{"id":1115,"date":"2026-04-22T10:42:22","date_gmt":"2026-04-22T08:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=1115"},"modified":"2026-04-22T16:51:44","modified_gmt":"2026-04-22T14:51:44","slug":"praevention-test","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/praevention-test\/","title":{"raw":"Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen - PRiGS","rendered":"Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen &#8211; PRiGS"},"content":{"raw":"von Klaus Fr\u00f6hlich-Gildhoff, Jutta Kerscher-Becker und Sibylle Fischer (2020)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-1110\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS-212x300.webp\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>1. bis 4. Klasse<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Universelle Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"half\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>Erste Belege zur Wirksamkeit vorhanden.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas Programm zur Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen (PRiGS) zielt auf die F\u00f6rderung der seelischen Widerstandskraft und der St\u00e4rkung der personalen Schutzfaktoren von Kindern im Grundschulalter. Erstmalig wurde das F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Kindertageseinrichtungen entwickelt und sp\u00e4ter f\u00fcr den Grundschulbereich adaptiert. PRiGS ist f\u00fcr die Primarstufe 1. bis 4. Klasse konzipiert und versteht sich als Gruppentraining mit der ganzen Klasse.\r\n\r\nBei PRiGS handelt es sich um ein Spiralcurriculum, bei dem die Einheiten aufeinander aufbauen. Im Idealfall wird das Programm mit Beginn der ersten Klasse bis zum Ende der vierten Klasse durchgef\u00fchrt. Das Manual bietet aber auch Einheiten f\u00fcr \u201eQuereinsteiger\u201c, beginnend ab der zweiten, dritten oder vierten Klasse, an. Pro Schuljahr sieht das Programm zehn Einheiten \u00e0 45 - 60 Minuten vor, die idealerweise im w\u00f6chentlichen Rhythmus stattfinden.\r\n\r\nInhaltlich werden dieselben Themen und Schwerpunkte immer wieder auf verschiedene Arten aufgegriffen. Dabei orientiert sich das F\u00f6rderprogramm an sechs Resilienzfaktoren: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Selbststeuerung, Probleml\u00f6sen, Soziale Kompetenzen und Stressbew\u00e4ltigung.\r\n\r\nDas F\u00f6rderprogramm \u00abPr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung\u00bb gibt es zudem auch f\u00fcr das Vorschulalter (PRiK; Fr\u00f6hlich-Gildhoff et al., 2021) sowie f\u00fcr die 5.\/6. Klasse und Sekundarstufe I (PRiS, Fr\u00f6hlich-Gildhoff et al., 2021).\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<\/div>\r\nDer zweite Teil des Manuals beinhaltet zu Beginn allgemeine Hinweise zur Durchf\u00fchrung des F\u00f6rderprogrammes. Zentrale Strukturierungsmerkmale der einzelnen Einheiten sind der Einsatz von Medien (Handpuppen, Geschichten, neue Medien), wiederkehrende Rituale (Eingangs-, Kommunikations- und Abschlussrituale), Pausenspiele, Regeln und m\u00f6gliche Reflexionsmethoden. Dazu bietet das Manual viele verschiedene methodische Konzepte an.\r\n\r\nZudem enth\u00e4lt das Manual hilfreiche Hinweise f\u00fcr die Programmdurchf\u00fchrung mit Kindern mit besonderen Bed\u00fcrfnissen. Ein Unterkapitel beschreibt das Vorgehen und die Elemente bei einem Einstieg mit dem F\u00f6rderprogramm ab der zweiten Klasse beschrieben. Die jeweils zehn Einheiten pro Klasse sind ausf\u00fchrlich und verst\u00e4ndlich dargestellt, eine \u00dcbersicht \u00fcber den gesamten Ablauf erleichtert zudem die Orientierung. Im Anhang finden sich die entsprechenden Kopiervorlagen sowie Spielideen und Kinderbuchempfehlungen.\r\n\r\nEine Besonderheit bilden die Programmeinheiten f\u00fcr die dritte Klasse. Diese werden als Kompakteinheit an drei aufeinanderfolgenden Tagen in Form eines Abenteuers, den \u201eH\u00fcttentagen\u201c, durchgef\u00fchrt. Die Klasse verbringt mit einem Betreuerteam drei Tage in einer H\u00fctte in der Natur. Die Einheiten k\u00f6nnten jedoch auch in den regul\u00e4ren Unterricht eingebaut werden. Die eigene Vorbereitung und Zubereitung der Mahlzeiten, die Organisation der Tagesabl\u00e4ufe und die Planung der Zust\u00e4ndigkeiten stellen hierbei ein alltagsnahes Lernfeld dar, in dem sich die Kinder in Probleml\u00f6sekompetenz \u00fcben, positive Selbstwirksamkeitserwartungen entwickeln und die Ergebnisse ihres eigenen Tuns unmittelbar auf sich selbst beziehen k\u00f6nnen.