{"id":1058,"date":"2026-04-17T09:43:17","date_gmt":"2026-04-17T07:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/?post_type=chapter&#038;p=1058"},"modified":"2026-04-17T10:18:22","modified_gmt":"2026-04-17T08:18:22","slug":"training-fuer-kinder-mit-aufmerksamkeitsstoerungen-das-neuropsychologische-gruppenprogramm-attentioner","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/chapter\/training-fuer-kinder-mit-aufmerksamkeitsstoerungen-das-neuropsychologische-gruppenprogramm-attentioner\/","title":{"raw":"Training f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen: Das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER","rendered":"Training f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen: Das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER"},"content":{"raw":"von Claus Jacobs und Franz Petermann (2013)\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-1060\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>7 bis 14 Jahre<\/li>\r\n \t<li>Gruppentraining<\/li>\r\n \t<li>Indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 84px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"full\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<td style=\"text-align: left\">[hfh_circle fill=\"half\" color=\"#14776c\"]<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\r\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\r\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\r\n<td>Wirksamkeitsbelege ohne Kontrollgruppen.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<h2>Inhalt<\/h2>\r\nDas Trainingsprogramm wurde f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefiziten im Bereich der selektiven und geteilten Aufmerksamkeit entwickelt. Das Hauptziel des Trainingsprogramms besteht in der Verbesserung der Aufmerksamkeitssteuerung. Dar\u00fcber hinaus soll die Selbstregulation gest\u00e4rkt, sozial erw\u00fcnschtes Verhalten gef\u00f6rdert und der Transfer in den Alltag unterst\u00fctzt werden. ATTENTIONER findet in psychologischen, psychiatrischen, sonderp\u00e4dagogischen und ergotherapeutischen Bereichen Verwendung.\r\n\r\nZur Feststellung einer Indikation f\u00fcr die Teilnahme am Training, d.h. dem Vorliegen eines Funktionsdefizits im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung und einer deutlichen Diskrepanz zwischen Aufmerksamkeits- und Intelligenzwert, wird die Testbatterie zur Aufmerksamkeitspr\u00fcfung (TAP; Zimmermann &amp; Fimm, 2002) sowie die Durchf\u00fchrung eines Intelligenztests empfohlen.\r\n\r\nDas Training umfasst 15 w\u00f6chentliche Trainingssitzungen \u00e0 jeweils 60 min. Das Trainingskonzept sieht die Durchf\u00fchrung in Vierergruppen mit Kindern und Jugendlichen in \u00e4hnlichem Alter vor. Idealerweise wird das Training von zwei Trainer:innen pro Gruppe geleitet, eine Durchf\u00fchrung durch nur eine Trainer:in ist jedoch ebenfalls m\u00f6glich.\r\n\r\nZu den Elementen des Trainings z\u00e4hlen sogenannte \u201eGeheimauftr\u00e4ge\u201c, bei denen es sich um Knobelaufgaben handelt, die der F\u00f6rderung der Frustrationstoleranz und der Probleml\u00f6sef\u00e4higkeit dienen. Den verhaltenstherapeutischen Rahmen bildet ein Response-Cost-Token-System (R-C-T-System) in Form einer Gewinnpunktekarte zur F\u00f6rderung des Sozial- und Arbeitsverhaltens und der Motivation.\r\n\r\nIn der aktuell vorliegenden dritten Auflage wurden die Eltern im Rahmen eines spezifischen Elterngruppentrainings miteingebunden, um auch den Transfer in den Alltag zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr die Eltern sind insgesamt f\u00fcnf Sitzungen \u00e0 jeweils 100 min. vorgesehen.\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\r\n<\/div>\r\nIm Training wird die Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen durch altersgerechte Leitfiguren unterst\u00fctzt. Der kleine Drache Taifun und andere Drachen ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Training.