{"id":21,"date":"2021-04-14T10:02:30","date_gmt":"2021-04-14T08:02:30","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/forschungsbericht-2021\/?post_type=chapter&#038;p=21"},"modified":"2021-05-28T13:13:28","modified_gmt":"2021-05-28T11:13:28","slug":"1-forschung-an-der-hfh","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/forschungsbericht-2021\/chapter\/1-forschung-an-der-hfh\/","title":{"raw":"1. Forschung an der HfH von und mit Martin Venetz","rendered":"1. Forschung an der HfH von und mit Martin Venetz"},"content":{"raw":"Die Forschung an der HfH wurde in den letzten 20 Jahren von vielen Personen gepr\u00e4gt \u2013 von einigen besonders. Martin Venetz z\u00e4hlte zu jenen Personen, die massgeblich zur Entwicklung und zur Qualit\u00e4t der Forschung an der HfH beigetragen haben. Er war ab Oktober 2003 an der HfH t\u00e4tig: zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Leiter des Forschungsschwerpunkts <em>Professionaliserung<\/em> und ab 2017 schliesslich als Leiter des im Zuge der Umstruktierung neu gebildeten <em>Zentrums f\u00fcr Forschung und Entwicklung<\/em>. Diese Funktion hielt er nur rund ein Jahr inne, da er Anfang Mai 2018 nach kurzer, schwerer Krankheit aus dem Leben gerissen wurde.\r\n\r\nDieser Beitrag ist Martin Venetz\u2019 wissenschaftlichem Werk gewidmet, das in den rund 15 Jahren seiner T\u00e4tigkeit als Forscher an der HfH entstand. Forschen war f\u00fcr ihn \u00abkein Alleingang\u00bb. Deshalb geht es in diesem Beitrag weniger um eine l\u00fcckenlose Darstellung seines individuellen Schaffens als vielmehr um einen ausgew\u00e4hlten Einblick in Forschungsprojekte und weitere forschungsbezogene T\u00e4tigkeiten, die er angeregt, mitgestaltet oder in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen der HfH geplant und umgesetzt hat. Dabei finden auch solche Arbeiten ihren Platz, die nach seinem Tod beendet oder weitergef\u00fchrt wurden, sowie sp\u00e4tere Projektideen, die von Martin Venetz inspiriert worden sind.\r\n\r\nNeben meinen Kenntnissen und Erfahrungen als Martins (Forschungs-)Partnerin fliessen in diesem Beitrag die Angaben, Hinweise und Erlebnisberichte mehrerer Kolleg*innen der HfH ein, die meiner Einladung um Mitwirkung bei diesem \u00abGemeinschaftswerk\u00bb gefolgt sind (vgl. <a href=\"#id_danksagung_zurbriggen_zu_venetz\">Danksagung<\/a>). W\u00f6rtlich zitierte Aussagen der Kolleg*innen sind durch Anf\u00fchrungszeichen kenntlich gemacht. Trotz Bem\u00fchen um sachliche Darlegung ist eine subjektive Pr\u00e4gung unvermeidlich und f\u00fcr ein solches Beitragsformat selbstredend. Eine Tendenz zu einem \u00ab<em>intensity bias<\/em> oder <em>rosy view<\/em>\u00bb <span class=\"citation\">(vgl. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2016\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2016<\/a>)<\/span> ist wohlgemerkt nicht ausgeschlossen.\r\n<div id=\"forschungsprojekte\" class=\"section level2 unnumbered\">\r\n<h2>Forschungsprojekte<\/h2>\r\nMartin Venetz\u2019 erstes Forschungsprojekt als Leiter war gleichzeitig sein gr\u00f6sstes Projekt. Im Projekt <em>Qualit\u00e4t des Erlebens von Lernenden in integrativen und separativen Schulformen<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/qualitaet-des-erlebens-von-lernenden-in-integrativen-und-separativen-schulformen\">1_11<\/a>; Laufzeit: 08\/2008\u201307\/2010), bei dem er die Projektleitung gemeinsam mit Rupert Tarnutzer inne hatte und das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und den Kantonen Basel-Stadt, Graub\u00fcnden, St.Gallen, Thurgau und Z\u00fcrich finanziell unterst\u00fctzt wurde, kam jene Erhebungsmethode zum Einsatz, mit der Martin bereits w\u00e4hrend seiner Zeit als wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich geforscht hatte: die <em>Experience Sampling Method<\/em> (ESM). Erprobt wurde der Einsatz der ESM zuvor in einer Pilotstudie gemeinsam mit Eva Greminger <span class=\"citation\">(Ergebnisse zum Pilotprojekt bei <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_tarnutzer2008\">Venetz &amp; Tarnutzer, 2008<\/a>)<\/span>. In der Hauptstudie waren dann Waltraud Sempert und ich als Projektmitarbeiterinnen unter anderem f\u00fcr die ESM-Erhebungen in rund 60 Klassen mit \u00fcber 800 Sch\u00fcler*innen zust\u00e4ndig. Die intensiven longitudinalen Erhebungen w\u00e4hrend des konkreten Schulalltags resultierten in \u00fcber 10 000 \u00abSchnappsch\u00fcssen\u00bb des Befindens und T\u00e4tigkeitserlebens von Sch\u00fcler*innen der 4. bis 6. Primarstufe, welche erkenntnisreiche empirische Befunde lieferten <span class=\"citation\">(z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_tarnutzer2012\">Venetz &amp; Tarnutzer, 2012<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2012\">Venetz, Tarnutzer, Zurbriggen &amp; Sempert, 2012<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2011\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2011<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_venetz2016\">Zurbriggen &amp; Venetz, 2016<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_venetz2018\">Zurbriggen &amp; Venetz, 2018<\/a>)<\/span>. Die Anwendung der ESM auf eine heil- bzw. sonderp\u00e4dagogisch relevante Fragestellung kann auch heute noch als innovativ bezeichnet werden \u2013 zumal noch nicht die neueren digitalen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Erhebungen zur Verf\u00fcgung standen <span class=\"citation\">(f\u00fcr einen \u00dcberblick zu den Anwendungsm\u00f6glichkeiten der ESM in der sonderp\u00e4dagogischen Forschung: <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2015\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2015<\/a>)<\/span>.