{"id":660,"date":"2024-09-17T11:35:15","date_gmt":"2024-09-17T09:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=660"},"modified":"2026-04-20T10:26:28","modified_gmt":"2026-04-20T08:26:28","slug":"verhaltenstraining-fuer-schulanfaenger-ein-programm-zur-foerderung-emotionaler-und-sozialer-kompetenzen","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/verhaltenstraining-fuer-schulanfaenger-ein-programm-zur-foerderung-emotionaler-und-sozialer-kompetenzen\/","title":{"raw":"Verhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger: Ein Programm zur F\u00f6rderung emotionaler und sozialer Kompetenzen","rendered":"Verhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger: Ein Programm zur F\u00f6rderung emotionaler und sozialer Kompetenzen"},"content":{"raw":"von Franz Petermann, Heike Natzke, Nicole Gerken und Hans-J\u00f6rg Walter (2016)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-665\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>1. und 2. Klasse<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining (Schulklasse, Kleingruppen auch m\u00f6glich)<\/li>\r\n \t<li>Universelle Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nBeim Schuleintritt sehen sich viele Kinder zum ersten Mal mit Anforderungen wie festen Unterrichtszeiten, Hausaufgaben, Leistungsbewertungen und vorgegebenen Arbeitstempo konfrontiert. Viele Schulanf\u00e4nger sind diesen neuen Herausforderungen nicht gewachsen und zeigen infolgedessen problematisches Sozialverhalten. Das Training wurde speziell f\u00fcr Kinder in der Anfangsphase der Schule entwickelt, um fr\u00fchzeitig oppositionellem und aggressivem Verhalten entgegenzuwirken.\r\n\r\nIm Training werden personenzentrierte und kontextzentrierte Ziele adressiert. Auf der Kinder-Ebene beinhaltet dies z.B. die Verbesserung der sozialen Wahrnehmung, F\u00f6rderung der Probleml\u00f6se- und Konfliktf\u00e4higkeiten und Aufbau prosozialen Verhaltens. Auf der Lehrpersonen-Ebene werden u.a. lernpsychologische Grundlagen, Basiswissen \u00fcber soziale und emotionale Kompetenzen, Strategien zu Klassenf\u00fchrung und Problemmanagement vermittelt.\r\n\r\nDie Durchf\u00fchrung des Trainings erfolgt in der Regel mit der ganzen Klasse und wird von der Lehrperson in der Schule durchgef\u00fchrt. Das Training eignet sich jedoch auch f\u00fcr kleinere Kindergruppen. Durchgef\u00fchrt wird das Training in der Schuleingangsphase auf der Klassenebene in 1. und 2. Klassen.\r\n\r\nDas Training besteht aus 27 Einheiten von jeweils 45 bis 60 Minuten, die zweimal w\u00f6chentlich stattfinden und idealerweise innerhalb eines Schulhalbjahres abgeschlossen werden sollten. Die einzelnen Trainingssitzungen folgen einem festgelegten Ablauf (Begr\u00fcssung, Ruheritual, Einf\u00fchrung und Bearbeitung der Trainingsaufgabe, Reflexion und Belohnungsphase).\r\n\r\nDas Training ist inhaltlich in vier Stufen gegliedert:\r\n<ol>\r\n \t<li><strong>Stufe (Sitzung 1 bis 3):<\/strong> In der Einf\u00fchrungsphase lernen die Kinder die Grundlagen des Trainings kennen. Im Fokus stehen motorische Ruhe und Entspannung, der Aufbau von Motivation zur Mitarbeit, das Verst\u00e4ndnis des Zusammenhangs zwischen Verhalten und Konsequenzen sowie der Aufbau eines Verpflichtungsgef\u00fchls.<\/li>\r\n \t<li><strong>Stufe (Sitzung 4 bis 6):<\/strong> Diese Stufe zielt auf die St\u00e4rkung sozial-kognitiver Kompetenzen ab. Die Kinder erlernen und \u00fcben Selbstinstruktionen, um ihre visuelle und auditive Aufmerksamkeit sowie ihre F\u00e4higkeit zur Aufmerksamkeitslenkung zu st\u00e4rken<\/li>\r\n \t<li><strong>Stufe (Sitzung 7 bis 13):<\/strong> Hier liegt der Schwerpunkt auf der St\u00e4rkung emotionaler und sozial-emotionaler Fertigkeiten. Themen sind die Wahrnehmung eigener und fremder Emotionen, der Aufbau sozial-emotionaler Fertigkeiten sowie die F\u00f6rderung prosozialen Verhaltens.