{"id":37,"date":"2026-04-27T09:28:52","date_gmt":"2026-04-27T07:28:52","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/?post_type=chapter&#038;p=37"},"modified":"2026-05-27T09:31:13","modified_gmt":"2026-05-27T07:31:13","slug":"modelle-als-orientierung","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/nachhaltigkeit\/chapter\/modelle-als-orientierung\/","title":{"raw":"Verst\u00e4ndnis von Nachhaltiger Entwicklung","rendered":"Verst\u00e4ndnis von Nachhaltiger Entwicklung"},"content":{"raw":"Das grundlegende Verst\u00e4ndnis der HfH von Nachhaltiger Entwicklung (NE) richtet sich nach der Definition der Brundtland-Kommission, die NE als eine Entwicklung definierte, die die Bed\u00fcrfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass k\u00fcnftige Generationen ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse nicht befriedigen k\u00f6nnen (EDA, o.J.). Die Visionen der Brundtland-Definition wurden 1992 durch die Agenda 21 konkretisiert und 2017 durch die Agenda 2030 in einen Satz von 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) umgesetzt.\r\n\r\nDie HfH versteht NE als ein integratives Konzept mit interdependenten Dimensionen, welches den Schutz der Biosph\u00e4re als Grundvoraussetzung anerkennt. Die Dimensionen \u00f6kologische Tragf\u00e4higkeit, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit sowie kulturelle Kompetenzen mit dem Ziel der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens stehen z.T. in Konkurrenz zueinander, was einen systemischen Ansatz erfordert.\r\n\r\nDie HfH verfolgt ein gesamtinstitutioneller Ansatz (\u00abwhole institution approach\u00bb). Mit diesem Ansatz wird der Anspruch formuliert, NE als Ziel in allen Leistungsbereichen, in der Organisation sowie in ihren Beziehungen zu implementieren und entsprechende Massnahmen, Strukturen und Prozesse zu etablieren. Denn, \u00abLernorte entfalten ihre volle Innovationskraft, wenn sie ganzheitlich arbeiten \u2013 das heisst Nachhaltigkeit als ganze Institution rundum in den Blick nehmen\u00bb (Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, o.J.).\r\n\r\nAbschliessend zu nennen ist, dass Nachhaltigkeit grunds\u00e4tzlich ein Prinzip des Umgangs mit Ressourcen ist. \u00abNachhaltig ist, was nur so viele Ressourcen eines Systems nutzt, wie wieder regeneriert werden. Ist diese Bilanz zwischen Nutzung und Regenerierung auf lange Sicht ausgeglichen, kann die Funktionsf\u00e4higkeit des Systems dauerhaft aufrechterhalten werden\u00bb (plant Values, o.J.a).","rendered":"<p>Das grundlegende Verst\u00e4ndnis der HfH von Nachhaltiger Entwicklung (NE) richtet sich nach der Definition der Brundtland-Kommission, die NE als eine Entwicklung definierte, die die Bed\u00fcrfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass k\u00fcnftige Generationen ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse nicht befriedigen k\u00f6nnen (EDA, o.J.). Die Visionen der Brundtland-Definition wurden 1992 durch die Agenda 21 konkretisiert und 2017 durch die Agenda 2030 in einen Satz von 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) umgesetzt.<\/p>\n<p>Die HfH versteht NE als ein integratives Konzept mit interdependenten Dimensionen, welches den Schutz der Biosph\u00e4re als Grundvoraussetzung anerkennt. 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