{"id":95,"date":"2024-08-22T09:41:51","date_gmt":"2024-08-22T07:41:51","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/?post_type=chapter&#038;p=95"},"modified":"2026-03-20T11:07:55","modified_gmt":"2026-03-20T10:07:55","slug":"selektion-in-die-sonderschule","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/selektion-in-die-sonderschule\/","title":{"raw":"Selektion in die Sonderschule","rendered":"Selektion in die Sonderschule"},"content":{"raw":"<span class=\"pullquote-right\"><b>\u00abW\u00e4re dieses Kind in der Sonderschule nicht besser aufgehoben?\u00bb<\/b><\/span>Dieser Satz (siehe Zitat) muss als Alarmzeichen und als Hilferuf gelesen, und deshalb sehr ernst genommen werden. Es stellt sich dann die Herausforderung, gemeinsam mit den Lehrpersonen kreative L\u00f6sungen zu suchen, um eine Integration zu erm\u00f6glichen. Wenn der Satz (siehe Zitat) f\u00e4llt, ist es wichtig, nicht einfach eine Sonderschul-Abkl\u00e4rung einzuleiten, sondern intensiv und kreativ an den Herausforderungen zu arbeiten.\r\n\r\nDer Besuch einer Sonderschule hat f\u00fcr ein betroffenes Kind negative Auswirkungen auf die Schulkarriere und insbesondere auf die sp\u00e4tere Integration in der Gesellschaft\r\n<p class=\"p1\"><span class=\"pullquote-left\">Separative Beschulungen (Sonderklasse, Sonderschule) haben langfristige Konsequenzen auf Berufsbildung, Integration in den Arbeitsmarkt, Partizipation an der Gesellschaft (und dies besonders in Zeiten von Fachkr\u00e4ftemangel)[footnote]https:\/\/www.szh.ch\/bausteine.net\/f\/53632\/20240208.Wissen-Integration.SZH.pdf[\/footnote]<\/span><\/p>\r\nAus wissenschaftlicher (und auch rechtlicher) Sicht ist Integration deshalb einer Separation vorzuziehen. Eine Zusammenschau der Forschungsergebnisse findet sich hier\u00a0<a href=\"https:\/\/www.szh.ch\/bausteine.net\/f\/53632\/20240208.Wissen-Integration.SZH.pdf\">\u2192 Was wissen wir \u00fcber die schulische Integration in der Schweiz?<\/a>. Deshalb ist es wichtig, die ganze Palette von M\u00f6glichkeiten auszuprobieren, bevor ein:e Sch\u00fcler:in in die Sonderschule geschickt wird.\r\n<h2>Integrativer Rahmen st\u00e4rken<\/h2>\r\nWie kann der passende Rahmen f\u00fcr ein Kind oder Jugendliche:n \u2013 sowie f\u00fcr die Klasse und die Lehrperson \u2013 geschaffen werden?\r\n<ul>\r\n \t<li>Vereinbaren Sie einen m\u00f6glichst Zeitnahmen Sitzungstermin mit allen Fach- und Lehrpersonen der Klasse. Diskutieren Sie die M\u00f6glichkeiten einer <strong>Unterrichtsanpassung<\/strong> und vereinbaren Sie die ersten Schritte. Fokussieren Sie dabei konkrete Situationen (im Stil einer Intervision). Der Hauptfokus bleibt auf dem bestm\u00f6glichen Lernen aller Sch\u00fcler:innen und auf den <strong>Situationen<\/strong>, die bereits jetzt gut gelingen.<\/li>\r\n \t<li>Suchen sie gemeinsam (wenn m\u00f6gliche auch mit den Eltern) <strong>kreative L\u00f6sungen<\/strong>: z.B. Entlastungsm\u00f6glichkeiten in anderen Klassen; schwierige Tageszeiten umgehen (anderes als Unterricht einplanen); ...<\/li>\r\n \t<li>Wenn Sie eine:r Sch\u00fcler:in die bestm\u00f6gliche Schulkarriere erm\u00f6glichen m\u00f6chten, so m\u00fcssen Sie das <strong>Team so zusammenbringen<\/strong>, dass es die <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/teams#entlastung\">Verantwortung auf allen Schultern verteilt<\/a>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2>Schul-Inseln und Querversetzung<\/h2>\r\nUm Lehrpersonen und Klassen vor\u00fcbergehend zu entlasten, um Atem f\u00fcr neue integrative L\u00f6sungen zu erhalten, k\u00f6nnen Schul-Inseln unterst\u00fctzen oder Querversetzungen vorgenommen werden.