{"id":718,"date":"2024-09-24T16:40:26","date_gmt":"2024-09-24T14:40:26","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=718"},"modified":"2026-04-20T10:26:28","modified_gmt":"2026-04-20T08:26:28","slug":"fairplayer-manual-klasse-7-9-foerderung-von-sozialen-kompetenzen-praevention-von-mobbing-und-schulgewalt","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/fairplayer-manual-klasse-7-9-foerderung-von-sozialen-kompetenzen-praevention-von-mobbing-und-schulgewalt\/","title":{"raw":"Fairplayer.Manual \u2013 Klasse 7-9 F\u00f6rderung von sozialen Kompetenzen - Pr\u00e4vention von Mobbing und Schulgewalt","rendered":"Fairplayer.Manual \u2013 Klasse 7-9 F\u00f6rderung von sozialen Kompetenzen &#8211; Pr\u00e4vention von Mobbing und Schulgewalt"},"content":{"raw":"von Herbert Scheithauer, Anton Walcher, Stephan Warncke, Felix Klapprott und Heike Dele Bull (2019)\r\n\r\n<img class=\"alignnone size-medium wp-image-720\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>7. bis 9. Klasse<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Universelle und selektive Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas Fairplayer.Manual kann begleitend zum Unterricht eingesetzt werden, um soziale Kompetenzen zu f\u00f6rdern und Mobbing (Bullying) vorzubeugen. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale F\u00e4higkeiten des menschlichen Zusammenlebens wie Empathie, Perspektiven\u00fcbernahme, Gerechtigkeitssinn und Zivilcourage. Das Programm soll durch speziell geschulte Lehrpersonen im regul\u00e4ren Schulunterricht durchgef\u00fchrt werden.\r\n\r\nZielgruppe sind Sch\u00fcler:innen der 7. bis 9. Klassenstufe. Es handelt sich um ein universelle Pr\u00e4ventionsprogramm, das mit der gesamten Schulklasse umgesetzt wird. Gleichzeitig beinhaltet das Programm Methoden und Bausteine, die insbesondere Jugendlichen zugutekommen, die ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Mobbing aufweisen \u2013 sei es, dass sie selbst gemobbt werden oder andere mobben. Dies betrifft insbesondere Jugendliche mit wenigen oder negativen Peerbeziehungen.\r\n\r\nIm Rahmen des Programms lernen die Jugendlichen, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen \u2013 zum Beispiel in die des T\u00e4ters oder des Opfers \u2013 und erfahren, wie sie in Mobbing-Situationen einschreiten k\u00f6nnen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.\r\n\r\nDas Programm nutzt dabei vor allem strukturierte Rollenspiele, soziale Verst\u00e4rkung und Verhaltensr\u00fcckmeldung (kognitiv-behaviorale Methoden), den Participant Role Approach zur Bearbeitung sozialer Rollen sowie moralische Dilemma-Diskussionen.\r\n\r\nDas Programm ist in elf Schritte unterteilt und erstreckt sich \u00fcber 15 bis 17 Doppelstunden von jeweils 90 Minuten. Lehrpersonen k\u00f6nnen an einer zwei- bis dreit\u00e4gigen Schulung teilnehmen, die auf Anfrage vom \u201efairplayer e.V.\u201c angeboten wird. Zus\u00e4tzlich sollen vor Beginn und nach Abschluss des Programms Elternabende stattfinden.\r\n\r\nDie elf Schritte des Programms umfassen:\r\n<ul>\r\n \t<li>Schritt 1: Einf\u00fchrung in das Thema<\/li>\r\n \t<li>Schritt 2: Einf\u00fchrung in die Arbeitsmethoden: Wie gehen wir miteinander um?<\/li>\r\n \t<li>Schritt 3: Was ist Gewalt?<\/li>\r\n \t<li>Schritt 4: Zivilcourage \u2026 was ist das?<\/li>\r\n \t<li>Schritt 5: \u201eWie es mir geht.\u201c Gef\u00fchle und K\u00f6rpersprache<\/li>\r\n \t<li>Schritt 6: \u201eIch hab nix gesehen\u2026!\u201c Soziale Rollen beim Bullying<\/li>\r\n \t<li>Schritt 7: Unsere Klasse<\/li>\r\n \t<li>Schritt 8: \u201eWas kann ich tun?\u201c Situationen erkennen und eingreifen<\/li>\r\n \t<li>Schritt 9: \u201eIch denke, das ist richtig!\u201c Moralische Dilemmata<\/li>\r\n \t<li>Schritt 10: \u201eTypisch Kerl!