\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDas Programm basiert auf theoretischen Erkenntnissen wie auch auf praktischen Erfahrungen und Forschungsstudien, die am Zentrum f\u00fcr Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg (ZfKJ) umgesetzt wurden. Das F\u00f6rderprogramm orientiert sich insbesondere an empirischen Ergebnissen zur Resilienzforschung, die theoretische Basis bildet das Resilienzkonzept mit sechs \u00fcbergeordneten Resilienzfaktoren (Fr\u00f6hlich-Gildhoff &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, 2019; R\u00f6nnau-B\u00f6se, 2013). Sie bilden die Grundlage f\u00fcr eine gezielte St\u00e4rkung der psychischen Widerstandskraft und stellen Ziele der Resilienzf\u00f6rderung dar. Zu den sechs Resilienzfaktoren z\u00e4hlen:\r\n<ol>\r\n \t<li><strong>Selbst- und Fremdwahrnehmung<\/strong>: im Sinne einer ganzheitlichen, ad\u00e4quaten und reflexiven Wahrnehmung der eigenen Emotionen sowie der Existenz anderer Personen<\/li>\r\n \t<li><strong>Selbststeuerung<\/strong>: als F\u00e4higkeit innere Zust\u00e4nde herzustellen und zu kontrollieren<\/li>\r\n \t<li><strong>Selbstwirksamkeit<\/strong>: als Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten und Ressourcen<\/li>\r\n \t<li><strong>Soziale Kompetenz:<\/strong> als F\u00e4higkeit im Umgang mit anderen sozialen Situationen einzusch\u00e4tzen und angemessenes Verhalten zu zeigen<\/li>\r\n \t<li><strong>Probleml\u00f6sen<\/strong> als F\u00e4higkeit in komplexen Situationen unter R\u00fcckgriff auf vorhandenes Wissen L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten zu entwickeln<\/li>\r\n \t<li><strong>Stressbew\u00e4ltigung<\/strong>: als F\u00e4higkeit belastende und herausfordernde Situationen angemessen einzusch\u00e4tzen, zu bewerten und zu reflektieren, um die eigenen F\u00e4higkeiten in diesen Situationen wirkungsvoll einsetzen zu k\u00f6nnen<\/li>\r\n<\/ol>\r\nDie einzelnen \u00dcbungen und Spiele des F\u00f6rderprogrammes PRiGS behandeln meist mehrere der sechs Resilienzfaktoren, da sich diese \u00fcberschneiden. Im Manual wird die die Bedeutsamkeit der Resilienzf\u00f6rderung auf mehreren Ebenen im System Schule beschrieben: Ebene der Schule, Ebene der Klassen, einzelne Sch\u00fcler:innen und Eltern. Als besonders wirksam zeigen sich Pr\u00e4ventionsprogramme, die \u00fcbergreifend auf mehreren Ebenen ansetzen (z.B. Greenberg et al., 2000).\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nIm Rahmen des Forschungsprojekts \u00abGrundschule macht stark\u00bb (2011-2014) flossen Ergebnisse von mehreren Grundschulen im Raum Freiburg in die Evaluation mit ein (Fr\u00f6hlich-Gildhoff &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, 2013). Die Vor-Fassung des F\u00f6rderprogramms wurde in einer Studie mit quasiexperimentellem Kontrollgruppendesign (Pr\u00e4-Post-Vergleich) und einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden evaluiert. Die Stichprobe umfasste insgesamt N = 226 Kinder (Interventionsgruppe = 152, Vergleichsgruppe = 74) mit einem Altersdurchschnitt von 7,9 Jahren. Grunds\u00e4tzlich zeigte sich, dass das Programm altersangemessen ist und gut in der Grundschule umgesetzt werden kann. Die Durchf\u00fchrungsdauer der Einheiten ben\u00f6tigt jedoch eher 60 bis 90 Minuten statt der urspr\u00fcnglich geplanten 45 Minuten. In der Selbsteinsch\u00e4tzung der Sch\u00fcler:innen zeigten sich von der ersten zur zweiten Messung nach der Intervention zwar positive Entwicklungen beim Selbstkonzept, im Vergleich zur Kontrollgruppe gab es da jedoch keinen signifikanten Unterschied. In der Fremdeinsch\u00e4tzung durch die Eltern und Lehrpersonen zeigten sich Effekte beim SDQ, insofern dass das prosoziale Verhalten zunahm und bei den Skalen \u00abHyperaktivit\u00e4t\u00bb und \u00abProbleme mit Gleichaltrigen\u00bb eine Abnahme zu beobachten war. Gem\u00e4ss Einsch\u00e4tzung der Lehrpersonen zeigte sich auch im Gesamtproblemwert eine signifikante Abnahme. Die Ergebnisse zum Verhalten der Kinder basieren jedoch auf einer relativ kleinen Stichprobe (<em>n <\/em>= 34 Eltern, <em>n <\/em>= 9 Lehrpersonen). Bei der Evaluation erfolgte keine Follow-up-Erhebung.