\r\n<h3>Schul-Inseln<\/h3>\r\nSchul-Inseln k\u00f6nnen in einem Schulhaus helfen, Spannungen zu reduzieren und tragf\u00e4hig zu sein. Wie bei anderen Massnahmen ist es wichtig, dass sie nicht stigmatisierend wirken. Dazu ist es wichtig, die M\u00f6glichkeit nicht nur einzelnen Kindern vorzuenthalten, sondern das Angebot durchl\u00e4ssig zu gestalten. Bei sehr belasteten Kindern ist es wichtig, ein Konzept umzusetzen, das alle st\u00fctzen kann. Siehe Beispielsweise das <a href=\"https:\/\/www.friedrich-verlag.de\/friedrich-plus\/schulleitung\/inklusion\/jakob-gehoert-jetzt-dazu-8130\">Projekt \"\u00dcbergang\"<\/a>.\r\n<h3>Querversetzung<\/h3>\r\nVerhaltensprobleme sind Verh\u00e4ltnisprobleme. Eiin Kind kann sich in einer anderen Gruppe und bei anderen Lehrpersonen anders zeigen. Querversetzungen erm\u00f6glichen deshalb - mit sorgf\u00e4ltiger Begleitung, um aus den eingebrannten Mustern zu kommen - neue Verhaltensweisen. Rechtlich sind Querversetzungen vor einer Selektion in die Kleinklasse vorgesehen. Die Querversetzung kann sicherlich auch vor einer Sonderschulzuweisung eine L\u00f6sungsm\u00f6glichkeit sein.\r\n\r\nEs ist wichtig, dabei folgendes zu ber\u00fccksichtigen:\r\n<ul>\r\n \t<li><span style=\"font-size: 14pt\">Welche Lehrpersonen haben aktuell die Kapazit\u00e4t, zu einem neuen Kind eine tragf\u00e4hige Beziehung aufzubauen?<\/span><\/li>\r\n \t<li>Welche Klasse hat Stabilit\u00e4t, um einem neuen Kind ein gutes Umfeld zu erm\u00f6glichen?<\/li>\r\n \t<li>Was bieten Sie den Lehrpersonen und der Klasse an, dass sie sich selbstwirksam f\u00fchlen, die neue Aufgabe zu \u00fcbernehmen (zus\u00e4tzliche Assistenzstunden, Klassenrat mit Zn\u00fcni, ...)?<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<div class=\"textbox shaded\">\r\n\r\n<strong>Rechtliche Grundlage Querversetzung vor Zuweisung in eine Kleinklasse (Verordnung Sonderp\u00e4dagogische Massnahmen VSM)<\/strong>\r\n<p class=\"p1\">\u00a7 27, Abs. 1: \u00a0Die Zuweisung von einer Regel- in eine Kleinklasse wird erst vorgenommen, nachdem die Sch\u00fclerin oder der Sch\u00fcler w\u00e4hrend mindestens vier Monaten in einer parallel gef\u00fchrten Regelklasse oder, wo eine solche fehlt, in der Regelklasse einer anderen Gemeinde unterrichtet wurde.<\/p>\r\n<p class=\"p1\">\u00a7 27, Abs. 2: Von der Beobachtungszeit kann abgesehen werden, wenn aufgrund der konkreten Umst\u00e4nde die notwendige schulische F\u00f6rderung offensichtlich nur in einer Kleinklasse erfolgen kann oder die Versetzung f\u00fcr die Sch\u00fclerin oder den Sch\u00fcler aus besonderen Gr\u00fcnden nicht zumutbar ist.<\/p>\r\n\r\n<\/div>\r\n<span class=\"pullquote-right\">\u00abScheint eine Separation des Kindes in akuten Krisen unumg\u00e4nglich?\u00bb<\/span>\r\n<h2>Sozialp\u00e4dagogische Begleitung und Time Out<\/h2>\r\nVor einem Time Out kann eine Klasse und eine Lehrperson noch im Sinne einer Krisenintervention begleitet werden.\r\n<ul>\r\n \t<li>Achten Sie darauf, dass die ganze Klasse in die Interventionen einbezogen wird.<\/li>\r\n \t<li>Planen Sie mit den Lehrpersonen. Es ist gut, zeitnah eine Intervention durchzuf\u00fchren - vertr\u00f6sten Sie nicht auf \u00fcbermorgen.<\/li>\r\n \t<li>Lassen Sie sich bei Bedarf von Aussenstehenden begleiten, z.B. von <a href=\"https:\/\/klassenbegleitung.ch\/\">\u2192 Klassenbegleitung<\/a>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDas Ziel eines Time Out ist, die ganze Situation zu entlasten und Zeit zu bekommen, die Integration neu anzugehen:\r\n<ul>\r\n \t<li>Das Kind sollte w\u00e4hrend der Separation mit dem <strong>Material der Klasse<\/strong> arbeiten k\u00f6nnen.