\u2026. Weiber!\u201c Geschlechterunterschiede<\/li>\r\n \t<li>Schritt 11: Abschlussrunde<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n\r\nZudem gibt es eine Programmversion des Fairplayer.Manual f\u00fcr die Klassen 5 bis 6 vor (Braun et al., 2019). Damit richtet sich das Programm insgesamt an Sch\u00fcler:innen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren.\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDas Manual liegt in der Version f\u00fcr 7. bis 9. Klassen und 5. bis 6. Klassen vor. Das Programm nutzt die Interessen der Jugendlichen an Themen wie Musik, Mode und Medien, um sie in ihrer eigenen Sprache anzusprechen und dazu zu motivieren, sich kreativ mit dem Thema \u00abFairplay\u00bb auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen haben die M\u00f6glichkeit, ihre erarbeiteten L\u00f6sungsans\u00e4tze und Handlungsm\u00f6glichkeiten nach ihren eigenen Ideen umzusetzen, beispielsweise durch das Drehen eines Kurzfilmes. Durch den Einsatz verschiedener Medien wird ein breit angelegter Wissenstransfer m\u00f6glich. Die moderne und vielseitige Ausrichtung sorgt daf\u00fcr, dass die Jugendlichen kontinuierlich gefordert werden und sich intensiv mit den Themen auseinandersetzen.\r\n\r\nDie Manuale bieten Anleitungen f\u00fcr Rollenspielen, Leitf\u00e4den zur Bearbeitung der moralischen Dilemmata sowie zahlreiche praktische \u00dcbungen und Hinweise. Erg\u00e4nzend stehen online verschiedene Zusatzmaterialen zum Download bereit. Auf der Webseite (<a href=\"https:\/\/www.fairplayer.de\/\">https:\/\/www.fairplayer.de\/<\/a>) sind zudem weiterf\u00fchrende Informationen verf\u00fcgbar.\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDie Entwicklung des Programms \u00abfairplayer\u201c geht auf die Gr\u00fcndung des Bremer Vereins \u201efairplayer e.V.\u201c im Jahr 2004 zur\u00fcck. Der Verein verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, sich aktiv einzubringen, Schw\u00e4chere zu st\u00e4rken und Gewalt entschieden abzulehnen. Zivilcouragiertes und prosoziales Handeln sollen gef\u00f6rdert, soziale Kompetenzen gest\u00e4rkt und pers\u00f6nliche Verantwortungs\u00fcbernahme unterst\u00fctzt werden. Vor diesem Hintergrund wurde das Programm \u201efairplayer\u201c von Herbert Scheithauer und Heike Dele Bull entwickelt, um Mobbing und Schulgewalt vorzubeugen und zugleich soziale Kompetenzen sowie Zivilcourage zu f\u00f6rdern.\r\n\r\nDas Manual beginnt mit einer ausf\u00fchrlichen Darstellung der theoretischen Hintergr\u00fcnde des Programms. Dabei wird das Thema Mobbing vertieft behandelt und mit entwicklungspsychologischen Aspekten wie den typischen Entwicklungsaufgaben des Jugendalters in Beziehung gesetzt. Als Wirkprinzip von Fairplayer.Manual wird der Participant-Role-Ansatz (Soziale Rollen-Ansatz) von Salmivalli et al. (1996) beleuchtet und die Einflussm\u00f6glichkeiten von Peers thematisiert. Weitere wichtige Themenfelder sind Regeln und Loben, Empathie und Perspektiven\u00fcbernahme, moralische Sensibilit\u00e4t und \u00dcberzeugungen sowie Werte, Normen und Regeln.\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDas Fairplayer.Manual wurde mehrfach erfolgreich evaluiert. Das Programm zeigt insgesamt eine hohe Akzeptanz sowohl bei den Sch\u00fcler:innen als auch bei den Lehrpersonen.