\r\n\r\nIm Folgeprojekt <em>Schulische Integration und \u00dcbergang<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/schulische-integration-und-schuluebergang\">1_11.1<\/a>; Laufzeit: 09\/2011\u201307\/2015) konnte drei Jahre sp\u00e4ter rund die H\u00e4lfte der Teilnehmenden in ihrem 8. oder 9. Schuljahr erneut befragt werden. Ein interessanter Nebenbefund des aufwendigen Wiederauffindungsprozesses war, wie sehr die Jugendlichen nach dem \u00dcbergang in die Sekundarstufe I auf verschiedene Schulen und Klassen verteilt waren <span class=\"citation\">(vgl. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2014\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2014<\/a>)<\/span>. F\u00fcr die ESM-Erhebungen konnte unser Projektteam \u2013 Martin Venetz, Mireille Audeoud, Corinne Wohlgensinger und ich \u2013 wiederum auf die Unterst\u00fctzung von Studierenden zur\u00fcckgreifen, die ihre Masterarbeit im Rahmen dieses Projektes schrieben. Basierend auf den Daten dieses Projekts sind mehrere Publikationen entstanden <span class=\"citation\">(z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-knickenberg_zurbriggen2020\">Knickenberg &amp; Zurbriggen, 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_etal2018\">Zurbriggen, Schmid &amp; M\u00fcller, 2018<\/a>)<\/span>, darunter auch ein Beitrag der kumulativen Dissertation von Claudia Hofmann <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-hofmann_venetz2017\">Hofmann &amp; Venetz, 2017<\/a>)<\/span> sowie meine Dissertation <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen2016\">Zurbriggen, 2016<\/a>)<\/span>.\r\n\r\nMartin Venetz zeigte immer wieder grosse Bereitschaft, sich auf verschiedene Themenbereiche der Heil- bzw. Sonderp\u00e4dagogik einzulassen. So fanden etwa Christina Koch und Matthias L\u00fctolf bei ihren Forschungsinteressen im Bereich der heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung \u00abeine offene T\u00fcr vor\u00bb. Nach kritischen Diskussionen zur Pr\u00e4zisierung von Begriffen und Fragestellungen sowie eingehendender inhaltlicher und methodischer Ausarbeitung enstand das Forschungsprojekt <em>Arbeitst\u00e4tigkeiten und Aufgabenfelder der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/arbeitstaetigkeiten-und-aufgabenfelder-der-heilpaedagogischen-frueherziehung\">5_35<\/a>; Laufzeit; 10\/2013\u201312\/2015). Bei der Umsetzung des Projekts brachte Martin seine Forschungserfahrungen insbesondere mit der ESM gewinnbringend ein. Er verstand es ausserdem, seine Kolleg*innen einerseits beim Verfassen von Publikationen zu unterst\u00fctzen <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2019\">L\u00fctolf, Koch &amp; Venetz, 2019<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2014\">L\u00fctolf, Venetz &amp; Koch, 2014<\/a>, <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2016\">2016<\/a>, <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2018\">2018<\/a>)<\/span> und andererseits \u00abdurch hohes Zutrauen und Wertsch\u00e4tzung\u00bb zum Ausbau ihrer Forschungst\u00e4tigkeiten zu ermutigen.\r\n\r\nSo folgte im Anschluss eine eingehende <em>Literaturanalyse zur Wirksamkeit der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/wirksamkeit-der-heilpaedagogischen-frueherziehung-eine-literaturanalyse\">3_13<\/a>; Laufzeit: 10\/2016\u201307\/2017) unter der Leitung von Matthias L\u00fctolf und Martin Venetz. Bei diesem Projekt \u00ab\u00fcbernahm Martin nicht nur die Rolle des Mitdenkers und Mitplaners, sondern im Besonderen diejenige eines Coaches\u00bb. Dieses Projekt m\u00fcndete in eine weitere gemeinsame Publikation <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_venetz2018\">L\u00fctolf &amp; Venetz, 2018<\/a>)<\/span> und in der Fortf\u00fchrung von Forschungsbestrebungen im Bereich der heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung.\r\n\r\nEin weiteres Beispiel einer gelungenen kollegialen Zusammenarbeit ist das Projekt <em>Instrument zur Erfassung des Zahlenbegriffs im Kleinkindalter (E-ZaBE): Normierung und Validierung<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/instrument-zur-erfassung-des-zahlenbegriffs-im-kleinkindalter-e-zabe-normierung-und-validierung\">3_17<\/a>\/<a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/instrument-zur-erfassung-des-zahlenbegriffs-im-kleinkindalter-e-zabe-normierung-und-validierung-0\">3_25<\/a>; Laufzeit: 01\/2016\u201307\/2020). Auf Anregung von Christina Koch und Martin Venetz wurde das in der Masterarbeit von Kerstin Olshausen Urech entwickelte Instrument E-ZaBE unter der Leitung von Simone Schaub eingehend evaluiert <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-schaub_etal2018\">Schaub, Venetz, Olshausen Urech &amp; Koch, 2018<\/a>)<\/span>. Martin bot dabei insbesondere eine \u00abunabdingbare Unterst\u00fctzung bei allen methodischen Aspekten, zu Strukturgleichungsmodellen und zur <em>Item-Response-Theory<\/em>\u00bb.