\r\n\r\nDas Trainingsprogramm liegt in manualisierter Form vor. Alle 15 Trainingssitzungen werden im Manual ausf\u00fchrlich, klar und verst\u00e4ndlich beschrieben. Bei jeder Sitzung werden alle f\u00fcr die Durchf\u00fchrung ben\u00f6tigten Materialien (z.B. Spielfiguren, W\u00fcrfel, Plastikschale, Trommel, usw.) aufgelistet und auch m\u00f6gliche Variationen des Schwierigkeitsgrades beschrieben. Zudem werden Aufbau und Inhalt der f\u00fcnf Sitzungen des Elterngruppentrainings nachvollziehbar dargestellt und erl\u00e4utert.\r\n\r\nDie f\u00fcr die Durchf\u00fchrung ben\u00f6tigten Arbeitsbl\u00e4tter sind im Anhang als Kopiervorlagen und die Audiotracks auf einer beigelegten DVD verf\u00fcgbar (bzw. beim E-Book \u00fcber einen Downloadbereich von Hogrefe abrufbar).\r\n\r\nIn einer Rezension wurde ein sehr hoher Zeitaufwand beim Zusammenstellen und Erarbeiten der Arbeitsmaterialien erw\u00e4hnt, welcher sich aber lohne. Die Kinder und Jugendlichen nehmen motiviert am Programm teil, die Durchf\u00fchrung bereitet Spass und das Training k\u00f6nne auch f\u00fcr Einzeltherapien empfohlen werden (K\u00f6ster, 2008).\r\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\r\nIn den ersten Kapiteln des Manuals werden zentrale Grundlagen u.a. in Bezug auf die Aufmerksamkeits-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) aufgegriffen, zudem wird im Manual in einem weiteren Unterkapitel auch die Diagnostik bei Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen n\u00e4her beschrieben. Da f\u00fcr die Indikation zur Teilnahme am Trainingsprogramm eine umfassende Diagnostik in Bezug auf das Vorliegen eines Funktionsdefizits im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung empfohlen wird.\r\n\r\nDas Trainingsprogramm basiert auf lernpsychologischen Grundannahmen (SORCK-Modell, z.B. Petermann &amp; Petermann, 2011) und auf einem neuropsychologischen Ansatz. Bei der neuropsychologischen Annahme orientieren sich die Autoren an der Sichtweise, eine Aufmerksamkeitsst\u00f6rung prim\u00e4r als Inhibitionsst\u00f6rung zu definieren (z.B. Koglin &amp; Petermann, 2004). Aus der Inhibitionsst\u00f6rung k\u00f6nnen sekund\u00e4re St\u00f6rungen der exekutiven Funktionen (Arbeitsged\u00e4chtnis, Selbstregulation, Internalisierung von Sprache und Handlungsplanung\/-kontrolle) entstehen (Barkley, 2006, 2011). St\u00f6rungen in der Aufmerksamkeit k\u00f6nnen sich beispielsweise durch Fl\u00fcchtigkeitsfehler, Ablenkbarkeit oder Schwierigkeiten bei der Organisation von schulischen Aufgaben bemerkbar machen. Bei der neuropsychologischen Therapie werden mit im Schwierigkeitsgrad steigenden, multimodalen Aufgabenstellungen die entsprechenden kognitiven Funktionen verbessert.\r\n\r\nDie insgesamt 57 Trainingsaufgaben basieren auf dem Aufmerksamkeitsmodell nach Sturm (2005). In diesem Modell werden die folgenden vier zentralen Aufmerksamkeitskomponenten beschrieben: fokussierte Aufmerksamkeit, geteilte Aufmerksamkeit, Aktivierungsbereitschaft und Vigilanz\/Daueraufmerksamkeit.\r\n<h2>Evaluation<\/h2>\r\n<div style=\"font-weight: 400\">\r\n\r\nDas Trainingsprogramm ATTENTIONER wurde in mehreren Wirksamkeitsstudien hinsichtlich kurzfristiger und langfristiger Effekte evaluiert.\r\n\r\n<em>Kurzzeiteffekte: <\/em>Im Manual wird eine erste Untersuchung mit Pr\u00e4-Post-Vergleich beschrieben. Daran nahmen insgesamt 132 Kinder mit einer St\u00f6rung der geteilten und\/oder fokussierten Aufmerksamkeit teil. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Verbesserung der Aufmerksamkeit durch die Trainingsteilnahme. In den Elterneinsch\u00e4tzungen wurde deskriptiv ausgewertet auch eine Verbesserung des Verhaltens wahrgenommen. Bei dieser Studie wurde jedoch keine Kontrollgruppe beigezogen.