\r\n\r\nIn einer Pilotevaluation von Scheithauer und Bull (2010) wurden 138 Sch\u00fcler:innen im Alter von 13 bis 21 Jahren sowie deren Lehrpersonen an Gesamt-, berufsvorbereitenden und Berufsschulen vor und nach der Durchf\u00fchrung des Programms mithilfe eines strukturierten Fragebogenverfahrens befragt. Untersucht wurden unter anderem die H\u00e4ufigkeit von Mobbing, Empathie, prosoziales Verhalten und Gewaltlegitimation. Ein Vergleich der Sch\u00fcler:innen-Angaben zu beiden Messzeitpunkten zeigt eine positive Entwicklung: Die Anzahl der T\u00e4ter und Opfer ging zur\u00fcck, und das prosoziale Verhalten wurde verst\u00e4rkt. Die Ergebnisse zur Gewaltlegitimation und Empathie fielen jedoch uneinheitlich aus. Die Lehrpersonen berichteten, dass die Sch\u00fcler:innen nach dem Programm zunehmend reflexiv mit Themen wie Gewalt und Zivilcourage umgingen und das eingesetzte Material als besonders relevant empfunden wurde. Kritisch zu bemerken ist, dass in dieser Evaluation eine Kontrollgruppe und eine Follow-Up-Untersuchung fehlten.\r\n\r\nEine weitere Evaluationsstudie im Kontrollgruppendesign mit Pr\u00e4-Posttest-Follow-up von Bull et al. (2009) untersuchte 119 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Die Ergebnisse zeigen, dass das selbstberichtete Mobbingverhalten in den Interventionsgruppen reduziert wurde. In der Studie wurde zudem eine Kurz- und eine Langversion des Programmes verglichen. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass eine Interventionsdauer von zehn Wochen zu kurz ist, um langfristige Effekte hinsichtlich der Reduktion aggressiven Verhaltens zu erreichen.\r\n\r\nIn einer weiteren Evaluationsstudie von Scheithauer et al. (2012) mit 113 Jugendlichen berichteten die Lehrpersonen \u00fcber eine Zunahme prosozialen Verhaltens sowie eine Abnahme aggressiven Verhaltens. Zudem zeigte sich bei den Jugendlichen eine Abnahme selbstberichteten Mobbingverhaltens. Kritisch anzumerken ist jedoch das Fehlen einer Kontrollgruppe.\r\n\r\nIn einer Dissertationsarbeit (Bull, 2013) wurde im Rahmen der Programmevaluation festgestellt, dass sowohl die H\u00e4ufigkeit von Mobbing-Verhalten als auch das Auftreten relationaler Aggression signifikant abnahmen. Gleichzeitig konnte eine signifikante Zunahme der kognitiven Empathie festgestellt werden. Diese Effekte blieben bis zum Follow-up-Zeitpunkt stabil, mit Ausnahme der Ergebnisse zur Empathie.\r\n\r\nIn der Wirksamkeitsstudie von W\u00f6lfer und Scheithauer (2014) nahmen 328 Jugendliche teil (Alter <em>M<\/em> = 13.7 Jahre). Es handelte sich um eine Kontrollgruppenstudie mit Vorher- und Nachhermessung, die darauf abzielte, die sozialen Mechanismen von Mobbing aus der Perspektive sozialer Netzwerke zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Interventionsgruppe die Mobber ihre Machtposition verlieren, w\u00e4hrend Jugendliche, die ihr Mobbingverhalten verst\u00e4rken, eine Abnahme ihres sozialen Einflusses erfahren. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Intervention erfolgreich darin ist, kontextuelle Gelegenheiten f\u00fcr das Zeigen von Mobbingverhalten zu reduzieren.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Braun, V., K\u00f6nig, L., Walcher, A., Warncke, S. &amp; Scheithauer, H. (2019). <em>Fairplayer.Manual \u2013 Klasse 5-6. F\u00f6rderung von sozialen Kompetenzen \u2013 Pr\u00e4vention von Mobbing und Schulgewalt<\/em>. Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\r\n \t<li>Bull, H.D. (2013) <em>Evaluation des Gewaltpr\u00e4ventionsprogramms fairplayer.manual zur F\u00f6rderung sozialer Kompetenzen und zur Reduktion von Bullying und Schulgewalt im Jugendalter. <\/em>Dissertation, Freie Universit\u00e4t, Berlin.<\/li>\r\n \t<li>Bull, H. D., Schultze, M., &amp; Scheithauer, H. (2009). School-based prevention of bullying and relational aggression: The fairplayer.manual. <em>International Journal of Developmental Science<\/em>, <em>3<\/em>(3), 312-317.<\/li>\r\n \t<li>Salmivalli, C., Lagerspetz, K., Bj\u00f6rkqvist, K., \u00d6sterman, K., &amp; Kaukiainen, A. (1996). Bullying as a group process: Participant roles and their relations to social status within the group. <em>Aggressive Behavior<\/em>, <em>22<\/em>(1), 1\u201315. