{"id":236,"date":"2024-05-07T13:57:06","date_gmt":"2024-05-07T11:57:06","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=236"},"modified":"2026-04-20T10:26:28","modified_gmt":"2026-04-20T08:26:28","slug":"medienhelden-unterrichtsmaterialien-zur-foerderung-von-medienkompetenz-und-praevention-von-cybermobbing","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/medienhelden-unterrichtsmaterialien-zur-foerderung-von-medienkompetenz-und-praevention-von-cybermobbing\/","title":{"raw":"Medienhelden. Unterrichtsmaterialien zur F\u00f6rderung von Medienkompetenz und Pr\u00e4vention von Cybermobbing","rendered":"Medienhelden. Unterrichtsmaterialien zur F\u00f6rderung von Medienkompetenz und Pr\u00e4vention von Cybermobbing"},"content":{"raw":"von Anja Schultze-Krumbholz, Pavle Zagorscak, Anne Rossen-Runge und Herbert Scheithauer (2021)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-237\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Jugendliche von 12 bis 16 Jahre<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas Programm richtet sich an Jugendliche von 12 bis 16 Jahren im Schulkontext (7. bis 10. Klasse). Teilnehmer:innen k\u00f6nnen Schulklassen oder Gruppen bis 30 Jugendliche sein. Es richtet sich als universelle Pr\u00e4vention allgemein an Schulklassen, beinhaltet aber auch Elemente selektiver und indizierter Pr\u00e4vention, die sich auf Schulklassen mit negativen Peerbeziehungen, mangelnder Empathie oder bereits bekannten F\u00e4llen von Cybermobbing beziehen.\r\n\r\nAufgrund der kognitiven Herausforderungen an die Teilnehmer:innen, ist es im F\u00f6rderschulbereich nicht zu empfehlen.\r\n\r\nDas Ziel des Programms ist es, Sch\u00fcler:innen im Unterricht einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit sozialen Medien zu vermitteln. Es dient zur F\u00f6rderung der Medienkompetenz und als Pr\u00e4vention von Cybermobbing.\r\n\r\nDas strukturierte Programm kann im Unterricht als Curriculum \u00fcber ca. 10 Wochen mit w\u00f6chentlichen Sitzungen von ca. 90 Minuten oder als Projekttag durchgef\u00fchrt werden. W\u00e4hrend das Curriculum als Pr\u00e4ventionsmassnahme verstanden werden kann, liegt das Ziel des Projekttages in der Sensibilisierung f\u00fcr das Thema.\r\n\r\nDas Curriculum setzt sich aus acht Modulen zusammen und umfasst Themen wie die Erfassung des Ausmasses der Mediennutzung in der Klasse, F\u00f6rderung der Perspektiven\u00fcbernahme und Empathie, Verantwortungs\u00fcbernahme und Handlungskompetenz, Entwicklung von Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Cybermobbing-Situationen sowie Aufkl\u00e4rung \u00fcber die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Konkret werden folgende Inhalte vermittelt:\r\n<ul>\r\n \t<li>Modul I: Vermittlung von Vorteilen und Gefahren neuer Medien<\/li>\r\n \t<li>Modul II: Erarbeitung einer Definition von Cybermobbing und Einordnung von Cybermobbing-Erlebnissen<\/li>\r\n \t<li>Modul III: Gef\u00fchle und Handlungsm\u00f6glichkeiten in einer Cybermobbing-Situation erarbeiten<\/li>\r\n \t<li>Modul IV: Kl\u00e4rung von Rollen in Cybermobbing-Situationen und Handlungsm\u00f6glichkeiten erarbeiten<\/li>\r\n \t<li>Modul V: Grundstrategien des Datenschutzes und gegen Cyber-T\u00e4ter erarbeiten<\/li>\r\n \t<li>Modul VI: \u00abUrheber- und Pers\u00f6nlichkeitsrechte\u00bb vorbereiten und in einem Klassengericht spielen<\/li>\r\n \t<li>Modul VII: Vorbereitung eines Elternabends<\/li>\r\n \t<li>Modul VIII: Abschlussreflexion<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDas Programm integriert in Modul VII die Vorbereitung und Durchf\u00fchrung eines Elternabends, und erm\u00f6glicht es dadurch, Eltern in die Problematik des Cyberbullyings einzubringen. Das Curriculum schliesst mit einer Abschlussreflexion unter anderem mit Blick auf den Transfer in den Alltag und mit Festlegen von Klassenregeln.