{"id":1091,"date":"2026-04-20T10:19:41","date_gmt":"2026-04-20T08:19:41","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=1091"},"modified":"2026-04-20T10:26:28","modified_gmt":"2026-04-20T08:26:28","slug":"stresspraeventionstraining-fuer-kinder-im-grundschulalter","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/stresspraeventionstraining-fuer-kinder-im-grundschulalter\/","title":{"raw":"Stresspr\u00e4ventionstraining f\u00fcr Kinder im Grundschulalter","rendered":"Stresspr\u00e4ventionstraining f\u00fcr Kinder im Grundschulalter"},"content":{"raw":"von Johannes Klein-He\u00dfling und Arnold Lohaus (2021)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-1092\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<ul>\r\n \t<li>3. und 4. Klasse<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Universelle und selektive Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur Wirksamkeit.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDas Ziel des \u00abStresspr\u00e4ventionstrainings f\u00fcr Kinder im Grundschulalter\u00bb ist die F\u00f6rderung der Stressresistenz. Die erste Version des Trainings erschien 1998 unter dem Titel \u00abBleib locker\u00bb. Durch einen spielerischen Ansatz lernen Kinder, akute Stresssituationen effektiver zu bew\u00e4ltigen und auf zuk\u00fcnftige Stresssituationen vorbereitet zu sein. In der aktuellen Auflage wurden zus\u00e4tzliche \u00dcbungen und neuere Evaluationsstudien zum Training erg\u00e4nzt.\r\n\r\nDas Training besteht aus acht w\u00f6chentlichen Trainingssitzungen im Umfang einer Doppelstunde (90 Minuten). Erg\u00e4nzend zum Trainingsprogramm sind zwei Elternabende vorgesehen. Idealerweise wird das Training mit einer Gruppengr\u00f6sse von acht bis zw\u00f6lf Kindern durchgef\u00fchrt, es kann aber auch mit ganzen Schulklassen umgesetzt werden.\r\n\r\nDas Training umfasst vier zentrale inhaltliche Bausteine: das Kennenlernen eines Stressmodells, die Wahrnehmung eigener Stressreaktionen, das Erkennen von Stresssituationen und der Einsatz von Bew\u00e4ltigungsstrategien. Als weiteres Trainingsziel betonen die Autoren zudem, dass die Kinder Spass haben sollen an der Trainingsteilnahme.\r\n\r\n<\/div>\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDas Stresspr\u00e4ventionsprogramm kann im ausserschulischen Bereich f\u00fcr interessierte Kinder und Eltern angeboten oder im Schulsetting im regul\u00e4ren Unterricht umgesetzt werden. Ein Einsatz mit der ganzen Klasse ist m\u00f6glich, eine Aufteilung in Gruppen erlaubt den einzelnen Kindern jedoch eine st\u00e4rkere und h\u00e4ufigere Einbindung ins Training.\r\n\r\nDas ben\u00f6tigte Material und die acht Trainingssitzungen mit den einzelnen Trainingselementen sind im Manual ausf\u00fchrlich beschrieben. Im Training kommen verschiedene Methoden wie Rollenspiele, Entspannungs\u00fcbungen (z.B. Progressive Muskelrelaxation) und Comics zum Einsatz. In jeder Sitzung finden zwischen den inhaltlichen Bausteinen auch Auflockerungsspiele Platz. Weiter enth\u00e4lt das Manual auch Zusatz\u00fcbungen, die erg\u00e4nzend oder alternativ eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die zus\u00e4tzlichen \u00dcbungen entstanden aus Gespr\u00e4chen und R\u00fcckmeldungen von Trainingsleiter:innen, sind damit nicht wissenschaftlich evaluiert und wurden aufgrund dessen nicht bei den anderen acht Trainingsstunden eingebunden. Das Manual verf\u00fcgt weiter \u00fcber Hinweise zur Durchf\u00fchrung von zwei trainingsbegleitenden Elternabenden am Anfang und am Ende des Trainings.