{"id":728,"date":"2024-09-25T18:01:27","date_gmt":"2024-09-25T16:01:27","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=728"},"modified":"2025-11-19T12:06:24","modified_gmt":"2025-11-19T11:06:24","slug":"fit-for-life-soziale-kompetenz-fuer-jugendliche","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/fit-for-life-soziale-kompetenz-fuer-jugendliche\/","title":{"raw":"Fit for Life \u2013 Soziale Kompetenz f\u00fcr Jugendliche","rendered":"Fit for Life \u2013 Soziale Kompetenz f\u00fcr Jugendliche"},"content":{"raw":"von Gert Jugert, Anke Rehder, Peter Notz und Franz Petermann (2016)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-731\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fit-for-Life-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Jugendliche und junge Erwachsene (13 bis 21 Jahre)<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Universelle und selektive Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\n\u00abFit for Life\u00bb ist ein strukturiertes Training zur F\u00f6rderung sozialer Fertigkeiten und Lebenskompetenzen bei Jugendlichen. Es zielt darauf ab, soziale Fertigkeiten zu st\u00e4rken und kann auch zur Pr\u00e4vention von Verhaltensauff\u00e4lligkeiten eingesetzt werden.\r\n\r\nDas Training richtet sich insbesondere an Jugendliche, die als sozial benachteiligt gelten. Zu dieser Zielgruppe z\u00e4hlen Absolvent:innen von Sonderschulen (F\u00f6rderschulen), Jugendliche ohne Schulabschluss, solche mit abgebrochener Berufsausbildung, Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Migrant:innen. Diese Personengruppen haben h\u00e4ufig besondere Schwierigkeiten, sich berufliche Perspektiven zu erarbeiten und ein eigenst\u00e4ndiges, selbstbestimmtes Leben zu f\u00fchren. Zudem sind Jugendliche von Benachteiligungen betroffen, die Defizite in ihren sozialen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten haben.\r\n\r\n\u00abFit for Life\u00bb wird in Kleingruppen durchgef\u00fchrt, empfohlen werden sechs bis acht Jugendliche. Das Training erstreckt sich idealerweise \u00fcber einen Zeitraum von einem halben Jahr, mit einer w\u00f6chentlichen Trainingssitzung von 90 Minuten.\r\n\r\nDas Training umfasst insgesamt 14 thematisch unterschiedliche Module, die jeweils auf spezifische F\u00e4higkeiten und Kompetenzen abzielen:\r\n<ol>\r\n \t<li><strong>Motivation:<\/strong> Die Jugendlichen erkennen den Nutzen des Trainings, da sie dadurch wichtige Kompetenzen f\u00fcr ihre berufliche und pers\u00f6nliche Entwicklung erwerben k\u00f6nnen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Feedback:<\/strong> Sie lernen die Bedeutung von Feedback f\u00fcr ihre Selbsteinsch\u00e4tzung kennen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Selbstsicherheit:<\/strong> Die Jugendlichen gewinnen an Selbstsicherheit im Umgang mit anderen Menschen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Selbstmanagement:<\/strong> Sie setzen sich mit ihrer eigenen Lebensf\u00fchrung sowie mit ihren gesundheitsf\u00f6rdernden und gesundheitssch\u00e4digenden Verhaltensweisen auseinander.<\/li>\r\n \t<li><strong>Kommunikation:<\/strong> Die Jugendlichen erfahren, dass Kommunikation sowohl verbal als auch nonverbal erfolgt und dass aktives Zuh\u00f6ren ein wichtiger Teil davon ist.<\/li>\r\n \t<li><strong>K\u00f6rpersprache:<\/strong> Sie erkennen die Bedeutung der K\u00f6rpersprache als Kommunikationsmittel und erkennen, dass diese auch anf\u00e4llig f\u00fcr Fehlinterpretationen ist.<\/li>\r\n \t<li><strong>Kooperation und Teamf\u00e4higkeit:<\/strong> Hier erlernen die Jugendlichen Kooperation und Teamf\u00e4higkeit und erfahren, wie man mit Grenzen der Teamarbeit umgehen kann.<\/li>\r\n \t<li><strong>Lebensplanung:<\/strong> Die Jugendlichen erkennen die Bedeutung eigenverantwortlicher und selbstst\u00e4ndiger Lebensplanung.<\/li>\r\n \t<li><strong>Beruf und Zukunft:<\/strong> Sie setzen sich mit ihren beruflichen Vorstellungen und W\u00fcnschen auseinander.