{"id":56,"date":"2026-04-27T10:18:46","date_gmt":"2026-04-27T08:18:46","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/?post_type=chapter&#038;p=56"},"modified":"2026-05-27T13:27:01","modified_gmt":"2026-05-27T11:27:01","slug":"co2-bilanzierung","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/chapter\/co2-bilanzierung\/","title":{"raw":"CO2-Bilanzierung","rendered":"CO2-Bilanzierung"},"content":{"raw":"Die Firma carbon-connect AG hat f\u00fcr die HfH die Treibhausgasbilanz f\u00fcr das Jahr 2025 berechnet bzw. aktualisiert (Basisjahr war 2023). Die Bilanz erfasst alle wesentlichen Treibhausgasemissionen der Hochschule und bezieht dabei den Energieverbrauch, die Mitarbeitendenmobilit\u00e4t, eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Investitionsg\u00fcter sowie Abf\u00e4lle mit ein. Die Bilanzierung basiert auf dem GHG-Protokoll (Greenhous Gas Protocol).\r\n\r\nDie Treibhausgasbilanz 2025 entspricht:\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610.png\"><img class=\"aligncenter wp-image-92 size-full\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610.png\" alt=\"\" width=\"1168\" height=\"627\" \/><\/a>\r\n\r\nDie Auswertung zeigt ein differenziertes Bild der Emissionsentwicklung. <strong>W\u00e4hrend in einzelnen Bereichen deutliche Fortschritte erzielt wurden, f\u00fchren strukturelle Ver\u00e4nderungen und methodische Anpassungen (genauere Datenlage und Emissionsfaktoren) insgesamt zu einem Anstieg der bilanzierten Emissionen gegen\u00fcber dem Basisjahr 2023,<\/strong> in dem die Treibhausgasbilanz 340'065 kg CO<sub>2<\/sub>-eq betrug.\r\n\r\nIm Folgenden ist die Aufteilung des CO2-Fussabdrucks nach Emissionskategorien aufgef\u00fchrt:\r\n\r\n<img class=\"alignnone wp-image-94 size-large\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-1024x639.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"639\" \/>\r\n\r\n<strong>Fazit von Carbon Connect<\/strong>\r\n\r\nIm Energiebereich wirkt sich der vollst\u00e4ndige Bezug erneuerbaren Stroms klar positiv aus. Der market-based Ansatz verdeutlicht den Nutzen der gew\u00e4hlten Stromprodukte, und auch im Vergleich zum allgemeinen Verbraucherstrommix resultiert eine substanzielle Einsparung. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass der erh\u00f6hte Fernw\u00e4rmeverbrauch sowie die Anwendung eines aktualisierten, realit\u00e4tsn\u00e4heren Emissionsfaktors die Scope-2-Emissionen steigen lassen. Der Energiemix der Fernw\u00e4rme liegt zwar unter dem nationalen Durchschnitt, enth\u00e4lt aber weiterhin fossile Anteile, die die Emissionsbilanz beeinflussen.\r\nDie Mobilit\u00e4t f\u00e4llt insgesamt vergleichsweise emissionsarm aus. Verglichen mit dem Basisjahr fallen die Emissionen h\u00f6her aus, was einer genaueren Datenlage durch eine zu der Mitarbeitendenumfrage auch Studierendenumfrage geschuldet ist. Der sehr hohe Anteil des \u00f6ffentlichen Verkehrs beim Pendeln wirkt sich aber klar emissionsmindernd aus und liegt deutlich unter branchen\u00fcblichen Vergleichswerten. Auch die Gesch\u00e4ftsreisen tragen \u2013 gemessen an der Organisationsgr\u00f6sse \u2013 moderat zur Gesamtbilanz bei, wobei insbesondere Langstreckenfl\u00fcge ins Gewicht fallen. Aufgrund der Hochrechnungen besteht jedoch eine gewisse Unsicherheit in dieser Kategorie.