{"id":213,"date":"2024-04-23T16:30:51","date_gmt":"2024-04-23T14:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=213"},"modified":"2026-04-22T16:51:44","modified_gmt":"2026-04-22T14:51:44","slug":"training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-kindern-2","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-kindern-2\/","title":{"raw":"Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern","rendered":"Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern"},"content":{"raw":"von Gerhard W. Lauth und Peter F.\u00a0 Schlottke (2019)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-214\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" \/>\r\n<h2><\/h2>\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Kinder von 6 bis 12 Jahren<\/li>\r\n \t<li>Als Einzeltherapie konzipiert, kann jedoch auch in Kleingruppen durchgef\u00fchrt werden<\/li>\r\n \t<li>Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas Programm zielt auf Kinder mit einer diagnostizierten Aufmerksamkeitsst\u00f6rung ab. Es kann auch pr\u00e4ventiv in F\u00f6rdergruppen, Schulklassen oder Vorschuleinrichtungen eingesetzt werden.\r\n\r\nDas Therapiekonzept zielt darauf ab, das Verhalten des Kindes positiv zu beeinflussen, neue Verhaltensweisen zu erlernen und die \u00dcbertragung dieser Fertigkeiten in den Alltag durch Eltern und Lehrpersonen zu unterst\u00fctzen. Die Therapie setzt sich aus vier Therapiebausteinen zusammen, die jeweils mehrere einst\u00fcndige Sitzungen umfassen:\r\n<ol>\r\n \t<li>Basistraining zur Selbstregulation (16 Sitzungen): Hier erwerben die Kinder spezifische F\u00e4higkeiten wie genaues Beobachten, Zuh\u00f6ren, Nacherz\u00e4hlen und das Wiedergeben von Beobachtetem. Zus\u00e4tzlich wird an der Kontrolle von Reaktionen gearbeitet (z.B. \u00abHalt Stopp, innehalten und pr\u00fcfen!\u00bb).<\/li>\r\n \t<li>Strategietraining zur Verhaltensorganisation (16 Sitzungen): Hier entwickeln die Kinder anhand von Hilfsmitteln wie Signalkarten strukturierte Verhaltensweisen, die ihnen helfen, Aufgaben zu planen und durchzuf\u00fchren, z.B. mit Fragen wie \u00abWas ist meine Aufgabe? Ich mache mir einen Plan!\u00bb.<\/li>\r\n \t<li>Elternberatung (6 Sitzungen) und<\/li>\r\n \t<li>Lehrpersonenberatung (nach Bedarf und M\u00f6glichkeit): F\u00fcr die Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrpersonen gilt es, ihnen konkretes und alltagspraktisches Wissen \u00fcber ADHS und dessen Ursachen zu vermitteln (Psychoedukation). Durch gezielte Verhaltensberatung werden sie dazu angeleitet, ihr eigenes Verhalten im Alltag anzupassen und die Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen effektiv zu unterst\u00fctzen.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\nDas Handbuch bietet detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Trainingseinheiten, umfasst Videoclips, die als Einf\u00fchrung in das Basis- und Strategietraining dienen, und enth\u00e4lt eine umfangreiche Sammlung von Arbeitsbl\u00e4ttern zur praktischen Anwendung.\r\n\r\nIn ihrer Rezension kommt Christiansen (2021, S. 46) zum Schluss, dass es sich bei der aktuellen Ausgabe des Trainings um \u00abeine sehr ansprechend gestaltete und gewinnbringende \u00dcberarbeitung des Trainings (handelt), das im therapeutischen Kontext hervorragend anwendbar ist und neben den Therapiebausteinen ausf\u00fchrliche Hintergrundinformationen liefert. Die Online-Materialien sind leicht zug\u00e4nglich und k\u00f6nnen f\u00fcr die Diagnostik und Therapie gut genutzt werden.\u00bb\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDer erste Teil des Handbuches bietet eine detaillierte Einf\u00fchrung in die Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) und pr\u00e4sentiert den aktuellen Stand der Forschung. Es wird auf biologische und neurophysiologische Risikofaktoren sowie auf die Wechselwirkungen mit der Umwelt eingegangen. Auf dieser Grundlage werden wichtige Hinweise zur Diagnostik und Therapie abgeleitet.