\r\n\r\n<em>Langzeiteffekte: <\/em>An einer Evaluationsstudie mit Pr\u00e4-Post-Vergleich nahmen insgesamt 36 Kinder mit einer St\u00f6rung in der geteilten und\/oder fokussierten Aufmerksamkeit teil (Jacobs &amp; Petermann, 2007). Die Postmessung fand zwischen eineinhalb und vier Monaten nach Abschluss des Trainings statt. Die Ergebnisse zeigten, aufgrund des niedrigen Stichprobenumfangs \u00fcberpr\u00fcft mittels Wilcoxon-Tests, eine signifikante Verbesserung der Aufmerksamkeit durch die Trainingsteilnahme. In den Elterneinsch\u00e4tzungen wurde deskriptiv ausgewertet auch eine Verbesserung des Verhaltens wahrgenommen. Wiederum wurde bei dieser Studie keine Kontrollgruppe beigezogen. Zur Pr\u00e4-Post-Messung wurde in einer weiteren Studie mittels Follow-up-Untersuchung der Effekt zehn bis 76 Monate nach der Post-Erhebung gepr\u00fcft (Jacobs &amp; Petermann, 2008). Zur Stichprobe z\u00e4hlten 32 Kinder. Es konnten auch signifikante Ergebnisse zum Follow-up festgestellt werden, die \u00dcberpr\u00fcfung erfolgte wiederum mittels Wilcoxon-Test.\r\n\r\nSchliesslich \u00fcberpr\u00fcften Tischler, Karpinski und Petermann (2011) in einer Studie mit drei Messzeitpunkten zus\u00e4tzlich die Wartezeit zwischen der Eingangsuntersuchung und der Diagnostik direkt vor dem Start mit dem ATTENTIONER-Programm. Im Durschnitt betrug die Wartezeit bis Therapiebeginn 214 Tage. Die Stichprobe umfasste 17 Kinder im Alter zwischen sieben bis 13 Jahren. Bis zur Post-Erhebung nach dem Interventionsprogramm konnte insgesamt eine deutliche Verbesserung der Inhibitionsf\u00e4higkeit erzielt werden. Die Ergebnisse zeigten aber auch, dass bereits von T1 zu T2, also noch vor Programmstart, Verbesserungen bei der geteilten Aufmerksamkeit festgestellt wurden. Daher sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren. Bei der Untersuchung fehlte auch eine Kontrollgruppe.\r\n\r\nIn Anlehnung an ATTENTIONER wurde ein Mini-Attentioner konzipiert, dessen Umsetzung ohne Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten m\u00f6glich ist. In einer Evaluationsstudie (Schlarb et al., 2015) mit 59 Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren zeigten sich signifikante Effekte in Bezug auf eine verbesserte Aufmerksamkeitsleistung und eine Reduktion von unaufmerksamer und hyperaktiver Symptomatik in der Elterneinsch\u00e4tzung.\r\n<h2>Literatur<\/h2>\r\n<\/div>\r\n<ul>\r\n \t<li>Barkley, R. A. (2006). <em>Attention-Deficit Hyperactivity Disorder <\/em>(3rd ed.). New York: Guilford Press.<\/li>\r\n \t<li>Barkley, R. A. (2011). <em>Das gro\u00dfe ADHS-Handbuch f\u00fcr Eltern. Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivit\u00e4t <\/em>(3., erg. u. erw. Aufl.). Bern: Huber.<\/li>\r\n \t<li>Jacobs, C., &amp; Petermann, F. (2007). Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen bei Kindern: Langzeiteffekte des neuropsychologischen Gruppenprogrammes ATTENTIONER. <em>Kindheit und Entwicklung, 16<\/em>(1), 40\u201349. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.1.40\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.1.40<\/a><\/li>\r\n \t<li>Jacobs, C., &amp; Petermann, F. (2008). Aufmerksamkeitstherapie bei Kindern - Langzeiteffekte des ATTENTIONERS. <em>Zeitschrift f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 36<\/em>(6), 411\u2013417. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1422-4917.36.6.411\">https:\/\/doi.org\/10.1024\/1422-4917.36.6.411<\/a><\/li>\r\n \t<li>Jacobs, C., &amp; Petermann, F. (2013). <em>Training f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen: das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER<\/em>. Hogrefe.