\r\n\r\nDas Projekt <em>Nutzen und Effektivit\u00e4t individueller F\u00f6rderpl\u00e4ne in inklusiven Schulsettings<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/nutzen-und-effektivitaet-individueller-foerderplaene-in-inklusiven-schulsettings\">5_48<\/a>; Laufzeit: 01\/2016\u201307\/2020) geht ebenfalls auf eine Initiative von Martin Venetz zur\u00fcck. Gemeinsam mit Christian Keiser konzipierte er das Forschungsprojekt, f\u00fcr das Xenia M\u00fcller als Mitarbeiterin eingestellt wurde. Martin hatte massgeblich bei der Planung mitgearbeitet. In dieser Phase entstand ein thematisch einschl\u00e4giger Forschungs\u00fcberblick <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-mueller_etal2017\">M\u00fcller, Venetz &amp; Keiser, 2017<\/a>)<\/span>. Bei der Durchf\u00fchrung hatte Martin vor allem \u00abim Bereich der Forschungsmethoden den Lead\u00bb. Nach seinem Tod \u00fcbernahm Xenia M\u00fcller mit Christian Keiser die Leitung und Weiterf\u00fchrung des Projekts.\r\n\r\nDas Projekt <em>Perceptions of Inclusion Questionnaire (PIQ) \u2013 Validierungsstudien<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/perceptions-of-inclusion-questionnaire-piq-validierungsstudien\">5_51<\/a>; 08\/2017\u201304\/2018) ist in einen gr\u00f6sseren Kontext eingebettet. Der knappe Zeitrahmen und die Informationen auf der HfH-Webseite decken nur einen relativ kleinen Teil der Geschichte und der Arbeiten zum PIQ ab <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2015\">Venetz, Zurbriggen, Eckhart, Schwab &amp; Hessels, 2015<\/a>)<\/span>. Ausgangspunkt bildete die Entwicklung des Kurzfragebogens zur Erfassung von Dimensionen der Integration (KFDI) im Rahmen der Publikation von <span class=\"citation\"><a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2014\">Venetz, Zurbriggen und Eckhart<\/a> (<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2014\">2014<\/a>)<\/span>. In internationalen Kooperationen wurde der Kurzfragebogen anschliessend weiterentwickelt <span class=\"citation\">(vgl. z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_etal2019\">Zurbriggen, Venetz, Schwab &amp; Hessels, 2019<\/a>)<\/span>, in mehrere Sprachen \u00fcbersetzt (aktuell in 24 Sprachen) und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht (<a href=\"https:\/\/www.piqinfo.ch\">www.piqinfo.ch<\/a>). N\u00e4heres zum PIQ kann in diesem Band im Beitrag \u00ab<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/forschungsbericht-2021\/chapter\/4-was-und-wie-gut-misst-der-perceptions-of-inclusion-questionnaire\/\">Was und wie gut misst der Perceptions of Inclusion Questionnaire? Qualit\u00e4t, Spezifit\u00e4t und (Weiter-)Entwicklung<\/a>\u00bb nachgelesen werden.\r\n\r\nEin HfH-Forschungsprojekt, bei dem der PIQ zum Einsatz kam, ist das Pilotprojekt <em>Lernende mit K\u00f6rperbehinderungen: Subjektive Wahrnehmung des Integriertseins in der Schule (K-PIQ)<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/lernende-mit-koerperbehinderungen-subjektive-wahrnehmung-des-integriertseins-in-der-schule-k-piq\">3_19<\/a>; 08\/2016\u201304\/2020). Susanne Schriber, die Initiantin und Leiterin des Projekts, war es \u00abein wichtiges Anliegen\u00bb, das Projekt \u00abim Gedenken an Martin Venetz\u00bb zu Ende zu f\u00fchren. Die Publikation gemeinsam von <span class=\"citation\"><a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-stoecker_etal2019\">St\u00f6cker, Schriber und Zurbriggen (2019)<\/a> ist ein Zeugnis davon<\/span>.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"weitere-forschungsbezogene-t\u00e4tigkeiten\" class=\"section level2 unnumbered\">\r\n<h2>Weitere forschungsbezogene T\u00e4tigkeiten<\/h2>\r\nIn seiner Funktion als Berater in quantitativen Forschungsmethoden wurde Martin Venetz bei mehreren HfH-Projekten in verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses einbezogen. Um eine angemessene Beratung bei den statistischen Datenanalysen zu gew\u00e4hrleisten, war ihm jeweils der fr\u00fchzeitige Einbezug bei der Planung der Projekte wichtig. Dabei gelang es ihm immer wieder, \u00abberatend\/anleitend zu unterst\u00fctzen\u00bb, \u00abam Vorwissen anzukn\u00fcpfen\u00bb und weitere m\u00f6gliche Schritte aufzuzeigen oder \u00abim Dialog kreative Gedankeng\u00e4nge anzustossen\u00bb.\r\n\r\nDementsprechend gepr\u00e4gt hat er etwa die ESM-Untersuchungen von Mireille Audeoud zur Befindensqualit\u00e4t von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer H\u00f6rsch\u00e4digung. Ihren Anfang nahm diese Langzeitstudie mit dem Projekt <em>Befindensqualit\u00e4t h\u00f6rbehinderter Kinder in Schule und Freizeit<\/em> (Nr. 4_4; Laufzeit: 08\/2007\u201307\/2009) und wurde in drei Folgeprojekten (Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/veraenderung-der-befindensqualitaet-hoergeschaedigter-vom-kindesalter-zum-jugendalter\">4_4.1<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/entwicklung-der-lebenszufriedenheit-und-aktuellen-befindensqualitaet-hoergeschaedigter-vom\">4_4.2<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/langzeitstudie-zur-veraenderung-der-befindensqualitaet-hoergeschaedigter\">4_4.3<\/a>) bis Ende 2020 weitergef\u00fchrt. Martin hatte diese Projekte sowohl bei der Planung der Forschungsdesigns als auch in Bezug auf die quantitativen Analysen \u00abstark beeinflusst\u00bb.\r\n\r\nEbenfalls beigezogen wurde Martin Venetz bei der Planung der longitudinalen Studie <em>Fr\u00fche F\u00f6rderung ab Geburt: ZEPPELIN 0\u20133<\/em> (Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/fruehe-foerderung-ab-geburt-zeppelin-0-3\">5_21.1<\/a>; Laufzeit 08\/2011\u201308\/2016). Bei der SNF-Eingabe im Jahr 2011 half er Andrea Lanfranchi und Alex Neuhauser, die Fragestellungen zu konkretisieren und dadurch den Forschungsplan zu optimieren. Die daran ankn\u00fcpfende Longitudinalstudie <em>ZEPPELIN Follow-up 5\u20139<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/longitudinalstudie-zeppelin-foerderung-ab-geburt-follow-up-5-9\">5_21.3<\/a>; Laufzeit: 01\/2017\u201312\/2020) wird vom SNF als Forschungsinfrastrukturprojekt finanziert.