<\/li>\r\n \t<li><strong>Gef\u00fchle:<\/strong> Sie lernen, ihre eigenen Gef\u00fchle wahrzunehmen, auszudr\u00fccken und zu regulieren.<\/li>\r\n \t<li><strong>Fit f\u00fcr Konflikte I:<\/strong> Die Jugendlichen unterscheiden zwischen Konflikt und Streit und lernen, dass Konflikte zum Leben geh\u00f6ren. Sie erfahren, wie wichtig es ist, zwischen Person und Problem zu unterscheiden.<\/li>\r\n \t<li><strong>Fit f\u00fcr Konflikte II:<\/strong> Die Jugendlichen verstehen, dass hinter Konflikten oft Interessen, Bed\u00fcrfnisse und \u00c4ngste stehen, die den Inhalt und Verlauf eines Konflikts beeinflussen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen:<\/strong> Sie lernen, die Meinungen, Bed\u00fcrfnisse und Gef\u00fchle anderer Menschen wahrzunehmen und zu verstehen.<\/li>\r\n \t<li><strong>Lob und Kritik:<\/strong> Die Jugendlichen entwickeln einen angemessenen Umgang mit Misserfolgen, st\u00e4rken ihre Selbstwirksamkeit und verbessern ihre Frustrationstoleranz gegen\u00fcber Kritik.<\/li>\r\n<\/ol>\r\nDas Training setzt haupts\u00e4chlich auf strukturierte Rollenspiele, Verhaltens\u00fcbungen, den Einsatz von Videos, Belohnungen, soziale Verhaltensregeln und Feedback. Jede Trainingsstunde folgt demselben Ablauf: Stimmungsrunde, Besprechung von Regeln, Konzentrations\u00fcbung\/Warm-up, Bearbeitung eines Trainingsinhaltes, Auswertung und Transfer, Regeleinhaltung sowie eine Abschlussrunde.\r\n\r\n<strong>\u00a0<\/strong>\r\n\r\n\u00dcber das Trainingsprogramm \u00abFit for Life\u00bb hinaus gibt es das Training \u00abFit f\u00fcr kulturelle Vielfalt\u00bb (Jugert et al., 2014), welches besonderen Wert auf die F\u00f6rderung der interkulturellen Kompetenz im Zusammenleben von in- und ausl\u00e4ndischen Jugendlichen legt.\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDas Training bietet zahlreiche Arbeitsb\u00f6gen zu allen Modulen, die als kopierf\u00e4higes Lehrmaterial verwendet werden k\u00f6nnen (Jugert et al., 2017). Dieses Material eignet sich sowohl f\u00fcr den Einsatz in der Jugendhilfe, Jugendberufsberatung, Berufsbildung sowie in Schulen der Sekundarstufe II. Die Trainingsmethoden sind darauf ausgerichtet, Transparenz und Mitbestimmung zu f\u00f6rdern.\r\n\r\nDie Autor:innen thematisieren ausf\u00fchrlich Fortbildungen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Trainer:innen, die sowohl die zugrunde liegenden theoretischen Konzepte als auch die Vermittlung praktischer Kompetenzen umfassen. Weitere Informationen finden sich unter: <a href=\"http:\/\/www.bipp-bremen.de\">www.bipp-bremen.de<\/a>\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDas Kompetenztraining f\u00fcr Jugendliche ist ein verhaltensorientiertes Programm und basiert auf der Theorie der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung (SKI; Crick &amp; Dodge, 1994) sowie der sozial-kognitiven Lerntheorie von Bandura (1986) und dem Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura (1994). Der theoretische Rahmen wird zus\u00e4tzlich durch jugendpsychologische Erkenntnisse und Konzepte erg\u00e4nzt.\r\n\r\nDie Ziele von \u00abFit for Life\u00bb fokussieren auf unterschiedliche Ebenen. \u00dcbergeordnet steht das Ziel der beruflichen und gesellschaftlichen Integration der Jugendlichen durch die Vermittlung sozialer Kompetenzen und beruflicher Schl\u00fcsselqualifikationen. Weiter wurden folgende Ziele entwickelt: Aufmerksamkeit und Ausdauer, Lern- und Leistungsmotivation, Selbst- und Fremdwahrnehmung, realistische Selbsteinsch\u00e4tzung, Selbstsicherheit, Selbstkontrolle und Selbststeuerung, Selbstmanagementstrategien, Erkennen und Ausdr\u00fccken von Gef\u00fchlen, Empathie und Perspektiven\u00fcbernahme, Kommunikation, Kooperation und Teamf\u00e4higkeit, Entscheidung und Planung, Lob und Kritik geben und annehmen, \u00dcberwinden von Misserfolgen, Sozialkompetente Konfliktl\u00f6sung, Kritik- und Selbstkritikf\u00e4higkeit.