{"id":448,"date":"2026-03-30T14:05:11","date_gmt":"2026-03-30T12:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/?post_type=chapter&#038;p=448"},"modified":"2026-05-04T10:18:52","modified_gmt":"2026-05-04T08:18:52","slug":"prozessmodell","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/prozessmodell\/","title":{"raw":"Prozessmodell","rendered":"Prozessmodell"},"content":{"raw":"<h2>Was ist eine tragf\u00e4hige Schule?<\/h2>\r\nEs gibt unterschiedliche Modelle, die darstellen, welche Aspekte f\u00fcr eine gute Schule ausschlaggebend sind. Eine tragf\u00e4hige Schule bezeichnet jedoch nicht einfach eine gute Schule per se: Gut bedeutet tragf\u00e4hig. Was ist denn eine tragf\u00e4hige Schule?\r\n\r\n<span class=\"pullquote-right\">Eine tragf\u00e4hige Schule ist eine lernende Schule, die sich neuen Herausforderungen integrativ stellt.<\/span>Eine tragf\u00e4hige Schule ist eine Schule, die Probleme l\u00f6sen kann, indem sie sich selber ver\u00e4ndert. Eine tragf\u00e4hige Schule lernt somit laufend, <em>Erwartungsverletzungen<\/em> - wenn etwas nicht geht, von dem man erwartet, das es geht - so zu l\u00f6sen, dass kein Ausschluss geschieht. Eine Delegation von L\u00f6sungen \u00fcber ein arbeitsteiliges System Schule verfestigt die Institution Schule und generiert Ausschluss und damit Diskriminierung. Eine lernende, tragf\u00e4hige Schule ist somit eine Schule, die Diskriminerung und Marginalisierung, Ausschluss und Stigmatisierung vermeidet respektive laufend bearbeitet. Sie ist eine inklusive Schule in dem Sinne, als dass Inklusion als Prozess bezeichnet wird, der Exklusion bearbeitet.\r\n\r\nEin theoretisches Modell, durch was sich eine tragf\u00e4hige Schule auszeichnet, muss somit ein Prozessmodell sein. Das hier dargestellte Modell fokussiert auf zwei Prozesse, die ineinandergreifen, sich jedoch analytisch trennen lassen, um zwei verschiedene \"Baustellen\" zu unterscheiden: Die allt\u00e4gliche Praxis des Schulalltags sowie die Arbeit an der Institution und Organisation Schule, die laufende Infragestellung von Praktiken, Kulturen und Strukturen.\r\n<h2>Prozessmodell<\/h2>\r\nAuf Grund von Untersuchungen und Erfahrungen zur Entwicklung von \"inklusiven\" Schulen k\u00f6nnen zu den zwei Prozessen je zwei Aspekte gez\u00e4hlt werden:\r\n\r\nDie Entwicklung des <strong><span style=\"color: #bd5b0e\">Unterrichts<\/span><\/strong> steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung einer ko-konstruktiven <span style=\"color: #e91e1b\"><strong>Zusammenarbeit<\/strong><\/span>. Dabei geht es darum, Zugang, Partizipation und Lernen zu verbessern, indem Teams die Verantwortung f\u00fcr Sch\u00fcler:innengruppen \u00fcbernehmen. Es geht darum, ko-konstruktiv Situationen zu l\u00f6sen.\r\n\r\nDie <span style=\"color: #2e5ef1\"><strong>Schulkultur<\/strong><\/span> im Sinne davon, wie miteinander umgegangen wird und was als nicht offen diskutierte Praxis jeweils Situationen pr\u00e4gt, ist ein weiterer inhaltlicher Aspekt einer tragf\u00e4higen Schule. Die <span style=\"color: #22891f\"><strong>Strukturen<\/strong><\/span> - R\u00e4umlichkeiten, gesetzliche Vorgaben, Rahmenbedingungen, die Organisation - sind aus F\u00fchrungsperspektive gut sichtbar und auch ver\u00e4nderbar.\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<img class=\"aligncenter wp-image-1088 size-large\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/wp-content\/uploads\/sites\/103\/2025\/11\/BereicheSchulentwicklung_grafik-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"587\" \/>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Praxis des Schulalltags<\/h2>\r\n<span style=\"color: #bd5b0e\"><strong>Unterricht<\/strong><\/span>: Im Unterricht steht die Qualifikation und somit das inhaltliche Lernen im Vordergrund. Die Schule hat jedoch auch die Aufgabe, ein soziales Miteinander zu f\u00f6rdern und den Aufbau von Sozialkompetenzen zu unterst\u00fctzen. Lernen und Verhalten sind denn auch - holzschnittartig formuliert - die beiden Bereiche, um die es im Unterricht geht. Immer wieder fordern im Unterricht <strong>Situationen<\/strong> heraus. <em>Es geht etwas nicht, von dem man erwartet, dass es geht[footnote]Weisser, Jan (2005). Behinderung, Ungleichheit und Bildung. Eine Theorie der Behinderung. transcript.