{"id":1510,"date":"2024-08-28T15:54:12","date_gmt":"2024-08-28T13:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/infopointlrs\/?post_type=chapter&#038;p=1510"},"modified":"2024-12-11T16:48:02","modified_gmt":"2024-12-11T15:48:02","slug":"koennen-einzelsprachliche-interventionen-sprachenuebergreifende-effekte-haben-wie-die-schulische-majoritaetssprache-herkunftssprachen-foerdern-kann","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/infopointlrs\/chapter\/koennen-einzelsprachliche-interventionen-sprachenuebergreifende-effekte-haben-wie-die-schulische-majoritaetssprache-herkunftssprachen-foerdern-kann\/","title":{"raw":"2. Sprachen\u00fcbergreifende F\u00f6rdereffekte","rendered":"2. Sprachen\u00fcbergreifende F\u00f6rdereffekte"},"content":{"raw":"Im wissenschaftlichen Diskurs \u00fcber Sprach(en)bildung und Mehrsprachigkeit im deutschsprachigen Raum r\u00fcckt zunehmend die Bedeutung der Nutzung der vorhandenen sprachlichen Ressourcen der mehrsprachigen Sch\u00fcler:innen im Unterricht in den Fokus. Aktuelle Forschung betont dabei die Notwendigkeit einer mehrsprachigen Bildungspraxis, die den Herausforderungen und Anforderungen einer globalisierten Gesellschaft gerecht wird. In diesem Zusammenhang hat sich die F\u00f6rderung von Familiensprachen im herkunftssprachlichen Unterricht als g\u00e4ngige Massnahme innerhalb einer prim\u00e4r einsprachig ausgerichteten schulischen Praxis etabliert. Hierbei wird erwartet, dass Lernende mit nichtdeutschen Familiensprachen ihre herkunftssprachlichen F\u00e4higkeiten gezielt zur Entwicklung schulisch relevanter Deutschkompetenzen einsetzen (k\u00f6nnen) sollten.\r\n\r\nVor diesem Hintergrund argumentieren die Forschenden, dass mehrsprachige Sch\u00fcler:innen mit der Einschulung ihre schriftsprachlichen und bildungssprachlichen Kompetenzen prim\u00e4r in deutscher Sprache entwickeln und dadurch \u00fcber ausgepr\u00e4gtere (bildungs-)sprachliche Ressourcen in Deutsch als in ihren Herkunftssprachen verf\u00fcgen. In diesem Zusammenhang untersuchten sie im Rahmen einer L\u00e4ngsschnittstudie in elf 6. Klassen, wie sich im Schreibunterricht gezielte Massnahmen in deutscher Sprache auf die Qualit\u00e4t t\u00fcrkischer Texte auswirken. Die Studie analysierte zudem die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Qualit\u00e4t deutscher und t\u00fcrkischer Texte sowie zwischen den in beiden Sprachen durchgef\u00fchrten Text\u00fcberarbeitungen. An der Studie nahmen 91 zweisprachige Sch\u00fcler:innen teil, die sowohl am Deutsch- als auch am T\u00fcrkischunterricht teilnahmen. Diese sollten defizit\u00e4re Figurenbeschreibungen von Superheld:innen \u00fcberarbeiten. Dabei standen acht spezifische Textprozeduren im Fokus:\r\n<ul>\r\n \t<li>Kategorisieren (die Figur vorstellen)<\/li>\r\n \t<li>Kontextuieren (die Umgebung der Figur beschreiben)<\/li>\r\n \t<li>Vergleichen (die Figur mit Dingen und Personen in Verbindung bringen)<\/li>\r\n \t<li>Strukturieren (die Figur in einer guten Reihenfolge beschreiben)<\/li>\r\n \t<li>Visualisieren (den K\u00f6rper, die Kleidung und die Supergegenst\u00e4nde der Figur beschreiben)<\/li>\r\n \t<li>Verorten (den Platz der Supergegenst\u00e4nde beschreiben)<\/li>\r\n \t<li>Agentivieren (die Handlungsinstrumente und Handlungen der Figur beschreiben)<\/li>\r\n \t<li>Deuten (die Intentionen der Figur beschreiben).<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDie Aufgaben zielten auf die Vermittlung und Anwendung von diesen spezifischen Textprozeduren, die f\u00fcr das Schreiben in der Sekundarstufe I als zentral angesehen werden. Der Ausgangstext bestand aus acht S\u00e4tzen, in denen je eine Textprozedur defizit\u00e4r realisiert wurde. Das standardisierte Vorgehen in allen Schreibarrangements bestand darin, dass die Sch\u00fcler:innen zun\u00e4chst den Ausgangstext lasen und ihn mit einer visuellen Figurdarstellung abglichen. Die Interventionsgruppen erhielten zudem unterschiedliche Hilfestellungen zur Anwendung der Text\u00fcberarbeitung und schliesslich \u00fcberarbeiteten die Sch\u00fcler:innen den Ausgangstext.