<\/li>\r\n \t<li>Die <strong>R\u00fcckkehr des Kindes<\/strong> in die Klasse muss von Anfang an mitgeplant werden. Rechtlich darf die Auszeit nicht mehr als 12 Wochen dauern.<\/li>\r\n \t<li>Die Situation (Unterricht, Lehrperson, Klasse) muss in der Zwischenzeit angegangen werden.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/die-timeout-schule-liechtenstein-eine-chance-zur-neuorientierung\">\u2192 Time Out - Die R\u00fcckkehr muss geplant sein<\/a>\r\n\r\nhttps:\/\/youtu.be\/szh0XqsqPH8?si=DW2uA8dks6DxvjZP\r\n<div class=\"textbox shaded\">\r\n\r\n<strong>Volksschulgesetz Kanton Z\u00fcrich (VSG)<\/strong>\r\n\r\n\u00a7 52 a.\u00a0<sup><span class=\"s2\">1<\/span><\/sup> F\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die aufgrund ihres Verhaltens in der Klasse nicht mehr tragbar sind, kann die Schulpflege eine Auszeit von l\u00e4ngstens zw\u00f6lf Wochen anordnen.\r\n<p class=\"p1\"><sup><span class=\"s2\">2<\/span><\/sup> In der Anordnung sind die Ziele und die Ausgestaltung der Auszeit festzulegen.<\/p>\r\n<p class=\"p1\"><sup><span class=\"s2\">3<\/span><\/sup> W\u00e4hrend der Auszeit erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Unterricht und werden erzieherisch begleitet.<\/p>\r\n\r\n<\/div>\r\n<h2>Elternzusammenarbeit<\/h2>\r\nLaut Volksschulgesetz sind die Eltern eng in die Fragestellung einbezogen, ob eine Sonderschulung angebracht ist. Eine Abkl\u00e4rung zur Sonderschulung wird somit nicht von einem Interdisziplin\u00e4ren Team oder einer Fachgruppe eingeleitet, sondern \u00fcber das <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/eltern\/\">\u2192 Schulische Standortgespr\u00e4ch<\/a>, in dem die Eltern einen aktiven Part \u00fcbernehmen sollen.\r\n<h2>Institutionelle Diskriminierung<\/h2>\r\nKinder mit tiefem sozio-\u00f6konomischem Status oder\/und mit famili\u00e4rer Migrationsgeschichte besuchen prozentual zu oft eine Sonderschule. Achten Sie darauf, in den Selektionsprozessen dies zu ber\u00fccksichtigen und korrigierend einzugreifen.\r\n<ul>\r\n \t<li>Wie wird den Eltern zugeh\u00f6rt? Und wie k\u00f6nnen sich die Eltern einbringen?[footnote]<a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=i&amp;url=https%3A%2F%2Ffolia.unifr.ch%2Fdocuments%2F312459%2Ffiles%2FHofstetter_Bildungsambitionen_Waxmann.pdf%3Fdownload&amp;psig=AOvVaw0T8l458fkcJib1agJ3T07U&amp;ust=1735737476937000&amp;source=images&amp;cd=vfe&amp;opi=89978449&amp;ved=0CAcQr5oMahcKEwjIrcePjNKKAxUAAAAAHQAAAAAQBA\">Hofstetter, D. (2013). Bildungsambitionen in Elterngespr\u00e4chen der 5. Klasse, ein Jahr vor dem \u00dcbertritt in die Orientierungsschule. In E. Wannack, S. Bosshart, A. Eichenberger, M. Fuchs, E. Hardegger, &amp; S. Marti (Hrsg.), 4- bis 12-J\u00e4hrige. Ihre schulischen und ausserschulischen Lern- und Lebenswelten (S. 78\u201386). Waxmann.<\/a>[\/footnote]<\/li>\r\n \t<li>Ist der Einbezug von <a href=\"https:\/\/www.zh.ch\/de\/bildung\/informationen-fuer-schulen\/informationen-volksschule\/schulinfo-schule-migration\/schulinfo-zusammenarbeit-fremdsprachige-eltern.html#359877875\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">interkulturellen Dolmetscher:innen<\/a> notwendig?<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<div class=\"textbox textbox--learning-objectives\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\">Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung<\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n\r\nGelangen Sie f\u00fcr...