{"id":5,"date":"2026-04-02T17:19:02","date_gmt":"2026-04-02T15:19:02","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/?p=5"},"modified":"2026-06-12T16:15:40","modified_gmt":"2026-06-12T14:15:40","slug":"merkblatt-swissuniability","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/chapter\/merkblatt-swissuniability\/","title":{"raw":"swissuniability Merkblatt: Studieren mit ADHS","rendered":"swissuniability Merkblatt: Studieren mit ADHS"},"content":{"raw":"<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/wp-content\/uploads\/sites\/110\/2026\/04\/merkblatt_studieren_mit_adhs_von_swissuniability.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Version als PDF zum Download<\/a>\r\n<h2>Informationen und didaktische Hinweise f\u00fcr Lehrende<\/h2>\r\n<h3>Allgemeine Hinweise<\/h3>\r\nDieses Merkblatt bietet Lehrenden Informationen f\u00fcr eine offene Kommunikation und ein sachverst\u00e4ndiges Handeln im Kontakt mit Studierenden mit Behinderungen in der Pr\u00e4senzlehre, im Rahmen von begleitetem Selbststudium und im Kontext von Pr\u00fcfen und Beurteilen. Es soll Lehrende sensibilisieren und unterst\u00fctzen. Es tr\u00e4gt dazu bei, die Bed\u00fcrfnisse von betroffenen Studierenden zu erkennen und zu ber\u00fccksichtigen, und somit Menschen mit Behinderungen ein hindernisfreies Studium zu erm\u00f6glichen.\r\n\r\nMenschen mit Behinderungen sind in der Regel Expert:innen in eigener Sache. Sie wissen aus ihrer (Bildungs-)Biographie, welche technischen, personellen oder didaktischen Anpassungen sie ben\u00f6tigen und mit welchen \u2013 oft einfachen \u2013 Massnahmen eine Verbesserung ihrer Lern-, Arbeits- und Pr\u00fcfungssituation erreicht werden kann. Fragen Sie einfach nach!\r\n\r\nUm wom\u00f6glich unerkannt gebliebene Bed\u00fcrfnisse \u2013 insbesondere von Menschen mit unsichtbaren Behinderungen \u2013 zu ber\u00fccksichtigen, ist es sinnvoll, alle Studierende zu Beginn des Semesters oder zu Beginn eines Lehrveranstaltungszyklus in Form eines kurzen Hinweises anzusprechen, z.B.:\r\n<blockquote>\"<em>Falls jemand von Ihnen aufgrund einer Behinderung jetzt oder sp\u00e4ter Unterst\u00fctzung braucht, wenden Sie sich bitte am Ende der Lehrveranstaltung oder per E-Mail an mich.<\/em>\u201c<\/blockquote>\r\nMit dieser Aussage wird die Privatsph\u00e4re von Studierenden gewahrt und in einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen weitere Schritte definiert werden.\r\n\r\nBen\u00f6tigen Studierende aufgrund ihrer Behinderung einen rechtlich garantierten Nachteilsausgleich, wird in der Regel die verantwortliche Stelle der Hochschule entsprechende Abkl\u00e4rungen sowie die Gestaltung und Umsetzung von Nachteilsausgleichsmassnahmen \u00fcbernehmen. Zus\u00e4tzliche Expertise zum Thema Nachteilsausgleich erhalten Sie von den jeweiligen Fachpersonen bzw. Fach- und Beratungsstellen Ihrer Hochschule. Unter <a href=\"https:\/\/www.swissuniability.ch\/de\/Beratung\/Beratung-fuer-Hochschulen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.swissuniability.ch\/de\/Beratung\/Beratung-fuer-Hochschulen<\/a> gibt es einen <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/fileadmin\/swissuniversities\/Dokumente\/Forschung\/Chancengleichheit\/NTA\/swissuniability_leitfaden-nachteilsausgleich_190605.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leitfaden Nachteilsausgleich zum Download.<\/a>\r\n<h3>Spezifische Bed\u00fcrfnisse f\u00fcr Menschen mit ADHS und ADS<\/h3>\r\nADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung) ist eine nicht auf das Kindesalter beschr\u00e4nkte Entwicklungsst\u00f6rung, welche das Leben und Lernen von Erwachsenen in vielerlei Hinsicht individuell pr\u00e4gt. Neben der ADHS gibt es die sogenannte Aufmerksamkeitsst\u00f6rung ohne Hyperaktivit\u00e4t (ADS). Es gibt nicht DIE Form von AD(H)S. Auch die Wirkung einer AD(H)S-Medikation ist individuell sehr unterschiedlich und kann die Symptome meistens nur teilweise \u00fcber einen gewissen Zeitraum minimieren oder kompensieren.