\r\n\r\nEs wurde davon ausgegangen, dass der angemessene Gebrauch von Text\u00fcberarbeitungsschritten in engem Zusammenhang mit einer hohen Textqualit\u00e4t einhergeht.\r\n\r\nDie Ergebnisse der Studie zeigen, dass Schreibf\u00f6rdermassnahmen, die im Deutschunterricht materialgest\u00fctzt zu sprachen \u00fcbergreifenden Textprozedurenschemata des Beschreibens durchgef\u00fchrt wurden, zu signifikant besseren Beschreibungen im T\u00fcrkischunterricht f\u00fchrten. Dar\u00fcber hinaus zeigten sich signifikante interlinguale Zusammenh\u00e4nge zwischen dem deutschen und dem t\u00fcrkischen Schreiben. Dies betraf sowohl das Schreibprodukt wie auch den Schreibprozess:\r\n<ul>\r\n \t<li>Sch\u00fcler:innen, die im Deutschen gute Texte schrieben, verfassten auch im T\u00fcrkischen gute Texte.<\/li>\r\n \t<li>Sch\u00fcler:innen, die im Deutschen bestimmte \u00dcberarbeitungsstrategien bevorzugten, nutzten diese auch im T\u00fcrkischen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDie Autoren schliessen daraus, dass plurilinguale Kompetenzen durch interlinguale Zusammenh\u00e4nge gekennzeichnet sind und als dynamischer, lebenslanger Erwerbsprozess betrachtet werden sollten. Zudem demonstriert die Studie, dass der Erwerb von Schreibkompetenzen nicht auf eine einzelne Sprache beschr\u00e4nkt ist bzw. nicht an eine spezifische Sprache gebunden, sondern als transversale F\u00e4higkeiten in mehreren Sprachen nutzbar sind. Zusammenfassend verdeutlicht die Studie, dass Sch\u00fcler:innen unter geeigneten Interventionsbedingungen ihre, im Deutschen erworbenen Schreibkompetenzen auch beim Schreiben im T\u00fcrkischen nutzen k\u00f6nnen. Es wird betont, dass diese Erkenntnisse unter quasi-experimentellen Bedingungen gewonnen wurden, jedoch auf regul\u00e4re Unterrichtsbedingungen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnten. F\u00fcr die praktische Umsetzung wird auf eine entwickelte Brosch\u00fcre und erg\u00e4nzende Lernvideos verwiesen, die Lehrpersonen als Ressource dienen k\u00f6nnen.\r\n\r\nEs wird empfohlen, das Potential interlingualer Kompetenzen f\u00fcr einen sprachf\u00e4cherverbindenden Unterricht st\u00e4rker zu nutzen, indem bei derjenigen Einzelsprache angesetzt wird, in der die betreffenden Kompetenzen der Sch\u00fcler:innen am weitesten entwickelt sind, und an Teilkompetenzen zu arbeiten, die sprachen\u00fcbergreifend relevant sind. Denn die F\u00f6rderung bildungssprachlicher Ressourcen in der Unterrichtssprache Deutsch kann \u00fcber sprachen\u00fcbergreifende Transferprozesse zu einer St\u00e4rkung der Schriftsprachkompetenzen in den Herkunftssprachen beitragen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit einer didaktisch fundierten, sprachen\u00fcbergreifenden F\u00f6rderung sowie einer gezielten Unterst\u00fctzung nichtdeutscher Familiensprachen und einer engen Zusammenarbeit von Lehrpersonen verschiedener sprachlicher F\u00e4cher.\r\n\r\nZusammengefasst und bearbeitet von Aysel Kart und Karin Zumbrunnen\r\n<div class=\"textbox textbox--exercises\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\">Erkl\u00e4rvideos<\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n<ul>\r\n \t<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nBoNavkR4tA\">Erkl\u00e4rvideo f\u00fcr Sch\u00fcler:innen auf T\u00fcrkisch.<\/a><\/li>\r\n \t<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QZ7fNf0Ih8c\">Erkl\u00e4rvideo f\u00fcr Sch\u00fcler:innen auf Deutsch.