\r\n\r\n... die Elternarbeit intern an die <em>Schulsozialarbeit<\/em> und die\u00a0<em>Heilp\u00e4dagogik:innen<\/em>\r\n\r\n... externe Beratung an den <em>Schulpsychologischen Dienst<\/em>\r\n\r\n...Kollegiale Beratung an das Schulhausteam und alle Fachpersonen (<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/multiprofessionalitaet\/\">\u2192 Hilfestellungen<\/a>)\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"textbox textbox--examples\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\">Hinweise und Instrumente<\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n\r\n<strong>Reintegration<\/strong>\r\n\r\nEine Reintegration ist insbesondere bei Kleinklassensch\u00fcler:innen anzustreben. Die <a href=\"https:\/\/teil-reintegration.ch\/kanton\/zuerich\/\">Bedingungen im Kanton Z\u00fcrich<\/a> sind auf der Homepage <a href=\"https:\/\/teil-reintegration.ch\">teil-reintegration.ch<\/a> abrufbar. Auf der Homepage sind auch Portraits von gelungenen Prozessen zu finden.\r\n\r\n<strong>Intervision \/ Kollegiale Fallberatung<\/strong>\r\n<ul>\r\n \t<li>F\u00fcr kurze Fallberatungen (25\u2032) eignet sich das <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/web\/de\/bildung\/volksschule\/unterricht\/instrumente-starke-integrative-schule\/leitfaden-kollegiale-beratung.pdf\">\u2192 5\u00d75-Instrument\u00a0der Stadt Z\u00fcrich<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Ein <a href=\"https:\/\/zusammenarbeitanschulen.ch\/downloads\/#baustein5\">\u2192 Intervisionsleitfaden<\/a> findet sich im Baustein 5 aus dem Projekt <a href=\"https:\/\/zusammenarbeitanschulen.ch\/\">Zusammenarbeit an Schulen<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"textbox shaded\">\r\n\r\n<strong>Volksschulgesetz Kanton Z\u00fcrich (VSG)<\/strong>\r\n\r\n\u00a7 3<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Alle Kinder mit Aufenthalt im Kanton haben das Recht, die \u00f6ffentliche Volksschule zu besuchen.\r\n\r\n\u00a7 33. Die sonderp\u00e4dagogischen Massnahmen dienen der Schulung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit besonderen p\u00e4dagogischen Bed\u00fcrfnissen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden wenn m\u00f6glich in der Regelklasse unterrichtet.\r\n\r\n\u00a7 37. Die Entscheidung \u00fcber sonderp\u00e4dagogische Massnahmen wird von den Eltern, der Lehrperson und der Schulleitung gemeinsam getroffen. F\u00e4llt eine Sonderschulung in Betracht, ist die Mitwirkung und die Zustimmung der Schulpflege erforderlich. In der Regel wird eine sonderp\u00e4dagogische Fachperson oder eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe beratend beigezogen.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div class=\"hfh-button-grid hfh-button-grid--cols-2\"><a class=\"hfh-button hfh-button--flipped hfh-button--secondary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/front-matter\/hinweise\/\" rel=\"noopener\">dazu suche ich Hinweise<\/a><a class=\"hfh-button hfh-button--secondary hfh-button--icon-arrow hfh-button--animated\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/schulkultur\/\">l\u00e4ngerfristige Entwicklung<\/a><\/div>","rendered":"<p><span class=\"pullquote-right\"><b>\u00abW\u00e4re dieses Kind in der Sonderschule nicht besser aufgehoben?\u00bb<\/b><\/span>Dieser Satz (siehe Zitat) muss als Alarmzeichen und als Hilferuf gelesen, und deshalb sehr ernst genommen werden. Es stellt sich dann die Herausforderung, gemeinsam mit den Lehrpersonen kreative L\u00f6sungen zu suchen, um eine Integration zu erm\u00f6glichen. Wenn der Satz (siehe Zitat) f\u00e4llt, ist es wichtig, nicht einfach eine Sonderschul-Abkl\u00e4rung einzuleiten, sondern intensiv und kreativ an den Herausforderungen zu arbeiten.