<\/li>\r\n \t<li>K\u00f6ster, B. (2008). Training f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen. Das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER: rezensiert von Beate K\u00f6ster. Forum Psychotherapeutische Praxis, 8(3), 148\u2013149. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/1860-7357.8.3.148\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/1860-7357.8.3.148<\/a><\/li>\r\n \t<li>Koglin, U. &amp; Petermann, F. (2004). Das Konzept der Inhibition in der Psychopathologie. <em>Zeitschrift f\u00fcr Klinische<\/em> <em>Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie, 52, <\/em>91\u2013117.<\/li>\r\n \t<li>Petermann, F. (Hrsg.). (2011). <em>Kinderverhaltenstherapie. Grundlagen und Anwendungen<\/em>. (4., vollst. erw. Aufl.). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.<\/li>\r\n \t<li>Tischler, L., Karpinski, N., &amp; Petermann, F. (2011). Evaluation des neuropsychologischen Gruppenprogramms ATTENTIONER zur Aufmerksamkeitstherapie bei Kindern und Jugendlichen. <em>Zeitschrift F\u00fcr Neuropsychologie<\/em>, <em>22<\/em>(2), 75\u201385. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1016-264X\/a000036\">https:\/\/doi.org\/10.1024\/1016-264X\/a000036<\/a><\/li>\r\n \t<li>Schlarb, A. A., Sommer, F., Hautzinger, M., &amp; Gr\u00fcnwald, J. (2015). Aufmerksamkeitstherapie bei Grundsch\u00fclern: Effekte des neuropsychologischen Gruppentrainings Mini-Attentioner. <em>Kindheit und Entwicklung, 24<\/em>(2), 95\u2013104. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000165\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000165<\/a><\/li>\r\n \t<li>Sturm, W. (2005). <em>Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen<\/em>. Hogrefe.<\/li>\r\n \t<li><span style=\"font-size: 14pt\">Zimmermann, P. &amp; Fimm, B. (2002). <\/span><em style=\"font-size: 14pt\">TAP \u2013 Testbatterie zur Aufmerksamkeitspr\u00fcfung (Version 2.0)<\/em><span style=\"font-size: 14pt\">. Herzogenrath: PSYTEST.<\/span><\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\r\n<ul>\r\n \t<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/jeeatb\/alma99116699897605521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\r\n \t<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/jeeatb\/alma99116699897605521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\nHaben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nLetzte \u00c4nderung: 04\/2026\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a>","rendered":"<p>von Claus Jacobs und Franz Petermann (2013)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1060\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-212x300.jpg 212w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-724x1024.jpg 724w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-768x1087.jpg 768w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-1447x2048.jpg 1447w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-65x92.jpg 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-225x318.jpg 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER-350x495.jpg 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2026\/04\/ATTENTIONER.jpg 1653w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Einsatzbereich<\/h2>\n<ul>\n<li>7 bis 14 Jahre<\/li>\n<li>Gruppentraining<\/li>\n<li>Indizierte Pr\u00e4vention<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Qualit\u00e4tskriterien<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 246px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"width: 25%;height: 81px\"><\/td>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Durchf\u00fchrbarkeit<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Theoretische Fundierung<\/th>\n<th style=\"width: 25%;height: 81px;text-align: left\" scope=\"col\">Evaluation<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 