<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<h2>Quelle<\/h2>\r\nMarx, N., &amp; Steinhoff, T. (2022). K\u00f6nnen einzelsprachliche Interventionen sprachen\u00fcbergreifende Effekte haben? Wie die schulische Majorit\u00e4tssprache Herkunftssprachen f\u00f6rdern kann. <em>Zeitschrift f\u00fcr P\u00e4dagogik<\/em>, <em>68<\/em>(1), 5-27. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11618-021-01032-5\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11618-021-01032-5<\/a>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>Im wissenschaftlichen Diskurs \u00fcber Sprach(en)bildung und Mehrsprachigkeit im deutschsprachigen Raum r\u00fcckt zunehmend die Bedeutung der Nutzung der vorhandenen sprachlichen Ressourcen der mehrsprachigen Sch\u00fcler:innen im Unterricht in den Fokus. Aktuelle Forschung betont dabei die Notwendigkeit einer mehrsprachigen Bildungspraxis, die den Herausforderungen und Anforderungen einer globalisierten Gesellschaft gerecht wird. In diesem Zusammenhang hat sich die F\u00f6rderung von Familiensprachen im herkunftssprachlichen Unterricht als g\u00e4ngige Massnahme innerhalb einer prim\u00e4r einsprachig ausgerichteten schulischen Praxis etabliert. Hierbei wird erwartet, dass Lernende mit nichtdeutschen Familiensprachen ihre herkunftssprachlichen F\u00e4higkeiten gezielt zur Entwicklung schulisch relevanter Deutschkompetenzen einsetzen (k\u00f6nnen) sollten.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund argumentieren die Forschenden, dass mehrsprachige Sch\u00fcler:innen mit der Einschulung ihre schriftsprachlichen und bildungssprachlichen Kompetenzen prim\u00e4r in deutscher Sprache entwickeln und dadurch \u00fcber ausgepr\u00e4gtere (bildungs-)sprachliche Ressourcen in Deutsch als in ihren Herkunftssprachen verf\u00fcgen. In diesem Zusammenhang untersuchten sie im Rahmen einer L\u00e4ngsschnittstudie in elf 6. Klassen, wie sich im Schreibunterricht gezielte Massnahmen in deutscher Sprache auf die Qualit\u00e4t t\u00fcrkischer Texte auswirken. Die Studie analysierte zudem die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Qualit\u00e4t deutscher und t\u00fcrkischer Texte sowie zwischen den in beiden Sprachen durchgef\u00fchrten Text\u00fcberarbeitungen. An der Studie nahmen 91 zweisprachige Sch\u00fcler:innen teil, die sowohl am Deutsch- als auch am T\u00fcrkischunterricht teilnahmen. Diese sollten defizit\u00e4re Figurenbeschreibungen von Superheld:innen \u00fcberarbeiten. Dabei standen acht spezifische Textprozeduren im Fokus:<\/p>\n<ul>\n<li>Kategorisieren (die Figur vorstellen)<\/li>\n<li>Kontextuieren (die Umgebung der Figur beschreiben)<\/li>\n<li>Vergleichen (die Figur mit Dingen und Personen in Verbindung bringen)<\/li>\n<li>Strukturieren (die Figur in einer guten Reihenfolge beschreiben)<\/li>\n<li>Visualisieren (den K\u00f6rper, die Kleidung und die Supergegenst\u00e4nde der Figur beschreiben)<\/li>\n<li>Verorten (den Platz der Supergegenst\u00e4nde beschreiben)<\/li>\n<li>Agentivieren (die Handlungsinstrumente und Handlungen der Figur beschreiben)<\/li>\n<li>Deuten (die Intentionen der Figur beschreiben).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Aufgaben zielten auf die Vermittlung und Anwendung von diesen spezifischen Textprozeduren, die f\u00fcr das Schreiben in der Sekundarstufe I als zentral angesehen werden. Der Ausgangstext bestand aus acht S\u00e4tzen, in denen je eine Textprozedur defizit\u00e4r realisiert wurde. Das standardisierte Vorgehen in allen Schreibarrangements bestand darin, dass die Sch\u00fcler:innen zun\u00e4chst den Ausgangstext lasen und ihn mit einer visuellen Figurdarstellung abglichen. Die Interventionsgruppen erhielten zudem unterschiedliche Hilfestellungen zur Anwendung der Text\u00fcberarbeitung und schliesslich \u00fcberarbeiteten die Sch\u00fcler:innen den Ausgangstext.