[\/footnote]<\/em>. F\u00fcr eine Ver\u00e4nderung ist es wichtig, diese konkreten Situationen in den Blick zu nehmen. Dann ist es auch m\u00f6glich, dar\u00fcber zu sprechen, was im Unterricht von den Lehrpersonen ge\u00e4ndert werden kann und was Sch\u00fcler:innen lernen sollen.\r\n\r\n<span style=\"color: #e91e1b\"><strong>Zusammenarbeit<\/strong><\/span>: Die Zusammenarbeit wird durch die immer gr\u00f6ssere Anzahl von Fachpersonen in der Schule anspruchsvoller. Aus der Schulforschung ist bekannt, dass nicht eine Arbeitsteilung im Sinne des Verteilens von Aufgaben entlastend und entwicklungsf\u00f6rdernd ist, sondern die <strong>ko-konstruktive<\/strong> Zusammenarbeit in Bezug auf spezifische Situationen. Zusammenarbeit muss in Teams thematisiert, gepflegt und weiter entwickelt werden. Hierzu geh\u00f6ren H\u00f6hen und Tiefen. Alle Beteiligten m\u00fcssen dies verstehen und sich dennoch positiv daf\u00fcr aussprechen k\u00f6nnen.\r\n\r\n<em>Unterricht und Zusammenarbeit<\/em> sind somit die Themen, die sehr konkret weiterentwickelt werden k\u00f6nnen: Wie k\u00f6nnen alle ihr Wissen und K\u00f6nnen einbringen, um das Lernen von allen Sch\u00fcler:innen (und Erwachsenen) zu erm\u00f6glichen und Barrieren abzubauen? Wie k\u00f6nnen wir als Team gemeinsam die Lebenssituationen der Sch\u00fcler:innen (er)tragen, um ein gemeinsames Lernen in Kooperation zu erm\u00f6glichen, und so gemeinsam Mensch zu sein und zu werden?\r\n\r\nZusammenarbeit auf Gemeindeebene ist auch ein wichtiger Aspekt einer tragf\u00e4higen Schule. Diese Zusammenarbeit hat viel mit einer offenen Schulkultur gemein. Die <em>situationsbezogene<\/em> Zusammenarbeit mit Beh\u00f6rden, externen Stellen und anderen Schulen in der Gemeinde f\u00f6rdert die Tragf\u00e4higkeit einer Schule.\r\n<div class=\"hfh-button-grid\" style=\"grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(290px, 1fr))\"><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/unterrichtsentwicklung\/\" rel=\"noopener\">Unterrichtsentwicklung<\/a><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/zusammenarbeit-entwickeln\/\" rel=\"noopener\">Zusammenarbeit entwickeln<\/a><\/div>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<h2>Die Institution und Organisation in Frage stellen<\/h2>\r\n<span style=\"color: #2e5ef1\"><strong>Schulkultur<\/strong><\/span>: Eine l\u00e4ngerfristige Schulentwicklung braucht eine klare p\u00e4dagogische Ausrichtung und muss somit auch zielgerichtet sein. Hierf\u00fcr braucht es von allen Beteiligten geteilte Normen und Werte.\r\n\r\nEs ist bekannt, dass die Schule an einer <strong>Institutionellen <\/strong>Diskriminierung krankt[footnote]Gomolla, Mechtild, &amp; Radtke, Frank-Olaf (2009). Institutionelle Diskriminierung. VS Verlag, aktuell f\u00fcr die Schweiz Hofstetter, Daniel (2017). Die schulische Selektion als soziale Praxis. Beltz.[\/footnote]: Schulische Praxen reproduzieren also unbewusst soziale Ungleichheiten. Haltungsfragen sollten deshalb immer mit der Praxis von Unterricht und Zusammenarbeit angegangen werden - isolierte Wertediskussionen sind wichtig, reichen jedoch nicht aus. Sie m\u00fcssen unmittelbar und konkret mit der gelebten Praxis verbunden werden.