\r\n\r\nDie Ziele des Kompetenztrainings \u00abFit for Life\u00bb wurden aus den theoretischen Grundlagen und aus der Analyse der geforderten beruflichen Schl\u00fcsselqualifikationen abgeleitet. Bei den im Training angewandten Verfahren handelt es sich um lerntheoretisch fundierte Methoden.\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDie Autor:innen fassen in einem Unterkapitel die qualitativen und quantitativen Ergebnisse zur Wirksamkeit des Trainings zusammen. Gem\u00e4ss den qualitativen Befragungen wird das Programm \u00abFit for Life\u00bb nicht von allen Jugendlichen durchweg positiv eingesch\u00e4tzt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Autor:innen empfehlen daher, dass Trainer:innen zun\u00e4chst allgemeine Erfahrungen mit dem Programm sammeln sollten, bevor sie es mit Jugendlichen mit besonders herausforderndem Verhalten anwenden. Im berufsvorbereitenden Unterricht hat sich das Training jedoch als erfolgreich erwiesen und wurde in den ersten Einrichtungen, die das Programm durchf\u00fchrten, zu einem festen Bestandteil.\r\n\r\nZur quantitativen Auswertung wurden die Jugendlichen sowie aussenstehende Beobachter:innen mittels eigens entwickelter Frageb\u00f6gen zu drei Zeitpunkten befragt (Pr\u00e4test, Posttest, Follow-up). Die Ergebnisse zeigen, dass sich die 174 Jugendlichen der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe (n = 135) tendenziell weniger aggressiv und als selbstsicherer einsch\u00e4tzen. Die Fremdbeurteilung zeigte eine Verringerung von sozial unerw\u00fcnschtem Verhalten sowie eine Steigerung von sozial kompetentem Verhalten und sozialer Probleml\u00f6sekompetenz. Dar\u00fcber hinaus zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Mitarbeit der Jugendlichen im Training und der Verbesserung des sozial erw\u00fcnschten Verhaltens.\r\n\r\nMehrere kleinere Evaluationen (unver\u00f6ffentlichte Diplomarbeiten) haben diese ersten Ergebnisse der urspr\u00fcnglichen Evaluationsstudie best\u00e4tigt (Jugert et al., 2000). Aufgrund der Evaluationsstudien bei verschiedenen Personengruppen und unterschiedlichen Institutionen beschreiben die Autor:innen, dass \u00abFit for Life\u00bb sowohl prim\u00e4r- als auch sekund\u00e4rpr\u00e4ventiv erfolgreich eingesetzt werden kann.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Bandura, A. (1986). <em>Social foundation of thought and actions: A social cognitive theory.<\/em> Prentice Hall.<\/li>\r\n \t<li>Bandura, A. (1994). <em>Self efficacy. The exercise of control.<\/em> Freeman.<\/li>\r\n \t<li>Crick, N. &amp; Dodge. (1994). A Review and Reformulation of Social Information - Processing Mechanisms in Children`s Social Adjustment. <em>Psychological Bulletin, 115<\/em>(1), S. 74-101. <a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/doi\/10.1037\/0033-2909.115.1.74\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1037\/0033-2909.115.1.74<\/a><\/li>\r\n \t<li>Jugert, G., Jugert, H. &amp; Notz, P. (2014). <em>Fit f\u00fcr kulturelle Vielfalt. Training interkultureller Kompetenz f\u00fcr Jugendliche. <\/em>Juventa.<\/li>\r\n \t<li>Jugert, G., Rehder, A., Notz, P. &amp; Petermann, F. (2017). <em>Fit for Life - Module und Arbeitsbl\u00e4tter zum Training sozialer Kompetenz f\u00fcr Jugendliche<\/em> (11. \u00fcberarbeitete u. erweiterte Auflage). Beltz Juventa.<\/li>\r\n \t<li>Jugert, G., Rehder, A., Notz, P. &amp; Petermann, F. (2000). Odysseus FIT FOR LIFE\u2013Berufsbezogene Verhaltensf\u00f6rderung sozial benachteiligter Jugendlicher. <em>Bremen: Zentrum f\u00fcr Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universit\u00e4t Bremen<\/em>.<\/li>\r\n \t<li>Jugert, G., Rehder, A., Notz, P. &amp; Petermann, F. (2016). <em>Soziale Kompetenz f\u00fcr Jugendliche - Grundlagen und Training<\/em> (9., \u00fcberarbeitete Auflage). Juventa.