\r\n\r\nIm zweiten Teil des Buches wir die Durchf\u00fchrung der Diagnostik und die Planung der Therapie im Sinne einer kognitiven Verhaltenstherapie beschrieben. F\u00fcr das Training wird eine Vielzahl therapeutischer Techniken, darunter kognitives Modellieren, Selbstinstruktionstraining, Modellierungsdialoge, Ein\u00fcben des Verhaltens und operante Verst\u00e4rkung besprochen.\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDas Training wurde in mehreren Studien evaluiert. Im Handbuch wird in einem eigenen Kapitel darauf eingegangen (Lauth &amp; Schlottke, 2019, S. 230ff.). An dieser Stelle werden einige Evaluationsstudien aufgef\u00fchrt.\r\n\r\nIn seiner Habilitationsschrift verglich Schlottke (1984) das Basistraining, das Strategietraining und eine Kontrollgruppe miteinander (jeweils n = 18). Die Ergebnisse zeigten eine Wirksamkeit des Basis- und Strategietrainings im Vergleich zur Kontrollgruppe in Eltern- und Lehrerberichten zum Alltagsverhalten und der Selbstst\u00e4ndigkeit sowie in Aufmerksamkeitstests.\r\n\r\nLauth (1996) f\u00fchrte eine Studie mit 55 Grundsch\u00fclern durch, die Lern- und Aufmerksamkeitsbeeintr\u00e4chtigungen aufwiesen. Diese wurden zuf\u00e4llig einer von drei Gruppen zugeordnet: ausschliesslich Strategietraining, Strategietraining kombiniert mit Elternanleitung, oder einer Kontrollgruppe, die lediglich Material bearbeitete ohne strategische Anleitung (jeweils n = 19). Zum Abschluss des Trainings wiesen die Kinder in den beiden Interventionsgruppen verbesserte F\u00e4higkeiten in Probleml\u00f6serreflexivit\u00e4t, h\u00f6here Werte Intelligenztests, eine bessere Organisiertheit im Vorgehen und mehr korrekte L\u00f6sungen bei Probleml\u00f6seaufgaben auf. Lehrpersonen bemerkten zudem eine gesteigerte Sorgfalt und Bedachtheit. Kinder, die am Strategietraining mit Elternanleitung teilnahmen, erzielten dar\u00fcber hinaus bessere Ergebnisse in einem allgemeinen Schulleistungstest. Die Einsch\u00e4tzungen der Eltern zeigten allerdings keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den drei Gruppen.\r\n\r\nZwei Langzeitstudien (Linderkamp, 2002; Naumann, 2000) mit Stichprobengr\u00f6ssen von n = 22 bzw. n = 34 untersuchten die Nachhaltigkeit des Trainingsprogramms, das mit durchschnittlich 12 Sitzungen und einer intensiven Elternbegleitung durchgef\u00fchrt wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass auch ein bis zwei Jahre nach Abschluss des Programms noch Langzeiteffekte erkennbar waren und eine Mehrheit der Kinder keine klinisch relevanten St\u00f6rungssymptomatik mehr aufwies. Es muss jedoch angemerkt werden, dass diese Studien ohne Kontrollgruppen durchgef\u00fchrt wurden.\r\n\r\nDreis\u00f6rner (2006) f\u00fchrte eine Studie mit Kindern mit vorrangig einer Aufmerksamkeitsst\u00f6rung ohne Hyperaktivit\u00e4t durch. 14 Kinder absolvierten das Basistraining, 20 Kinder das Basistraining plus ein Strategietraining, und 15 Kinder waren in der Wartekontrollgruppe. Die Wirksamkeit des Basistrainings und des erweiterten Basistrainings mit Strategietraining konnte in Bezug auf die Kernsymptome der ADHS unter den gegebenen Bedingungen nicht hinreichend belegt werden. Dreis\u00f6rner (2006, S. 265) merkt an, dass diese Ergebnisse im Vergleich zu denen der Programmentwickler eher bescheiden ausfallen, was jedoch nicht un\u00fcblich ist: \u00abExperten einer Therapieform und insbesondere Entwickler eines Verfahrens erzielen in der Regel bessere Ergebnisse als andere Anwender (Scheithauer &amp; Petermann, 2003)\u00bb. Lauth und Schlottke (2007) reagierten auf diese Studie und diskutierten verschiedene methodische und konzeptionelle M\u00e4ngel. Sie kommen schliesslich zum Fazit, dass die Studie von Dreis\u00f6rner (2006) keine verwertbaren Daten liefert, sondern allenfalls \u00abein Anstoss sein (kann) f\u00fcr eine geeignete Praxisforschung im Sinne von Alltagstauglichkeit\u00bb (Lauth &amp; Schlottke, 2007, S. 156).