{"id":1802,"date":"2024-07-12T10:28:45","date_gmt":"2024-07-12T08:28:45","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/sprint\/?post_type=chapter&#038;p=1802"},"modified":"2025-09-25T12:31:49","modified_gmt":"2025-09-25T10:31:49","slug":"inhalte-der-foerderung","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/sprint\/chapter\/inhalte-der-foerderung\/","title":{"raw":"Inhalte der F\u00f6rderung","rendered":"Inhalte der F\u00f6rderung"},"content":{"raw":"Nachfolgend finden Sie zusammengefasst die wichtigsten Informationen zur konkreten F\u00f6rderung mit SPRINT. Weitere Inputs dazu erhalten Sie in unseren <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/weiterbildung\/weiterbildungsplaner?search_key=sprint&amp;topic=All&amp;start_date=All&amp;target_group=All&amp;prod_type=All&amp;location=All&amp;format=All&amp;institute=All\">Weiterbildungen<\/a>.\r\n\r\nKommunikative Partizipation oder auch \"gelungene Kommunikation\" und Interaktion mit Kommunikationspartner:innen setzt neben der normgerechten Artikulation, dem passenden Wortschatz und korrekten grammatischen Strukturen pragmatisch-kommunikative Kompetenzen voraus. Das F\u00f6rderkonzept SPRINT will einen Beitrag zum Erwerb der pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen insbesondere Zweitspracherwerb leisten. Die Grundannahmen zum Aufbau der pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen bestimmen den Aufbau des F\u00f6rderkonzepts. Ausf\u00fchrliche Informationen sind in den <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/sprint\/chapter\/theoretische-grundlagen\/\">theoretischen Grundlagen<\/a> zu finden.\r\n\r\nDie F\u00f6rderung erfolgt auf drei Ebenen:\r\n<ul>\r\n \t<li>Kommunikationssteuerung und Lenkung<\/li>\r\n \t<li>Gespr\u00e4chskompetenz: vom Turn-Taking zum Dialog<\/li>\r\n \t<li>Gespr\u00e4chskompetenz: Berichten, Erz\u00e4hlen, Erkl\u00e4ren<\/li>\r\n<\/ul>\r\nEingef\u00fchrt und spielerisch erprobt werden auf jeder Ebene die <strong>pragmatischen Kompetenzen<\/strong>:\r\n<ul>\r\n \t<li>Turn Taking: Sprecherwechsel<\/li>\r\n \t<li>Reparaturen: den Gespr\u00e4chsverlauf unterbrechen und durch Nachfragen um Klarstellung des gerade Gesagten bitten<\/li>\r\n \t<li>H\u00f6flichkeit: z.B. Begr\u00fcssen, Verabschieden, Siezen, Duzen\u2026<\/li>\r\n \t<li>Implikaturen: Unterschied zwischen Sagen und Meinen: bspw. \u00abNimm einen Regenschirm mit\u00bb impliziert, dass es regnen k\u00f6nnte<\/li>\r\n \t<li>Koh\u00e4renz und Koh\u00e4sion: Die inhaltliche Passung von Aussagen und die formale, \u00e4ussere Passung von Aussagen<\/li>\r\n \t<li>Pr\u00e4supposition: Gemeinsamer Wissenshintergrund von Sprecher:in und H\u00f6rer:in. Bestimmte Informationen m\u00fcssen nicht mehr erw\u00e4hnt werden<\/li>\r\n<\/ul>\r\nim Rahmen von definierten <strong>Sprachhandlungen<\/strong>:\r\n<ul>\r\n \t<li>Blickkontakt<\/li>\r\n \t<li>Begr\u00fcssen, Verabschieden<\/li>\r\n \t<li>Bitten, Danken<\/li>\r\n \t<li>Entschuldigen<\/li>\r\n \t<li>Annehmen und Ablehnen<\/li>\r\n \t<li>Fragen und Antworten<\/li>\r\n \t<li>Gespr\u00e4che beginnen und beenden<\/li>\r\n \t<li>Gespr\u00e4che beginnen, weiterf\u00fchren und beenden<\/li>\r\n \t<li>Berichten, Erkl\u00e4ren<\/li>\r\n \t<li>Erz\u00e4hlen<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDie F\u00f6rderung findet in unterschiedlichen f\u00fcr Kinder bedeutungsvollen thematischen Kontexten eingebettet in Spiel und Bewegung statt.