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/rsm4jc\/alma990097470540205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Gert Jugert, Anke Rehder, Peter Notz und Franz Petermann (2016)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-731\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fit-for-Life-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fit-for-Life-196x300.jpg 196w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fit-for-Life-65x100.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fit-for-Life-225x345.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fit-for-Life.jpg 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>Jugendliche und junge Erwachsene (13 bis 21 Jahre)<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Universelle und selektive Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>\u00abFit for Life\u00bb ist ein strukturiertes Training zur F\u00f6rderung sozialer Fertigkeiten und Lebenskompetenzen bei Jugendlichen. Es zielt darauf ab, soziale Fertigkeiten zu st\u00e4rken und kann auch zur Pr\u00e4vention von Verhaltensauff\u00e4lligkeiten eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Das Training richtet sich insbesondere an Jugendliche, die als sozial benachteiligt gelten. Zu dieser Zielgruppe z\u00e4hlen Absolvent:innen von Sonderschulen (F\u00f6rderschulen), Jugendliche ohne Schulabschluss, solche mit abgebrochener Berufsausbildung, Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Migrant:innen. Diese Personengruppen haben h\u00e4ufig besondere Schwierigkeiten, sich berufliche Perspektiven zu erarbeiten und ein eigenst\u00e4ndiges, selbstbestimmtes Leben zu f\u00fchren. Zudem sind Jugendliche von Benachteiligungen betroffen, die Defizite in ihren sozialen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten haben.<\/p>\n<p>\u00abFit for Life\u00bb wird in Kleingruppen durchgef\u00fchrt, empfohlen werden sechs bis acht Jugendliche. Das Training erstreckt sich idealerweise \u00fcber einen Zeitraum von einem halben Jahr, mit einer w\u00f6chentlichen Trainingssitzung von 90 Minuten.<\/p>\n<p>Das Training umfasst insgesamt 14 thematisch unterschiedliche Module, die jeweils auf spezifische F\u00e4higkeiten und Kompetenzen abzielen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Motivation:<\/strong> Die Jugendlichen erkennen den Nutzen des Trainings, da sie dadurch wichtige Kompetenzen f\u00fcr ihre berufliche und pers\u00f6nliche Entwicklung erwerben k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Feedback:<\/strong> Sie lernen die Bedeutung von Feedback f\u00fcr ihre Selbsteinsch\u00e4tzung kennen.<\/li>\n<li><strong>Selbstsicherheit:<\/strong> Die Jugendlichen gewinnen an Selbstsicherheit im Umgang mit anderen Menschen.<\/li>\n<li><strong>Selbstmanagement:<\/strong> Sie setzen sich mit ihrer eigenen Lebensf\u00fchrung sowie mit ihren gesundheitsf\u00f6rdernden und gesundheitssch\u00e4digenden Verhaltensweisen auseinander.<\/li>\n<li><strong>Kommunikation:<\/strong> Die Jugendlichen erfahren, dass Kommunikation sowohl verbal als auch nonverbal erfolgt und dass aktives Zuh\u00f6ren ein wichtiger Teil davon ist.<\/li>\n<li><strong>K\u00f6rpersprache:<\/strong> Sie erkennen die Bedeutung der K\u00f6rpersprache als Kommunikationsmittel und erkennen, dass diese auch anf\u00e4llig f\u00fcr Fehlinterpretationen ist.<\/li>\n<li><strong>Kooperation und Teamf\u00e4higkeit:<\/strong> Hier erlernen die Jugendlichen Kooperation und Teamf\u00e4higkeit und erfahren, wie man mit Grenzen der Teamarbeit umgehen kann.<\/li>\n<li><strong>Lebensplanung:<\/strong> Die Jugendlichen erkennen die Bedeutung eigenverantwortlicher und selbstst\u00e4ndiger Lebensplanung.<\/li>\n<li><strong>Beruf und Zukunft:<\/strong> Sie setzen sich mit ihren beruflichen Vorstellungen und W\u00fcnschen auseinander.<\/li>\n<li><strong>Gef\u00fchle:<\/strong> Sie lernen, ihre eigenen Gef\u00fchle wahrzunehmen, auszudr\u00fccken und zu regulieren.<\/li>\n<li><strong>Fit f\u00fcr Konflikte I:<\/strong> Die Jugendlichen unterscheiden zwischen Konflikt und Streit und lernen, dass Konflikte zum Leben geh\u00f6ren. Sie erfahren, wie wichtig es ist, zwischen Person und Problem zu unterscheiden.