<\/li>\r\n \t<li><strong>Stufe (Sitzung 14 bis 27):<\/strong> In dieser Phase geht es um das Training von Konflikt- und Probleml\u00f6sef\u00e4higkeiten. Die Kinder lernen, soziale Handlungsabl\u00e4ufe differenziert wahrzunehmen, Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen zu entwickeln, die Konsequenzen einer Handlung vorherzusehen sowie verschiedene Konfliktl\u00f6sungsstrategien zu bewerten und positives Probleml\u00f6severhalten anzuwenden.<\/li>\r\n<\/ol>\r\nZum Programm ist ein Arbeitsheft \u00abAuf Schatzsuche \u2013 Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden\u00bb verf\u00fcgbar (Petermann et al., 2018).\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDer didaktische Rahmen des pr\u00e4ventiven F\u00f6rderprogramms ist als Schatzsuche gestaltet, an der alle Sch\u00fcler:innen der Klasse gemeinsam teilnehmen. Begleitet wird diese von der Handpuppe \u00abFerdi\u00bb, einem Cham\u00e4leon. Die Aufgaben und \u00dcbungen werden den Sch\u00fcler:innen auf spielerische und fantasievolle Weise dargeboten. Zum Programm geh\u00f6ren Rollenspiele, Singen, Beobachtungsaufgaben, Feedback, Lob und Unterst\u00fctzung sowie Konzentrations- und Entspannungsspiele. Zahlreiche Arbeitsmaterialien sind online verf\u00fcgbar. F\u00fcr jedes Kind kann ein eigenes Arbeitsheft gekauft werden (Petermann et al., 2018). Die Cham\u00e4leon-Handpuppe muss separat bestellt werden.\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nHintergrund des Trainingsbereiches der sozial-kognitiven Kompetenzen bildet das sozial-kognitive Informationsverarbeitungsmodell nach Crick und Dodge (1994), welches durch Lemerise und Arsenio (2000) um den Einfluss der Emotionalit\u00e4t erweitert wurde. F\u00fcr den Bereich der emotionalen Kompetenzen wurden nach Saarni (2002) acht Fertigkeiten ausgew\u00e4hlt, welche sich auf empirische Befunde zur emotionalen Entwicklung st\u00fctzen. Ein weiterer Trainingsbereich umfasst soziale Kompetenzen bzw. soziale Fertigkeiten, zu welchen Bereiche sozialer Fertigkeiten nach den Ergebnissen von Caldarella und Merrell (1997) und das Modell sozialer Fertigkeiten nach Merrell (2003) erl\u00e4utert werden. Die Autor:innen geben f\u00fcr jeden Trainingsbereich an, auf welche theoretisch eingef\u00fchrten Kompetenzen das Verhaltenstraining fokussiert. Die \u00dcbungen des F\u00f6rderprogrammes basieren zudem auf lerntheoretischen Grundlagen wie operantes Lernen respektive Verst\u00e4rkungslernen, Modelllernen respektive Vorbildlernen und Selbstwirksamkeit nach Bandura (1977). Zudem wird auf Klassenf\u00fchrung und Problemmanagement eingegangen.\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDie Evaluation des Pr\u00e4ventionsprogramms ergibt insgesamt eine positive Gesamteinsch\u00e4tzung. Eine Wirksamkeitsstudie in Luxemburg (Natzke &amp; Petermann, 2009), die mit einer Pr\u00e4-Post-Follow-up Messung (N = 88) durchgef\u00fchrt wurde, zeigte in der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe kleine bis mittlere Effekte. Diese betrafen sowohl die Verbesserung der emotionalen und sozialen Kompetenzen als auch eine Abnahme aggressiv-oppositionellen Verhaltens. Ein Jahr nach dem Training wiesen die Kinder gem\u00e4ss Einsch\u00e4tzung der Lehrperson eine signifikante Reduktion von Verhaltensproblemen auf. Eine Pilotstudie von Petermann und Natzke (2008) zeigte \u00e4hnliche Effekte, wobei f\u00fcr Vorschulkinder ein Jahr sp\u00e4ter keine Effekte mehr nachgewiesen werden konnten.\r\n\r\nDie Ergebnisse best\u00e4tigen die Erkenntnisse einer fr\u00fcheren Studie, bei der eine signifikante Abnahme von aggressiven, unaufmerksamen und \u00e4ngstlichen Verhaltensweisen beobachtet wurde (Gerken et al., 2002). Der positive Effekt dieser Wartekontrollgruppenstudie zeigte sich auch sechs Monate nach Abschluss des Trainings.