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/(SICI)1098-2337(1996)22:1%3c1::AID-AB1%3e3.0.CO;2-T\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/(SICI)1098-2337(1996)22:1&lt;1::AID-AB1&gt;3.0.CO;2-T<\/a><\/li>\r\n \t<li>Scheithauer, H. &amp; Bull, H.D. (2010). Das fairplayer.manual zur unterrichtsbegleitenden F\u00f6rderung sozialer Kompetenzen und Pr\u00e4vention von Bullying im Jugendalter: Ergebnisse der Pilotevaluation. <em>Praxis der Kinderpsychologie und \u2013psychiatrie, 59 <\/em>(4), 266-281.<\/li>\r\n \t<li>Scheithauer, H., Hess, M., &amp; Schultze-Krumbholz, A. (2012). School-Based Prevention of Bullying and Relational Aggression in Adolescence: The Fairplayer.manual. <em>New Directions for Youth Development<\/em>, <em>133<\/em>, 55\u201370. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/yd.20007\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/yd.20007<\/a><\/li>\r\n \t<li>Scheithauer, H., Walcher, A., Warncke, S., Klapprott, F. &amp; Bull, H. D. (2019). <em>Fairplayer.Manual \u2013 Klasse 7-9. F\u00f6rderung von sozialen Kompetenzen \u2013 Pr\u00e4vention von Mobbing und Schulgewalt <\/em>(4. vollst., \u00fcberarb. &amp; erweiterte Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\r\n \t<li>W\u00f6lfer, R. &amp; Scheithauer, H. (2014). Social influence and bullying behavior: Intervention-based network dynamics of the fairplayer.manual bullying prevention program. <em>Aggressive Behavior, 40<\/em>, 309-319. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21524\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21524<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990055878610205521\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990055878610205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Herbert Scheithauer, Anton Walcher, Stephan Warncke, Felix Klapprott und Heike Dele Bull (2019)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-720\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-213x300.jpg 213w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-725x1024.jpg 725w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-768x1084.jpg 768w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-65x92.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-225x318.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9-350x494.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Fairplayer-7_9.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>7. bis 9. Klasse<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Universelle und selektive Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das Fairplayer.Manual kann begleitend zum Unterricht eingesetzt werden, um soziale Kompetenzen zu f\u00f6rdern und Mobbing (Bullying) vorzubeugen. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale F\u00e4higkeiten des menschlichen Zusammenlebens wie Empathie, Perspektiven\u00fcbernahme, Gerechtigkeitssinn und Zivilcourage. Das Programm soll durch speziell geschulte Lehrpersonen im regul\u00e4ren Schulunterricht durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Zielgruppe sind Sch\u00fcler:innen der 7. bis 9. Klassenstufe. Es handelt sich um ein universelle Pr\u00e4ventionsprogramm, das mit der gesamten Schulklasse umgesetzt wird. Gleichzeitig beinhaltet das Programm Methoden und Bausteine, die insbesondere Jugendlichen zugutekommen, die ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Mobbing aufweisen \u2013 sei es, dass sie selbst gemobbt werden oder andere mobben. Dies betrifft insbesondere Jugendliche mit wenigen oder negativen Peerbeziehungen.