\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\nIm Handbuch werden die einzelnen Schritte und Methoden detailliert beschrieben. Das Programm umfasst zudem zahlreiche Materialien wie Arbeitsbl\u00e4tter f\u00fcr die Jugendlichen sowie Videos, welche online zur Verf\u00fcgung gestellt werden.\r\n\r\nDas Programm wird normalerweise durch die Lehrpersonen durchgef\u00fchrt, kann aber auch durch andere p\u00e4dagogische Fachpersonen durchgef\u00fchrt werden.\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDas Programm setzt bei der Ausgangslage an, dass die Nutzung moderner Kommunikationsmedien in den letzten Jahren rasant gestiegen ist. Obwohl diese viele M\u00f6glichkeiten bieten, treten auch wiederholt negative Effekte wie Cybermobbing auf, was im Manual thematisch aufgearbeitet wird.\r\n\r\nZudem wird ein dem Programm zugrunde liegendes Pr\u00e4ventionsmodell vorgestellt, das auf bestehenden empirischen Befunden zu den Entstehungs- und aufrechterhaltenden Bedingungen von Cybermobbing, wie mangelnde Empathie und geringe F\u00e4higkeit zur Perspektiven\u00fcbernahme, entwickelt wurde (z.B. Scheithauer &amp; Schultze-Krumbholz, 2009; Schultze-Krumbholz &amp; Scheithauer, 2009; 2010).\r\n\r\nDas Programm wird auf Grundlage der Prinzipien des sozialen Lernens, wie Rollenspiele und Modellernen, sowie kognitiv-behavioraler Methoden wie positiver Verst\u00e4rkung umgesetzt. Zum Programm geh\u00f6rt die F\u00f6rderung sozial-emotionaler Kompetenzen, insbesondere Empathie und Perspektiven\u00fcbernahme, sowie die Reflexion von Gedanken, Gef\u00fchlen und Motiven der Beteiligten. Zudem werden Handlungsalternativen erarbeitet.\r\n\r\nIn einem Wirkmodell werden die Zielaspekte des Programms zusammengefasst. Dieses geht mit Annahmen der Theorie des \u00fcberlegten Handelns (Fishbein &amp; Ajzen, 1975) und der Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen, 1985) einher.\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nEs liegt eine umfassende Evaluationsstudie in einem klassischen quasi-experimentellen Interventions- und Kontrollgruppendesign sowohl f\u00fcr das Curriculum als auch f\u00fcr den Projekttag vor (Chaux et al., 2016; Hess et al., 2020; Schultze-Krumbholz et al., 2014a, b, 2016; W\u00f6lfer et al., 2013; Zagorscak et al., 2019). Die Wirksamkeit von Curriculum und Projekttag wurde mit einer Pr\u00e4- und Post-Messung an einer Stichprobe von 570 bis 722 Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren sowie ihren Lehrpersonen \u00fcberpr\u00fcft. Die Stichprobengr\u00f6sse variiert in Abh\u00e4ngigkeit der untersuchten Variablen. Die gesamte Stichprobe stammt aus vier Gymnasien und einer integrierten Gesamtschule. Vor der Programmdurchf\u00fchrung nahmen die Lehrpersonen an einer achtst\u00fcndigen Fortbildung teil.\r\n\r\nDie Ergebnisse zeigten \u00fcber alle Studien hinweg, dass das Curriculum wirksam Cybermobbing und die Bereitschaft zur Cybermobbing reduziert. Weiter wurden verschiedene Variablen untersucht. Beispielsweise zeigten Schultze-Krumbholz et al. (2014b), dass in den Interventionsgruppen das aggressive Verhalten stagnierte, w\u00e4hrend es in der Kontrollgruppe zunahm. Dar\u00fcber hinaus zeigten Schultze-Krumbholz et al. (2014b), dass nur die Interventionsgruppen eine Zunahme in sozialer Kompetenz, Selbstwert und subjektiver Gesundheit berichteten, w\u00e4hrend sich die Empathie in der Kontrollgruppe verschlechterte. In einer sp\u00e4teren Publikation konzentrierten sich Schultze-Krumbholz et al. (2016) auf Empathie und stellten fest, dass der Projekttag positive Effekte auf die kognitive Empathie und das Curriculum positive Effekte auf die affektive Empathie hatte. Zagorscak et al. (2019) zeigten, dass in der Interventionsgruppe somatische Symptome abnahmen, w\u00e4hrend sich betreffend Einstellungen und Normen keine Unterschiede zwischen Interventions- und Kontrollgruppen zeigten.