\r\n\r\nDas Programm ist als E-Book verf\u00fcgbar, dort sind die Pr\u00e4sentationsmaterialien und Arbeitsbl\u00e4tter bereits Bestandteil. Bei der Printausgabe ist dem Manual eine CD-ROM mit den entsprechenden PDF-Dateien beigelegt. Zum Trainingsprogramm ist auch eine Audio-CD \u201eBleib locker\u201c mit Entspannungs\u00fcbungen separat erh\u00e4ltlich.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nDie theoretische Grundlage des Stresspr\u00e4ventionsprogrammes bildet der transaktionale Ansatz von Lazarus (1966). Der Ansatz verf\u00fcgt \u00fcber die Annahme, dass Stress einerseits in Abh\u00e4ngigkeit von der Art und Weise der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung des Umweltereignisses sowie andererseits von den verf\u00fcgbaren und genutzten Copingstrategien des Individuums abh\u00e4ngt. Das transaktionale Stressmodell von Lazarus wurde f\u00fcr Kinder vereinfacht in Form einer Balken- bzw. \u00abStresswaage\u00bb dargestellt, um die Zusammenh\u00e4nge und Dynamik des Stresserlebens aufzuzeigen.\r\n\r\nIn Bezug auf Stressbew\u00e4ltigungsstrategien werden in der Literatur meist instrumentelle\/problemorientierte von emotionsregulierenden\/palliativen Copingstrategien unterschieden (z.B. Eschenbeck, Schmid, Schr\u00f6der, Wasserfall &amp; Kohlmann, 2018). Instrumentelle Bew\u00e4ltigungsstrategien zielen auf die Ver\u00e4nderung der Umwelt oder eigener Personenmerkmale ab, palliative Strategien beinhalten die Regulierung somatischer und emotionaler Stressreaktionen (z.B. Entspannungstechniken). Bei der Suche nach einer passenden Entspannungsmethode f\u00fcr Kinder wurde die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (1938) gew\u00e4hlt.\r\n\r\n<\/div>\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nZur \u00dcberpr\u00fcfung des Trainingsprogrammes wurden mehrere Evaluationsstudien durchgef\u00fchrt, welche im Trainingsmanual beschrieben werden.\r\n\r\nEine erste Evaluationsstudie (Dirks, Klein-He\u00dfling &amp; Lohaus, 1994) mit vier Grundschulklassen (zwei Trainingsgruppe, zwei Kontrollgruppe) wurde eine k\u00fcrzere Version des Trainings mit vier Doppellektionen untersucht. Durch das Training konnten die Kinder Stresssymptome besser identifizieren und mehr Stressbew\u00e4ltigungsstrategien nennen. Beim psychischen und physischen Wohlbefinden gab es wenig Verbesserungen.\r\n\r\nAuf Basis dieser ersten Evaluationsstudie wurde das Interventionsprogramm modifiziert in Bezug auf eine Ausdehnung auf acht Trainingssitzungen, eine Reduktion der Gruppengr\u00f6sse auf acht bis zw\u00f6lf Teilnehmende, der Einbezug der Eltern sowie einer systematischen Variation von Trainingselementen. Bei der zweiten Evaluationsstudie wurden dann auch Langzeiteffekte durch eine Follow-up-Erhebung sechs Monate nach dem Interventionsprogramm erfasst. Die zweite Studie wurde als Modellprojekt von der Techniker Krankenkasse gef\u00f6rdert. An der quasiexperimentellen Wartekontrollgruppenstudie nahmen insgesamt 170 Kinder (3.\/4. Klasse) teil. Die Trainingssitzungen fanden ausserhalb des regul\u00e4ren Schulunterrichts statt. Es wurden vier verschiedene Trainingsvarianten mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen untersucht. Zur Wirksamkeits\u00fcberpr\u00fcfung wurden die Kinder und deren Eltern vor und nach der Intervention schriftlich mittels Fragebogen befragt. Die Trainingsleitenden gaben \u00fcber Protokolle nach jeder Trainingssitzung schriftlich R\u00fcckmeldung. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass die Teilnahme am Training bei den Kindern nicht nur zu einem besseren Verst\u00e4ndnis potenzieller Stressreaktionen und Bew\u00e4ltigungsstrategien f\u00fchrt, sondern auch mit positiven Ver\u00e4nderungen im subjektiven Stresserleben, in der Stresssymptomatik und im Umgang mit Stress einhergeht. Beim subjektiven Stresserleben zeigten sich sowohl bei den Kindern wie auch bei der Fremdeinsch\u00e4tzung durch die Eltern signifikante Interaktionseffekte. Die Follow-up-Erhebung nach sechs Monaten zeigten eine weitere Verbesserung. Beim Vergleich der verschiedenen Trainingsvarianten konnte festgestellt werden, dass das Probleml\u00f6setraining und das Kombinationstraining die st\u00e4rksten Effekte aufwiesen. Danach folgte das Wissenstraining und den kleinsten Effekt zeigte das Entspannungstraining. Bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Variation der Elternbeteiligung zeigten sich keine bedeutsamen Effekte.\r\n\r\nIn einer neueren Evaluationsstudie wurde das \u00abBleib locker\u00bb-Training mit einem achtsamkeitsbasierten Training verglichen. Insgesamt nahmen 121 Sch\u00fcler:innen der 3. und 4. Klasse teil. Insbesondere bei der Stressvulnerabilit\u00e4t zeigten sich signifikante Effekte im Vergleich zur Kontrollgruppe. Beim Vergleich mit der achtsamkeitsbasierten Trainingsvariante zeigten sich keine signifikanten Unterschiede. Die Bewertung und Akzeptanz des Trainings wurden allgemein von den Kindern und Eltern als sehr hoch eingesch\u00e4tzt. Eine weitere Studie im Schulsetting mit 120 Sch\u00fcler:innen der 3. und 4. Klasse untersuchte die Wirkungen des Trainings zus\u00e4tzlich auch im Vergleich von externen Trainern (Studierende) und Lehrkr\u00e4ften. Die bisher positiven Ergebnisse konnten wiederum best\u00e4tigt werden. Dabei zeigte sich ein signifikanter Interaktionseffekt bei den externen Trainern, jedoch nicht bei den Lehrkr\u00e4ften, der Unterschied fiel jedoch gering aus. Bei dieser Studie, die im Rahmen mehrerer Abschlussarbeiten entstand, wurde keine Kontrollgruppe beigezogen.\r\n\r\nZus\u00e4tzlich wurde Nutzen und Wirkung von Entspannungsverfahren bei Kindern in weiteren Studien (Klein-He\u00dfling &amp; Lohaus, 1999, 2002) untersucht, dessen Ergebnisse im Manual auch beschrieben werden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass mit unterschiedlichen Verfahren kurzfristig Entspannungsreaktionen bei den Kindern ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen, die Anzahl Sitzungen und Intensit\u00e4t des Trainings zeigte keinen signifikanten Effekt.\r\n\r\nEntsprechend den Evaluationsergebnissen wurde im Trainingsmanual die Entspannungstechniken zugunsten von Probleml\u00f6sebestandteilen reduziert. Von den Programmelementen des Stresspr\u00e4ventionstrainings kann gem\u00e4ss Autoren eine hohe Wirksamkeit im prim\u00e4r- wie auch im sekund\u00e4rpr\u00e4ventiven Bereich vermutet werden.\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>Dirks, S., Klein-He\u00dfling, J. &amp; Lohaus, A. (1994). Entwicklung und Evaluation eines Stressbew\u00e4ltigungsprogrammes f\u00fcr das Grundschulalter. <em>Psychologie in Erziehung und Unterricht,<\/em> <em>41<\/em>, 180 \u2013 192.<\/li>\r\n \t<li>Eschenbeck, H., Schmid, S., Schr\u00f6der, I., Wasserfall, N. &amp; Kohlmann, C.-W. (2018). Development of coping strategies from childhood to adolescence. <em>European Journal of Health Psychology,<\/em> <em>25<\/em>, 18 \u2013 30. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1027\/2512-8442\/a000005\">https:\/\/doi.org\/10.1027\/2512-8442\/a000005<\/a><\/li>\r\n \t<li>Jacobson, E. (1938). <em>Progressive Relaxation<\/em>. Chicago: University of Chicago Press.<\/li>\r\n \t<li>Klein-He\u00dfling, J. (1997). <em>Stressbew\u00e4ltigungstrainings f\u00fcr Kinder: Eine Evaluation. <\/em>T\u00fcbingen: dgvt.<\/li>\r\n \t<li>Klein-He\u00dfling, J. &amp; Lohaus, A. (1999). Zur Wirksamkeit von Entspannungsverfahren bei unruhigem und st\u00f6rendem Sch\u00fclerverhalten. <em>Zeitschrift f\u00fcr Gesundheitspsychologie, 7,<\/em> 105 \u2013 119. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0943-8149.7.4.213\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/\/0943-8149.7.4.213<\/a><\/li>\r\n \t<li>Klein-He\u00dfling, J. &amp; Lohaus, A. (2002). Benefits and interindividual differences in children\u2019s responses to extended and intensified relaxation training. <em>Anxiety, Stress, and Coping,<\/em> <em>15, <\/em>275 \u2013 288. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/1061580021000020734\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/1061580021000020734<\/a><\/li>\r\n \t<li>Klein-He\u00dfling, J., &amp; Lohaus, A. (2021). <em>Stresspr\u00e4ventionstraining f\u00fcr Kinder im Grundschulalter<\/em> (4., \u00fcberarbeitete Auflage). Hogrefe. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/03028-000\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/03028-000<\/a><\/li>\r\n \t<li>Lazarus, R. S. (1966). <em>Psychological stress and the coping process.<\/em> New York: McGraw Hill.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/8o92q0\/cdi_hogrefe_books_10_1026_03028_000\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/8o92q0\/cdi_hogrefe_books_10_1026_03028_000\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 04\/2026\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>","rendered":"<p>von Johannes Klein-He\u00dfling und Arnold Lohaus (2021)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1092\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter-212x300.jpg 212w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter-65x92.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter-225x318.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter-350x495.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/Stresspraeventionstraining-fuer-Kinder-im-Grundschulalter.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<ul>\n<li>3. und 4. Klasse<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Universelle und selektive Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>\u00dcberzeugende Belege zur Wirksamkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Das Ziel des \u00abStresspr\u00e4ventionstrainings f\u00fcr Kinder im Grundschulalter\u00bb ist die F\u00f6rderung der Stressresistenz. Die erste Version des Trainings erschien 1998 unter dem Titel \u00abBleib locker\u00bb. Durch einen spielerischen Ansatz lernen Kinder, akute Stresssituationen effektiver zu bew\u00e4ltigen und auf zuk\u00fcnftige Stresssituationen vorbereitet zu sein. In der aktuellen Auflage wurden zus\u00e4tzliche \u00dcbungen und neuere Evaluationsstudien zum Training erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Das Training besteht aus acht w\u00f6chentlichen Trainingssitzungen im Umfang einer Doppelstunde (90 Minuten). Erg\u00e4nzend zum Trainingsprogramm sind zwei Elternabende vorgesehen. Idealerweise wird das Training mit einer Gruppengr\u00f6sse von acht bis zw\u00f6lf Kindern durchgef\u00fchrt, es kann aber auch mit ganzen Schulklassen umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Das Training umfasst vier zentrale inhaltliche Bausteine: das Kennenlernen eines Stressmodells, die Wahrnehmung eigener Stressreaktionen, das Erkennen von Stresssituationen und der Einsatz von Bew\u00e4ltigungsstrategien. Als weiteres Trainingsziel betonen die Autoren zudem, dass die Kinder Spass haben sollen an der Trainingsteilnahme.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Das Stresspr\u00e4ventionsprogramm kann im ausserschulischen Bereich f\u00fcr interessierte Kinder und Eltern angeboten oder im Schulsetting im regul\u00e4ren Unterricht umgesetzt werden. Ein Einsatz mit der ganzen Klasse ist m\u00f6glich, eine Aufteilung in Gruppen erlaubt den einzelnen Kindern jedoch eine st\u00e4rkere und h\u00e4ufigere Einbindung ins Training.