\r\nNeben den unterschiedlichen Formen verbaler Kommunikation werden auch paraverbale (Lautst\u00e4rke, Betonung, Tempo, Pausen) und nonverbale (Mimik, Gestik) Aspekte der Kommunikation erprobt und einge\u00fcbt. Die Spiele ber\u00fccksichtigen jeweils die intrapersonelle Ebene (Wie kommuniziere ich, was dr\u00fccke ich mit verbal, nonverbal, paraverbal aus) und die interpersonellen Ebene (Wie verstehe ich die verbale, nonverbale, paraverbale Kommunikation von anderen), die Ebene der Rezeption (Kommunikation wahrnehmen) und Produktion (kommunizieren).\r\n\r\nErg\u00e4nzend zu den Spielangeboten spielt das sprachf\u00f6rderliche Verhalten der Fachperson eine wichtige Rolle.\r\n\r\n<strong>Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus den Spieleangeboten:<\/strong>\r\nDie F\u00f6rderperson erfragt bei den Kindern die Begr\u00fcssungsformen und \u2013 rituale der Erstsprache. Die Kinder setzen die entsprechenden Worte ihrer Erstsprache bspw. \u00abBuenos dias\u00bb, sowie die entsprechende Mimik und Gestik ein und variieren gegen\u00fcber Erwachsenen und Kindern etc. Sie erfahren durch die F\u00f6rderperson welche Aspekte im deutschsprachigen Raum und der jeweiligen Region und dem entsprechenden Setting angemessen sind, wenden diese im Rollenspiel an, lernen sie zu erkennen und variieren sie.\r\n\r\nDas Thema Begr\u00fcssung wird sp\u00e4ter erneut aufgegriffen und die Kinder erhalten die M\u00f6glichkeit zu vertiefen, bzw. die F\u00f6rderperson kann noch zu entwickelnde Aspekte wie z.B. die relevante Basiskompetenz des Blickkontakts in spielerischer Form einfliessen lassen (sich einen Ball zuwerfen, sich dabei in die Augen schauen und zunicken bevor der Ball geworfen wird\u2026).\r\n\r\nDie F\u00f6rderperson thematisiert und reflektiert gemeinsam mit den Kindern, warum in unserer Kultur neben dem Begr\u00fcssungswort Mimik, Gestik und Blickkontakt wichtig sein k\u00f6nnen.\r\n\r\nDie Kinder produzieren selbst\u00e4ndig verschiedene Gesten und Mimik und sammeln Erfahrungen damit, was sie damit beim Kommunikationspartner bewirken und ausl\u00f6sen (isolierter Einsatz, nachher auch kombiniert: Mimik, Gestik, Sprache etc.). Dies kann z.B. meinen, dass die Kinder besonders laut oder leise in Kontakt treten, dass sie im Rahmen eines Rollenspiels einen Einkauf t\u00e4tigen und dabei im Laden gegen\u00fcber des\/ der Verk\u00e4ufer:in angemessen kommunizieren etc.\r\n\r\nSind diese Kompetenzen erworben, geht es um die Flexibilisierung der Verwendung. Ziel ist es, dass die Kinder ihre erworbenen Kompetenzen in verschiedenen Kontexten variierend und flexibel einsetzen k\u00f6nnen. Sie lernen daf\u00fcr Aspekte wie Kommunikationsorganisation, Sprechakte, Implikaturen, Dialog\/\u202fTurn Taking, Reparaturen und H\u00f6flichkeit.\r\n<h3>Sprachhandlungskompetenzen<\/h3>\r\n<table border=\"0\"><caption><strong>Kommunikationssteuerung (6 Kompetenzen)<\/strong><\/caption>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>Blickkontakt<\/td>\r\n<td>Begr\u00fcssen und Verabschieden<\/td>\r\n<td>Bitten und Danken<\/td>\r\n<td>Entschuldigen<\/td>\r\n<td>Annehmen und Ablehnen<\/td>\r\n<td>Fragen und Antworten<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<table border=\"0\"><caption><strong>Gespr\u00e4chskompetenz: vom Turn Taking zum Dialog (2 Kompetenzen)<\/strong><\/caption>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>Gespr\u00e4che