\r\n\r\nChaux et al. (2016) zeigten auf, dass das Programm auch positive Effekte im Hinblick auf traditionelles Mobbing hat, jedoch keinen direkten Einfluss auf die Viktimisierung durch traditionelles Mobbing oder Cybermobbing. Hess et al. (2020) untersuchten die Auswirkungen des Programms auf den Zusammenhang zwischen traditionellem und Cybermobbing und internalisierende Auff\u00e4lligkeiten. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass das Programm den Zusammenhang zwischen Viktimisierungserfahrungen und internalisierenden Problemen positiv beeinflusst\r\n\r\nDie Effekte waren h\u00e4ufiger und st\u00e4rker auf die Curriculum-Version als auf den Projekttag zur\u00fcckzuf\u00fchren. Daraus l\u00e4sst sich schliessen, dass der Projekttag eher stabilisierend als pr\u00e4ventiv wirkt, w\u00e4hrend das Curriculum den eigentlichen Pr\u00e4ventionseffekt zeigt.\r\n\r\nEine Zusammenstellung ver\u00f6ffentlichter Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Programms findet sich auch in Scheithauer et al. (2019).\r\n\r\n<\/div>\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Ajzen, I. (1985). From intentions to actions: A theory of planned behavior. In J. Kuhland &amp; J. Beckman (Eds.), <em>Action-control: From cognitions to behavior<\/em> (pp. 11-39). Springer.<\/li>\r\n \t<li>Chaux, E., Vel\u00e1squez, A. M., Schultze-Krumbholz, A., &amp; Scheithauer, H. (2016). Effects of the cyberbullying prevention program media heroes (Medienhelden) on traditional bullying. <em>Aggressive Behavior<\/em>, <em>42<\/em>(2), 157\u2013165. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21637\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21637<\/a><\/li>\r\n \t<li>Fishbein, M. &amp; Ajzen, I. (1975). <em>Belief, attitude, intention and behavior: An introduction to theory and research.<\/em> Addison-Wesley.<\/li>\r\n \t<li>Hess, M., Schultze-Krumbholz, A., &amp; Scheithauer, H. (2020). Wirkung des Pr\u00e4ventionsprogramms \u201eMedienhelden\u201c auf den Zusammenhang von traditionellem sowie Cybermobbing und internalisierenden Auff\u00e4lligkeiten. <em>Kindheit und Entwicklung<\/em>, <em>29<\/em>(2), 92\u2013100. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000307\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000307<\/a><\/li>\r\n \t<li>Scheithauer, H. &amp; Schultze-Krumbholz, A. (2009). Bullying und Cyberbullying unter Sch\u00fclern. In D. Menzel &amp; W. Wiater (Hrsg.), <em>Verhaltensauff\u00e4llige Sch\u00fcler. Symptome, Ursachen und Handlungsm\u00f6glichkeiten<\/em> (S. 213-231). Klinkhardt.<\/li>\r\n \t<li>Scheithauer, H., Zagorscak, P. &amp; Schultze-Krumbholz, A. (2019). Pr\u00e4vention von Cybermobbing in Schulen mit dem Programm Medienhelden. <em>Nervenheilkunde<\/em>, <em>38<\/em>(1), 41\u201344. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1055\/a-0815-6062\">https:\/\/doi.org\/10.1055\/a-0815-6062<\/a><\/li>\r\n \t<li>Schultze-Krumbholz, A. &amp; Scheithauer, H. (2009). Social-behavioral correlates of cyberbullying in A German student sample. <em>Zeitschrift f\u00fcr Psychologie\/Journal of Psychology, 217<\/em>, 224-226. <a href=\"https:\/\/doi-org.ezproxy.hfh.ch\/10.1027\/0044-3409.217.4.224\">https:\/\/doi.org\/10.1027\/0044-3409.217.4.224<\/a><\/li>\r\n \t<li>Schultze-Krumbholz, A. &amp; Scheithauer, H. (2010). Cyberbullying unter Kindern und Jugendlichen \u2013 Ein Forschungs\u00fcberblick. <em>Psychosozial, 122<\/em>, 79-91.<\/li>\r\n \t<li>Schultze-Krumbholz, A., Schultze, M., Zagorscak, P., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2016). Feeling cybervictims\u2019 pain\u2014The effect of empathy training on cyberbullying. <em>Aggressive Behavior<\/em>, <em>42<\/em>(2), 147\u2013156. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21613\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21613<\/a><\/li>\r\n \t<li>Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., Roosen-Runge, A. &amp; Scheithauer, H. (2021). <em>Medienhelden. Unterrichtsmaterial zur F\u00f6rderung von Medienkompetenz und Pr\u00e4vention von Cybermobbing (3. Aufl.).