<\/p>\n<p>Der Besuch einer Sonderschule hat f\u00fcr ein betroffenes Kind negative Auswirkungen auf die Schulkarriere und insbesondere auf die sp\u00e4tere Integration in der Gesellschaft<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"pullquote-left\">Separative Beschulungen (Sonderklasse, Sonderschule) haben langfristige Konsequenzen auf Berufsbildung, Integration in den Arbeitsmarkt, Partizipation an der Gesellschaft (und dies besonders in Zeiten von Fachkr\u00e4ftemangel)<a class=\"footnote\" title=\"https:\/\/www.szh.ch\/bausteine.net\/f\/53632\/20240208.Wissen-Integration.SZH.pdf\" id=\"return-footnote-95-1\" href=\"#footnote-95-1\" aria-label=\"Footnote 1\"><sup class=\"footnote\">[1]<\/sup><\/a><\/span><\/p>\n<p>Aus wissenschaftlicher (und auch rechtlicher) Sicht ist Integration deshalb einer Separation vorzuziehen. Eine Zusammenschau der Forschungsergebnisse findet sich hier\u00a0<a href=\"https:\/\/www.szh.ch\/bausteine.net\/f\/53632\/20240208.Wissen-Integration.SZH.pdf\">\u2192 Was wissen wir \u00fcber die schulische Integration in der Schweiz?<\/a>. Deshalb ist es wichtig, die ganze Palette von M\u00f6glichkeiten auszuprobieren, bevor ein:e Sch\u00fcler:in in die Sonderschule geschickt wird.<\/p>\n<h2>Integrativer Rahmen st\u00e4rken<\/h2>\n<p>Wie kann der passende Rahmen f\u00fcr ein Kind oder Jugendliche:n \u2013 sowie f\u00fcr die Klasse und die Lehrperson \u2013 geschaffen werden?<\/p>\n<ul>\n<li>Vereinbaren Sie einen m\u00f6glichst Zeitnahmen Sitzungstermin mit allen Fach- und Lehrpersonen der Klasse. Diskutieren Sie die M\u00f6glichkeiten einer <strong>Unterrichtsanpassung<\/strong> und vereinbaren Sie die ersten Schritte. Fokussieren Sie dabei konkrete Situationen (im Stil einer Intervision). Der Hauptfokus bleibt auf dem bestm\u00f6glichen Lernen aller Sch\u00fcler:innen und auf den <strong>Situationen<\/strong>, die bereits jetzt gut gelingen.<\/li>\n<li>Suchen sie gemeinsam (wenn m\u00f6gliche auch mit den Eltern) <strong>kreative L\u00f6sungen<\/strong>: z.B. Entlastungsm\u00f6glichkeiten in anderen Klassen; schwierige Tageszeiten umgehen (anderes als Unterricht einplanen); &#8230;<\/li>\n<li>Wenn Sie eine:r Sch\u00fcler:in die bestm\u00f6gliche Schulkarriere erm\u00f6glichen m\u00f6chten, so m\u00fcssen Sie das <strong>Team so zusammenbringen<\/strong>, dass es die <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/teams#entlastung\">Verantwortung auf allen Schultern verteilt<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schul-Inseln und Querversetzung<\/h2>\n<p>Um Lehrpersonen und Klassen vor\u00fcbergehend zu entlasten, um Atem f\u00fcr neue integrative L\u00f6sungen zu erhalten, k\u00f6nnen Schul-Inseln unterst\u00fctzen oder Querversetzungen vorgenommen werden.<\/p>\n<h3>Schul-Inseln<\/h3>\n<p>Schul-Inseln k\u00f6nnen in einem Schulhaus helfen, Spannungen zu reduzieren und tragf\u00e4hig zu sein. Wie bei anderen Massnahmen ist es wichtig, dass sie nicht stigmatisierend wirken. Dazu ist es wichtig, die M\u00f6glichkeit nicht nur einzelnen Kindern vorzuenthalten, sondern das Angebot durchl\u00e4ssig zu gestalten. Bei sehr belasteten Kindern ist es wichtig, ein Konzept umzusetzen, das alle st\u00fctzen kann. Siehe Beispielsweise das <a href=\"https:\/\/www.friedrich-verlag.de\/friedrich-plus\/schulleitung\/inklusion\/jakob-gehoert-jetzt-dazu-8130\">Projekt &#8222;\u00dcbergang&#8220;<\/a>.<\/p>\n<h3>Querversetzung<\/h3>\n<p>Verhaltensprobleme sind Verh\u00e4ltnisprobleme. Eiin Kind kann sich in einer anderen Gruppe und bei anderen Lehrpersonen anders zeigen. Querversetzungen erm\u00f6glichen deshalb &#8211; mit sorgf\u00e4ltiger Begleitung, um aus den eingebrannten Mustern zu kommen &#8211; neue Verhaltensweisen. Rechtlich sind Querversetzungen vor einer Selektion in die Kleinklasse vorgesehen. Die Querversetzung kann sicherlich auch vor einer Sonderschulzuweisung eine L\u00f6sungsm\u00f6glichkeit sein.