\r\n\r\nDas Programm \u00abPRiGS\u00bb wurde in die Metaanalyse von H\u00f6vel et al. (2019) aufgenommen, in welcher die Wirksamkeit manualisierter, deutschsprachiger Pr\u00e4ventionsprogramme untersucht wurde. In der Analyse wurden 13 Studien mit insgesamt 169 Gruppenvergleichen betrachtet. Im Pr\u00e4-Post-Vergleich ergab sich eine durchschnittliche Effektst\u00e4rke von <em>d<\/em> = 0.15, w\u00e4hrend der Pr\u00e4-Follow-up-Vergleich eine kleine Effektst\u00e4rke von <em>d<\/em> = 0.23 zeigte. Auf Programmebene erwiesen sich die Erarbeitung eines Probleml\u00f6sezirkels und die Anzahl der Einheiten als bedeutsame Einflussfaktoren f\u00fcr die Wirksamkeit.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., Becker, J., &amp; Fischer, S. (2020). <em>Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen \u2013 PRiGS: Ein F\u00f6rderprogramm. <\/em>Ernst Reinhardt.<\/li>\r\n \t<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., D\u00f6rner, T., &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2021). <em>Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Kindertageseinrichtungen \u2013 PriK: Ein F\u00f6rderprogramm. <\/em>Ernst Reinhardt.<\/li>\r\n \t<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., Reutter, A., &amp; Schopp, S. (2021). <em>Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in der Sekundarstufe I \u2013 PriS: Ein F\u00f6rderprogramm<\/em>. Ernst Reinhardt.<\/li>\r\n \t<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K. &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2019). <em>Resilienz<\/em>. Utb-Profile.<\/li>\r\n \t<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2013). F\u00f6rderung der Lebenskompetenz und Resilienz in Kindertageseinrichtung und Grundschulen. <em>Fr\u00fche Bildung<\/em>(2), 4, 172\u2013184. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/2191-9186\/a000114\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/2191-9186\/a000114<\/a><\/li>\r\n \t<li>Greenberg, M. T., Domitrovich, C., &amp; Bumbarger, B. (2000). <em>Preventing Mental Disorders in School-aged Children. A Review of the Effectiveness of Prevention Programs.<\/em> Prevention Research Center for the Promotion of Human Development.<\/li>\r\n \t<li>H\u00f6vel, D. C., Hennemann, T. &amp; Rietz, C. (2019). Meta-Analyse programmatischer-pr\u00e4ventiver F\u00f6rderung der emotionalen und sozialen Entwicklung in der Primarstufe. <em>Emotionale und soziale Entwicklung in der P\u00e4dagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensst\u00f6rungen: ESE 1<\/em>, 38-55. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:25182\">https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:25182<\/a><\/li>\r\n \t<li>R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2013). <em>Resilienzf\u00f6rderung in der Kindertagesst\u00e4tte<\/em>. FEL Verlag.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116749828105521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116749828105521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 04\/2026\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>","rendered":"<p>von Klaus Fr\u00f6hlich-Gildhoff, Jutta Kerscher-Becker und Sibylle Fischer (2020)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1110\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS-212x300.webp\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS-212x300.webp 212w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS-65x92.webp 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS-225x318.webp 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS-350x495.webp 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/PRiGS.webp 458w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>1. bis 