84px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 84px\" scope=\"row\">Bewertung<\/th>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--full' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: left\"><span class='pressbooks-hfh-circle pressbooks-hfh-circle--half' style='--pressbooks-hfh-circle-width: 1.375rem; --pressbooks-hfh-circle-color: #14776c;'><span class='hfh-sr-only'>Halb gef\u00fcllter Kreis<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<th style=\"width: 25%;height: 81px\" scope=\"row\">Erl\u00e4uterung<\/th>\n<td>Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms.<\/td>\n<td>Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise.<\/td>\n<td>Wirksamkeitsbelege ohne Kontrollgruppen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Das Trainingsprogramm wurde f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefiziten im Bereich der selektiven und geteilten Aufmerksamkeit entwickelt. Das Hauptziel des Trainingsprogramms besteht in der Verbesserung der Aufmerksamkeitssteuerung. Dar\u00fcber hinaus soll die Selbstregulation gest\u00e4rkt, sozial erw\u00fcnschtes Verhalten gef\u00f6rdert und der Transfer in den Alltag unterst\u00fctzt werden. ATTENTIONER findet in psychologischen, psychiatrischen, sonderp\u00e4dagogischen und ergotherapeutischen Bereichen Verwendung.<\/p>\n<p>Zur Feststellung einer Indikation f\u00fcr die Teilnahme am Training, d.h. dem Vorliegen eines Funktionsdefizits im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung und einer deutlichen Diskrepanz zwischen Aufmerksamkeits- und Intelligenzwert, wird die Testbatterie zur Aufmerksamkeitspr\u00fcfung (TAP; Zimmermann &amp; Fimm, 2002) sowie die Durchf\u00fchrung eines Intelligenztests empfohlen.<\/p>\n<p>Das Training umfasst 15 w\u00f6chentliche Trainingssitzungen \u00e0 jeweils 60 min. Das Trainingskonzept sieht die Durchf\u00fchrung in Vierergruppen mit Kindern und Jugendlichen in \u00e4hnlichem Alter vor. Idealerweise wird das Training von zwei Trainer:innen pro Gruppe geleitet, eine Durchf\u00fchrung durch nur eine Trainer:in ist jedoch ebenfalls m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Zu den Elementen des Trainings z\u00e4hlen sogenannte \u201eGeheimauftr\u00e4ge\u201c, bei denen es sich um Knobelaufgaben handelt, die der F\u00f6rderung der Frustrationstoleranz und der Probleml\u00f6sef\u00e4higkeit dienen. Den verhaltenstherapeutischen Rahmen bildet ein Response-Cost-Token-System (R-C-T-System) in Form einer Gewinnpunktekarte zur F\u00f6rderung des Sozial- und Arbeitsverhaltens und der Motivation.<\/p>\n<p>In der aktuell vorliegenden dritten Auflage wurden die Eltern im Rahmen eines spezifischen Elterngruppentrainings miteingebunden, um auch den Transfer in den Alltag zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr die Eltern sind insgesamt f\u00fcnf Sitzungen \u00e0 jeweils 100 min. vorgesehen.<\/p>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<h2>Durchf\u00fchrbarkeit<\/h2>\n<\/div>\n<p>Im Training wird die Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen durch altersgerechte Leitfiguren unterst\u00fctzt. Der kleine Drache Taifun und andere Drachen ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Training.<\/p>\n<p>Das Trainingsprogramm liegt in manualisierter Form vor. Alle 15 Trainingssitzungen werden im Manual ausf\u00fchrlich, klar und verst\u00e4ndlich beschrieben. Bei jeder Sitzung werden alle f\u00fcr die Durchf\u00fchrung ben\u00f6tigten Materialien (z.B. Spielfiguren, W\u00fcrfel, Plastikschale, Trommel, usw.) aufgelistet und auch m\u00f6gliche Variationen des Schwierigkeitsgrades beschrieben. Zudem werden Aufbau und Inhalt der f\u00fcnf Sitzungen des Elterngruppentrainings nachvollziehbar dargestellt und erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Durchf\u00fchrung ben\u00f6tigten Arbeitsbl\u00e4tter sind im Anhang als Kopiervorlagen und die Audiotracks auf einer beigelegten DVD verf\u00fcgbar (bzw. beim E-Book \u00fcber einen Downloadbereich von Hogrefe abrufbar).