\r\n\r\n<span style=\"color: #22891f\"><strong>Strukturen<\/strong><\/span>: Die Schule wurde in den letzten Jahren vermehrt als <strong>Organisation<\/strong> verstanden, um Konzepte der Organisationsentwicklung auf die Schule zu \u00fcbertragen. Dies aus der Hoffnung, dass die Schule dadurch effizienter und besser wird. Schule ist jedoch zuallererst eine Praxis, die es - wenn es um Entwicklung geht - zu ver\u00e4ndern gilt. Das Organisieren sollte einer bewussten Praxis folgen und Strukturen sollen Sicherheit und Raum geben, um sich mit einem Inhalt auseinander zu setzen. Strukturelle Vorgaben ohne Inhalt sind jedoch kontraproduktiv und f\u00fchren zu b\u00fcrokratischen Abl\u00e4ufen.\r\n<div class=\"hfh-button-grid\" style=\"grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(290px, 1fr))\"><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/schulkultur-entwickeln\/\" rel=\"noopener\">Schulkultur entwickeln<\/a><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/strukturen-entwickeln\/\" rel=\"noopener\">Strukturen entwickeln<\/a><\/div>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<a class=\"hfh-button hfh-button--flipped hfh-button--secondary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/front-matter\/hinweise\/\" rel=\"noopener\">zur\u00fcck zum Themen\u00fcberblick<\/a>","rendered":"<h2>Was ist eine tragf\u00e4hige Schule?<\/h2>\n<p>Es gibt unterschiedliche Modelle, die darstellen, welche Aspekte f\u00fcr eine gute Schule ausschlaggebend sind. 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Sie ist eine inklusive Schule in dem Sinne, als dass Inklusion als Prozess bezeichnet wird, der Exklusion bearbeitet.<\/p>\n<p>Ein theoretisches Modell, durch was sich eine tragf\u00e4hige Schule auszeichnet, muss somit ein Prozessmodell sein. Das hier dargestellte Modell fokussiert auf zwei Prozesse, die ineinandergreifen, sich jedoch analytisch trennen lassen, um zwei verschiedene &#8222;Baustellen&#8220; zu unterscheiden: Die allt\u00e4gliche Praxis des Schulalltags sowie die Arbeit an der Institution und Organisation Schule, die laufende Infragestellung von Praktiken, Kulturen und Strukturen.<\/p>\n<h2>Prozessmodell<\/h2>\n<p>Auf Grund von Untersuchungen und Erfahrungen zur Entwicklung von &#8222;inklusiven&#8220; Schulen k\u00f6nnen zu den zwei Prozessen je zwei Aspekte gez\u00e4hlt werden:<\/p>\n<p>Die Entwicklung des <strong><span style=\"color: #bd5b0e\">Unterrichts<\/span><\/strong> steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung einer ko-konstruktiven <span style=\"color: #e91e1b\"><strong>Zusammenarbeit<\/strong><\/span>. Dabei geht es darum, Zugang, Partizipation und Lernen zu verbessern, indem Teams die Verantwortung f\u00fcr Sch\u00fcler:innengruppen \u00fcbernehmen. Es geht darum, ko-konstruktiv Situationen zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Die <span style=\"color: #2e5ef1\"><strong>Schulkultur<\/strong><\/span> im Sinne davon, wie miteinander umgegangen wird und was als nicht offen diskutierte Praxis jeweils Situationen pr\u00e4gt, ist ein weiterer inhaltlicher Aspekt einer tragf\u00e4higen Schule. 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Lernen und Verhalten sind denn auch &#8211; holzschnittartig formuliert &#8211; die beiden Bereiche, um die es im Unterricht geht. Immer wieder fordern im Unterricht <strong>Situationen<\/strong> heraus. <em>Es geht etwas nicht, von dem man erwartet, dass es geht<a class=\"footnote\" title=\"Weisser, Jan (2005). Behinderung, Ungleichheit und Bildung. Eine Theorie der Behinderung. transcript.