\r\n\r\nDie Mitarbeit in methodischen Aspekten zeigt sich in einigen Publikationen ausserhalb der genannten Projekte <span class=\"citation\">(z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-haug_etal2020\">Haug et al., 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-mohr_venetz2017\">Mohr &amp; Venetz, 2017<\/a>)<\/span>. Im Rahmen der Methodenberatung konnte er zudem weitere Publikationen oder Dissertationsprojekte indirekt unterst\u00fctzen. Eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit zur Unterst\u00fctzung bot er mit seinen Methodenkursen f\u00fcr Mitarbeitende der HfH. F\u00fcr einige seiner Kolleg*innen wurde er \u00abein grosses Vorbild in Sachen quantitativer Forschung\u00bb, letzlich auch weil seine Kompetenz dar\u00fcber hinaus \u00abgepaart war mit Bescheidenheit\u00bb.\r\n\r\nMartin Venetz brachte seine Forschungsexpertise auch in die Aus- und Weiterbildung sowie in den Dienstleistungsbereich der HfH ein. So hielt er vor allem in den ersten Jahren seiner T\u00e4tigkeit an der HfH einzelne Lehrveranstaltungen zum Themenbereich quantitative Forschung. Dazu z\u00e4hlten auch (fakultative) Methodenkurse f\u00fcr Studierende, die im Rahmen ihrer Masterarbeit statistische Auswertungen mit dem Statistikprogramm SPSS durchf\u00fchrten. Zudem \u00fcbernahm er die Betreuung von Studierenden bei ihrem Masterarbeiten und war als Methodenberater t\u00e4tig, aber auch Dozierende konnten eine Beratung in Anspruch nehmen. Ihnen allen hat er verschiedene \u00abMethoden n\u00e4hergebracht\u00bb, insbesondere die Studierenden konnten diese in \u00abkonkreten Projekten unmittelbar in der Praxis realisieren\u00bb. Auf solche Anregungen zur\u00fcck gehen etwa die kontrollierten Einzelfallstudien (aktuell \u00fcber 30), die im Rahmen des Projekts <em>Banking-Time<\/em> von Lars Mohr und Alex Neuhauser entstanden sind. Die Erkenntnisse und Beispiele fliessen in ihr Weiterbildungsangebot ein.\r\n\r\nNeben Weiterbildungskursen zum KFDI bzw. PIQ oder zur Motivationsf\u00f6rderung von Sch\u00fcler*innen hat Martin Venetz bei Weiterbildungen im Bereich Schulleitung mitgewirkt. F\u00fcr den Zertifikatslehrgang <em>Wirksam f\u00f6rdern<\/em> von Esther Albertin-Brenzikofer war er bei der Entwicklung des <em>Kompass Wirksamkeit<\/em> beteiligt.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"zusammenschau-und-ausblick\" class=\"section level2 unnumbered\">\r\n<h2>Zusammenschau und Ausblick<\/h2>\r\nMartin Venetz hat w\u00e4hrend seiner Zeit an der HfH mehrere Forschungsprojekte geleitet und war an verschiedenen Projekte direkt oder indirekt beteiligt. Die Beteiligung fand vielfach beratend hinsichtlich des Forschungsdesigns und der Erhebungs- oder Auswertungsmethoden statt. Dabei ging es ihm um weit mehr als die reine Aus\u00fcbung seines Berufsauftrags. Denn die Qualit\u00e4t der heil- bzw. sonderp\u00e4dagogischen Forschung, die Zusammenarbeit mit seinen Kolleg*innen und die Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der HfH geh\u00f6rten zu seinen zentralen Anliegen.\r\n\r\nDieser Beitrag gibt einen kurzen Einblick in die Forschung von und mit Martin Venetz w\u00e4hrend seiner Zeit an der HfH. Dieser subjektiv gepr\u00e4gte Einblick ist allerdings weder umfassend noch abschliessend. Nicht aufgef\u00fchrt sind seine T\u00e4tigkeiten als Gutachter f\u00fcr Fachzeitschriften und Tagungen oder als Mitglied von Kommissionen, seine (internen) Forschungsberichte, Informationsbrosch\u00fcren, Beitr\u00e4ge in Magazinen (z. B. Elternmagazin, Mitteilungsblatt), Gastreferate und Tagungsbeitr\u00e4ge. Nicht unerw\u00e4hnt bleiben soll an dieser Stelle, dass gerade das gemeinsame Erstellen und Vorstellen von Beitr\u00e4gen f\u00fcr wissenschaftliche Tagungen (z. B. EARLI, ECER, GEBF, SGBF) zu seinen liebsten \u00abFreizeitbesch\u00e4ftigungen\u00bb geh\u00f6rte. Unz\u00e4hlige Stunden verbrachten wir ausserhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeit mit Analysen und weiteren Vorbereitungen f\u00fcr Tagungsbeitr\u00e4ge oder Referate. Dabei ging es weniger um das Pr\u00e4sentieren vor einem Publikum, sondern vielmehr um die wissenschaftliche T\u00e4tigkeit an sich. Dies ist mit ein Grund, warum viele der Tagungsbeitr\u00e4ge nicht publiziert sind. Einige der Tagungsbeitr\u00e4ge k\u00f6nnen aber bei ResearchGate eingesehen werden.\r\n\r\nMit diesem Beitrag d\u00fcrfte zugleich deutlich geworden sein, dass Martin Venetz\u2019 wissenschaftliches Schaffen nach seinem Tod weitergef\u00fchrt wurde und sein \u00abwissenschaftliches Erbe weitergetragen\u00bb wird <span class=\"citation\">(vgl. Nachruf von <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_etal2018\">Zurbriggen, Schmid &amp; M\u00fcller, 2018<\/a>)<\/span>. Wie einigen R\u00fcckmeldungen von Kolleg*innen der HfH zu entnehmen ist, werden gewisse Arbeiten noch abgeschlossen. So sollen beispielsweise die Messinstrumente, die im Rahmen des Projekts <em>Nutzen und Effektivit\u00e4t individueller F\u00f6rderpl\u00e4ne in inklusiven Schulsettings<\/em> mit Xenia M\u00fcller und Christian Keiser entwickelt worden sind, noch ver\u00f6ffentlicht werden. Ausserdem sind Projektideen am Entstehen, die auf Anregungen oder \u00abInspiration von Martin\u00bb basieren.