<\/p>\n<p>Das ben\u00f6tigte Material und die acht Trainingssitzungen mit den einzelnen Trainingselementen sind im Manual ausf\u00fchrlich beschrieben. Im Training kommen verschiedene Methoden wie Rollenspiele, Entspannungs\u00fcbungen (z.B. Progressive Muskelrelaxation) und Comics zum Einsatz. In jeder Sitzung finden zwischen den inhaltlichen Bausteinen auch Auflockerungsspiele Platz. Weiter enth\u00e4lt das Manual auch Zusatz\u00fcbungen, die erg\u00e4nzend oder alternativ eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die zus\u00e4tzlichen \u00dcbungen entstanden aus Gespr\u00e4chen und R\u00fcckmeldungen von Trainingsleiter:innen, sind damit nicht wissenschaftlich evaluiert und wurden aufgrund dessen nicht bei den anderen acht Trainingsstunden eingebunden. Das Manual verf\u00fcgt weiter \u00fcber Hinweise zur Durchf\u00fchrung von zwei trainingsbegleitenden Elternabenden am Anfang und am Ende des Trainings.<\/p>\n<p>Das Programm ist als E-Book verf\u00fcgbar, dort sind die Pr\u00e4sentationsmaterialien und Arbeitsbl\u00e4tter bereits Bestandteil. Bei der Printausgabe ist dem Manual eine CD-ROM mit den entsprechenden PDF-Dateien beigelegt. Zum Trainingsprogramm ist auch eine Audio-CD \u201eBleib locker\u201c mit Entspannungs\u00fcbungen separat erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>Die theoretische Grundlage des Stresspr\u00e4ventionsprogrammes bildet der transaktionale Ansatz von Lazarus (1966). Der Ansatz verf\u00fcgt \u00fcber die Annahme, dass Stress einerseits in Abh\u00e4ngigkeit von der Art und Weise der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung des Umweltereignisses sowie andererseits von den verf\u00fcgbaren und genutzten Copingstrategien des Individuums abh\u00e4ngt. Das transaktionale Stressmodell von Lazarus wurde f\u00fcr Kinder vereinfacht in Form einer Balken- bzw. \u00abStresswaage\u00bb dargestellt, um die Zusammenh\u00e4nge und Dynamik des Stresserlebens aufzuzeigen.<\/p>\n<p>In Bezug auf Stressbew\u00e4ltigungsstrategien werden in der Literatur meist instrumentelle\/problemorientierte von emotionsregulierenden\/palliativen Copingstrategien unterschieden (z.B. Eschenbeck, Schmid, Schr\u00f6der, Wasserfall &amp; Kohlmann, 2018). Instrumentelle Bew\u00e4ltigungsstrategien zielen auf die Ver\u00e4nderung der Umwelt oder eigener Personenmerkmale ab, palliative Strategien beinhalten die Regulierung somatischer und emotionaler Stressreaktionen (z.B. Entspannungstechniken). Bei der Suche nach einer passenden Entspannungsmethode f\u00fcr Kinder wurde die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (1938) gew\u00e4hlt.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Zur \u00dcberpr\u00fcfung des Trainingsprogrammes wurden mehrere Evaluationsstudien durchgef\u00fchrt, welche im Trainingsmanual beschrieben werden.<\/p>\n<p>Eine erste Evaluationsstudie (Dirks, Klein-He\u00dfling &amp; Lohaus, 1994) mit vier Grundschulklassen (zwei Trainingsgruppe, zwei Kontrollgruppe) wurde eine k\u00fcrzere Version des Trainings mit vier Doppellektionen untersucht. Durch das Training konnten die Kinder Stresssymptome besser identifizieren und mehr Stressbew\u00e4ltigungsstrategien nennen. Beim psychischen und physischen Wohlbefinden gab es wenig Verbesserungen.<\/p>\n<p>Auf Basis dieser ersten Evaluationsstudie wurde das Interventionsprogramm modifiziert in Bezug auf eine Ausdehnung auf acht Trainingssitzungen, eine Reduktion der Gruppengr\u00f6sse auf acht bis zw\u00f6lf Teilnehmende, der Einbezug der Eltern sowie einer systematischen Variation von Trainingselementen. Bei der zweiten Evaluationsstudie wurden dann auch Langzeiteffekte durch eine Follow-up-Erhebung sechs Monate nach dem Interventionsprogramm erfasst. Die zweite Studie wurde als Modellprojekt von der Techniker Krankenkasse gef\u00f6rdert. An der quasiexperimentellen Wartekontrollgruppenstudie nahmen insgesamt 170 Kinder (3.