\r\n\r\nChristiansen et al. (2014) f\u00fchrten eine Studie mit 58 Kindern mit ADHS durch, die zuf\u00e4llig entweder einer Neurofeedback-Behandlung oder dem Training f\u00fcr aufmerksamkeitsgest\u00f6rte Kinder zugewiesen wurden. Laut den Einsch\u00e4tzungen von Eltern und Lehrpersonen verbesserten sich die ADHS-Symptome der Kinder in beiden Gruppen. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt.\r\n\r\n<\/div>\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Christiansen, H. (2021). Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern. <em>Zeitschrift f\u00fcr Klinische Psychologie und Psychotherapie<\/em>, <em>50<\/em>(1), 45\u201346. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/1616-3443\/a000614\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/1616-3443\/a000614<\/a><\/li>\r\n \t<li>Christiansen, H., Reh, V., Schmidt, M. H. &amp; Rief, W. (2014). Slow cortical potential neurofeedback and self-management training in outpatient care for children with ADHD: Study protocol and first preliminary results of a randomized controlled trial. <em>Frontiers in Human Neuroscience<\/em>, <em>8<\/em>. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3389\/fnhum.2014.00943\">https:\/\/doi.org\/10.3389\/fnhum.2014.00943<\/a><\/li>\r\n \t<li>Dreis\u00f6rner, T. (2006). Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Gruppenprogramme bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rungen (ADHS). <em>Kindheit und Entwicklung, 15<\/em>, 255\u2013266. <a href=\"https:\/\/doi-org.ezproxy.hfh.ch\/10.1026\/0942-5403.15.4.255\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.15.4.255<\/a><\/li>\r\n \t<li>Lauth, G. W. &amp; Schlottke, P. F. (2007). Wenn man sich schon in die Praxis begibt \u2026. <em>Kindheit und Entwicklung<\/em>, <em>16<\/em>(3), 152\u2013157. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.152\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.152<\/a><\/li>\r\n \t<li>Lauth, G. W. &amp; Schlottke, P. F. (2019). <em>Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern. <\/em>Beltz.<\/li>\r\n \t<li>Lauth, G. W. (1996). Effizienz eines metakognitiv-strategischen Trainings bei lern- und aufmerksamkeitsbeeintr\u00e4chtigten Grundsch\u00fclern. <em>Zeitschrift f\u00fcr Klinische Psychologie, 25<\/em>, 21\u201332.<\/li>\r\n \t<li>Linderkamp, F. (2002). Katamnestische Untersuchung zum Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern. <em>Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin, 23<\/em>, 53\u201373.<\/li>\r\n \t<li>Naumann, K. (2000). <em>Katamnestische Untersuchung eines kognitiv-behavioralen Therapieprogramms f\u00fcr aufmerksamkeitsgest\u00f6rte Kinder. Ein- bis Zwei-Jahres Follow-up.<\/em> Unver\u00f6ffentlichte Diplomarbeit an der Universit\u00e4t K\u00f6ln.<\/li>\r\n \t<li>Scheithauer, H. &amp; Petermann, F. (2003). Wirksame und effektive psychotherapeutische Interventionen im Kindes- und Jugendalter. In F. Petermann (Hrsg.), <em>Kinderverhaltenstherapie. Grundlagen, Anwendungen und manualisierte Trainingsprogramme<\/em> (2., v\u00f6llig ver\u00e4nd. Aufl., S. 328-357). Schneider.<\/li>\r\n \t<li>Schlottke, P. F. (1984). <em>Psychologische Behandlung von Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen bei Kindern.<\/em> Unver\u00f6ffentlichte Habilitationsschrift an der Universit\u00e4t T\u00fcbingen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li><a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990114839710205521\">Online<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990114839710205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 02\/2025\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>von Gerhard W. Lauth und Peter F.