4. Klasse<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Universelle Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--half' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Halb gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>Erste Belege zur Wirksamkeit vorhanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das Programm zur Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen (PRiGS) zielt auf die F\u00f6rderung der seelischen Widerstandskraft und der St\u00e4rkung der personalen Schutzfaktoren von Kindern im Grundschulalter. Erstmalig wurde das F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Kindertageseinrichtungen entwickelt und sp\u00e4ter f\u00fcr den Grundschulbereich adaptiert. PRiGS ist f\u00fcr die Primarstufe 1. bis 4. Klasse konzipiert und versteht sich als Gruppentraining mit der ganzen Klasse.<\/p>\n<p>Bei PRiGS handelt es sich um ein Spiralcurriculum, bei dem die Einheiten aufeinander aufbauen. Im Idealfall wird das Programm mit Beginn der ersten Klasse bis zum Ende der vierten Klasse durchgef\u00fchrt. Das Manual bietet aber auch Einheiten f\u00fcr \u201eQuereinsteiger\u201c, beginnend ab der zweiten, dritten oder vierten Klasse, an. Pro Schuljahr sieht das Programm zehn Einheiten \u00e0 45 &#8211; 60 Minuten vor, die idealerweise im w\u00f6chentlichen Rhythmus stattfinden.<\/p>\n<p>Inhaltlich werden dieselben Themen und Schwerpunkte immer wieder auf verschiedene Arten aufgegriffen. Dabei orientiert sich das F\u00f6rderprogramm an sechs Resilienzfaktoren: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Selbststeuerung, Probleml\u00f6sen, Soziale Kompetenzen und Stressbew\u00e4ltigung.<\/p>\n<p>Das F\u00f6rderprogramm \u00abPr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung\u00bb gibt es zudem auch f\u00fcr das Vorschulalter (PRiK; Fr\u00f6hlich-Gildhoff et al., 2021) sowie f\u00fcr die 5.\/6. Klasse und Sekundarstufe I (PRiS, Fr\u00f6hlich-Gildhoff et al., 2021).<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<\/div>\n<p>Der zweite Teil des Manuals beinhaltet zu Beginn allgemeine Hinweise zur Durchf\u00fchrung des F\u00f6rderprogrammes. Zentrale Strukturierungsmerkmale der einzelnen Einheiten sind der Einsatz von Medien (Handpuppen, Geschichten, neue Medien), wiederkehrende Rituale (Eingangs-, Kommunikations- und Abschlussrituale), Pausenspiele, Regeln und m\u00f6gliche Reflexionsmethoden. Dazu bietet das Manual viele verschiedene methodische Konzepte an.<\/p>\n<p>Zudem enth\u00e4lt das Manual hilfreiche Hinweise f\u00fcr die Programmdurchf\u00fchrung mit Kindern mit besonderen Bed\u00fcrfnissen. Ein Unterkapitel beschreibt das Vorgehen und die Elemente bei einem Einstieg mit dem F\u00f6rderprogramm ab der zweiten Klasse beschrieben. Die jeweils zehn Einheiten pro Klasse sind ausf\u00fchrlich und verst\u00e4ndlich dargestellt, eine \u00dcbersicht \u00fcber den gesamten Ablauf erleichtert zudem die Orientierung. Im Anhang finden sich die entsprechenden Kopiervorlagen sowie Spielideen und Kinderbuchempfehlungen.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit bilden die Programmeinheiten f\u00fcr die dritte Klasse. Diese werden als Kompakteinheit an drei aufeinanderfolgenden Tagen in Form eines Abenteuers, den \u201eH\u00fcttentagen\u201c, durchgef\u00fchrt. Die Klasse verbringt mit einem Betreuerteam drei Tage in einer H\u00fctte in der Natur. Die Einheiten k\u00f6nnten jedoch auch in den regul\u00e4ren Unterricht eingebaut werden. Die eigene Vorbereitung und Zubereitung der Mahlzeiten, die Organisation der Tagesabl\u00e4ufe und die Planung der Zust\u00e4ndigkeiten stellen hierbei ein alltagsnahes Lernfeld dar, in dem sich die Kinder in Probleml\u00f6sekompetenz \u00fcben, positive Selbstwirksamkeitserwartungen entwickeln und die Ergebnisse ihres eigenen Tuns unmittelbar auf sich selbst beziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Das Programm basiert auf theoretischen Erkenntnissen wie auch auf praktischen Erfahrungen und Forschungsstudien, die am Zentrum f\u00fcr Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg (ZfKJ) umgesetzt wurden. Das F\u00f6rderprogramm