\r\n\r\nAD(H)S-Betroffenen gelingt es oftmals nicht, die Aufmerksamkeit \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum aufrecht zu erhalten und sie leben mit einer erh\u00f6hten Ablenkbarkeit (irrelevante Stimuli k\u00f6nnen nicht gefiltert werden). Einem Gespr\u00e4ch \u00fcber l\u00e4ngere Zeit zu folgen oder fokussiert einen Text zu lesen, sind t\u00e4gliche Herausforderungen. Nicht selten schleichen sich Fl\u00fcchtigkeitsfehler ein oder wichtige Deadlines gehen vergessen. Daraus resultiert bei vielen AD(H)S-Betroffenen das Bed\u00fcrfnis nach einer klaren Strukturierung und Planung und insbesondere nach einem Umfeld, welches m\u00f6glichst wenig Ablenkung beinhaltet.\r\n\r\n<details class=\"hfh-accordion&quot;\"><summary>Tipps und Empfehlungen f\u00fcr Lehrveranstaltungen, Selbststudium,\r\nPr\u00fcfungen und Leistungsnachweise<\/summary>\r\n<ul>\r\n \t<li>Versuchen Sie didaktische Vielfalt zu nutzen und darauf zu achten, mit Ihren Ausf\u00fchrungen wenn immer m\u00f6glich zwei Sinne anzusprechen (-&gt; Mehr-Sinne-Prinzip): z.B. akustisch und mit visuellen Medien wie PowerPoint, Skripte, Wandtafel, Hellraumprojektor, Visualizer etc. Dies kann die Aufmerksamkeit \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum verbessern.<\/li>\r\n \t<li>Viele Studierende begr\u00fcssen es, die Lehrveranstaltungsunterlagen im Vorfeld zu erhalten. So k\u00f6nnen eigene individuell erlernte Arbeitstechniken angewendet und bspw. die Unterlagen im Vorfeld bearbeitet werden, um der Lehrveranstaltung besser folgen zu k\u00f6nnen.<\/li>\r\n \t<li>Versuchen Sie, eine gewisse Kulanz walten zu lassen, wenn ein Gespr\u00e4chstermin oder eine Deadline vergessen ging und f\u00fchren Sie es nicht auf mangelndes Interesse zur\u00fcck. Erw\u00e4hnen Sie Deadlines nach M\u00f6glichkeit mehrfach sowohl in schriftlicher wie auch in m\u00fcndlicher Form.<\/li>\r\n \t<li>Versuchen Sie nach M\u00f6glichkeit bei Handlungsanweisungen Blickkontakt mit den Studierenden mit AD(H)S herzustellen.<\/li>\r\n \t<li>Das Einr\u00e4umen einer l\u00e4ngeren Bearbeitungszeit beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten\/Selbststudiumsauftr\u00e4gen ist legitim, da ein AD(H)S oftmals einen zeitlichen Mehraufwand bewirkt. Zudem unterst\u00fctzt das Selbststudium in der Regel orts- \/zeitunabh\u00e4ngiges Lernen und kann Pr\u00e4senzlehre erg\u00e4nzen oder ersetzen.<\/li>\r\n \t<li>Nehmen Sie sich im Bedarfsfall die Zeit f\u00fcr regelm\u00e4ssige Besprechungstermine. Es kann sein, dass Studierende mit AD(H)S Unterst\u00fctzung bei der Strukturierung und\/oder der Priorisierung bzw. der Eingrenzung des Themas brauchen, um Blockaden und Verzettelungen entgegen zu wirken. Regelm\u00e4ssige Termine k\u00f6nnen dabei helfen, am Ball zu bleiben und unterst\u00fctzen ein erfolgreicheres Zeitmanagement und somit ein gelingendes Studieren.<\/li>\r\n \t<li>Studierende mit AD(H)S brauchen je nach Schweregrad und individueller Auswirkung mehr Zeit f\u00fcr die Bearbeitung von Pr\u00fcfungen und wenn immer m\u00f6glich ein reizarmes Pr\u00fcfungssetting, z.B. einen separaten Pr\u00fcfungsraum und\/oder einen reservierten Sitzplatz im Pr\u00fcfungsraum (siehe Nachteilsausgleich).<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/details>\r\n<h3>Spezifische Informationen der Hochschule f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik (HfH)<\/h3>\r\nInformationen zum Nachteilsausgleich und wie ein solcher f\u00fcr Studium, Weiterbildung und Arbeit an der Hochschule f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik beantragt werden kann finden Sie unter <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/ausbildung\/auf-einen-blick#nachteilsausgleich\">Heil- und Sonderp\u00e4dagogik studieren - HfH<\/a>","rendered":"<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/wp-content\/uploads\/sites\/110\/2026\/04\/merkblatt_studieren_mit_adhs_von_swissuniability.