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, dabei folgendes zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 14pt\">Welche Lehrpersonen haben aktuell die Kapazit\u00e4t, zu einem neuen Kind eine tragf\u00e4hige Beziehung aufzubauen?<\/span><\/li>\n<li>Welche Klasse hat Stabilit\u00e4t, um einem neuen Kind ein gutes Umfeld zu erm\u00f6glichen?<\/li>\n<li>Was bieten Sie den Lehrpersonen und der Klasse an, dass sie sich selbstwirksam f\u00fchlen, die neue Aufgabe zu \u00fcbernehmen (zus\u00e4tzliche Assistenzstunden, Klassenrat mit Zn\u00fcni, &#8230;)?<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"textbox shaded\">\n<p><strong>Rechtliche Grundlage Querversetzung vor Zuweisung in eine Kleinklasse (Verordnung Sonderp\u00e4dagogische Massnahmen VSM)<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a7 27, Abs. 1: \u00a0Die Zuweisung von einer Regel- in eine Kleinklasse wird erst vorgenommen, nachdem die Sch\u00fclerin oder der Sch\u00fcler w\u00e4hrend mindestens vier Monaten in einer parallel gef\u00fchrten Regelklasse oder, wo eine solche fehlt, in der Regelklasse einer anderen Gemeinde unterrichtet wurde.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a7 27, Abs. 2: Von der Beobachtungszeit kann abgesehen werden, wenn aufgrund der konkreten Umst\u00e4nde die notwendige schulische F\u00f6rderung offensichtlich nur in einer Kleinklasse erfolgen kann oder die Versetzung f\u00fcr die Sch\u00fclerin oder den Sch\u00fcler aus besonderen Gr\u00fcnden nicht zumutbar ist.<\/p>\n<\/div>\n<p><span class=\"pullquote-right\">\u00abScheint eine Separation des Kindes in akuten Krisen unumg\u00e4nglich?\u00bb<\/span><\/p>\n<h2>Sozialp\u00e4dagogische Begleitung und Time Out<\/h2>\n<p>Vor einem Time Out kann eine Klasse und eine Lehrperson noch im Sinne einer Krisenintervention begleitet werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Achten Sie darauf, dass die ganze Klasse in die Interventionen einbezogen wird.<\/li>\n<li>Planen Sie mit den Lehrpersonen. Es ist gut, zeitnah eine Intervention durchzuf\u00fchren &#8211; vertr\u00f6sten Sie nicht auf \u00fcbermorgen.<\/li>\n<li>Lassen Sie sich bei Bedarf von Aussenstehenden begleiten, z.B. von <a href=\"https:\/\/klassenbegleitung.ch\/\">\u2192 Klassenbegleitung<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Ziel eines Time Out ist, die ganze Situation zu entlasten und Zeit zu bekommen, die Integration neu anzugehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Kind sollte w\u00e4hrend der Separation mit dem <strong>Material der Klasse<\/strong> arbeiten k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die <strong>R\u00fcckkehr des Kindes<\/strong> in die Klasse muss von Anfang an mitgeplant werden. Rechtlich darf die Auszeit nicht mehr als 12 Wochen dauern.<\/li>\n<li>Die Situation (Unterricht, Lehrperson, Klasse) muss in der Zwischenzeit angegangen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/die-timeout-schule-liechtenstein-eine-chance-zur-neuorientierung\">\u2192 Time Out &#8211; Die R\u00fcckkehr muss geplant sein<\/a><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" id=\"oembed-1\" title=\"Sozialp\u00e4dagogik an der Schule Sarnen\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/szh0XqsqPH8?feature=oembed&#38;rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<div class=\"textbox shaded\">\n<p><strong>Volksschulgesetz Kanton Z\u00fcrich (VSG)<\/strong><\/p>\n<p>\u00a7 52 a.