orientiert sich insbesondere an empirischen Ergebnissen zur Resilienzforschung, die theoretische Basis bildet das Resilienzkonzept mit sechs \u00fcbergeordneten Resilienzfaktoren (Fr\u00f6hlich-Gildhoff &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, 2019; R\u00f6nnau-B\u00f6se, 2013). Sie bilden die Grundlage f\u00fcr eine gezielte St\u00e4rkung der psychischen Widerstandskraft und stellen Ziele der Resilienzf\u00f6rderung dar. Zu den sechs Resilienzfaktoren z\u00e4hlen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Selbst- und Fremdwahrnehmung<\/strong>: im Sinne einer ganzheitlichen, ad\u00e4quaten und reflexiven Wahrnehmung der eigenen Emotionen sowie der Existenz anderer Personen<\/li>\n<li><strong>Selbststeuerung<\/strong>: als F\u00e4higkeit innere Zust\u00e4nde herzustellen und zu kontrollieren<\/li>\n<li><strong>Selbstwirksamkeit<\/strong>: als Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten und Ressourcen<\/li>\n<li><strong>Soziale Kompetenz:<\/strong> als F\u00e4higkeit im Umgang mit anderen sozialen Situationen einzusch\u00e4tzen und angemessenes Verhalten zu zeigen<\/li>\n<li><strong>Probleml\u00f6sen<\/strong> als F\u00e4higkeit in komplexen Situationen unter R\u00fcckgriff auf vorhandenes Wissen L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten zu entwickeln<\/li>\n<li><strong>Stressbew\u00e4ltigung<\/strong>: als F\u00e4higkeit belastende und herausfordernde Situationen angemessen einzusch\u00e4tzen, zu bewerten und zu reflektieren, um die eigenen F\u00e4higkeiten in diesen Situationen wirkungsvoll einsetzen zu k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die einzelnen \u00dcbungen und Spiele des F\u00f6rderprogrammes PRiGS behandeln meist mehrere der sechs Resilienzfaktoren, da sich diese \u00fcberschneiden. Im Manual wird die die Bedeutsamkeit der Resilienzf\u00f6rderung auf mehreren Ebenen im System Schule beschrieben: Ebene der Schule, Ebene der Klassen, einzelne Sch\u00fcler:innen und Eltern. Als besonders wirksam zeigen sich Pr\u00e4ventionsprogramme, die \u00fcbergreifend auf mehreren Ebenen ansetzen (z.B. Greenberg et al., 2000).<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Im Rahmen des Forschungsprojekts \u00abGrundschule macht stark\u00bb (2011-2014) flossen Ergebnisse von mehreren Grundschulen im Raum Freiburg in die Evaluation mit ein (Fr\u00f6hlich-Gildhoff &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, 2013). Die Vor-Fassung des F\u00f6rderprogramms wurde in einer Studie mit quasiexperimentellem Kontrollgruppendesign (Pr\u00e4-Post-Vergleich) und einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden evaluiert. Die Stichprobe umfasste insgesamt N = 226 Kinder (Interventionsgruppe = 152, Vergleichsgruppe = 74) mit einem Altersdurchschnitt von 7,9 Jahren. Grunds\u00e4tzlich zeigte sich, dass das Programm altersangemessen ist und gut in der Grundschule umgesetzt werden kann. Die Durchf\u00fchrungsdauer der Einheiten ben\u00f6tigt jedoch eher 60 bis 90 Minuten statt der urspr\u00fcnglich geplanten 45 Minuten. In der Selbsteinsch\u00e4tzung der Sch\u00fcler:innen zeigten sich von der ersten zur zweiten Messung nach der Intervention zwar positive Entwicklungen beim Selbstkonzept, im Vergleich zur Kontrollgruppe gab es da jedoch keinen signifikanten Unterschied. In der Fremdeinsch\u00e4tzung durch die Eltern und Lehrpersonen zeigten sich Effekte beim SDQ, insofern dass das prosoziale Verhalten zunahm und bei den Skalen \u00abHyperaktivit\u00e4t\u00bb und \u00abProbleme mit Gleichaltrigen\u00bb eine Abnahme zu beobachten war. Gem\u00e4ss Einsch\u00e4tzung der Lehrpersonen zeigte sich auch im Gesamtproblemwert eine signifikante Abnahme. Die Ergebnisse zum Verhalten der Kinder basieren jedoch auf einer relativ kleinen Stichprobe (<em>n <\/em>= 34 Eltern, <em>n <\/em>= 9 Lehrpersonen). Bei der Evaluation erfolgte keine Follow-up-Erhebung.