<\/p>\n<p>Es wurde davon ausgegangen, dass der angemessene Gebrauch von Text\u00fcberarbeitungsschritten in engem Zusammenhang mit einer hohen Textqualit\u00e4t einhergeht.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Schreibf\u00f6rdermassnahmen, die im Deutschunterricht materialgest\u00fctzt zu sprachen \u00fcbergreifenden Textprozedurenschemata des Beschreibens durchgef\u00fchrt wurden, zu signifikant besseren Beschreibungen im T\u00fcrkischunterricht f\u00fchrten. Dar\u00fcber hinaus zeigten sich signifikante interlinguale Zusammenh\u00e4nge zwischen dem deutschen und dem t\u00fcrkischen Schreiben. Dies betraf sowohl das Schreibprodukt wie auch den Schreibprozess:<\/p>\n<ul>\n<li>Sch\u00fcler:innen, die im Deutschen gute Texte schrieben, verfassten auch im T\u00fcrkischen gute Texte.<\/li>\n<li>Sch\u00fcler:innen, die im Deutschen bestimmte \u00dcberarbeitungsstrategien bevorzugten, nutzten diese auch im T\u00fcrkischen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Autoren schliessen daraus, dass plurilinguale Kompetenzen durch interlinguale Zusammenh\u00e4nge gekennzeichnet sind und als dynamischer, lebenslanger Erwerbsprozess betrachtet werden sollten. Zudem demonstriert die Studie, dass der Erwerb von Schreibkompetenzen nicht auf eine einzelne Sprache beschr\u00e4nkt ist bzw. nicht an eine spezifische Sprache gebunden, sondern als transversale F\u00e4higkeiten in mehreren Sprachen nutzbar sind. Zusammenfassend verdeutlicht die Studie, dass Sch\u00fcler:innen unter geeigneten Interventionsbedingungen ihre, im Deutschen erworbenen Schreibkompetenzen auch beim Schreiben im T\u00fcrkischen nutzen k\u00f6nnen. Es wird betont, dass diese Erkenntnisse unter quasi-experimentellen Bedingungen gewonnen wurden, jedoch auf regul\u00e4re Unterrichtsbedingungen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnten. F\u00fcr die praktische Umsetzung wird auf eine entwickelte Brosch\u00fcre und erg\u00e4nzende Lernvideos verwiesen, die Lehrpersonen als Ressource dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es wird empfohlen, das Potential interlingualer Kompetenzen f\u00fcr einen sprachf\u00e4cherverbindenden Unterricht st\u00e4rker zu nutzen, indem bei derjenigen Einzelsprache angesetzt wird, in der die betreffenden Kompetenzen der Sch\u00fcler:innen am weitesten entwickelt sind, und an Teilkompetenzen zu arbeiten, die sprachen\u00fcbergreifend relevant sind. Denn die F\u00f6rderung bildungssprachlicher Ressourcen in der Unterrichtssprache Deutsch kann \u00fcber sprachen\u00fcbergreifende Transferprozesse zu einer St\u00e4rkung der Schriftsprachkompetenzen in den Herkunftssprachen beitragen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit einer didaktisch fundierten, sprachen\u00fcbergreifenden F\u00f6rderung sowie einer gezielten Unterst\u00fctzung nichtdeutscher Familiensprachen und einer engen Zusammenarbeit von Lehrpersonen verschiedener sprachlicher F\u00e4cher.<\/p>\n<p>Zusammengefasst und bearbeitet von Aysel Kart und Karin Zumbrunnen<\/p>\n<div class=\"textbox textbox--exercises\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\">Erkl\u00e4rvideos<\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nBoNavkR4tA\">Erkl\u00e4rvideo f\u00fcr Sch\u00fcler:innen auf T\u00fcrkisch.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QZ7fNf0Ih8c\">Erkl\u00e4rvideo f\u00fcr Sch\u00fcler:innen auf Deutsch.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Quelle<\/h2>\n<p>Marx, N., &amp; Steinhoff, T. (2022). K\u00f6nnen einzelsprachliche Interventionen sprachen\u00fcbergreifende Effekte haben? 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