00abTraining mit aggressiven [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1740,"menu_order":44,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[109,70,66,69,65],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-755","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","category-aggression","category-indizierte-praevention","category-03-mittelstufe","category-selektive-praevention","category-02-unterstufe"],"part":97,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1740"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":925,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/755\/revisions\/925"}],"part":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/97"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/755\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=755"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=755"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=755"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}