{"id":311,"date":"2026-06-05T09:13:36","date_gmt":"2026-06-05T07:13:36","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/?post_type=chapter&#038;p=311"},"modified":"2026-06-12T15:52:06","modified_gmt":"2026-06-12T13:52:06","slug":"uebersicht","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/chapter\/uebersicht\/","title":{"raw":"\u00dcbersicht","rendered":"\u00dcbersicht"},"content":{"raw":"<div>Neurodivergente Studierende \u2013 z. B. mit Autismus-Spektrum-St\u00f6rung (ASS) oder ADHS \u2013 sind h\u00e4ufiger im Hochschulkontext vertreten, als gemeinhin angenommen. Neuroinklusive Lehre bedeutet, unterschiedliche Denk-, Lern- und Wahrnehmungsweisen mitzudenken und Barrieren im Studium abzubauen. Ziel ist es, die Hochschule so zu gestalten, dass sie f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglicher wird und die Rahmenbedingungen f\u00fcr erfolgreiches Studieren gegeben sind.<\/div>\r\n<div>Reiz\u00fcberflutung und hohe Arbeitsbelastung, unklare oder spontane \u00c4nderungen im Stundenplan und in den Vorlesungen oder in der Organisation des Studiums k\u00f6nnen f\u00fcr alle Student:innen belastend sein. F\u00fcr Student:innen mit ASS oder AD(H)S erfordern diese Herausforderungen jedoch einen besonders hohen Energieaufwand.<\/div>\r\n<h4><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/front-matter\/einfuhrung\/\">Einf\u00fchrung in die Perspektive Neurodiversit\u00e4t<\/a><\/h4>\r\nErl\u00e4uterung des Begriffs, der Ende der 1990er Jahre von Judy Singer gepr\u00e4gt wurde, um neurologische Unterschiede als soziale Vielfalt statt als medizinische Pathologie anzuerkennen.\r\n<h4><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/chapter\/einleitung\/\">Studium und Lehre bei ADHS<\/a><\/h4>\r\nDieser Abschnitt umfasst Merkbl\u00e4tter (z. B. von swissuniability und der ETH Z\u00fcrich) mit spezifischen Bed\u00fcrfnissen wie Aufmerksamkeitssteuerung, Strukturierung des Umfelds und Hinweisen f\u00fcr Dozierende zur didaktischen Vielfalt.\r\n<h4>Lern- und Organisationsstrategien<\/h4>\r\nLeitf\u00e4den mit Tipps zur Stoffeinteilung, zum Umgang mit Prokrastination, zur Erstellung von To-do-Listen und zum Etablieren von Routinen.\r\n<h4><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/chapter\/einleitung-2\/\">Studium und Lehre bei Autismus<\/a><\/h4>\r\nInformationen \u00fcber die Autismus-Spektrum-St\u00f6rung (ASS), Herausforderungen in der sozialen Interaktion (z. B. Gruppenarbeiten) und Empfehlungen f\u00fcr eine reizarme Lernumgebung.\r\n<h4>Nachteilsausgleich<\/h4>\r\nErkl\u00e4rungen zu Anpassungen bei Pr\u00fcfungen und Leistungsnachweisen, wie z. B. Schreibzeitverl\u00e4ngerungen oder separate Pr\u00fcfungsr\u00e4ume.\r\n<h4><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/chapter\/best-practice02\/\">Leitf\u00e4den f\u00fcr Dozierende<\/a><\/h4>\r\nSpezifische Tipps f\u00fcr Dozierende zur Barrierefreiheit in der Lehre und f\u00fcr Beratende zum Umgang mit neurodivergenten Student:innen.\r\n<div>\r\n\r\n<strong>Stellen Sie sicher, dass Ihr Unterricht ein sicherer Ort (Safe Place) f\u00fcr alle ist.<\/strong> Student:innen mit AD(H)S oder ASS k\u00f6nnen Expert:innen in eigener Sache sein und bei Entwicklungen von Massnahmen einbezogen werden. In erster Linie sind sie Student:innen und nicht verpflichtet \u00fcber ihre Situation und ihr Befinden Auskunft zu geben. Stellen Sie nur Fragen, die selbst beantworten w\u00fcrden.\r\n\r\n<\/div>","rendered":"<div>Neurodivergente Studierende \u2013 z. B. mit Autismus-Spektrum-St\u00f6rung (ASS) oder ADHS \u2013 sind h\u00e4ufiger im Hochschulkontext vertreten, als gemeinhin angenommen. Neuroinklusive Lehre bedeutet, unterschiedliche Denk-, Lern- und Wahrnehmungsweisen mitzudenken und Barrieren im Studium abzubauen. Ziel ist es, die Hochschule so zu gestalten, dass sie f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglicher wird und die Rahmenbedingungen f\u00fcr erfolgreiches Studieren gegeben sind.<\/div>\n<div>Reiz\u00fcberflutung und hohe Arbeitsbelastung, unklare oder spontane \u00c4nderungen im Stundenplan und in den Vorlesungen oder in der Organisation des Studiums k\u00f6nnen f\u00fcr alle Student:innen belastend sein. 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Schreibzeitverl\u00e4ngerungen oder separate Pr\u00fcfungsr\u00e4ume.<\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/studiumlehreneurodiversitaet\/chapter\/best-practice02\/\">Leitf\u00e4den f\u00fcr Dozierende<\/a><\/h4>\n<p>Spezifische Tipps f\u00fcr Dozierende zur Barrierefreiheit in der Lehre und f\u00fcr Beratende zum Umgang mit neurodivergenten Student:innen.<\/p>\n<div>\n<p><strong>Stellen Sie sicher, dass Ihr Unterricht ein sicherer Ort (Safe Place) f\u00fcr alle ist.<\/strong> Student:innen mit AD(H)S oder ASS k\u00f6nnen Expert:innen in eigener Sache sein und bei Entwicklungen von Massnahmen einbezogen werden. In erster Linie sind sie Student:innen und nicht verpflichtet \u00fcber ihre Situation und ihr Befinden Auskunft zu geben. Stellen Sie nur Fragen, die selbst beantworten w\u00fcrden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neurodivergente Studierende \u2013 z. 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