\u00a0 Schlottke (2019)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-214\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern-208x300.jpg 208w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern-65x94.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern-225x324.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern-350x504.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2024\/04\/Training-mit-aufmerksamkeitsgestoerten-Kindern.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>Kinder von 6 bis 12 Jahren<\/li>\n<li>Als Einzeltherapie konzipiert, kann jedoch auch in Kleingruppen durchgef\u00fchrt werden<\/li>\n<li>Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur\u00a0 Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das Programm zielt auf Kinder mit einer diagnostizierten Aufmerksamkeitsst\u00f6rung ab. Es kann auch pr\u00e4ventiv in F\u00f6rdergruppen, Schulklassen oder Vorschuleinrichtungen eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Das Therapiekonzept zielt darauf ab, das Verhalten des Kindes positiv zu beeinflussen, neue Verhaltensweisen zu erlernen und die \u00dcbertragung dieser Fertigkeiten in den Alltag durch Eltern und Lehrpersonen zu unterst\u00fctzen. Die Therapie setzt sich aus vier Therapiebausteinen zusammen, die jeweils mehrere einst\u00fcndige Sitzungen umfassen:<\/p>\n<ol>\n<li>Basistraining zur Selbstregulation (16 Sitzungen): Hier erwerben die Kinder spezifische F\u00e4higkeiten wie genaues Beobachten, Zuh\u00f6ren, Nacherz\u00e4hlen und das Wiedergeben von Beobachtetem. Zus\u00e4tzlich wird an der Kontrolle von Reaktionen gearbeitet (z.B. \u00abHalt Stopp, innehalten und pr\u00fcfen!\u00bb).<\/li>\n<li>Strategietraining zur Verhaltensorganisation (16 Sitzungen): Hier entwickeln die Kinder anhand von Hilfsmitteln wie Signalkarten strukturierte Verhaltensweisen, die ihnen helfen, Aufgaben zu planen und durchzuf\u00fchren, z.B. mit Fragen wie \u00abWas ist meine Aufgabe? Ich mache mir einen Plan!\u00bb.<\/li>\n<li>Elternberatung (6 Sitzungen) und<\/li>\n<li>Lehrpersonenberatung (nach Bedarf und M\u00f6glichkeit): F\u00fcr die Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrpersonen gilt es, ihnen konkretes und alltagspraktisches Wissen \u00fcber ADHS und dessen Ursachen zu vermitteln (Psychoedukation). Durch gezielte Verhaltensberatung werden sie dazu angeleitet, ihr eigenes Verhalten im Alltag anzupassen und die Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen effektiv zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<p>Das Handbuch bietet detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Trainingseinheiten, umfasst Videoclips, die als Einf\u00fchrung in das Basis- und Strategietraining dienen, und enth\u00e4lt eine umfangreiche Sammlung von Arbeitsbl\u00e4ttern zur praktischen Anwendung.<\/p>\n<p>In ihrer Rezension kommt Christiansen (2021, S. 46) zum Schluss, dass es sich bei der aktuellen Ausgabe des Trainings um \u00abeine sehr ansprechend gestaltete und gewinnbringende \u00dcberarbeitung des Trainings (handelt), das im therapeutischen Kontext hervorragend anwendbar ist und neben den Therapiebausteinen ausf\u00fchrliche Hintergrundinformationen liefert. Die Online-Materialien sind leicht zug\u00e4nglich und k\u00f6nnen f\u00fcr die Diagnostik und Therapie gut genutzt werden.\u00bb<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Der erste Teil des Handbuches bietet eine detaillierte Einf\u00fchrung in die Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) und pr\u00e4sentiert den aktuellen Stand der Forschung. Es wird auf biologische und neurophysiologische Risikofaktoren sowie auf die Wechselwirkungen mit der Umwelt eingegangen. Auf dieser Grundlage werden wichtige Hinweise zur Diagnostik und Therapie abgeleitet.