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Version als PDF zum Download<\/a><\/p>\n<h2>Informationen und didaktische Hinweise f\u00fcr Lehrende<\/h2>\n<h3>Allgemeine Hinweise<\/h3>\n<p>Dieses Merkblatt bietet Lehrenden Informationen f\u00fcr eine offene Kommunikation und ein sachverst\u00e4ndiges Handeln im Kontakt mit Studierenden mit Behinderungen in der Pr\u00e4senzlehre, im Rahmen von begleitetem Selbststudium und im Kontext von Pr\u00fcfen und Beurteilen. Es soll Lehrende sensibilisieren und unterst\u00fctzen. Es tr\u00e4gt dazu bei, die Bed\u00fcrfnisse von betroffenen Studierenden zu erkennen und zu ber\u00fccksichtigen, und somit Menschen mit Behinderungen ein hindernisfreies Studium zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Menschen mit Behinderungen sind in der Regel Expert:innen in eigener Sache. Sie wissen aus ihrer (Bildungs-)Biographie, welche technischen, personellen oder didaktischen Anpassungen sie ben\u00f6tigen und mit welchen \u2013 oft einfachen \u2013 Massnahmen eine Verbesserung ihrer Lern-, Arbeits- und Pr\u00fcfungssituation erreicht werden kann. Fragen Sie einfach nach!<\/p>\n<p>Um wom\u00f6glich unerkannt gebliebene Bed\u00fcrfnisse \u2013 insbesondere von Menschen mit unsichtbaren Behinderungen \u2013 zu ber\u00fccksichtigen, ist es sinnvoll, alle Studierende zu Beginn des Semesters oder zu Beginn eines Lehrveranstaltungszyklus in Form eines kurzen Hinweises anzusprechen, z.B.:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<em>Falls jemand von Ihnen aufgrund einer Behinderung jetzt oder sp\u00e4ter Unterst\u00fctzung braucht, wenden Sie sich bitte am Ende der Lehrveranstaltung oder per E-Mail an mich.<\/em>\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit dieser Aussage wird die Privatsph\u00e4re von Studierenden gewahrt und in einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen weitere Schritte definiert werden.<\/p>\n<p>Ben\u00f6tigen Studierende aufgrund ihrer Behinderung einen rechtlich garantierten Nachteilsausgleich, wird in der Regel die verantwortliche Stelle der Hochschule entsprechende Abkl\u00e4rungen sowie die Gestaltung und Umsetzung von Nachteilsausgleichsmassnahmen \u00fcbernehmen. Zus\u00e4tzliche Expertise zum Thema Nachteilsausgleich erhalten Sie von den jeweiligen Fachpersonen bzw. Fach- und Beratungsstellen Ihrer Hochschule. Unter <a href=\"https:\/\/www.swissuniability.ch\/de\/Beratung\/Beratung-fuer-Hochschulen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.swissuniability.ch\/de\/Beratung\/Beratung-fuer-Hochschulen<\/a> gibt es einen <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/fileadmin\/swissuniversities\/Dokumente\/Forschung\/Chancengleichheit\/NTA\/swissuniability_leitfaden-nachteilsausgleich_190605.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leitfaden Nachteilsausgleich zum Download.<\/a><\/p>\n<h3>Spezifische Bed\u00fcrfnisse f\u00fcr Menschen mit ADHS und ADS<\/h3>\n<p>ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung) ist eine nicht auf das Kindesalter beschr\u00e4nkte Entwicklungsst\u00f6rung, welche das Leben und Lernen von Erwachsenen in vielerlei Hinsicht individuell pr\u00e4gt. Neben der ADHS gibt es die sogenannte Aufmerksamkeitsst\u00f6rung ohne Hyperaktivit\u00e4t (ADS). Es gibt nicht DIE Form von AD(H)S. Auch die Wirkung einer AD(H)S-Medikation ist individuell sehr unterschiedlich und kann die Symptome meistens nur teilweise \u00fcber einen gewissen Zeitraum minimieren oder kompensieren.