\r\n\r\nEines der aktuellsten Beispiele f\u00fcr das Weiterverfolgen von gemeinsamen Forschungsideen ist UNIFIED-GR, ein <em>Pilotprojekt zur sozialen Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit kognitiver Beeintr\u00e4chtigung im Sportprogramm UNIFIED am Beispiel des Kantons Graub\u00fcnden<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/unified-gr-pilotprojekt-zur-sozialen-partizipation-von-kindern-und-jugendlichen-mit-kognitiver\">3_29<\/a>), welches im Oktober 2020 gestartet ist und der Vorbereitung eines gr\u00f6sseren Forschungsprojekts dienen soll. In Kooperation mit <em>Special Olympics Switzerland<\/em> und mit Unterst\u00fctzung von Carlo Wolfisberg (Leiter <em>Institut Behinderung und Partizipation<\/em>) verfolgen wir als binationales Projektteam \u2013 Simone Schaub, Mireille Audeoud, Matthias L\u00fctolf, Christina Arn, Anne St\u00f6cker und ich \u2013 neben den inhaltlichen Fragestellungen unter anderem das Ziel, die ESM f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen anzupassen.\r\n\r\nEin weiteres Beispiel f\u00fcr die Fortsetzung von gemeinsam begonnenen Forschungsarbeiten ist der PIQ. Gewisse Publikationen zum PIQ, bei denen Martin vor seiner Erkrankung noch mitgearbeitet hatte oder federf\u00fchrend war, habe ich sp\u00e4ter wie geplant in Kooperation mit Kolleg*innen aus \u00d6sterreich und Deutschland umgesetzt <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-knickenberg_etal2020\">Knickenberg, Zurbriggen, Venetz, Schwab &amp; Gebhardt, 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-schwab_etal2020\">Schwab, Zurbriggen &amp; Venetz, 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2019\">Venetz, Zurbriggen &amp; Schwab, 2019<\/a>)<\/span>. Mit der Webseite und den dadurch \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Unterlagen bleibt der PIQ international sichtbar. Die mir vorliegenden Informationen zum Einsatz des PIQ in verschiedenen (inter-)nationalen Forschungsprojekten und \u00fcber geplante oder derzeit in Bearbeitung befindliche Projekte oder Publikationen verweisen auf eine spannende Weiterentwicklung hin.\r\n<div id=\"epilog\" class=\"section level3 unnumbered\">\r\n<h3>Epilog<\/h3>\r\nForschen ist ein kollegial-kooperativer, auf Vorwissen aufbauender oder ankn\u00fcpfender Prozess innerhalb einer wissenschaftlichen Gemeinschaft. Demzufolge endet ein wissenschaftliches Werk nicht mit dem Tod einer Forscher*in. Oder wie ein Kollege aus Deutschland in einer E-Mail zu einem unl\u00e4ngst erschienen Artikel, in der eine von Martins Publikationen zitiert wird, schrieb: \u00abMartin bleibt in unseren Gedanken. Seine Gedanken k\u00f6nnen wir zumindest aus seinen Arbeiten nachvollziehen. So ein bisschen sind wir als Forscher*innen durch unsere Werke \u2039unsterblich\u203a.\u00bb\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div id=\"id_danksagung_zurbriggen_zu_venetz\" class=\"section level2 unnumbered\">\r\n<h2>Danksagung<\/h2>\r\nMein Dank geht zuerst an Peter Klaver (Leiter <em>Zentrum Forschung und Entwicklung<\/em>), der mich angefragt hat, ein \u00abSpecial zu Martin Venetz\u00bb f\u00fcr diesen Band anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums 20 Jahre HfH zu verfassen. Ich danke allen (ehemaligen) Kolleg*innen der HfH, die mir Informationen zu Projekten, Publikationen oder Weiterbildungen und ihre Erfahrungen bez\u00fcglich der Zusammenarbeit mit Martin zukommen liessen und dabei vielfach auch ihre pers\u00f6nlichen Gedanken geteilt haben. Namentlich sind dies in alphabetischer Reihenfolge: Esther Albertin-Brenzikofer, Mireille Audeoud, Margaretha Florin, Claudia Hofmann, Christina Koch, Andrea Lanfranchi, Annette L\u00fctolf, Matthias L\u00fctolf, Lars Mohr, Xenia M\u00fcller, Alex Neuhauser, Simone Schaub, Claudia Schellenberg, Susanne Schriber, Waltraud Sempert und Corinne Wohlgensinger.\r\nDanken m\u00f6chte ich nicht zuletzt unseren Kolleg*innen \u2013 innerhalb und ausserhalb der HfH \u2013 sowie meinen Mitarbeiter*innen, mit denen ich gemeinsam weiterforschen und die Freude am Forschen teilen darf.\r\n<h2>Bibliografie<\/h2><p><\/p>\r\n<div id=\"refs\" class=\"references csl-bib-body hanging-indent\">\r\n<div id=\"ref-haug_etal2020\" class=\"csl-entry\">Haug, T., Batty, A. O., Venetz, M., Notter, C., Girard-Groeber, S., Knoch, U. et al. (2020). Validity evidence for a sentence repetition test of Swiss German Sign Language. <em>Language Testing<\/em>, <em>37<\/em>, 412\u2013434. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0265532219898382\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0265532219898382<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-hofmann_venetz2017\" class=\"csl-entry\">Hofmann, C. &amp; Venetz, M. (2017). Der Einfluss fr\u00fcherer und gegenw\u00e4rtiger Peer-Erfahrungen in der Schulklasse auf die Wahrnehmung von sozialer Unterst\u00fctzung. <em>Zeitschrift f\u00fcr Entwicklungspsychologie und P\u00e4dagogische Psychologie<\/em>, <em>49<\/em>, 63\u201372. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0049-8637\/a000169\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0049-8637\/a000169<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-knickenberg_zurbriggen2020\" class=\"csl-entry\">Knickenberg, M. &amp; Zurbriggen, C. (2020). Die Bedeutsamkeit von Peers f\u00fcr Jugendliche in der Sekundarstufe und in der Freizeit. In G. Hagenauer &amp; D. Raufelder (Hrsg.), <em>Soziale Eingebundenheit. Sozialbeziehungen im Fokus von Schule und Lehrer*innenbildung<\/em> (S. 335\u2013350). M\u00fcnster: Waxmann.