<\/em> Ernst Reinhardt<\/li>\r\n \t<li>Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2014b). Pr\u00e4vention von Cybermobbing und Reduzierung aggressiven Verhaltens Jugendlicher durch das Programm Medienhelden: Ergebnisse einer Evaluationsstudie. <em>Diskurs Kindheits- und Jugendforschung<\/em>, <em>9<\/em>(1), 11\u201312.<\/li>\r\n \t<li>Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2014a). Das Medienhelden-Programm zur F\u00f6rderung von Medienkompetenz und Pr\u00e4vention von Cybermobbing: Konzept und Ergebnisse aus der Evaluation. <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie<\/em>, <em>63<\/em>(5), 379\u2013394. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2014.63.5.379\">https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2014.63.5.379<\/a><\/li>\r\n \t<li>W\u00f6lfer, R., Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., J\u00e4kel, A., G\u00f6bel, K., &amp; Scheithauer, H. (2014). Prevention 2.0: Targeting cyberbullying @ school. <em>Prevention Science: The Official Journal of the Society for Prevention Research<\/em>, <em>15<\/em>(6), 879\u2013887. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11121-013-0438-y\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11121-013-0438-y<\/a><\/li>\r\n \t<li>Zagorscak, P., Schultze-Krumbholz, A., Heinrich, M., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2019). Efficacy of Cyberbullying Prevention on Somatic Symptoms\u2014Randomized Controlled Trial Applying a Reasoned Action Approach. <em>Journal of Research on Adolescence<\/em>, <em>29<\/em>(4), 908\u2013923. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/jora.12429\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/jora.12429<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/rsm4jc\/alma990116307300205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/rsm4jc\/alma99116920694205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Anja Schultze-Krumbholz, Pavle Zagorscak, Anne Rossen-Runge und Herbert Scheithauer (2021)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-237\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-245x300.jpg 245w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-836x1024.jpg 836w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-768x941.jpg 768w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-1254x1536.jpg 1254w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-1672x2048.jpg 1672w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-65x80.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-225x276.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden-350x429.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/05\/Medienhelden.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>Jugendliche von 12 bis 16 Jahre<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das Programm richtet sich an Jugendliche von 12 bis 16 Jahren im Schulkontext (7. bis 10. Klasse). Teilnehmer:innen k\u00f6nnen Schulklassen oder Gruppen bis 30 Jugendliche sein. Es richtet sich als universelle Pr\u00e4vention allgemein an Schulklassen, beinhaltet aber auch Elemente selektiver und indizierter Pr\u00e4vention, die sich auf Schulklassen mit negativen Peerbeziehungen, mangelnder Empathie oder bereits bekannten F\u00e4llen von Cybermobbing beziehen.<\/p>\n<p>Aufgrund der kognitiven Herausforderungen an die Teilnehmer:innen, ist es im F\u00f6rderschulbereich nicht zu empfehlen.<\/p>\n<p>Das Ziel des Programms ist es, Sch\u00fcler:innen im Unterricht einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit sozialen Medien zu vermitteln. Es dient zur F\u00f6rderung der Medienkompetenz und als Pr\u00e4vention von Cybermobbing.<\/p>\n<p>Das strukturierte Programm kann im Unterricht als Curriculum \u00fcber ca. 10 Wochen mit w\u00f6chentlichen Sitzungen von ca. 90 Minuten oder als Projekttag durchgef\u00fchrt werden. W\u00e4hrend das Curriculum als Pr\u00e4ventionsmassnahme verstanden werden kann, liegt das Ziel des Projekttages in der Sensibilisierung f\u00fcr das Thema.