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. <em>Psychological Review, 84<\/em>, 191\u2013215.<\/li>\r\n \t<li>Caldarella, O. &amp; Merrell, K. W. (1997). Common dimensions of social skills of children and adolescents: A taxonomy of positive behaviors. <em>School Psychology Review, 26<\/em>, 265\u2013279. <a href=\"https:\/\/doi-org.ezproxy.hfh.ch\/10.1080\/02796015.1997.12085865\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/02796015.1997.12085865<\/a><\/li>\r\n \t<li>Crick, N. &amp; Dodge. (1994). A Review and Reformulation of Social Information - Processing Mechanisms in Children`s Social Adjustment. <em>Psychological Bulletin, 115<\/em>(1), S. 74-101. <a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/doi\/10.1037\/0033-2909.115.1.74\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1037\/0033-2909.115.1.74<\/a><\/li>\r\n \t<li>Gerken, N., Natzke, H., Petermann, F., &amp; Walter, H.-J. (2002). Verhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger: Ein Programm zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention von aggressivem und unaufmerksamem Verhalten. <em>Kindheit und Entwicklung<\/em>, <em>11<\/em>(2), 119\u2013128. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/\/0942-5403.11.2.119\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/\/0942-5403.11.2.119<\/a><\/li>\r\n \t<li>Lemerise, E. &amp; Arsenio, W. (2000). An Integrated Model of Emotion Processes and Cognition in Social Information Processing. <em>Child Development, 71<\/em>, S. 107-118. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/1467-8624.00124\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/1467-8624.00124<\/a><\/li>\r\n \t<li>Merrell, K. W. (2003). <em>Behavioral, social, and emotional assessment of children and adolescents<\/em> (2nd ed.). Erlbaum.<\/li>\r\n \t<li>Natzke, H., &amp; Petermann, F. (2009). Schulbasierte Pr\u00e4vention aggressiv-oppositionellen und dissozialen Verhaltens: Wirksamkeits\u00fcberpr\u00fcfung des Verhaltenstrainings f\u00fcr Schulanf\u00e4nger. <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie<\/em>, <em>58<\/em>(1), 34\u201350. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2009.58.1.34\">https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2009.58.1.34<\/a><\/li>\r\n \t<li>Petermann, F., &amp; Natzke, H. (2008). Preliminary Results of a Comprehensive Approach to Prevent Antisocial Behaviour in Preschool and Primary School Pupils in Luxembourg. <em>School Psychology International<\/em>, <em>29<\/em>(5), 606\u2013626. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0143034308099204\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0143034308099204<\/a><\/li>\r\n \t<li>Petermann, F., Natzke, H., Gerken, N. &amp; Walter, H.-J. (2016). <em>Verhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger. Ein Programm zur F\u00f6rderung emotionaler und sozialer Kompetenzen<\/em> (4. Aufl.). Hogrefe.<\/li>\r\n \t<li>Petermann, F., Natzke, H., Gerken, N. &amp; Walter, H.-J. (2018). <em>Auf Schatzsuche. Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden. Das Arbeitsheft f\u00fcr Kinder zum \u00abVerhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger\u00bb <\/em>(3. Aufl.). Hogrefe.<\/li>\r\n \t<li>Saarni, C. (2002). Die Entwicklung emotionaler Kompetenzen in Beziehungen. In M. von Salisch (Hrsg.), <em>Emotionale Kompetenzen entwickeln. Grundlagen in Kindheit und Jugend.<\/em> Kohlhammer.