\/4. Klasse) teil. Die Trainingssitzungen fanden ausserhalb des regul\u00e4ren Schulunterrichts statt. Es wurden vier verschiedene Trainingsvarianten mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen untersucht. Zur Wirksamkeits\u00fcberpr\u00fcfung wurden die Kinder und deren Eltern vor und nach der Intervention schriftlich mittels Fragebogen befragt. Die Trainingsleitenden gaben \u00fcber Protokolle nach jeder Trainingssitzung schriftlich R\u00fcckmeldung. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass die Teilnahme am Training bei den Kindern nicht nur zu einem besseren Verst\u00e4ndnis potenzieller Stressreaktionen und Bew\u00e4ltigungsstrategien f\u00fchrt, sondern auch mit positiven Ver\u00e4nderungen im subjektiven Stresserleben, in der Stresssymptomatik und im Umgang mit Stress einhergeht. Beim subjektiven Stresserleben zeigten sich sowohl bei den Kindern wie auch bei der Fremdeinsch\u00e4tzung durch die Eltern signifikante Interaktionseffekte. Die Follow-up-Erhebung nach sechs Monaten zeigten eine weitere Verbesserung. Beim Vergleich der verschiedenen Trainingsvarianten konnte festgestellt werden, dass das Probleml\u00f6setraining und das Kombinationstraining die st\u00e4rksten Effekte aufwiesen. Danach folgte das Wissenstraining und den kleinsten Effekt zeigte das Entspannungstraining. Bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Variation der Elternbeteiligung zeigten sich keine bedeutsamen Effekte.<\/p>\n<p>In einer neueren Evaluationsstudie wurde das \u00abBleib locker\u00bb-Training mit einem achtsamkeitsbasierten Training verglichen. Insgesamt nahmen 121 Sch\u00fcler:innen der 3. und 4. Klasse teil. Insbesondere bei der Stressvulnerabilit\u00e4t zeigten sich signifikante Effekte im Vergleich zur Kontrollgruppe. Beim Vergleich mit der achtsamkeitsbasierten Trainingsvariante zeigten sich keine signifikanten Unterschiede. Die Bewertung und Akzeptanz des Trainings wurden allgemein von den Kindern und Eltern als sehr hoch eingesch\u00e4tzt. Eine weitere Studie im Schulsetting mit 120 Sch\u00fcler:innen der 3. und 4. Klasse untersuchte die Wirkungen des Trainings zus\u00e4tzlich auch im Vergleich von externen Trainern (Studierende) und Lehrkr\u00e4ften. Die bisher positiven Ergebnisse konnten wiederum best\u00e4tigt werden. Dabei zeigte sich ein signifikanter Interaktionseffekt bei den externen Trainern, jedoch nicht bei den Lehrkr\u00e4ften, der Unterschied fiel jedoch gering aus. Bei dieser Studie, die im Rahmen mehrerer Abschlussarbeiten entstand, wurde keine Kontrollgruppe beigezogen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde Nutzen und Wirkung von Entspannungsverfahren bei Kindern in weiteren Studien (Klein-He\u00dfling &amp; Lohaus, 1999, 2002) untersucht, dessen Ergebnisse im Manual auch beschrieben werden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass mit unterschiedlichen Verfahren kurzfristig Entspannungsreaktionen bei den Kindern ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen, die Anzahl Sitzungen und Intensit\u00e4t des Trainings zeigte keinen signifikanten Effekt.<\/p>\n<p>Entsprechend den Evaluationsergebnissen wurde im Trainingsmanual die Entspannungstechniken zugunsten von Probleml\u00f6sebestandteilen reduziert. Von den Programmelementen des Stresspr\u00e4ventionstrainings kann gem\u00e4ss Autoren eine hohe Wirksamkeit im prim\u00e4r- wie auch im sekund\u00e4rpr\u00e4ventiven Bereich vermutet werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<ul>\n<li>Dirks, S., Klein-He\u00dfling, J. &amp; Lohaus, A. (1994). Entwicklung und Evaluation eines Stressbew\u00e4ltigungsprogrammes f\u00fcr das Grundschulalter. <em>Psychologie in Erziehung und Unterricht,<\/em> <em>41<\/em>, 180 \u2013 192.