<\/p>\n<p>Das Curriculum setzt sich aus acht Modulen zusammen und umfasst Themen wie die Erfassung des Ausmasses der Mediennutzung in der Klasse, F\u00f6rderung der Perspektiven\u00fcbernahme und Empathie, Verantwortungs\u00fcbernahme und Handlungskompetenz, Entwicklung von Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Cybermobbing-Situationen sowie Aufkl\u00e4rung \u00fcber die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Konkret werden folgende Inhalte vermittelt:<\/p>\n<ul>\n<li>Modul I: Vermittlung von Vorteilen und Gefahren neuer Medien<\/li>\n<li>Modul II: Erarbeitung einer Definition von Cybermobbing und Einordnung von Cybermobbing-Erlebnissen<\/li>\n<li>Modul III: Gef\u00fchle und Handlungsm\u00f6glichkeiten in einer Cybermobbing-Situation erarbeiten<\/li>\n<li>Modul IV: Kl\u00e4rung von Rollen in Cybermobbing-Situationen und Handlungsm\u00f6glichkeiten erarbeiten<\/li>\n<li>Modul V: Grundstrategien des Datenschutzes und gegen Cyber-T\u00e4ter erarbeiten<\/li>\n<li>Modul VI: \u00abUrheber- und Pers\u00f6nlichkeitsrechte\u00bb vorbereiten und in einem Klassengericht spielen<\/li>\n<li>Modul VII: Vorbereitung eines Elternabends<\/li>\n<li>Modul VIII: Abschlussreflexion<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Programm integriert in Modul VII die Vorbereitung und Durchf\u00fchrung eines Elternabends, und erm\u00f6glicht es dadurch, Eltern in die Problematik des Cyberbullyings einzubringen. Das Curriculum schliesst mit einer Abschlussreflexion unter anderem mit Blick auf den Transfer in den Alltag und mit Festlegen von Klassenregeln.<\/p>\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<p>Im Handbuch werden die einzelnen Schritte und Methoden detailliert beschrieben. Das Programm umfasst zudem zahlreiche Materialien wie Arbeitsbl\u00e4tter f\u00fcr die Jugendlichen sowie Videos, welche online zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>Das Programm wird normalerweise durch die Lehrpersonen durchgef\u00fchrt, kann aber auch durch andere p\u00e4dagogische Fachpersonen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Das Programm setzt bei der Ausgangslage an, dass die Nutzung moderner Kommunikationsmedien in den letzten Jahren rasant gestiegen ist. Obwohl diese viele M\u00f6glichkeiten bieten, treten auch wiederholt negative Effekte wie Cybermobbing auf, was im Manual thematisch aufgearbeitet wird.<\/p>\n<p>Zudem wird ein dem Programm zugrunde liegendes Pr\u00e4ventionsmodell vorgestellt, das auf bestehenden empirischen Befunden zu den Entstehungs- und aufrechterhaltenden Bedingungen von Cybermobbing, wie mangelnde Empathie und geringe F\u00e4higkeit zur Perspektiven\u00fcbernahme, entwickelt wurde (z.B. Scheithauer &amp; Schultze-Krumbholz, 2009; Schultze-Krumbholz &amp; Scheithauer, 2009; 2010).<\/p>\n<p>Das Programm wird auf Grundlage der Prinzipien des sozialen Lernens, wie Rollenspiele und Modellernen, sowie kognitiv-behavioraler Methoden wie positiver Verst\u00e4rkung umgesetzt. Zum Programm geh\u00f6rt die F\u00f6rderung sozial-emotionaler Kompetenzen, insbesondere Empathie und Perspektiven\u00fcbernahme, sowie die Reflexion von Gedanken, Gef\u00fchlen und Motiven der Beteiligten. Zudem werden Handlungsalternativen erarbeitet.<\/p>\n<p>In einem Wirkmodell werden die Zielaspekte des Programms zusammengefasst. Dieses geht mit Annahmen der Theorie des \u00fcberlegten Handelns (Fishbein &amp; Ajzen, 1975) und der Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen, 1985) einher.