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li><a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990113337360205521\">Online<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990113337360205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Franz Petermann, Heike Natzke, Nicole Gerken und Hans-J\u00f6rg Walter (2016)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-665\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016-206x300.jpg 206w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016-65x95.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016-225x327.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016-350x509.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/09\/Verhaltenstraining-fuer-Schulanfaenger_2016.jpg 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>1. und 2. Klasse<\/li>\n<li>Gruppentraining (Schulklasse, Kleingruppen auch m\u00f6glich)<\/li>\n<li>Universelle Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Beim Schuleintritt sehen sich viele Kinder zum ersten Mal mit Anforderungen wie festen Unterrichtszeiten, Hausaufgaben, Leistungsbewertungen und vorgegebenen Arbeitstempo konfrontiert. Viele Schulanf\u00e4nger sind diesen neuen Herausforderungen nicht gewachsen und zeigen infolgedessen problematisches Sozialverhalten. Das Training wurde speziell f\u00fcr Kinder in der Anfangsphase der Schule entwickelt, um fr\u00fchzeitig oppositionellem und aggressivem Verhalten entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Im Training werden personenzentrierte und kontextzentrierte Ziele adressiert. Auf der Kinder-Ebene beinhaltet dies z.B. die Verbesserung der sozialen Wahrnehmung, F\u00f6rderung der Probleml\u00f6se- und Konfliktf\u00e4higkeiten und Aufbau prosozialen Verhaltens. Auf der Lehrpersonen-Ebene werden u.a. lernpsychologische Grundlagen, Basiswissen \u00fcber soziale und emotionale Kompetenzen, Strategien zu Klassenf\u00fchrung und Problemmanagement vermittelt.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung des Trainings erfolgt in der Regel mit der ganzen Klasse und wird von der Lehrperson in der Schule durchgef\u00fchrt. Das Training eignet sich jedoch auch f\u00fcr kleinere Kindergruppen. Durchgef\u00fchrt wird das Training in der Schuleingangsphase auf der Klassenebene in 1. und 2. Klassen.<\/p>\n<p>Das Training besteht aus 27 Einheiten von jeweils 45 bis 60 Minuten, die zweimal w\u00f6chentlich stattfinden und idealerweise innerhalb eines Schulhalbjahres abgeschlossen werden sollten. Die einzelnen Trainingssitzungen folgen einem festgelegten Ablauf (Begr\u00fcssung, Ruheritual, Einf\u00fchrung und Bearbeitung der Trainingsaufgabe, Reflexion und Belohnungsphase).<\/p>\n<p>Das Training ist inhaltlich in vier Stufen gegliedert:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Stufe (Sitzung 1 bis 3):<\/strong> In der Einf\u00fchrungsphase lernen die Kinder die Grundlagen des Trainings kennen. Im Fokus stehen motorische Ruhe und Entspannung, der Aufbau von Motivation zur Mitarbeit, das Verst\u00e4ndnis des Zusammenhangs zwischen Verhalten und Konsequenzen sowie der Aufbau eines Verpflichtungsgef\u00fchls.<\/li>\n<li><strong>Stufe (Sitzung 4 bis 6):<\/strong> Diese Stufe zielt auf die St\u00e4rkung sozial-kognitiver Kompetenzen ab. Die Kinder erlernen und \u00fcben Selbstinstruktionen, um ihre visuelle und auditive Aufmerksamkeit sowie ihre F\u00e4higkeit zur Aufmerksamkeitslenkung zu st\u00e4rken<\/li>\n<li><strong>Stufe (Sitzung 7 bis 13):<\/strong> Hier liegt der Schwerpunkt auf der St\u00e4rkung emotionaler und sozial-emotionaler Fertigkeiten. Themen sind die Wahrnehmung eigener und fremder Emotionen, der Aufbau sozial-emotionaler Fertigkeiten sowie die F\u00f6rderung prosozialen Verhaltens.