<\/p>\n<p>In einer Rezension wurde ein sehr hoher Zeitaufwand beim Zusammenstellen und Erarbeiten der Arbeitsmaterialien erw\u00e4hnt, welcher sich aber lohne. Die Kinder und Jugendlichen nehmen motiviert am Programm teil, die Durchf\u00fchrung bereitet Spass und das Training k\u00f6nne auch f\u00fcr Einzeltherapien empfohlen werden (K\u00f6ster, 2008).<\/p>\n<h2>Theoretische Fundierung<\/h2>\n<p>In den ersten Kapiteln des Manuals werden zentrale Grundlagen u.a. in Bezug auf die Aufmerksamkeits-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) aufgegriffen, zudem wird im Manual in einem weiteren Unterkapitel auch die Diagnostik bei Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen n\u00e4her beschrieben. Da f\u00fcr die Indikation zur Teilnahme am Trainingsprogramm eine umfassende Diagnostik in Bezug auf das Vorliegen eines Funktionsdefizits im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung empfohlen wird.<\/p>\n<p>Das Trainingsprogramm basiert auf lernpsychologischen Grundannahmen (SORCK-Modell, z.B. Petermann &amp; Petermann, 2011) und auf einem neuropsychologischen Ansatz. Bei der neuropsychologischen Annahme orientieren sich die Autoren an der Sichtweise, eine Aufmerksamkeitsst\u00f6rung prim\u00e4r als Inhibitionsst\u00f6rung zu definieren (z.B. Koglin &amp; Petermann, 2004). Aus der Inhibitionsst\u00f6rung k\u00f6nnen sekund\u00e4re St\u00f6rungen der exekutiven Funktionen (Arbeitsged\u00e4chtnis, Selbstregulation, Internalisierung von Sprache und Handlungsplanung\/-kontrolle) entstehen (Barkley, 2006, 2011). St\u00f6rungen in der Aufmerksamkeit k\u00f6nnen sich beispielsweise durch Fl\u00fcchtigkeitsfehler, Ablenkbarkeit oder Schwierigkeiten bei der Organisation von schulischen Aufgaben bemerkbar machen. Bei der neuropsychologischen Therapie werden mit im Schwierigkeitsgrad steigenden, multimodalen Aufgabenstellungen die entsprechenden kognitiven Funktionen verbessert.<\/p>\n<p>Die insgesamt 57 Trainingsaufgaben basieren auf dem Aufmerksamkeitsmodell nach Sturm (2005). In diesem Modell werden die folgenden vier zentralen Aufmerksamkeitskomponenten beschrieben: fokussierte Aufmerksamkeit, geteilte Aufmerksamkeit, Aktivierungsbereitschaft und Vigilanz\/Daueraufmerksamkeit.<\/p>\n<h2>Evaluation<\/h2>\n<div style=\"font-weight: 400\">\n<p>Das Trainingsprogramm ATTENTIONER wurde in mehreren Wirksamkeitsstudien hinsichtlich kurzfristiger und langfristiger Effekte evaluiert.<\/p>\n<p><em>Kurzzeiteffekte: <\/em>Im Manual wird eine erste Untersuchung mit Pr\u00e4-Post-Vergleich beschrieben. Daran nahmen insgesamt 132 Kinder mit einer St\u00f6rung der geteilten und\/oder fokussierten Aufmerksamkeit teil. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Verbesserung der Aufmerksamkeit durch die Trainingsteilnahme. In den Elterneinsch\u00e4tzungen wurde deskriptiv ausgewertet auch eine Verbesserung des Verhaltens wahrgenommen. Bei dieser Studie wurde jedoch keine Kontrollgruppe beigezogen.<\/p>\n<p><em>Langzeiteffekte: <\/em>An einer Evaluationsstudie mit Pr\u00e4-Post-Vergleich nahmen insgesamt 36 Kinder mit einer St\u00f6rung in der geteilten und\/oder fokussierten Aufmerksamkeit teil (Jacobs &amp; Petermann, 2007). Die Postmessung fand zwischen eineinhalb und vier Monaten nach Abschluss des Trainings statt. Die Ergebnisse zeigten, aufgrund des niedrigen Stichprobenumfangs \u00fcberpr\u00fcft mittels Wilcoxon-Tests, eine signifikante Verbesserung der Aufmerksamkeit durch die Trainingsteilnahme. In den Elterneinsch\u00e4tzungen wurde deskriptiv ausgewertet auch eine Verbesserung des Verhaltens wahrgenommen. Wiederum wurde bei dieser Studie keine Kontrollgruppe beigezogen. Zur Pr\u00e4-Post-Messung wurde in einer weiteren Studie mittels Follow-up-Untersuchung der Effekt zehn bis 76 Monate nach der Post-Erhebung gepr\u00fcft (Jacobs &amp; Petermann, 2008). Zur Stichprobe z\u00e4hlten 32 Kinder. Es konnten auch signifikante Ergebnisse zum Follow-up festgestellt werden, die \u00dcberpr\u00fcfung erfolgte wiederum mittels Wilcoxon-Test.