<\/li>\n<li><strong>Fit f\u00fcr Konflikte II:<\/strong> Die Jugendlichen verstehen, dass hinter Konflikten oft Interessen, Bed\u00fcrfnisse und \u00c4ngste stehen, die den Inhalt und Verlauf eines Konflikts beeinflussen.<\/li>\n<li><strong>Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen:<\/strong> Sie lernen, die Meinungen, Bed\u00fcrfnisse und Gef\u00fchle anderer Menschen wahrzunehmen und zu verstehen.<\/li>\n<li><strong>Lob und Kritik:<\/strong> Die Jugendlichen entwickeln einen angemessenen Umgang mit Misserfolgen, st\u00e4rken ihre Selbstwirksamkeit und verbessern ihre Frustrationstoleranz gegen\u00fcber Kritik.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Training setzt haupts\u00e4chlich auf strukturierte Rollenspiele, Verhaltens\u00fcbungen, den Einsatz von Videos, Belohnungen, soziale Verhaltensregeln und Feedback. Jede Trainingsstunde folgt demselben Ablauf: Stimmungsrunde, Besprechung von Regeln, Konzentrations\u00fcbung\/Warm-up, Bearbeitung eines Trainingsinhaltes, Auswertung und Transfer, Regeleinhaltung sowie eine Abschlussrunde.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber das Trainingsprogramm \u00abFit for Life\u00bb hinaus gibt es das Training \u00abFit f\u00fcr kulturelle Vielfalt\u00bb (Jugert et al., 2014), welches besonderen Wert auf die F\u00f6rderung der interkulturellen Kompetenz im Zusammenleben von in- und ausl\u00e4ndischen Jugendlichen legt.<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<\/div>\n<p>Das Training bietet zahlreiche Arbeitsb\u00f6gen zu allen Modulen, die als kopierf\u00e4higes Lehrmaterial verwendet werden k\u00f6nnen (Jugert et al., 2017). Dieses Material eignet sich sowohl f\u00fcr den Einsatz in der Jugendhilfe, Jugendberufsberatung, Berufsbildung sowie in Schulen der Sekundarstufe II. Die Trainingsmethoden sind darauf ausgerichtet, Transparenz und Mitbestimmung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Die Autor:innen thematisieren ausf\u00fchrlich Fortbildungen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Trainer:innen, die sowohl die zugrunde liegenden theoretischen Konzepte als auch die Vermittlung praktischer Kompetenzen umfassen. Weitere Informationen finden sich unter: <a href=\"http:\/\/www.bipp-bremen.de\">www.bipp-bremen.de<\/a><\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Das Kompetenztraining f\u00fcr Jugendliche ist ein verhaltensorientiertes Programm und basiert auf der Theorie der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung (SKI; Crick &amp; Dodge, 1994) sowie der sozial-kognitiven Lerntheorie von Bandura (1986) und dem Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura (1994). Der theoretische Rahmen wird zus\u00e4tzlich durch jugendpsychologische Erkenntnisse und Konzepte erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Die Ziele von \u00abFit for Life\u00bb fokussieren auf unterschiedliche Ebenen. \u00dcbergeordnet steht das Ziel der beruflichen und gesellschaftlichen Integration der Jugendlichen durch die Vermittlung sozialer Kompetenzen und beruflicher Schl\u00fcsselqualifikationen. Weiter wurden folgende Ziele entwickelt: Aufmerksamkeit und Ausdauer, Lern- und Leistungsmotivation, Selbst- und Fremdwahrnehmung, realistische Selbsteinsch\u00e4tzung, Selbstsicherheit, Selbstkontrolle und Selbststeuerung, Selbstmanagementstrategien, Erkennen und Ausdr\u00fccken von Gef\u00fchlen, Empathie und Perspektiven\u00fcbernahme, Kommunikation, Kooperation und Teamf\u00e4higkeit, Entscheidung und Planung, Lob und Kritik geben und annehmen, \u00dcberwinden von Misserfolgen, Sozialkompetente Konfliktl\u00f6sung, Kritik- und Selbstkritikf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Die Ziele des Kompetenztrainings \u00abFit for Life\u00bb wurden aus den theoretischen Grundlagen und aus der Analyse der geforderten beruflichen Schl\u00fcsselqualifikationen abgeleitet. Bei den im Training angewandten Verfahren handelt es sich um lerntheoretisch fundierte Methoden.