\r\nDie gr\u00f6ssten Emissionsbeitr\u00e4ge stammen in diesem Berichtsjahr aus Scope 3, insbesondere aus Investitionsg\u00fctern sowie eingekauften Waren und Dienstleistungen. Der deutliche Anstieg bei den Investitionen f\u00fchrt dazu, dass diese Kategorie den gr\u00f6ssten Einzelposten der Bilanz darstellt. Gleichzeitig konnten die Emissionen aus laufenden Beschaffungen gegen\u00fcber dem Basisjahr reduziert werden. Beide Kategorien wurden ausgabenbasiert berechnet, was zwar eine pragmatische Vorgehensweise darstellt, jedoch mit einer vergleichsweise hohen Unsicherheit verbunden ist.\r\nAbfall und Wasserverbrauch spielen demgegen\u00fcber eine untergeordnete Rolle im Gesamtbild.\r\nZusammenfassend zeigt die Bilanz, dass operative Bereiche wie Strombezug und Pendelverhalten bereits gut aufgestellt sind. Die <strong>gr\u00f6ssten Hebel f\u00fcr zuk\u00fcnftige Emissionsreduktionen<\/strong> liegen in der strategischen Beschaffung, bei Investitionsentscheidungen sowie in der weiteren Reduktion fossiler W\u00e4rmeanteile durch energieeffizienzmassnahmen. Gleichzeitig sollte die Datenqualit\u00e4t (insbesondere in Scope 3) schrittweise weiter verbessert werden, um die Aussagekraft der Bilanz weiter zu erh\u00f6hen und Entwicklungen \u00fcber die Zeit noch pr\u00e4ziser bewerten zu k\u00f6nnen.\r\nDie Unsicherheit der CO2-Bilanz wird auf rund 25 % gesch\u00e4tzt.","rendered":"<p>Die Firma carbon-connect AG hat f\u00fcr die HfH die Treibhausgasbilanz f\u00fcr das Jahr 2025 berechnet bzw. aktualisiert (Basisjahr war 2023). Die Bilanz erfasst alle wesentlichen Treibhausgasemissionen der Hochschule und bezieht dabei den Energieverbrauch, die Mitarbeitendenmobilit\u00e4t, eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Investitionsg\u00fcter sowie Abf\u00e4lle mit ein. Die Bilanzierung basiert auf dem GHG-Protokoll (Greenhous Gas Protocol).<\/p>\n<p>Die Treibhausgasbilanz 2025 entspricht:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-92 size-full\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610.png\" alt=\"\" width=\"1168\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610.png 1168w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610-300x161.png 300w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610-1024x550.png 1024w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610-768x412.png 768w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610-65x35.png 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610-225x121.png 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-133610-350x188.png 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 1168px) 100vw, 1168px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Auswertung zeigt ein differenziertes Bild der Emissionsentwicklung. <strong>W\u00e4hrend in einzelnen Bereichen deutliche Fortschritte erzielt wurden, f\u00fchren strukturelle Ver\u00e4nderungen und methodische Anpassungen (genauere Datenlage und Emissionsfaktoren) insgesamt zu einem Anstieg der bilanzierten Emissionen gegen\u00fcber dem Basisjahr 2023,<\/strong> in dem die Treibhausgasbilanz 340&#8217;065 kg CO<sub>2<\/sub>-eq betrug.<\/p>\n<p>Im Folgenden ist die Aufteilung des CO2-Fussabdrucks nach Emissionskategorien aufgef\u00fchrt:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-94 size-large\" src=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-1024x639.