<\/li>\n<li><strong>Stufe (Sitzung 14 bis 27):<\/strong> In dieser Phase geht es um das Training von Konflikt- und Probleml\u00f6sef\u00e4higkeiten. Die Kinder lernen, soziale Handlungsabl\u00e4ufe differenziert wahrzunehmen, Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen zu entwickeln, die Konsequenzen einer Handlung vorherzusehen sowie verschiedene Konfliktl\u00f6sungsstrategien zu bewerten und positives Probleml\u00f6severhalten anzuwenden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zum Programm ist ein Arbeitsheft \u00abAuf Schatzsuche \u2013 Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden\u00bb verf\u00fcgbar (Petermann et al., 2018).<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<\/div>\n<p>Der didaktische Rahmen des pr\u00e4ventiven F\u00f6rderprogramms ist als Schatzsuche gestaltet, an der alle Sch\u00fcler:innen der Klasse gemeinsam teilnehmen. Begleitet wird diese von der Handpuppe \u00abFerdi\u00bb, einem Cham\u00e4leon. Die Aufgaben und \u00dcbungen werden den Sch\u00fcler:innen auf spielerische und fantasievolle Weise dargeboten. Zum Programm geh\u00f6ren Rollenspiele, Singen, Beobachtungsaufgaben, Feedback, Lob und Unterst\u00fctzung sowie Konzentrations- und Entspannungsspiele. Zahlreiche Arbeitsmaterialien sind online verf\u00fcgbar. F\u00fcr jedes Kind kann ein eigenes Arbeitsheft gekauft werden (Petermann et al., 2018). Die Cham\u00e4leon-Handpuppe muss separat bestellt werden.<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Hintergrund des Trainingsbereiches der sozial-kognitiven Kompetenzen bildet das sozial-kognitive Informationsverarbeitungsmodell nach Crick und Dodge (1994), welches durch Lemerise und Arsenio (2000) um den Einfluss der Emotionalit\u00e4t erweitert wurde. F\u00fcr den Bereich der emotionalen Kompetenzen wurden nach Saarni (2002) acht Fertigkeiten ausgew\u00e4hlt, welche sich auf empirische Befunde zur emotionalen Entwicklung st\u00fctzen. Ein weiterer Trainingsbereich umfasst soziale Kompetenzen bzw. soziale Fertigkeiten, zu welchen Bereiche sozialer Fertigkeiten nach den Ergebnissen von Caldarella und Merrell (1997) und das Modell sozialer Fertigkeiten nach Merrell (2003) erl\u00e4utert werden. Die Autor:innen geben f\u00fcr jeden Trainingsbereich an, auf welche theoretisch eingef\u00fchrten Kompetenzen das Verhaltenstraining fokussiert. Die \u00dcbungen des F\u00f6rderprogrammes basieren zudem auf lerntheoretischen Grundlagen wie operantes Lernen respektive Verst\u00e4rkungslernen, Modelllernen respektive Vorbildlernen und Selbstwirksamkeit nach Bandura (1977). Zudem wird auf Klassenf\u00fchrung und Problemmanagement eingegangen.<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Die Evaluation des Pr\u00e4ventionsprogramms ergibt insgesamt eine positive Gesamteinsch\u00e4tzung. Eine Wirksamkeitsstudie in Luxemburg (Natzke &amp; Petermann, 2009), die mit einer Pr\u00e4-Post-Follow-up Messung (N = 88) durchgef\u00fchrt wurde, zeigte in der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe kleine bis mittlere Effekte. Diese betrafen sowohl die Verbesserung der emotionalen und sozialen Kompetenzen als auch eine Abnahme aggressiv-oppositionellen Verhaltens. Ein Jahr nach dem Training wiesen die Kinder gem\u00e4ss Einsch\u00e4tzung der Lehrperson eine signifikante Reduktion von Verhaltensproblemen auf. Eine Pilotstudie von Petermann und Natzke (2008) zeigte \u00e4hnliche Effekte, wobei f\u00fcr Vorschulkinder ein Jahr sp\u00e4ter keine Effekte mehr nachgewiesen werden konnten.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse best\u00e4tigen die Erkenntnisse einer fr\u00fcheren Studie, bei der eine signifikante Abnahme von aggressiven, unaufmerksamen und \u00e4ngstlichen Verhaltensweisen beobachtet wurde (Gerken et al., 2002). Der positive Effekt dieser Wartekontrollgruppenstudie zeigte sich auch sechs Monate nach Abschluss des Trainings.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. <em>Psychological Review, 84<\/em>, 191\u2013215.