<\/p>\n<p>Das Programm \u00abPRiGS\u00bb wurde in die Metaanalyse von H\u00f6vel et al. (2019) aufgenommen, in welcher die Wirksamkeit manualisierter, deutschsprachiger Pr\u00e4ventionsprogramme untersucht wurde. In der Analyse wurden 13 Studien mit insgesamt 169 Gruppenvergleichen betrachtet. Im Pr\u00e4-Post-Vergleich ergab sich eine durchschnittliche Effektst\u00e4rke von <em>d<\/em> = 0.15, w\u00e4hrend der Pr\u00e4-Follow-up-Vergleich eine kleine Effektst\u00e4rke von <em>d<\/em> = 0.23 zeigte. Auf Programmebene erwiesen sich die Erarbeitung eines Probleml\u00f6sezirkels und die Anzahl der Einheiten als bedeutsame Einflussfaktoren f\u00fcr die Wirksamkeit.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., Becker, J., &amp; Fischer, S. (2020). <em>Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen \u2013 PRiGS: Ein F\u00f6rderprogramm. <\/em>Ernst Reinhardt.<\/li>\n<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., D\u00f6rner, T., &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2021). <em>Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Kindertageseinrichtungen \u2013 PriK: Ein F\u00f6rderprogramm. <\/em>Ernst Reinhardt.<\/li>\n<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., Reutter, A., &amp; Schopp, S. (2021). <em>Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in der Sekundarstufe I \u2013 PriS: Ein F\u00f6rderprogramm<\/em>. Ernst Reinhardt.<\/li>\n<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K. &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2019). <em>Resilienz<\/em>. Utb-Profile.<\/li>\n<li>Fr\u00f6hlich-Gildhoff, K., &amp; R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2013). F\u00f6rderung der Lebenskompetenz und Resilienz in Kindertageseinrichtung und Grundschulen. <em>Fr\u00fche Bildung<\/em>(2), 4, 172\u2013184. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/2191-9186\/a000114\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/2191-9186\/a000114<\/a><\/li>\n<li>Greenberg, M. T., Domitrovich, C., &amp; Bumbarger, B. (2000). <em>Preventing Mental Disorders in School-aged Children. A Review of the Effectiveness of Prevention Programs.<\/em> Prevention Research Center for the Promotion of Human Development.<\/li>\n<li>H\u00f6vel, D. C., Hennemann, T. &amp; Rietz, C. (2019). Meta-Analyse programmatischer-pr\u00e4ventiver F\u00f6rderung der emotionalen und sozialen Entwicklung in der Primarstufe. <em>Emotionale und soziale Entwicklung in der P\u00e4dagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensst\u00f6rungen: ESE 1<\/em>, 38-55. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:25182\">https:\/\/doi.org\/10.25656\/01:25182<\/a><\/li>\n<li>R\u00f6nnau-B\u00f6se, M. (2013). <em>Resilienzf\u00f6rderung in der Kindertagesst\u00e4tte<\/em>. FEL Verlag.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116749828105521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/100i9dp\/alma99116749828105521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 04\/2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Klaus Fr\u00f6hlich-Gildhoff, Jutta Kerscher-Becker und Sibylle Fischer (2020) &nbsp; Einsatzbereich 1. bis 4. Klasse Gruppentraining Universelle Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. Erste Belege zur Wirksamkeit vorhanden. Inhalt Das Programm zur Pr\u00e4vention und Resilienzf\u00f6rderung in Grundschulen (PRiGS) zielt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1740,"menu_order":44,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[66,121,68,65],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-1115","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","category-03-mittelstufe","category-resilienz","category-universelle-praevention","category-02-unterstufe"],"part":97,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1740"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1119,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1115\/revisions\/1119"}],"part":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/97"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1115\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1115"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=1115"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=1115"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=1115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}