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Programms lernen die Jugendlichen, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen \u2013 zum Beispiel in die des T\u00e4ters oder des Opfers \u2013 und erfahren, wie sie in Mobbing-Situationen einschreiten k\u00f6nnen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.<\/p>\n<p>Das Programm nutzt dabei vor allem strukturierte Rollenspiele, soziale Verst\u00e4rkung und Verhaltensr\u00fcckmeldung (kognitiv-behaviorale Methoden), den Participant Role Approach zur Bearbeitung sozialer Rollen sowie moralische Dilemma-Diskussionen.<\/p>\n<p>Das Programm ist in elf Schritte unterteilt und erstreckt sich \u00fcber 15 bis 17 Doppelstunden von jeweils 90 Minuten. Lehrpersonen k\u00f6nnen an einer zwei- bis dreit\u00e4gigen Schulung teilnehmen, die auf Anfrage vom \u201efairplayer e.V.\u201c angeboten wird. Zus\u00e4tzlich sollen vor Beginn und nach Abschluss des Programms Elternabende stattfinden.<\/p>\n<p>Die elf Schritte des Programms umfassen:<\/p>\n<ul>\n<li>Schritt 1: Einf\u00fchrung in das Thema<\/li>\n<li>Schritt 2: Einf\u00fchrung in die Arbeitsmethoden: Wie gehen wir miteinander um?<\/li>\n<li>Schritt 3: Was ist Gewalt?<\/li>\n<li>Schritt 4: Zivilcourage \u2026 was ist das?<\/li>\n<li>Schritt 5: \u201eWie es mir geht.\u201c Gef\u00fchle und K\u00f6rpersprache<\/li>\n<li>Schritt 6: \u201eIch hab nix gesehen\u2026!\u201c Soziale Rollen beim Bullying<\/li>\n<li>Schritt 7: Unsere Klasse<\/li>\n<li>Schritt 8: \u201eWas kann ich tun?\u201c Situationen erkennen und eingreifen<\/li>\n<li>Schritt 9: \u201eIch denke, das ist richtig!\u201c Moralische Dilemmata<\/li>\n<li>Schritt 10: \u201eTypisch Kerl!\u2026. Weiber!\u201c Geschlechterunterschiede<\/li>\n<li>Schritt 11: Abschlussrunde<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zudem gibt es eine Programmversion des Fairplayer.Manual f\u00fcr die Klassen 5 bis 6 vor (Braun et al., 2019). Damit richtet sich das Programm insgesamt an Sch\u00fcler:innen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren.<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<\/div>\n<p>Das Manual liegt in der Version f\u00fcr 7. bis 9. Klassen und 5. bis 6. Klassen vor. Das Programm nutzt die Interessen der Jugendlichen an Themen wie Musik, Mode und Medien, um sie in ihrer eigenen Sprache anzusprechen und dazu zu motivieren, sich kreativ mit dem Thema \u00abFairplay\u00bb auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen haben die M\u00f6glichkeit, ihre erarbeiteten L\u00f6sungsans\u00e4tze und Handlungsm\u00f6glichkeiten nach ihren eigenen Ideen umzusetzen, beispielsweise durch das Drehen eines Kurzfilmes. Durch den Einsatz verschiedener Medien wird ein breit angelegter Wissenstransfer m\u00f6glich. Die moderne und vielseitige Ausrichtung sorgt daf\u00fcr, dass die Jugendlichen kontinuierlich gefordert werden und sich intensiv mit den Themen auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Die Manuale bieten Anleitungen f\u00fcr Rollenspielen, Leitf\u00e4den zur Bearbeitung der moralischen Dilemmata sowie zahlreiche praktische \u00dcbungen und Hinweise. Erg\u00e4nzend stehen online verschiedene Zusatzmaterialen zum Download bereit. Auf der Webseite (<a href=\"https:\/\/www.fairplayer.de\/\">https:\/\/www.fairplayer.de\/<\/a>) sind zudem weiterf\u00fchrende Informationen verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Die Entwicklung des Programms \u00abfairplayer\u201c geht auf die Gr\u00fcndung des Bremer Vereins \u201efairplayer e.V.