<\/p>\n<p>Im zweiten Teil des Buches wir die Durchf\u00fchrung der Diagnostik und die Planung der Therapie im Sinne einer kognitiven Verhaltenstherapie beschrieben. F\u00fcr das Training wird eine Vielzahl therapeutischer Techniken, darunter kognitives Modellieren, Selbstinstruktionstraining, Modellierungsdialoge, Ein\u00fcben des Verhaltens und operante Verst\u00e4rkung besprochen.<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Das Training wurde in mehreren Studien evaluiert. Im Handbuch wird in einem eigenen Kapitel darauf eingegangen (Lauth &amp; Schlottke, 2019, S. 230ff.). An dieser Stelle werden einige Evaluationsstudien aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In seiner Habilitationsschrift verglich Schlottke (1984) das Basistraining, das Strategietraining und eine Kontrollgruppe miteinander (jeweils n = 18). Die Ergebnisse zeigten eine Wirksamkeit des Basis- und Strategietrainings im Vergleich zur Kontrollgruppe in Eltern- und Lehrerberichten zum Alltagsverhalten und der Selbstst\u00e4ndigkeit sowie in Aufmerksamkeitstests.<\/p>\n<p>Lauth (1996) f\u00fchrte eine Studie mit 55 Grundsch\u00fclern durch, die Lern- und Aufmerksamkeitsbeeintr\u00e4chtigungen aufwiesen. Diese wurden zuf\u00e4llig einer von drei Gruppen zugeordnet: ausschliesslich Strategietraining, Strategietraining kombiniert mit Elternanleitung, oder einer Kontrollgruppe, die lediglich Material bearbeitete ohne strategische Anleitung (jeweils n = 19). Zum Abschluss des Trainings wiesen die Kinder in den beiden Interventionsgruppen verbesserte F\u00e4higkeiten in Probleml\u00f6serreflexivit\u00e4t, h\u00f6here Werte Intelligenztests, eine bessere Organisiertheit im Vorgehen und mehr korrekte L\u00f6sungen bei Probleml\u00f6seaufgaben auf. Lehrpersonen bemerkten zudem eine gesteigerte Sorgfalt und Bedachtheit. Kinder, die am Strategietraining mit Elternanleitung teilnahmen, erzielten dar\u00fcber hinaus bessere Ergebnisse in einem allgemeinen Schulleistungstest. Die Einsch\u00e4tzungen der Eltern zeigten allerdings keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den drei Gruppen.<\/p>\n<p>Zwei Langzeitstudien (Linderkamp, 2002; Naumann, 2000) mit Stichprobengr\u00f6ssen von n = 22 bzw. n = 34 untersuchten die Nachhaltigkeit des Trainingsprogramms, das mit durchschnittlich 12 Sitzungen und einer intensiven Elternbegleitung durchgef\u00fchrt wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass auch ein bis zwei Jahre nach Abschluss des Programms noch Langzeiteffekte erkennbar waren und eine Mehrheit der Kinder keine klinisch relevanten St\u00f6rungssymptomatik mehr aufwies. Es muss jedoch angemerkt werden, dass diese Studien ohne Kontrollgruppen durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Dreis\u00f6rner (2006) f\u00fchrte eine Studie mit Kindern mit vorrangig einer Aufmerksamkeitsst\u00f6rung ohne Hyperaktivit\u00e4t durch. 14 Kinder absolvierten das Basistraining, 20 Kinder das Basistraining plus ein Strategietraining, und 15 Kinder waren in der Wartekontrollgruppe. Die Wirksamkeit des Basistrainings und des erweiterten Basistrainings mit Strategietraining konnte in Bezug auf die Kernsymptome der ADHS unter den gegebenen Bedingungen nicht hinreichend belegt werden. Dreis\u00f6rner (2006, S. 265) merkt an, dass diese Ergebnisse im Vergleich zu denen der Programmentwickler eher bescheiden ausfallen, was jedoch nicht un\u00fcblich ist: \u00abExperten einer Therapieform und insbesondere Entwickler eines Verfahrens erzielen in der Regel bessere Ergebnisse als andere Anwender (Scheithauer &amp; Petermann, 2003)\u00bb. Lauth und Schlottke (2007) reagierten auf diese Studie und diskutierten verschiedene methodische und konzeptionelle M\u00e4ngel. Sie kommen schliesslich zum Fazit, dass die Studie von Dreis\u00f6rner (2006) keine verwertbaren Daten liefert, sondern allenfalls \u00abein Anstoss sein (kann) f\u00fcr eine geeignete Praxisforschung im Sinne von Alltagstauglichkeit\u00bb (Lauth &amp; Schlottke, 2007, S. 156).