<\/div>\r\n<div id=\"ref-knickenberg_etal2020\" class=\"csl-entry\">Knickenberg, M., Zurbriggen, C. L. A., Venetz, M., Schwab, S. &amp; Gebhardt, M. (2020). Assessing dimensions of inclusion from students\u2019 perspective \u2013 measurement invariance across students with learning disabilities in different educational settings. <em>European Journal of Special Needs Education<\/em>, <em>35<\/em>, 187\u2013302. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/08856257.2019.1646958\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/08856257.2019.1646958<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-luetolf_etal2019\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Koch, C. &amp; Venetz, M. (2019). Familienorientierung! Ein empirischer Blick auf die gelebte Praxis. In B. Gebhardt, S. M\u00f6ller-Dreischer, A. Seidel &amp; A. Sohns (Hrsg.), <em>Fr\u00fchf\u00f6rderung wirkt \u2013 von Anfang an<\/em> (S. 28\u201337). Stuttgart: Kohlhammer.<\/div>\r\n<div id=\"ref-luetolf_venetz2018\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M. &amp; Venetz, M. (2018). Familienorientierung als Kriterium von Wirksamkeit Heilp\u00e4dagogischer Fr\u00fcherziehung. Theoretische \u00dcberlegungen und empirische Befunde. <em>Vierteljahresschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik und ihre Nachbarsgebiete<\/em>, <em>87<\/em>, 248\u2013258. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2018.art25d\">https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2018.art25d<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-luetolf_etal2014\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Venetz, M. &amp; Koch, C. (2014). Aufgaben der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung \u2013 ein aktueller Diskurs. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>20<\/em>, 12\u201318.<\/div>\r\n<div id=\"ref-luetolf_etal2016\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Venetz, M. &amp; Koch, C. (2016). Wirksamkeit der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung \u2013 eine t\u00e4tigkeitsorientierte Ann\u00e4herung. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>22<\/em>, 20\u201326.<\/div>\r\n<div id=\"ref-luetolf_etal2018\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Venetz, M. &amp; Koch, C. (2018). Aufgabenfelder, Arbeitst\u00e4tigkeiten und Qualit\u00e4t des Erlebens im beruflichen Alltag der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung. <em>Fr\u00fchf\u00f6rderung interdisziplin\u00e4r<\/em>, <em>37<\/em>, 73\u201383.<\/div>\r\n<div id=\"ref-mohr_venetz2017\" class=\"csl-entry\">Mohr, L. &amp; Venetz, M. (2017). Evidenzbasierung in der P\u00e4dagogik bei schwerster Behinderung. <em>Sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung heute<\/em>, <em>62<\/em>, 394\u2013404.<\/div>\r\n<div id=\"ref-mueller_etal2017\" class=\"csl-entry\">M\u00fcller, X., Venetz, M. &amp; Keiser, C. (2017). Nutzen von individuellen F\u00f6rderpl\u00e4nen: Theoretischer Fachdiskurs und Wahrnehmung von Fachpersonen in der Schule. <em>Vierteljahresschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik und ihre Nachbargebiete<\/em>, <em>86<\/em>, 116\u2013126. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2017.art11d\">https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2017.art11d<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-schaub_etal2018\" class=\"csl-entry\">Schaub, S., Venetz, M., Olshausen Urech, K. &amp; Koch, C. (2018). Die Erfassung der Zahlenbegriffsentwicklung im Kleinkindalter: Das Instrument E-ZaBE. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>24<\/em>, 28\u201333.<\/div>\r\n<div id=\"ref-schwab_etal2020\" class=\"csl-entry\">Schwab, S., Zurbriggen, C. L. A. &amp; Venetz, M. (2020). Agreement among student, parent and teacher ratings of school inclusion: A multitrait-multimethod analysis. <em>Journal of School Psychology<\/em>, <em>82<\/em>, 1\u201316. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jsp.2020.07.003\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jsp.2020.07.003<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-stoecker_etal2019\" class=\"csl-entry\">St\u00f6cker, A., Schriber, S. &amp; Zurbriggen, C. (2019). Perceptions of Inclusion: Selbst- und Fremdeinsch\u00e4tzung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit Bedarf an sonderp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung im Bereich K\u00f6rperliche und motorische Entwicklung im \u00dcbergang von der Primar- in die Sekundarstufe. <em>Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>70<\/em>, 623\u2013637.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_tarnutzer2012\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Tarnutzer, C. (2012). Schulisches Integriertsein und Befinden im Unterricht. In A. Lanfranchi &amp; J. Steppacher (Hrsg.), <em>Schulische Integration gelingt. Gute Praxis wahrnehmen, Neues entwickeln<\/em> (S. 103\u2013118). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_tarnutzer2008\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Tarnutzer, R. (2008). Motivationales Befinden von Lernenden in integrativen Schulformen. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>14<\/em>, 14\u201318.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_etal2012\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Tarnutzer, R., Zurbriggen, C. L. A. &amp; Sempert, W. (2012). <em>Emotionales Erleben im Unterricht und schulbezogene Selbstbilder. Vergleichende Analysen von Lernenden in integrativen und separativen Schulformen<\/em>. Bern: SZH\/CSPS.