<\/li>\n<li>Eschenbeck, H., Schmid, S., Schr\u00f6der, I., Wasserfall, N. &amp; Kohlmann, C.-W. (2018). Development of coping strategies from childhood to adolescence. <em>European Journal of Health Psychology,<\/em> <em>25<\/em>, 18 \u2013 30. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1027\/2512-8442\/a000005\">https:\/\/doi.org\/10.1027\/2512-8442\/a000005<\/a><\/li>\n<li>Jacobson, E. (1938). <em>Progressive Relaxation<\/em>. Chicago: University of Chicago Press.<\/li>\n<li>Klein-He\u00dfling, J. (1997). <em>Stressbew\u00e4ltigungstrainings f\u00fcr Kinder: Eine Evaluation. <\/em>T\u00fcbingen: dgvt.<\/li>\n<li>Klein-He\u00dfling, J. &amp; Lohaus, A. (1999). Zur Wirksamkeit von Entspannungsverfahren bei unruhigem und st\u00f6rendem Sch\u00fclerverhalten. <em>Zeitschrift f\u00fcr Gesundheitspsychologie, 7,<\/em> 105 \u2013 119. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0943-8149.7.4.213\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/\/0943-8149.7.4.213<\/a><\/li>\n<li>Klein-He\u00dfling, J. &amp; Lohaus, A. (2002). Benefits and interindividual differences in children\u2019s responses to extended and intensified relaxation training. <em>Anxiety, Stress, and Coping,<\/em> <em>15, <\/em>275 \u2013 288. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/1061580021000020734\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/1061580021000020734<\/a><\/li>\n<li>Klein-He\u00dfling, J., &amp; Lohaus, A. (2021). <em>Stresspr\u00e4ventionstraining f\u00fcr Kinder im Grundschulalter<\/em> (4., \u00fcberarbeitete Auflage). Hogrefe. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/03028-000\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/03028-000<\/a><\/li>\n<li>Lazarus, R. S. (1966). <em>Psychological stress and the coping process.<\/em> New York: McGraw Hill.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/8o92q0\/cdi_hogrefe_books_10_1026_03028_000\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/8o92q0\/cdi_hogrefe_books_10_1026_03028_000\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 04\/2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Johannes Klein-He\u00dfling und Arnold Lohaus (2021) &nbsp; Einsatzbereich 3. und 4. Klasse Gruppentraining Universelle und selektive Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. \u00dcberzeugende Belege zur Wirksamkeit. Inhalt Das Ziel des \u00abStresspr\u00e4ventionstrainings f\u00fcr Kinder im Grundschulalter\u00bb ist die F\u00f6rderung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1740,"menu_order":47,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[66,69,86,68],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-1091","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","category-03-mittelstufe","category-selektive-praevention","category-stress","category-universelle-praevention"],"part":97,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1740"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1095,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1091\/revisions\/1095"}],"part":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/97"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1091\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1091"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=1091"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=1091"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=1091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}