\u201c im Jahr 2004 zur\u00fcck. Der Verein verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, sich aktiv einzubringen, Schw\u00e4chere zu st\u00e4rken und Gewalt entschieden abzulehnen. Zivilcouragiertes und prosoziales Handeln sollen gef\u00f6rdert, soziale Kompetenzen gest\u00e4rkt und pers\u00f6nliche Verantwortungs\u00fcbernahme unterst\u00fctzt werden. Vor diesem Hintergrund wurde das Programm \u201efairplayer\u201c von Herbert Scheithauer und Heike Dele Bull entwickelt, um Mobbing und Schulgewalt vorzubeugen und zugleich soziale Kompetenzen sowie Zivilcourage zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Das Manual beginnt mit einer ausf\u00fchrlichen Darstellung der theoretischen Hintergr\u00fcnde des Programms. Dabei wird das Thema Mobbing vertieft behandelt und mit entwicklungspsychologischen Aspekten wie den typischen Entwicklungsaufgaben des Jugendalters in Beziehung gesetzt. Als Wirkprinzip von Fairplayer.Manual wird der Participant-Role-Ansatz (Soziale Rollen-Ansatz) von Salmivalli et al. (1996) beleuchtet und die Einflussm\u00f6glichkeiten von Peers thematisiert. Weitere wichtige Themenfelder sind Regeln und Loben, Empathie und Perspektiven\u00fcbernahme, moralische Sensibilit\u00e4t und \u00dcberzeugungen sowie Werte, Normen und Regeln.<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Das Fairplayer.Manual wurde mehrfach erfolgreich evaluiert. Das Programm zeigt insgesamt eine hohe Akzeptanz sowohl bei den Sch\u00fcler:innen als auch bei den Lehrpersonen.<\/p>\n<p>In einer Pilotevaluation von Scheithauer und Bull (2010) wurden 138 Sch\u00fcler:innen im Alter von 13 bis 21 Jahren sowie deren Lehrpersonen an Gesamt-, berufsvorbereitenden und Berufsschulen vor und nach der Durchf\u00fchrung des Programms mithilfe eines strukturierten Fragebogenverfahrens befragt. Untersucht wurden unter anderem die H\u00e4ufigkeit von Mobbing, Empathie, prosoziales Verhalten und Gewaltlegitimation. Ein Vergleich der Sch\u00fcler:innen-Angaben zu beiden Messzeitpunkten zeigt eine positive Entwicklung: Die Anzahl der T\u00e4ter und Opfer ging zur\u00fcck, und das prosoziale Verhalten wurde verst\u00e4rkt. Die Ergebnisse zur Gewaltlegitimation und Empathie fielen jedoch uneinheitlich aus. Die Lehrpersonen berichteten, dass die Sch\u00fcler:innen nach dem Programm zunehmend reflexiv mit Themen wie Gewalt und Zivilcourage umgingen und das eingesetzte Material als besonders relevant empfunden wurde. Kritisch zu bemerken ist, dass in dieser Evaluation eine Kontrollgruppe und eine Follow-Up-Untersuchung fehlten.<\/p>\n<p>Eine weitere Evaluationsstudie im Kontrollgruppendesign mit Pr\u00e4-Posttest-Follow-up von Bull et al. (2009) untersuchte 119 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Die Ergebnisse zeigen, dass das selbstberichtete Mobbingverhalten in den Interventionsgruppen reduziert wurde. In der Studie wurde zudem eine Kurz- und eine Langversion des Programmes verglichen. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass eine Interventionsdauer von zehn Wochen zu kurz ist, um langfristige Effekte hinsichtlich der Reduktion aggressiven Verhaltens zu erreichen.<\/p>\n<p>In einer weiteren Evaluationsstudie von Scheithauer et al. (2012) mit 113 Jugendlichen berichteten die Lehrpersonen \u00fcber eine Zunahme prosozialen Verhaltens sowie eine Abnahme aggressiven Verhaltens. Zudem zeigte sich bei den Jugendlichen eine Abnahme selbstberichteten Mobbingverhaltens. Kritisch anzumerken ist jedoch das Fehlen einer Kontrollgruppe.<\/p>\n<p>In einer Dissertationsarbeit (Bull, 2013) wurde im Rahmen der Programmevaluation festgestellt, dass sowohl die H\u00e4ufigkeit von Mobbing-Verhalten als auch das Auftreten relationaler Aggression signifikant abnahmen. Gleichzeitig konnte eine signifikante Zunahme der kognitiven Empathie festgestellt werden. Diese Effekte blieben bis zum Follow-up-Zeitpunkt stabil, mit Ausnahme der Ergebnisse zur Empathie.