\" id=\"return-footnote-448-1\" href=\"#footnote-448-1\" aria-label=\"Footnote 1\"><sup class=\"footnote\">[1]<\/sup><\/a><\/em>. F\u00fcr eine Ver\u00e4nderung ist es wichtig, diese konkreten Situationen in den Blick zu nehmen. Dann ist es auch m\u00f6glich, dar\u00fcber zu sprechen, was im Unterricht von den Lehrpersonen ge\u00e4ndert werden kann und was Sch\u00fcler:innen lernen sollen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #e91e1b\"><strong>Zusammenarbeit<\/strong><\/span>: Die Zusammenarbeit wird durch die immer gr\u00f6ssere Anzahl von Fachpersonen in der Schule anspruchsvoller. Aus der Schulforschung ist bekannt, dass nicht eine Arbeitsteilung im Sinne des Verteilens von Aufgaben entlastend und entwicklungsf\u00f6rdernd ist, sondern die <strong>ko-konstruktive<\/strong> Zusammenarbeit in Bezug auf spezifische Situationen. Zusammenarbeit muss in Teams thematisiert, gepflegt und weiter entwickelt werden. Hierzu geh\u00f6ren H\u00f6hen und Tiefen. Alle Beteiligten m\u00fcssen dies verstehen und sich dennoch positiv daf\u00fcr aussprechen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Unterricht und Zusammenarbeit<\/em> sind somit die Themen, die sehr konkret weiterentwickelt werden k\u00f6nnen: Wie k\u00f6nnen alle ihr Wissen und K\u00f6nnen einbringen, um das Lernen von allen Sch\u00fcler:innen (und Erwachsenen) zu erm\u00f6glichen und Barrieren abzubauen? Wie k\u00f6nnen wir als Team gemeinsam die Lebenssituationen der Sch\u00fcler:innen (er)tragen, um ein gemeinsames Lernen in Kooperation zu erm\u00f6glichen, und so gemeinsam Mensch zu sein und zu werden?<\/p>\n<p>Zusammenarbeit auf Gemeindeebene ist auch ein wichtiger Aspekt einer tragf\u00e4higen Schule. Diese Zusammenarbeit hat viel mit einer offenen Schulkultur gemein. Die <em>situationsbezogene<\/em> Zusammenarbeit mit Beh\u00f6rden, externen Stellen und anderen Schulen in der Gemeinde f\u00f6rdert die Tragf\u00e4higkeit einer Schule.<\/p>\n<div class=\"hfh-button-grid\" style=\"grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(290px, 1fr))\"><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/unterrichtsentwicklung\/\" rel=\"noopener\">Unterrichtsentwicklung<\/a><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/zusammenarbeit-entwickeln\/\" rel=\"noopener\">Zusammenarbeit entwickeln<\/a><\/div>\n<hr \/>\n<h2>Die Institution und Organisation in Frage stellen<\/h2>\n<p><span style=\"color: #2e5ef1\"><strong>Schulkultur<\/strong><\/span>: Eine l\u00e4ngerfristige Schulentwicklung braucht eine klare p\u00e4dagogische Ausrichtung und muss somit auch zielgerichtet sein. 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Sie m\u00fcssen unmittelbar und konkret mit der gelebten Praxis verbunden werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #22891f\"><strong>Strukturen<\/strong><\/span>: Die Schule wurde in den letzten Jahren vermehrt als <strong>Organisation<\/strong> verstanden, um Konzepte der Organisationsentwicklung auf die Schule zu \u00fcbertragen. Dies aus der Hoffnung, dass die Schule dadurch effizienter und besser wird. Schule ist jedoch zuallererst eine Praxis, die es &#8211; wenn es um Entwicklung geht &#8211; zu ver\u00e4ndern gilt. Das Organisieren sollte einer bewussten Praxis folgen und Strukturen sollen Sicherheit und Raum geben, um sich mit einem Inhalt auseinander zu setzen. Strukturelle Vorgaben ohne Inhalt sind jedoch kontraproduktiv und f\u00fchren zu b\u00fcrokratischen Abl\u00e4ufen.<\/p>\n<div class=\"hfh-button-grid\" style=\"grid-template-columns: repeat(auto-fill, minmax(290px, 1fr))\"><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/schulkultur-entwickeln\/\" rel=\"noopener\">Schulkultur entwickeln<\/a><a class=\"hfh-button hfh-button--primary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/chapter\/strukturen-entwickeln\/\" rel=\"noopener\">Strukturen entwickeln<\/a><\/div>\n<hr \/>\n<p><a class=\"hfh-button hfh-button--flipped hfh-button--secondary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" style=\"width: 100%\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-schule\/front-matter\/hinweise\/\" rel=\"noopener\">zur\u00fcck zum Themen\u00fcberblick<\/a><\/p>\n<hr class=\"before-footnotes clear\" \/><div class=\"footnotes\"><ol><li id=\"footnote-448-1\">Weisser, Jan (2005). 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