<\/p>\n<p>Schliesslich \u00fcberpr\u00fcften Tischler, Karpinski und Petermann (2011) in einer Studie mit drei Messzeitpunkten zus\u00e4tzlich die Wartezeit zwischen der Eingangsuntersuchung und der Diagnostik direkt vor dem Start mit dem ATTENTIONER-Programm. Im Durschnitt betrug die Wartezeit bis Therapiebeginn 214 Tage. Die Stichprobe umfasste 17 Kinder im Alter zwischen sieben bis 13 Jahren. Bis zur Post-Erhebung nach dem Interventionsprogramm konnte insgesamt eine deutliche Verbesserung der Inhibitionsf\u00e4higkeit erzielt werden. Die Ergebnisse zeigten aber auch, dass bereits von T1 zu T2, also noch vor Programmstart, Verbesserungen bei der geteilten Aufmerksamkeit festgestellt wurden. Daher sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren. Bei der Untersuchung fehlte auch eine Kontrollgruppe.<\/p>\n<p>In Anlehnung an ATTENTIONER wurde ein Mini-Attentioner konzipiert, dessen Umsetzung ohne Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten m\u00f6glich ist. In einer Evaluationsstudie (Schlarb et al., 2015) mit 59 Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren zeigten sich signifikante Effekte in Bezug auf eine verbesserte Aufmerksamkeitsleistung und eine Reduktion von unaufmerksamer und hyperaktiver Symptomatik in der Elterneinsch\u00e4tzung.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Barkley, R. A. (2006). <em>Attention-Deficit Hyperactivity Disorder <\/em>(3rd ed.). New York: Guilford Press.<\/li>\n<li>Barkley, R. A. (2011). <em>Das gro\u00dfe ADHS-Handbuch f\u00fcr Eltern. Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivit\u00e4t <\/em>(3., erg. u. erw. Aufl.). Bern: Huber.<\/li>\n<li>Jacobs, C., &amp; Petermann, F. (2007). Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen bei Kindern: Langzeiteffekte des neuropsychologischen Gruppenprogrammes ATTENTIONER. <em>Kindheit und Entwicklung, 16<\/em>(1), 40\u201349. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.1.40\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403.16.1.40<\/a><\/li>\n<li>Jacobs, C., &amp; Petermann, F. (2008). Aufmerksamkeitstherapie bei Kindern &#8211; Langzeiteffekte des ATTENTIONERS. <em>Zeitschrift f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 36<\/em>(6), 411\u2013417. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1422-4917.36.6.411\">https:\/\/doi.org\/10.1024\/1422-4917.36.6.411<\/a><\/li>\n<li>Jacobs, C., &amp; Petermann, F. (2013). <em>Training f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen: das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER<\/em>. Hogrefe.<\/li>\n<li>K\u00f6ster, B. (2008). Training f\u00fcr Kinder mit Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen. Das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER: rezensiert von Beate K\u00f6ster. Forum Psychotherapeutische Praxis, 8(3), 148\u2013149. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/1860-7357.8.3.148\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/1860-7357.8.3.148<\/a><\/li>\n<li>Koglin, U. &amp; Petermann, F. (2004). Das Konzept der Inhibition in der Psychopathologie. <em>Zeitschrift f\u00fcr Klinische<\/em> <em>Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie, 52, <\/em>91\u2013117.<\/li>\n<li>Petermann, F. (Hrsg.). (2011). <em>Kinderverhaltenstherapie. Grundlagen und Anwendungen<\/em>. (4., vollst. erw. Aufl.). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.<\/li>\n<li>Tischler, L., Karpinski, N., &amp; Petermann, F. (2011). Evaluation des neuropsychologischen Gruppenprogramms ATTENTIONER zur Aufmerksamkeitstherapie bei Kindern und Jugendlichen. <em>Zeitschrift F\u00fcr Neuropsychologie<\/em>, <em>22<\/em>(2), 75\u201385. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1016-264X\/a000036\">https:\/\/doi.org\/10.1024\/1016-264X\/a000036<\/a><\/li>\n<li>Schlarb, A. A., Sommer, F., Hautzinger, M., &amp; Gr\u00fcnwald, J. (2015). Aufmerksamkeitstherapie bei Grundsch\u00fclern: Effekte des neuropsychologischen Gruppentrainings Mini-Attentioner. <em>Kindheit und Entwicklung, 24<\/em>(2), 95\u2013104. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000165\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0942-5403\/a000165<\/a><\/li>\n<li>Sturm, W. (2005). <em>Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen<\/em>. Hogrefe.<\/li>\n<li><span style=\"font-size: 14pt\">Zimmermann, P. &amp; Fimm, B. (2002). <\/span><em style=\"font-size: 14pt\">TAP \u2013 Testbatterie zur Aufmerksamkeitspr\u00fcfung (Version 2.0)<\/em><span style=\"font-size: 14pt\">. Herzogenrath: PSYTEST.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit an der HfH<\/h2>\n<ul>\n<li>In der <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/jeeatb\/alma99116699897605521\">Bibliothek<\/a> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/zph.swisscovery.slsp.ch\/permalink\/41SLSP_PHZ\/jeeatb\/alma99116699897605521\">Didaktischen Zentrum<\/a> (DiZ) verf\u00fcgbar<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Haben wir etwas \u00fcbersehen? Melden Sie sich gerne unter <a href=\"mailto:wiwawi@hfh.ch\">wiwawi@hfh.ch<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 04\/2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/part\/uebersicht-ueber-foerderprogramme\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber F\u00f6rdermassnahmen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Claus Jacobs und Franz Petermann (2013) &nbsp; Einsatzbereich 7 bis 14 Jahre Gruppentraining Indizierte Pr\u00e4vention Qualit\u00e4tskriterien Durchf\u00fchrbarkeit Theoretische Fundierung Evaluation Bewertung Erl\u00e4uterung Verst\u00e4ndliche Hinweise zur praktischen Umsetzung des Programms. Theoretische Begr\u00fcndung und nachvollziehbare Ableitung der Vorgehensweise. Wirksamkeitsbelege ohne Kontrollgruppen. Inhalt Das Trainingsprogramm wurde f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefiziten im Bereich der selektiven und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1740,"menu_order":45,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[88,73,1,70,66,67,120,65],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-1058","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","category-adhs","category-aufmerksamkeit-und-konzentration","category-bereiche","category-indizierte-praevention","category-03-mittelstufe","category-04-oberstufe","category-selbstregulation","category-02-unterstufe"],"part":97,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1740"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1063,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1058\/revisions\/1063"}],"part":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/97"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1058\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1058"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=1058"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=1058"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/digital.hfh.ch\/wissenwaswirkt\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=1058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}