\u00a0<sup><span class=\"s2\">1<\/span><\/sup> F\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die aufgrund ihres Verhaltens in der Klasse nicht mehr tragbar sind, kann die Schulpflege eine Auszeit von l\u00e4ngstens zw\u00f6lf Wochen anordnen.<\/p>\n<p class=\"p1\"><sup><span class=\"s2\">2<\/span><\/sup> In der Anordnung sind die Ziele und die Ausgestaltung der Auszeit festzulegen.<\/p>\n<p class=\"p1\"><sup><span class=\"s2\">3<\/span><\/sup> W\u00e4hrend der Auszeit erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Unterricht und werden erzieherisch begleitet.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Elternzusammenarbeit<\/h2>\n<p>Laut Volksschulgesetz sind die Eltern eng in die Fragestellung einbezogen, ob eine Sonderschulung angebracht ist. Eine Abkl\u00e4rung zur Sonderschulung wird somit nicht von einem Interdisziplin\u00e4ren Team oder einer Fachgruppe eingeleitet, sondern \u00fcber das <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/eltern\/\">\u2192 Schulische Standortgespr\u00e4ch<\/a>, in dem die Eltern einen aktiven Part \u00fcbernehmen sollen.<\/p>\n<h2>Institutionelle Diskriminierung<\/h2>\n<p>Kinder mit tiefem sozio-\u00f6konomischem Status oder\/und mit famili\u00e4rer Migrationsgeschichte besuchen prozentual zu oft eine Sonderschule. Achten Sie darauf, in den Selektionsprozessen dies zu ber\u00fccksichtigen und korrigierend einzugreifen.<\/p>\n<ul>\n<li>Wie wird den Eltern zugeh\u00f6rt? Und wie k\u00f6nnen sich die Eltern einbringen?<a class=\"footnote\" title=\"Hofstetter, D. (2013). Bildungsambitionen in Elterngespr\u00e4chen der 5. Klasse, ein Jahr vor dem \u00dcbertritt in die Orientierungsschule. In E. Wannack, S. Bosshart, A. Eichenberger, M. Fuchs, E. Hardegger, &amp; S. Marti (Hrsg.), 4- bis 12-J\u00e4hrige. Ihre schulischen und ausserschulischen Lern- und Lebenswelten (S. 78\u201386). Waxmann.\" id=\"return-footnote-95-2\" href=\"#footnote-95-2\" aria-label=\"Footnote 2\"><sup class=\"footnote\">[2]<\/sup><\/a><\/li>\n<li>Ist der Einbezug von <a href=\"https:\/\/www.zh.ch\/de\/bildung\/informationen-fuer-schulen\/informationen-volksschule\/schulinfo-schule-migration\/schulinfo-zusammenarbeit-fremdsprachige-eltern.html#359877875\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">interkulturellen Dolmetscher:innen<\/a> notwendig?<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"textbox textbox--learning-objectives\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\">Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung<\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<p>Gelangen Sie f\u00fcr&#8230;<\/p>\n<p>&#8230; die Elternarbeit intern an die <em>Schulsozialarbeit<\/em> und die\u00a0<em>Heilp\u00e4dagogik:innen<\/em><\/p>\n<p>&#8230; externe Beratung an den <em>Schulpsychologischen Dienst<\/em><\/p>\n<p>&#8230;Kollegiale Beratung an das Schulhausteam und alle Fachpersonen (<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/multiprofessionalitaet\/\">\u2192 Hilfestellungen<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"textbox textbox--examples\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\">Hinweise und Instrumente<\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<p><strong>Reintegration<\/strong><\/p>\n<p>Eine Reintegration ist insbesondere bei Kleinklassensch\u00fcler:innen anzustreben. Die <a href=\"https:\/\/teil-reintegration.ch\/kanton\/zuerich\/\">Bedingungen im Kanton Z\u00fcrich<\/a> sind auf der Homepage <a href=\"https:\/\/teil-reintegration.ch\">teil-reintegration.ch<\/a> abrufbar. Auf der Homepage sind auch Portraits von gelungenen Prozessen zu finden.