<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Es liegt eine umfassende Evaluationsstudie in einem klassischen quasi-experimentellen Interventions- und Kontrollgruppendesign sowohl f\u00fcr das Curriculum als auch f\u00fcr den Projekttag vor (Chaux et al., 2016; Hess et al., 2020; Schultze-Krumbholz et al., 2014a, b, 2016; W\u00f6lfer et al., 2013; Zagorscak et al., 2019). Die Wirksamkeit von Curriculum und Projekttag wurde mit einer Pr\u00e4- und Post-Messung an einer Stichprobe von 570 bis 722 Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren sowie ihren Lehrpersonen \u00fcberpr\u00fcft. Die Stichprobengr\u00f6sse variiert in Abh\u00e4ngigkeit der untersuchten Variablen. Die gesamte Stichprobe stammt aus vier Gymnasien und einer integrierten Gesamtschule. Vor der Programmdurchf\u00fchrung nahmen die Lehrpersonen an einer achtst\u00fcndigen Fortbildung teil.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigten \u00fcber alle Studien hinweg, dass das Curriculum wirksam Cybermobbing und die Bereitschaft zur Cybermobbing reduziert. Weiter wurden verschiedene Variablen untersucht. Beispielsweise zeigten Schultze-Krumbholz et al. (2014b), dass in den Interventionsgruppen das aggressive Verhalten stagnierte, w\u00e4hrend es in der Kontrollgruppe zunahm. Dar\u00fcber hinaus zeigten Schultze-Krumbholz et al. (2014b), dass nur die Interventionsgruppen eine Zunahme in sozialer Kompetenz, Selbstwert und subjektiver Gesundheit berichteten, w\u00e4hrend sich die Empathie in der Kontrollgruppe verschlechterte. In einer sp\u00e4teren Publikation konzentrierten sich Schultze-Krumbholz et al. (2016) auf Empathie und stellten fest, dass der Projekttag positive Effekte auf die kognitive Empathie und das Curriculum positive Effekte auf die affektive Empathie hatte. Zagorscak et al. (2019) zeigten, dass in der Interventionsgruppe somatische Symptome abnahmen, w\u00e4hrend sich betreffend Einstellungen und Normen keine Unterschiede zwischen Interventions- und Kontrollgruppen zeigten.<\/p>\n<p>Chaux et al. (2016) zeigten auf, dass das Programm auch positive Effekte im Hinblick auf traditionelles Mobbing hat, jedoch keinen direkten Einfluss auf die Viktimisierung durch traditionelles Mobbing oder Cybermobbing. Hess et al. (2020) untersuchten die Auswirkungen des Programms auf den Zusammenhang zwischen traditionellem und Cybermobbing und internalisierende Auff\u00e4lligkeiten. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass das Programm den Zusammenhang zwischen Viktimisierungserfahrungen und internalisierenden Problemen positiv beeinflusst<\/p>\n<p>Die Effekte waren h\u00e4ufiger und st\u00e4rker auf die Curriculum-Version als auf den Projekttag zur\u00fcckzuf\u00fchren. Daraus l\u00e4sst sich schliessen, dass der Projekttag eher stabilisierend als pr\u00e4ventiv wirkt, w\u00e4hrend das Curriculum den eigentlichen Pr\u00e4ventionseffekt zeigt.<\/p>\n<p>Eine Zusammenstellung ver\u00f6ffentlichter Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Programms findet sich auch in Scheithauer et al. (2019).<\/p>\n<\/div>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<ul>\n<li>Ajzen, I. (1985). From intentions to actions: A theory of planned behavior. In J. Kuhland &amp; J. Beckman (Eds.), <em>Action-control: From cognitions to behavior<\/em> (pp. 11-39). Springer.<\/li>\n<li>Chaux, E., Vel\u00e1squez, A. M., Schultze-Krumbholz, A., &amp; Scheithauer, H. (2016). Effects of the cyberbullying prevention program media heroes (Medienhelden) on traditional bullying. <em>Aggressive Behavior<\/em>, <em>42<\/em>(2), 157\u2013165. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21637\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21637<\/a><\/li>\n<li>Fishbein, M. &amp; Ajzen, I. (1975). <em>Belief, attitude, intention and behavior: An introduction to theory and research.<\/em> Addison-Wesley.<\/li>\n<li>Hess, M., Schultze-Krumbholz, A., &amp; Scheithauer, H. (2020). Wirkung des Pr\u00e4ventionsprogramms \u201eMedienhelden\u201c auf den Zusammenhang von traditionellem sowie Cybermobbing und internalisierenden Auff\u00e4lligkeiten. <em>Kindheit und Entwicklung<\/em>, <em>29<\/em>(2), 92\u2013100. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000307\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000307<\/a><\/li>\n<li>Scheithauer, H. &amp; Schultze-Krumbholz, A. (2009). Bullying und Cyberbullying unter Sch\u00fclern. In D. Menzel &amp; W. Wiater (Hrsg.), <em>Verhaltensauff\u00e4llige Sch\u00fcler. Symptome, Ursachen und Handlungsm\u00f6glichkeiten<\/em> (S. 213-231). Klinkhardt.<\/li>\n<li>Scheithauer, H., Zagorscak, P. &amp; Schultze-Krumbholz, A. (2019). Pr\u00e4vention von Cybermobbing in Schulen mit dem Programm Medienhelden. <em>Nervenheilkunde<\/em>, <em>38<\/em>(1), 41\u201344. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1055\/a-0815-6062\">https:\/\/doi.org\/10.1055\/a-0815-6062<\/a><\/li>\n<li>Schultze-Krumbholz, A. &amp; Scheithauer, H. (2009). Social-behavioral correlates of cyberbullying in A German student sample. <em>Zeitschrift f\u00fcr Psychologie\/Journal of Psychology, 217<\/em>, 224-226. <a href=\"https:\/\/doi-org.ezproxy.hfh.ch\/10.1027\/0044-3409.217.4.224\">https:\/\/doi.org\/10.1027\/0044-3409.217.4.224<\/a><\/li>\n<li>Schultze-Krumbholz, A. &amp; Scheithauer, H. (2010). Cyberbullying unter Kindern und Jugendlichen \u2013 Ein Forschungs\u00fcberblick. <em>Psychosozial, 122<\/em>, 79-91.<\/li>\n<li>Schultze-Krumbholz, A., Schultze, M., Zagorscak, P., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2016). Feeling cybervictims\u2019 pain\u2014The effect of empathy training on cyberbullying. <em>Aggressive Behavior<\/em>, <em>42<\/em>(2), 147\u2013156. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21613\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/ab.21613<\/a><\/li>\n<li>Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., Roosen-Runge, A. &amp; Scheithauer, H. (2021). <em>Medienhelden. Unterrichtsmaterial zur F\u00f6rderung von Medienkompetenz und Pr\u00e4vention von Cybermobbing (3. Aufl.).<\/em> Ernst Reinhardt<\/li>\n<li>Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2014b). Pr\u00e4vention von Cybermobbing und Reduzierung aggressiven Verhaltens Jugendlicher durch das Programm Medienhelden: Ergebnisse einer Evaluationsstudie. <em>Diskurs Kindheits- und Jugendforschung<\/em>, <em>9<\/em>(1), 11\u201312.<\/li>\n<li>Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2014a). Das Medienhelden-Programm zur F\u00f6rderung von Medienkompetenz und Pr\u00e4vention von Cybermobbing: Konzept und Ergebnisse aus der Evaluation. <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie<\/em>, <em>63<\/em>(5), 379\u2013394. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2014.63.5.379\">https:\/\/doi.org\/10.13109\/prkk.2014.63.5.379<\/a><\/li>\n<li>W\u00f6lfer, R., Schultze-Krumbholz, A., Zagorscak, P., J\u00e4kel, A., G\u00f6bel, K., &amp; Scheithauer, H. (2014). Prevention 2.0: Targeting cyberbullying @ school. <em>Prevention Science: The Official Journal of the Society for Prevention Research<\/em>, <em>15<\/em>(6), 879\u2013887. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11121-013-0438-y\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11121-013-0438-y<\/a><\/li>\n<li>Zagorscak, P., Schultze-Krumbholz, A., Heinrich, M., W\u00f6lfer, R., &amp; Scheithauer, H. (2019). Efficacy of Cyberbullying Prevention on Somatic Symptoms\u2014Randomized Controlled Trial Applying a Reasoned Action Approach. <em>Journal of Research on Adolescence<\/em>, <em>29<\/em>(4), 908\u2013923. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/jora.12429\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/jora.12429<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/rsm4jc\/alma990116307300205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/rsm4jc\/alma99116920694205521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Anja Schultze-Krumbholz, Pavle Zagorscak, Anne Rossen-Runge und Herbert Scheithauer (2021) Einsatzbereich Jugendliche von 12 bis 16 Jahre Gruppentraining Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. \u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit. 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