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2011\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2011). Wie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in integrativen Klassen den Unterrichtsalltag erleben. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>17<\/em>, 6\u201310.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2014\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2014). Integriert w\u00e4hrend der Primarschule - und dann? <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>20<\/em>, 38\u201344.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2015\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2015). Intensive Longitudinal Methods \u2013 ihre Eignung f\u00fcr die sonderp\u00e4dagogische Forschung und exemplarische Anwendungsm\u00f6glichkeiten. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik<\/em>, <em>7<\/em>, 194\u2013205.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2016\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2016). Intensity Bias oder Rosy View? Zur Diskrepanz habituell und aktuell berichtetem emotionalen Erleben im Unterricht. <em>Empirische P\u00e4dagogik<\/em>, <em>30<\/em>, 27\u201342.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_etal2014\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Zurbriggen, C. &amp; Eckhart, M. (2014). Entwicklung und erste Validierung einer Kurzversion des \"Fragebogens zur Erfassung von Dimensionen der Integration von Sch\u00fclern (FDI 4-6)\" von Haeberlin, Moser, Bless und Klaghofer. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik<\/em>, <em>6<\/em>, 99\u2013113.<\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_etal2015\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Zurbriggen, C., Eckhart, M., Schwab, S. &amp; Hessels, M. G. P. (2015). <em>The Perceptions of Inclusion Questionnaire (PIQ)<\/em>. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.piqinfo.ch\">www.piqinfo.ch<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-venetz_etal2019\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Zurbriggen, C. L. A. &amp; Schwab, S. (2019). What do teachers think about their students\u2019 inclusion? Consistency of students\u2019 self-reports and teacher ratings. <em>Frontiers in Psychology<\/em>, <em>10<\/em>. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3389\/fpsyg.2019.01637\">https:\/\/doi.org\/10.3389\/fpsyg.2019.01637<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-zurbriggen2016\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. (2016). <em>Schulklasseneffekte. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zwischen komparativen und normativen Einfl\u00fcssen<\/em>. Wiesbaden: Springer VS.<\/div>\r\n<div id=\"ref-zurbriggen_venetz2016\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. L. A. &amp; Venetz, M. (2016). Soziale Partizipation und aktuelles Erleben im gemeinsamen Unterricht. <em>Empirische P\u00e4dagogik<\/em>, <em>30<\/em>, 98\u2013112.<\/div>\r\n<div id=\"ref-zurbriggen_etal2019\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. L. A., Venetz, M., Schwab, S. &amp; Hessels, M. G. P. (2019). A psychometric analysis of the student version of the Perceptions of Inclusion Questionnaire (PIQ). <em>European Journal of Psychological Assessment<\/em>, <em>35<\/em>, 641\u2013649. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1027\/1015-5759\/a000443\">https:\/\/doi.org\/10.1027\/1015-5759\/a000443<\/a><\/div>\r\n<div id=\"ref-zurbriggen_etal2018\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C., Schmid, J. &amp; M\u00fcller, C. M. (2018). Nachruf Martin Venetz. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik<\/em>, <em>4<\/em>, 327\u2013328.<\/div>\r\n<div id=\"ref-zurbriggen_venetz2018\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. &amp; Venetz, M. (2018). Diversit\u00e4t und aktuelles emotionales Erleben von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern im inklusiven Unterricht. In G. Hagenauer &amp; T. Hascher (Hrsg.), <em>Emotionen und Emotionsregulation in der Schule und Hochschule<\/em> (S. 87\u2013102). M\u00fcnster: Waxmann.<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>","rendered":"<p>Die Forschung an der HfH wurde in den letzten 20 Jahren von vielen Personen gepr\u00e4gt \u2013 von einigen besonders. Martin Venetz z\u00e4hlte zu jenen Personen, die massgeblich zur Entwicklung und zur Qualit\u00e4t der Forschung an der HfH beigetragen haben. Er war ab Oktober 2003 an der HfH t\u00e4tig: zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Leiter des Forschungsschwerpunkts <em>Professionaliserung<\/em> und ab 2017 schliesslich als Leiter des im Zuge der Umstruktierung neu gebildeten <em>Zentrums f\u00fcr Forschung und Entwicklung<\/em>. Diese Funktion hielt er nur rund ein Jahr inne, da er Anfang Mai 2018 nach kurzer, schwerer Krankheit aus dem Leben gerissen wurde.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist Martin Venetz\u2019 wissenschaftlichem Werk gewidmet, das in den rund 15 Jahren seiner T\u00e4tigkeit als Forscher an der HfH entstand. Forschen war f\u00fcr ihn \u00abkein Alleingang\u00bb. Deshalb geht es in diesem Beitrag weniger um eine l\u00fcckenlose Darstellung seines individuellen Schaffens als vielmehr um einen ausgew\u00e4hlten Einblick in Forschungsprojekte und weitere forschungsbezogene T\u00e4tigkeiten, die er angeregt, mitgestaltet oder in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen der HfH geplant und umgesetzt hat. Dabei finden auch solche Arbeiten ihren Platz, die nach seinem Tod beendet oder weitergef\u00fchrt wurden, sowie sp\u00e4tere Projektideen, die von Martin Venetz inspiriert worden sind.