beginnen und beenden<\/td>\r\n<td>Gespr\u00e4che beginnen, weiterf\u00fchren und beenden<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<table border=\"0\"><caption><strong>Gespr\u00e4chskompetenz: Berichten, Erkl\u00e4ren, Erz\u00e4hlen (2 Kompetenzen)<\/strong><\/caption>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>Berichten, Erkl\u00e4ren<\/td>\r\n<td>Erz\u00e4hlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\nDamit Sprachhandlungen verstanden werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen pragmatisch-kommunikative Kompetenzen umgesetzt werden k\u00f6nnen.\r\n<h3>Pragmatische Kompetenzen<\/h3>\r\n<table style=\"height: 586px\" border=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 81px\">\r\n<td style=\"height: 81px;width: 175.017px\">Turn Taking<\/td>\r\n<td style=\"height: 81px;width: 619.983px\">Sprecherwechsel<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 106px\">\r\n<td style=\"height: 106px;width: 175.017px\">Reparaturen<\/td>\r\n<td style=\"height: 106px;width: 619.983px\">den Gespr\u00e4chsverlauf unterbrechen und durch Nachfragen um Klarstellung des gerade Gesagten bitten<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 82px\">\r\n<td style=\"height: 82px;width: 175.017px\">H\u00f6flichkeit<\/td>\r\n<td style=\"height: 82px;width: 619.983px\">z.B. Begr\u00fcssen, Verabschieden, Siezen, Duzen\u2026<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 106px\">\r\n<td style=\"height: 106px;width: 175.017px\">Implikaturen<\/td>\r\n<td style=\"height: 106px;width: 619.983px\">Unterschied zwischen Sagen und Meinen: bspw. \u00abNimm einen\u00a0Regenschirm mit\u00bb impliziert, dass es regnen k\u00f6nnte<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 106px\">\r\n<td style=\"height: 106px;width: 175.017px\">Koh\u00e4renz &amp; Koh\u00e4sion<\/td>\r\n<td style=\"height: 106px;width: 619.983px\">Die inhaltliche Passung von Aussagen. Die formale, \u00e4ussere Passung von Aussagen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 105px\">\r\n<td style=\"height: 105px;width: 175.017px\">Pr\u00e4supposition<\/td>\r\n<td style=\"height: 105px;width: 619.983px\">Gemeinsamer Wissenshintergrund von Sprecher und H\u00f6rer. Bestimmte Informationen m\u00fcssen nicht mehr erw\u00e4hnt werden<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n&nbsp;","rendered":"<p>Nachfolgend finden Sie zusammengefasst die wichtigsten Informationen zur konkreten F\u00f6rderung mit SPRINT. Weitere Inputs dazu erhalten Sie in unseren <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/weiterbildung\/weiterbildungsplaner?search_key=sprint&amp;topic=All&amp;start_date=All&amp;target_group=All&amp;prod_type=All&amp;location=All&amp;format=All&amp;institute=All\">Weiterbildungen<\/a>.<\/p>\n<p>Kommunikative Partizipation oder auch &#8222;gelungene Kommunikation&#8220; und Interaktion mit Kommunikationspartner:innen setzt neben der normgerechten Artikulation, dem passenden Wortschatz und korrekten grammatischen Strukturen pragmatisch-kommunikative Kompetenzen voraus. Das F\u00f6rderkonzept SPRINT will einen Beitrag zum Erwerb der pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen insbesondere Zweitspracherwerb leisten. Die Grundannahmen zum Aufbau der pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen bestimmen den Aufbau des F\u00f6rderkonzepts. Ausf\u00fchrliche Informationen sind in den <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/sprint\/chapter\/theoretische-grundlagen\/\">theoretischen Grundlagen<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung erfolgt auf drei Ebenen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kommunikationssteuerung und Lenkung<\/li>\n<li>Gespr\u00e4chskompetenz: vom Turn-Taking zum Dialog<\/li>\n<li>Gespr\u00e4chskompetenz: Berichten, Erz\u00e4hlen, Erkl\u00e4ren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eingef\u00fchrt und spielerisch erprobt werden auf jeder Ebene die <strong>pragmatischen Kompetenzen<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Turn Taking: Sprecherwechsel<\/li>\n<li>Reparaturen: den Gespr\u00e4chsverlauf unterbrechen und durch Nachfragen um Klarstellung des gerade Gesagten bitten<\/li>\n<li>H\u00f6flichkeit: z.B. Begr\u00fcssen, Verabschieden, Siezen, Duzen\u2026<\/li>\n<li>Implikaturen: Unterschied zwischen Sagen und Meinen: bspw. \u00abNimm einen Regenschirm mit\u00bb impliziert, dass es regnen k\u00f6nnte<\/li>\n<li>Koh\u00e4renz und Koh\u00e4sion: Die inhaltliche Passung von Aussagen und die formale, \u00e4ussere Passung von Aussagen<\/li>\n<li>Pr\u00e4supposition: Gemeinsamer Wissenshintergrund von Sprecher:in und H\u00f6rer:in. Bestimmte Informationen m\u00fcssen nicht mehr erw\u00e4hnt werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>im Rahmen von definierten <strong>Sprachhandlungen<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Blickkontakt<\/li>\n<li>Begr\u00fcssen, Verabschieden<\/li>\n<li>Bitten, Danken<\/li>\n<li>Entschuldigen<\/li>\n<li>Annehmen und Ablehnen<\/li>\n<li>Fragen und Antworten<\/li>\n<li>Gespr\u00e4che beginnen und beenden<\/li>\n<li>Gespr\u00e4che beginnen, weiterf\u00fchren und beenden<\/li>\n<li>Berichten, Erkl\u00e4ren<\/li>\n<li>Erz\u00e4hlen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die F\u00f6rderung findet in unterschiedlichen f\u00fcr Kinder bedeutungsvollen thematischen Kontexten eingebettet in Spiel und Bewegung statt.<br \/>\nNeben den unterschiedlichen Formen verbaler Kommunikation werden auch paraverbale (Lautst\u00e4rke, Betonung, Tempo, Pausen) und nonverbale (Mimik, Gestik) Aspekte der Kommunikation erprobt und einge\u00fcbt. Die Spiele ber\u00fccksichtigen jeweils die intrapersonelle Ebene (Wie kommuniziere ich, was dr\u00fccke ich mit verbal, nonverbal, paraverbal aus) und die interpersonellen Ebene (Wie verstehe ich die verbale, nonverbale, paraverbale Kommunikation von anderen), die Ebene der Rezeption (Kommunikation wahrnehmen) und Produktion (kommunizieren).<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend zu den Spielangeboten spielt das sprachf\u00f6rderliche Verhalten der Fachperson eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p><strong>Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus den Spieleangeboten:<\/strong><br \/>\nDie F\u00f6rderperson erfragt bei den Kindern die Begr\u00fcssungsformen und \u2013 rituale der Erstsprache. Die Kinder setzen die entsprechenden Worte ihrer Erstsprache bspw. \u00abBuenos dias\u00bb, sowie die entsprechende Mimik und Gestik ein und variieren gegen\u00fcber Erwachsenen und Kindern etc. Sie erfahren durch die F\u00f6rderperson welche Aspekte im deutschsprachigen Raum und der jeweiligen Region und dem entsprechenden Setting angemessen sind, wenden diese im Rollenspiel an, lernen sie zu erkennen und variieren sie.