<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Die Autor:innen fassen in einem Unterkapitel die qualitativen und quantitativen Ergebnisse zur Wirksamkeit des Trainings zusammen. Gem\u00e4ss den qualitativen Befragungen wird das Programm \u00abFit for Life\u00bb nicht von allen Jugendlichen durchweg positiv eingesch\u00e4tzt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Autor:innen empfehlen daher, dass Trainer:innen zun\u00e4chst allgemeine Erfahrungen mit dem Programm sammeln sollten, bevor sie es mit Jugendlichen mit besonders herausforderndem Verhalten anwenden. Im berufsvorbereitenden Unterricht hat sich das Training jedoch als erfolgreich erwiesen und wurde in den ersten Einrichtungen, die das Programm durchf\u00fchrten, zu einem festen Bestandteil.<\/p>\n<p>Zur quantitativen Auswertung wurden die Jugendlichen sowie aussenstehende Beobachter:innen mittels eigens entwickelter Frageb\u00f6gen zu drei Zeitpunkten befragt (Pr\u00e4test, Posttest, Follow-up). Die Ergebnisse zeigen, dass sich die 174 Jugendlichen der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe (n = 135) tendenziell weniger aggressiv und als selbstsicherer einsch\u00e4tzen. Die Fremdbeurteilung zeigte eine Verringerung von sozial unerw\u00fcnschtem Verhalten sowie eine Steigerung von sozial kompetentem Verhalten und sozialer Probleml\u00f6sekompetenz. Dar\u00fcber hinaus zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Mitarbeit der Jugendlichen im Training und der Verbesserung des sozial erw\u00fcnschten Verhaltens.<\/p>\n<p>Mehrere kleinere Evaluationen (unver\u00f6ffentlichte Diplomarbeiten) haben diese ersten Ergebnisse der urspr\u00fcnglichen Evaluationsstudie best\u00e4tigt (Jugert et al., 2000). Aufgrund der Evaluationsstudien bei verschiedenen Personengruppen und unterschiedlichen Institutionen beschreiben die Autor:innen, dass \u00abFit for Life\u00bb sowohl prim\u00e4r- als auch sekund\u00e4rpr\u00e4ventiv erfolgreich eingesetzt werden kann.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Bandura, A. (1986). <em>Social foundation of thought and actions: A social cognitive theory.<\/em> Prentice Hall.<\/li>\n<li>Bandura, A. (1994). <em>Self efficacy. The exercise of control.<\/em> Freeman.<\/li>\n<li>Crick, N. &amp; Dodge. (1994). A Review and Reformulation of Social Information &#8211; Processing Mechanisms in Children`s Social Adjustment. <em>Psychological Bulletin, 115<\/em>(1), S. 74-101. <a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/doi\/10.1037\/0033-2909.115.1.74\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1037\/0033-2909.115.1.74<\/a><\/li>\n<li>Jugert, G., Jugert, H. &amp; Notz, P. (2014). <em>Fit f\u00fcr kulturelle Vielfalt. Training interkultureller Kompetenz f\u00fcr Jugendliche. <\/em>Juventa.<\/li>\n<li>Jugert, G., Rehder, A., Notz, P. &amp; Petermann, F. (2017). <em>Fit for Life &#8211; Module und Arbeitsbl\u00e4tter zum Training sozialer Kompetenz f\u00fcr Jugendliche<\/em> (11. \u00fcberarbeitete u. erweiterte Auflage). Beltz Juventa.<\/li>\n<li>Jugert, G., Rehder, A., Notz, P. &amp; Petermann, F. (2000). Odysseus FIT FOR LIFE\u2013Berufsbezogene Verhaltensf\u00f6rderung sozial benachteiligter Jugendlicher. <em>Bremen: Zentrum f\u00fcr Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universit\u00e4t Bremen<\/em>.<\/li>\n<li>Jugert, G., Rehder, A., Notz, P. &amp; Petermann, F. (2016). <em>Soziale Kompetenz f\u00fcr Jugendliche &#8211; Grundlagen und Training<\/em> (9., \u00fcberarbeitete Auflage). Juventa.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/rsm4jc\/alma990097470540205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gert Jugert, Anke Rehder, Peter Notz und Franz Petermann (2016) Einsatzbereich Jugendliche und junge Erwachsene (13 bis 21 Jahre) Gruppentraining Universelle und selektive Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. \u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit. 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