<\/p>\n<p>In der Wirksamkeitsstudie von W\u00f6lfer und Scheithauer (2014) nahmen 328 Jugendliche teil (Alter <em>M<\/em> = 13.7 Jahre). Es handelte sich um eine Kontrollgruppenstudie mit Vorher- und Nachhermessung, die darauf abzielte, die sozialen Mechanismen von Mobbing aus der Perspektive sozialer Netzwerke zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Interventionsgruppe die Mobber ihre Machtposition verlieren, w\u00e4hrend Jugendliche, die ihr Mobbingverhalten verst\u00e4rken, eine Abnahme ihres sozialen Einflusses erfahren. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Intervention erfolgreich darin ist, kontextuelle Gelegenheiten f\u00fcr das Zeigen von Mobbingverhalten zu reduzieren.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Braun, V., K\u00f6nig, L., Walcher, A., Warncke, S. &amp; Scheithauer, H. (2019). <em>Fairplayer.Manual \u2013 Klasse 5-6. F\u00f6rderung von sozialen Kompetenzen \u2013 Pr\u00e4vention von Mobbing und Schulgewalt<\/em>. Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\n<li>Bull, H.D. (2013) <em>Evaluation des Gewaltpr\u00e4ventionsprogramms fairplayer.manual zur F\u00f6rderung sozialer Kompetenzen und zur Reduktion von Bullying und Schulgewalt im Jugendalter. <\/em>Dissertation, Freie Universit\u00e4t, Berlin.<\/li>\n<li>Bull, H. D., Schultze, M., &amp; Scheithauer, H. (2009). School-based prevention of bullying and relational aggression: The fairplayer.manual. <em>International Journal of Developmental Science<\/em>, <em>3<\/em>(3), 312-317.<\/li>\n<li>Salmivalli, C., Lagerspetz, K., Bj\u00f6rkqvist, K., \u00d6sterman, K., &amp; Kaukiainen, A. (1996). Bullying as a group process: Participant roles and their relations to social status within the group. <em>Aggressive Behavior<\/em>, <em>22<\/em>(1), 1\u201315. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/(SICI)1098-2337(1996)22:1%3c1::AID-AB1%3e3.0.CO;2-T\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/(SICI)1098-2337(1996)22:1&lt;1::AID-AB1&gt;3.0.CO;2-T<\/a><\/li>\n<li>Scheithauer, H. &amp; Bull, H.D. (2010). Das fairplayer.manual zur unterrichtsbegleitenden F\u00f6rderung sozialer Kompetenzen und Pr\u00e4vention von Bullying im Jugendalter: Ergebnisse der Pilotevaluation. <em>Praxis der Kinderpsychologie und \u2013psychiatrie, 59 <\/em>(4), 266-281.<\/li>\n<li>Scheithauer, H., Hess, M., &amp; Schultze-Krumbholz, A. (2012). School-Based Prevention of Bullying and Relational Aggression in Adolescence: The Fairplayer.manual. <em>New Directions for Youth Development<\/em>, <em>133<\/em>, 55\u201370. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/yd.20007\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/yd.20007<\/a><\/li>\n<li>Scheithauer, H., Walcher, A., Warncke, S., Klapprott, F. &amp; Bull, H. D. (2019). <em>Fairplayer.Manual \u2013 Klasse 7-9. F\u00f6rderung von sozialen Kompetenzen \u2013 Pr\u00e4vention von Mobbing und Schulgewalt <\/em>(4. vollst., \u00fcberarb. &amp; erweiterte Aufl.). Vandenhoeck &amp; Ruprecht.<\/li>\n<li>W\u00f6lfer, R. &amp; Scheithauer, H. (2014). Social influence and bullying behavior: Intervention-based network dynamics of the fairplayer.manual bullying prevention program. <em>Aggressive Behavior, 40<\/em>, 309-319. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21524\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21524<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990055878610205521\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990055878610205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Herbert Scheithauer, Anton Walcher, Stephan Warncke, Felix Klapprott und Heike Dele Bull (2019) Einsatzbereich 7. bis 9. Klasse Gruppentraining Universelle und selektive Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. \u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit. 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