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"639\" srcset=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-1024x639.png 1024w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-300x187.png 300w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-768x479.png 768w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-65x41.png 65w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-225x140.png 225w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365-350x219.png 350w, https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/04\/Screenshot-2026-04-29-134409-e1779881159365.png 1118w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Fazit von Carbon Connect<\/strong><\/p>\n<p>Im Energiebereich wirkt sich der vollst\u00e4ndige Bezug erneuerbaren Stroms klar positiv aus. Der market-based Ansatz verdeutlicht den Nutzen der gew\u00e4hlten Stromprodukte, und auch im Vergleich zum allgemeinen Verbraucherstrommix resultiert eine substanzielle Einsparung. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass der erh\u00f6hte Fernw\u00e4rmeverbrauch sowie die Anwendung eines aktualisierten, realit\u00e4tsn\u00e4heren Emissionsfaktors die Scope-2-Emissionen steigen lassen. Der Energiemix der Fernw\u00e4rme liegt zwar unter dem nationalen Durchschnitt, enth\u00e4lt aber weiterhin fossile Anteile, die die Emissionsbilanz beeinflussen.<br \/>\nDie Mobilit\u00e4t f\u00e4llt insgesamt vergleichsweise emissionsarm aus. Verglichen mit dem Basisjahr fallen die Emissionen h\u00f6her aus, was einer genaueren Datenlage durch eine zu der Mitarbeitendenumfrage auch Studierendenumfrage geschuldet ist. Der sehr hohe Anteil des \u00f6ffentlichen Verkehrs beim Pendeln wirkt sich aber klar emissionsmindernd aus und liegt deutlich unter branchen\u00fcblichen Vergleichswerten. Auch die Gesch\u00e4ftsreisen tragen \u2013 gemessen an der Organisationsgr\u00f6sse \u2013 moderat zur Gesamtbilanz bei, wobei insbesondere Langstreckenfl\u00fcge ins Gewicht fallen. Aufgrund der Hochrechnungen besteht jedoch eine gewisse Unsicherheit in dieser Kategorie.<br \/>\nDie gr\u00f6ssten Emissionsbeitr\u00e4ge stammen in diesem Berichtsjahr aus Scope 3, insbesondere aus Investitionsg\u00fctern sowie eingekauften Waren und Dienstleistungen. Der deutliche Anstieg bei den Investitionen f\u00fchrt dazu, dass diese Kategorie den gr\u00f6ssten Einzelposten der Bilanz darstellt. Gleichzeitig konnten die Emissionen aus laufenden Beschaffungen gegen\u00fcber dem Basisjahr reduziert werden. Beide Kategorien wurden ausgabenbasiert berechnet, was zwar eine pragmatische Vorgehensweise darstellt, jedoch mit einer vergleichsweise hohen Unsicherheit verbunden ist.<br \/>\nAbfall und Wasserverbrauch spielen demgegen\u00fcber eine untergeordnete Rolle im Gesamtbild.<br \/>\nZusammenfassend zeigt die Bilanz, dass operative Bereiche wie Strombezug und Pendelverhalten bereits gut aufgestellt sind. Die <strong>gr\u00f6ssten Hebel f\u00fcr zuk\u00fcnftige Emissionsreduktionen<\/strong> liegen in der strategischen Beschaffung, bei Investitionsentscheidungen sowie in der weiteren Reduktion fossiler W\u00e4rmeanteile durch energieeffizienzmassnahmen. Gleichzeitig sollte die Datenqualit\u00e4t (insbesondere in Scope 3) schrittweise weiter verbessert werden, um die Aussagekraft der Bilanz weiter zu erh\u00f6hen und Entwicklungen \u00fcber die Zeit noch pr\u00e4ziser bewerten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Unsicherheit der CO2-Bilanz wird auf rund 25 % gesch\u00e4tzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Firma carbon-connect AG hat f\u00fcr die HfH die Treibhausgasbilanz f\u00fcr das Jahr 2025 berechnet bzw. aktualisiert (Basisjahr war 2023). Die Bilanz erfasst alle wesentlichen Treibhausgasemissionen der Hochschule und bezieht dabei den Energieverbrauch, die Mitarbeitendenmobilit\u00e4t, eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Investitionsg\u00fcter sowie Abf\u00e4lle mit ein. Die Bilanzierung basiert auf dem GHG-Protokoll (Greenhous Gas Protocol). 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