<\/p>\n<p>Das Thema Begr\u00fcssung wird sp\u00e4ter erneut aufgegriffen und die Kinder erhalten die M\u00f6glichkeit zu vertiefen, bzw. die F\u00f6rderperson kann noch zu entwickelnde Aspekte wie z.B. die relevante Basiskompetenz des Blickkontakts in spielerischer Form einfliessen lassen (sich einen Ball zuwerfen, sich dabei in die Augen schauen und zunicken bevor der Ball geworfen wird\u2026).<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderperson thematisiert und reflektiert gemeinsam mit den Kindern, warum in unserer Kultur neben dem Begr\u00fcssungswort Mimik, Gestik und Blickkontakt wichtig sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Kinder produzieren selbst\u00e4ndig verschiedene Gesten und Mimik und sammeln Erfahrungen damit, was sie damit beim Kommunikationspartner bewirken und ausl\u00f6sen (isolierter Einsatz, nachher auch kombiniert: Mimik, Gestik, Sprache etc.). Dies kann z.B. meinen, dass die Kinder besonders laut oder leise in Kontakt treten, dass sie im Rahmen eines Rollenspiels einen Einkauf t\u00e4tigen und dabei im Laden gegen\u00fcber des\/ der Verk\u00e4ufer:in angemessen kommunizieren etc.<\/p>\n<p>Sind diese Kompetenzen erworben, geht es um die Flexibilisierung der Verwendung. Ziel ist es, dass die Kinder ihre erworbenen Kompetenzen in verschiedenen Kontexten variierend und flexibel einsetzen k\u00f6nnen. Sie lernen daf\u00fcr Aspekte wie Kommunikationsorganisation, Sprechakte, Implikaturen, Dialog\/\u202fTurn Taking, Reparaturen und H\u00f6flichkeit.<\/p>\n<h3>Sprachhandlungskompetenzen<\/h3>\n<table>\n<caption><strong>Kommunikationssteuerung (6 Kompetenzen)<\/strong><\/caption>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Blickkontakt<\/td>\n<td>Begr\u00fcssen und Verabschieden<\/td>\n<td>Bitten und Danken<\/td>\n<td>Entschuldigen<\/td>\n<td>Annehmen und Ablehnen<\/td>\n<td>Fragen und Antworten<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<caption><strong>Gespr\u00e4chskompetenz: vom Turn Taking zum Dialog (2 Kompetenzen)<\/strong><\/caption>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gespr\u00e4che beginnen und beenden<\/td>\n<td>Gespr\u00e4che beginnen, weiterf\u00fchren und beenden<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<caption><strong>Gespr\u00e4chskompetenz: Berichten, Erkl\u00e4ren, Erz\u00e4hlen (2 Kompetenzen)<\/strong><\/caption>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Berichten, Erkl\u00e4ren<\/td>\n<td>Erz\u00e4hlen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Damit Sprachhandlungen verstanden werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen pragmatisch-kommunikative Kompetenzen umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Pragmatische Kompetenzen<\/h3>\n<table style=\"height: 586px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 81px\">\n<td style=\"height: 81px;width: 175.017px\">Turn Taking<\/td>\n<td style=\"height: 81px;width: 619.983px\">Sprecherwechsel<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 106px\">\n<td style=\"height: 106px;width: 175.017px\">Reparaturen<\/td>\n<td style=\"height: 106px;width: 619.983px\">den Gespr\u00e4chsverlauf unterbrechen und durch Nachfragen um Klarstellung des gerade Gesagten bitten<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 82px\">\n<td style=\"height: 82px;width: 175.017px\">H\u00f6flichkeit<\/td>\n<td style=\"height: 82px;width: 619.983px\">z.B. 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