<\/p>\n<p>Christiansen et al. (2014) f\u00fchrten eine Studie mit 58 Kindern mit ADHS durch, die zuf\u00e4llig entweder einer Neurofeedback-Behandlung oder dem Training f\u00fcr aufmerksamkeitsgest\u00f6rte Kinder zugewiesen wurden. Laut den Einsch\u00e4tzungen von Eltern und Lehrpersonen verbesserten sich die ADHS-Symptome der Kinder in beiden Gruppen. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<ul>\n<li>Christiansen, H. (2021). Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern. <em>Zeitschrift f\u00fcr Klinische Psychologie und Psychotherapie<\/em>, <em>50<\/em>(1), 45\u201346. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/1616-3443\/a000614\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/1616-3443\/a000614<\/a><\/li>\n<li>Christiansen, H., Reh, V., Schmidt, M. H. &amp; Rief, W. (2014). Slow cortical potential neurofeedback and self-management training in outpatient care for children with ADHD: Study protocol and first preliminary results of a randomized controlled trial. <em>Frontiers in Human Neuroscience<\/em>, <em>8<\/em>. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3389\/fnhum.2014.00943\">https:\/\/doi.org\/10.3389\/fnhum.2014.00943<\/a><\/li>\n<li>Dreis\u00f6rner, T. (2006). Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Gruppenprogramme bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rungen (ADHS). <em>Kindheit und Entwicklung, 15<\/em>, 255\u2013266. <a href=\"https:\/\/doi-org.ezproxy.hfh.ch\/10.1026\/0942-5403.15.4.255\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.15.4.255<\/a><\/li>\n<li>Lauth, G. W. &amp; Schlottke, P. F. (2007). Wenn man sich schon in die Praxis begibt \u2026. <em>Kindheit und Entwicklung<\/em>, <em>16<\/em>(3), 152\u2013157. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.152\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.3.152<\/a><\/li>\n<li>Lauth, G. W. &amp; Schlottke, P. F. (2019). <em>Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern. <\/em>Beltz.<\/li>\n<li>Lauth, G. W. (1996). Effizienz eines metakognitiv-strategischen Trainings bei lern- und aufmerksamkeitsbeeintr\u00e4chtigten Grundsch\u00fclern. <em>Zeitschrift f\u00fcr Klinische Psychologie, 25<\/em>, 21\u201332.<\/li>\n<li>Linderkamp, F. (2002). Katamnestische Untersuchung zum Training mit aufmerksamkeitsgest\u00f6rten Kindern. <em>Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin, 23<\/em>, 53\u201373.<\/li>\n<li>Naumann, K. (2000). <em>Katamnestische Untersuchung eines kognitiv-behavioralen Therapieprogramms f\u00fcr aufmerksamkeitsgest\u00f6rte Kinder. Ein- bis Zwei-Jahres Follow-up.<\/em> Unver\u00f6ffentlichte Diplomarbeit an der Universit\u00e4t K\u00f6ln.<\/li>\n<li>Scheithauer, H. &amp; Petermann, F. (2003). Wirksame und effektive psychotherapeutische Interventionen im Kindes- und Jugendalter. In F. Petermann (Hrsg.), <em>Kinderverhaltenstherapie. Grundlagen, Anwendungen und manualisierte Trainingsprogramme<\/em> (2., v\u00f6llig ver\u00e4nd. Aufl., S. 328-357). Schneider.<\/li>\n<li>Schlottke, P. F. (1984). <em>Psychologische Behandlung von Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen bei Kindern.<\/em> Unver\u00f6ffentlichte Habilitationsschrift an der Universit\u00e4t T\u00fcbingen.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990114839710205521\">Online<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/1jleqo6\/alma990114839710205521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 02\/2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gerhard W. Lauth und Peter F.\u00a0 Schlottke (2019) Einsatzbereich Kinder von 6 bis 12 Jahren Als Einzeltherapie konzipiert, kann jedoch auch in Kleingruppen durchgef\u00fchrt werden Universelle, selektive und indizierte Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. 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