<\/p>\n<p>AD(H)S-Betroffenen gelingt es oftmals nicht, die Aufmerksamkeit \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum aufrecht zu erhalten und sie leben mit einer erh\u00f6hten Ablenkbarkeit (irrelevante Stimuli k\u00f6nnen nicht gefiltert werden). Einem Gespr\u00e4ch \u00fcber l\u00e4ngere Zeit zu folgen oder fokussiert einen Text zu lesen, sind t\u00e4gliche Herausforderungen. Nicht selten schleichen sich Fl\u00fcchtigkeitsfehler ein oder wichtige Deadlines gehen vergessen. Daraus resultiert bei vielen AD(H)S-Betroffenen das Bed\u00fcrfnis nach einer klaren Strukturierung und Planung und insbesondere nach einem Umfeld, welches m\u00f6glichst wenig Ablenkung beinhaltet.<\/p>\n<details class=\"hfh-accordion&quot;\">\n<summary>Tipps und Empfehlungen f\u00fcr Lehrveranstaltungen, Selbststudium,<br \/>\nPr\u00fcfungen und Leistungsnachweise<\/summary>\n<ul>\n<li>Versuchen Sie didaktische Vielfalt zu nutzen und darauf zu achten, mit Ihren Ausf\u00fchrungen wenn immer m\u00f6glich zwei Sinne anzusprechen (-&gt; Mehr-Sinne-Prinzip): z.B. akustisch und mit visuellen Medien wie PowerPoint, Skripte, Wandtafel, Hellraumprojektor, Visualizer etc. Dies kann die Aufmerksamkeit \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum verbessern.<\/li>\n<li>Viele Studierende begr\u00fcssen es, die Lehrveranstaltungsunterlagen im Vorfeld zu erhalten. So k\u00f6nnen eigene individuell erlernte Arbeitstechniken angewendet und bspw. die Unterlagen im Vorfeld bearbeitet werden, um der Lehrveranstaltung besser folgen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Versuchen Sie, eine gewisse Kulanz walten zu lassen, wenn ein Gespr\u00e4chstermin oder eine Deadline vergessen ging und f\u00fchren Sie es nicht auf mangelndes Interesse zur\u00fcck. Erw\u00e4hnen Sie Deadlines nach M\u00f6glichkeit mehrfach sowohl in schriftlicher wie auch in m\u00fcndlicher Form.<\/li>\n<li>Versuchen Sie nach M\u00f6glichkeit bei Handlungsanweisungen Blickkontakt mit den Studierenden mit AD(H)S herzustellen.<\/li>\n<li>Das Einr\u00e4umen einer l\u00e4ngeren Bearbeitungszeit beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten\/Selbststudiumsauftr\u00e4gen ist legitim, da ein AD(H)S oftmals einen zeitlichen Mehraufwand bewirkt. Zudem unterst\u00fctzt das Selbststudium in der Regel orts- \/zeitunabh\u00e4ngiges Lernen und kann Pr\u00e4senzlehre erg\u00e4nzen oder ersetzen.<\/li>\n<li>Nehmen Sie sich im Bedarfsfall die Zeit f\u00fcr regelm\u00e4ssige Besprechungstermine. Es kann sein, dass Studierende mit AD(H)S Unterst\u00fctzung bei der Strukturierung und\/oder der Priorisierung bzw. der Eingrenzung des Themas brauchen, um Blockaden und Verzettelungen entgegen zu wirken. Regelm\u00e4ssige Termine k\u00f6nnen dabei helfen, am Ball zu bleiben und unterst\u00fctzen ein erfolgreicheres Zeitmanagement und somit ein gelingendes Studieren.<\/li>\n<li>Studierende mit AD(H)S brauchen je nach Schweregrad und individueller Auswirkung mehr Zeit f\u00fcr die Bearbeitung von Pr\u00fcfungen und wenn immer m\u00f6glich ein reizarmes Pr\u00fcfungssetting, z.B. einen separaten Pr\u00fcfungsraum und\/oder einen reservierten Sitzplatz im Pr\u00fcfungsraum (siehe Nachteilsausgleich).<\/li>\n<\/ul>\n<\/details>\n<h3>Spezifische Informationen der Hochschule f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik (HfH)<\/h3>\n<p>Informationen zum Nachteilsausgleich und wie ein solcher f\u00fcr Studium, Weiterbildung und Arbeit an der Hochschule f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik beantragt werden kann finden Sie unter <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/ausbildung\/auf-einen-blick#nachteilsausgleich\">Heil- und Sonderp\u00e4dagogik studieren &#8211; HfH<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Version als PDF zum Download Informationen und didaktische Hinweise f\u00fcr Lehrende Allgemeine Hinweise Dieses Merkblatt bietet Lehrenden Informationen f\u00fcr eine offene Kommunikation und ein sachverst\u00e4ndiges Handeln im Kontakt mit Studierenden mit Behinderungen in der Pr\u00e4senzlehre, im Rahmen von begleitetem Selbststudium und im Kontext von Pr\u00fcfen und Beurteilen. 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