<\/li>\n<li>Caldarella, O. &amp; Merrell, K. W. (1997). Common dimensions of social skills of children and adolescents: A taxonomy of positive behaviors. <em>School Psychology Review, 26<\/em>, 265\u2013279. <a href=\"https:\/\/doi-org.ezproxy.hfh.ch\/10.1080\/02796015.1997.12085865\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/02796015.1997.12085865<\/a><\/li>\n<li>Crick, N. &amp; Dodge. (1994). A Review and Reformulation of Social Information &#8211; Processing Mechanisms in Children`s Social Adjustment. <em>Psychological Bulletin, 115<\/em>(1), S. 74-101. <a href=\"https:\/\/psycnet.apa.org\/doi\/10.1037\/0033-2909.115.1.74\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1037\/0033-2909.115.1.74<\/a><\/li>\n<li>Gerken, N., Natzke, H., Petermann, F., &amp; Walter, H.-J. (2002). Verhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger: Ein Programm zur Prim\u00e4rpr\u00e4vention von aggressivem und unaufmerksamem Verhalten. <em>Kindheit und Entwicklung<\/em>, <em>11<\/em>(2), 119\u2013128. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/\/0942-5403.11.2.119\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/\/0942-5403.11.2.119<\/a><\/li>\n<li>Lemerise, E. &amp; Arsenio, W. (2000). An Integrated Model of Emotion Processes and Cognition in Social Information Processing. <em>Child Development, 71<\/em>, S. 107-118. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/1467-8624.00124\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/1467-8624.00124<\/a><\/li>\n<li>Merrell, K. W. (2003). <em>Behavioral, social, and emotional assessment of children and adolescents<\/em> (2nd ed.). Erlbaum.<\/li>\n<li>Natzke, H., &amp; Petermann, F. (2009). Schulbasierte Pr\u00e4vention aggressiv-oppositionellen und dissozialen Verhaltens: Wirksamkeits\u00fcberpr\u00fcfung des Verhaltenstrainings f\u00fcr Schulanf\u00e4nger. <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie<\/em>, <em>58<\/em>(1), 34\u201350. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2009.58.1.34\">https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2009.58.1.34<\/a><\/li>\n<li>Petermann, F., &amp; Natzke, H. (2008). Preliminary Results of a Comprehensive Approach to Prevent Antisocial Behaviour in Preschool and Primary School Pupils in Luxembourg. <em>School Psychology International<\/em>, <em>29<\/em>(5), 606\u2013626. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0143034308099204\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0143034308099204<\/a><\/li>\n<li>Petermann, F., Natzke, H., Gerken, N. &amp; Walter, H.-J. (2016). <em>Verhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger. Ein Programm zur F\u00f6rderung emotionaler und sozialer Kompetenzen<\/em> (4. Aufl.). Hogrefe.<\/li>\n<li>Petermann, F., Natzke, H., Gerken, N. &amp; Walter, H.-J. (2018). <em>Auf Schatzsuche. Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden. Das Arbeitsheft f\u00fcr Kinder zum \u00abVerhaltenstraining f\u00fcr Schulanf\u00e4nger\u00bb <\/em>(3. Aufl.). Hogrefe.<\/li>\n<li>Saarni, C. (2002). Die Entwicklung emotionaler Kompetenzen in Beziehungen. In M. von Salisch (Hrsg.), <em>Emotionale Kompetenzen entwickeln. Grundlagen in Kindheit und Jugend.<\/em> Kohlhammer.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990113337360205521\">Online<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990113337360205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Franz Petermann, Heike Natzke, Nicole Gerken und Hans-J\u00f6rg Walter (2016) Einsatzbereich 1. und 2. Klasse Gruppentraining (Schulklasse, Kleingruppen auch m\u00f6glich) Universelle Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. \u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit. 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