<\/p>\n<p><strong>Intervision \/ Kollegiale Fallberatung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr kurze Fallberatungen (25\u2032) eignet sich das <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/web\/de\/bildung\/volksschule\/unterricht\/instrumente-starke-integrative-schule\/leitfaden-kollegiale-beratung.pdf\">\u2192 5\u00d75-Instrument\u00a0der Stadt Z\u00fcrich<\/a>.<\/li>\n<li>Ein <a href=\"https:\/\/zusammenarbeitanschulen.ch\/downloads\/#baustein5\">\u2192 Intervisionsleitfaden<\/a> findet sich im Baustein 5 aus dem Projekt <a href=\"https:\/\/zusammenarbeitanschulen.ch\/\">Zusammenarbeit an Schulen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"textbox shaded\">\n<p><strong>Volksschulgesetz Kanton Z\u00fcrich (VSG)<\/strong><\/p>\n<p>\u00a7 3<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Alle Kinder mit Aufenthalt im Kanton haben das Recht, die \u00f6ffentliche Volksschule zu besuchen.<\/p>\n<p>\u00a7 33. Die sonderp\u00e4dagogischen Massnahmen dienen der Schulung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit besonderen p\u00e4dagogischen Bed\u00fcrfnissen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden wenn m\u00f6glich in der Regelklasse unterrichtet.<\/p>\n<p>\u00a7 37. Die Entscheidung \u00fcber sonderp\u00e4dagogische Massnahmen wird von den Eltern, der Lehrperson und der Schulleitung gemeinsam getroffen. F\u00e4llt eine Sonderschulung in Betracht, ist die Mitwirkung und die Zustimmung der Schulpflege erforderlich. In der Regel wird eine sonderp\u00e4dagogische Fachperson oder eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe beratend beigezogen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"hfh-button-grid hfh-button-grid--cols-2\"><a class=\"hfh-button hfh-button--flipped hfh-button--secondary hfh-button--animated hfh-button--icon-arrow\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/front-matter\/hinweise\/\" rel=\"noopener\">dazu suche ich Hinweise<\/a><a class=\"hfh-button hfh-button--secondary hfh-button--icon-arrow hfh-button--animated\" href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/tragfaehige-integration\/chapter\/schulkultur\/\">l\u00e4ngerfristige Entwicklung<\/a><\/div>\n<hr class=\"before-footnotes clear\" \/><div class=\"footnotes\"><ol><li id=\"footnote-95-1\">https:\/\/www.szh.ch\/bausteine.net\/f\/53632\/20240208.Wissen-Integration.SZH.pdf <a href=\"#return-footnote-95-1\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 1\">&crarr;<\/a><\/li><li id=\"footnote-95-2\"><a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=i&amp;url=https%3A%2F%2Ffolia.unifr.ch%2Fdocuments%2F312459%2Ffiles%2FHofstetter_Bildungsambitionen_Waxmann.pdf%3Fdownload&amp;psig=AOvVaw0T8l458fkcJib1agJ3T07U&amp;ust=1735737476937000&amp;source=images&amp;cd=vfe&amp;opi=89978449&amp;ved=0CAcQr5oMahcKEwjIrcePjNKKAxUAAAAAHQAAAAAQBA\">Hofstetter, D. (2013). Bildungsambitionen in Elterngespr\u00e4chen der 5. Klasse, ein Jahr vor dem \u00dcbertritt in die Orientierungsschule. In E. Wannack, S. Bosshart, A. Eichenberger, M. Fuchs, E. Hardegger, &amp; S. Marti (Hrsg.), 4- bis 12-J\u00e4hrige. Ihre schulischen und ausserschulischen Lern- und Lebenswelten (S. 78\u201386). Waxmann.<\/a> <a href=\"#return-footnote-95-2\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 2\">&crarr;<\/a><\/li><\/ol><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abW\u00e4re dieses Kind in der Sonderschule nicht besser aufgehoben?\u00bbDieser Satz (siehe Zitat) muss als Alarmzeichen und als Hilferuf gelesen, und deshalb sehr ernst genommen werden. Es stellt sich dann die Herausforderung, gemeinsam mit den Lehrpersonen kreative L\u00f6sungen zu suchen, um eine Integration zu erm\u00f6glichen. 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