<\/p>\n<p>Neben meinen Kenntnissen und Erfahrungen als Martins (Forschungs-)Partnerin fliessen in diesem Beitrag die Angaben, Hinweise und Erlebnisberichte mehrerer Kolleg*innen der HfH ein, die meiner Einladung um Mitwirkung bei diesem \u00abGemeinschaftswerk\u00bb gefolgt sind (vgl. <a href=\"#id_danksagung_zurbriggen_zu_venetz\">Danksagung<\/a>). W\u00f6rtlich zitierte Aussagen der Kolleg*innen sind durch Anf\u00fchrungszeichen kenntlich gemacht. Trotz Bem\u00fchen um sachliche Darlegung ist eine subjektive Pr\u00e4gung unvermeidlich und f\u00fcr ein solches Beitragsformat selbstredend. Eine Tendenz zu einem \u00ab<em>intensity bias<\/em> oder <em>rosy view<\/em>\u00bb <span class=\"citation\">(vgl. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2016\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2016<\/a>)<\/span> ist wohlgemerkt nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<div id=\"forschungsprojekte\" class=\"section level2 unnumbered\">\n<h2>Forschungsprojekte<\/h2>\n<p>Martin Venetz\u2019 erstes Forschungsprojekt als Leiter war gleichzeitig sein gr\u00f6sstes Projekt. Im Projekt <em>Qualit\u00e4t des Erlebens von Lernenden in integrativen und separativen Schulformen<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/qualitaet-des-erlebens-von-lernenden-in-integrativen-und-separativen-schulformen\">1_11<\/a>; Laufzeit: 08\/2008\u201307\/2010), bei dem er die Projektleitung gemeinsam mit Rupert Tarnutzer inne hatte und das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und den Kantonen Basel-Stadt, Graub\u00fcnden, St.Gallen, Thurgau und Z\u00fcrich finanziell unterst\u00fctzt wurde, kam jene Erhebungsmethode zum Einsatz, mit der Martin bereits w\u00e4hrend seiner Zeit als wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich geforscht hatte: die <em>Experience Sampling Method<\/em> (ESM). Erprobt wurde der Einsatz der ESM zuvor in einer Pilotstudie gemeinsam mit Eva Greminger <span class=\"citation\">(Ergebnisse zum Pilotprojekt bei <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_tarnutzer2008\">Venetz &amp; Tarnutzer, 2008<\/a>)<\/span>. In der Hauptstudie waren dann Waltraud Sempert und ich als Projektmitarbeiterinnen unter anderem f\u00fcr die ESM-Erhebungen in rund 60 Klassen mit \u00fcber 800 Sch\u00fcler*innen zust\u00e4ndig. Die intensiven longitudinalen Erhebungen w\u00e4hrend des konkreten Schulalltags resultierten in \u00fcber 10 000 \u00abSchnappsch\u00fcssen\u00bb des Befindens und T\u00e4tigkeitserlebens von Sch\u00fcler*innen der 4. bis 6. Primarstufe, welche erkenntnisreiche empirische Befunde lieferten <span class=\"citation\">(z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_tarnutzer2012\">Venetz &amp; Tarnutzer, 2012<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2012\">Venetz, Tarnutzer, Zurbriggen &amp; Sempert, 2012<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2011\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2011<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_venetz2016\">Zurbriggen &amp; Venetz, 2016<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_venetz2018\">Zurbriggen &amp; Venetz, 2018<\/a>)<\/span>. Die Anwendung der ESM auf eine heil- bzw. sonderp\u00e4dagogisch relevante Fragestellung kann auch heute noch als innovativ bezeichnet werden \u2013 zumal noch nicht die neueren digitalen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Erhebungen zur Verf\u00fcgung standen <span class=\"citation\">(f\u00fcr einen \u00dcberblick zu den Anwendungsm\u00f6glichkeiten der ESM in der sonderp\u00e4dagogischen Forschung: <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2015\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2015<\/a>)<\/span>.<\/p>\n<p>Im Folgeprojekt <em>Schulische Integration und \u00dcbergang<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/schulische-integration-und-schuluebergang\">1_11.1<\/a>; Laufzeit: 09\/2011\u201307\/2015) konnte drei Jahre sp\u00e4ter rund die H\u00e4lfte der Teilnehmenden in ihrem 8. oder 9. Schuljahr erneut befragt werden. Ein interessanter Nebenbefund des aufwendigen Wiederauffindungsprozesses war, wie sehr die Jugendlichen nach dem \u00dcbergang in die Sekundarstufe I auf verschiedene Schulen und Klassen verteilt waren <span class=\"citation\">(vgl. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_zurbriggen2014\">Venetz &amp; Zurbriggen, 2014<\/a>)<\/span>. F\u00fcr die ESM-Erhebungen konnte unser Projektteam \u2013 Martin Venetz, Mireille Audeoud, Corinne Wohlgensinger und ich \u2013 wiederum auf die Unterst\u00fctzung von Studierenden zur\u00fcckgreifen, die ihre Masterarbeit im Rahmen dieses Projektes schrieben. Basierend auf den Daten dieses Projekts sind mehrere Publikationen entstanden <span class=\"citation\">(z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-knickenberg_zurbriggen2020\">Knickenberg &amp; Zurbriggen, 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_etal2018\">Zurbriggen, Schmid &amp; M\u00fcller, 2018<\/a>)<\/span>, darunter auch ein Beitrag der kumulativen Dissertation von Claudia Hofmann <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-hofmann_venetz2017\">Hofmann &amp; Venetz, 2017<\/a>)<\/span> sowie meine Dissertation <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen2016\">Zurbriggen, 2016<\/a>)<\/span>.<\/p>\n<p>Martin Venetz zeigte immer wieder grosse Bereitschaft, sich auf verschiedene Themenbereiche der Heil- bzw. Sonderp\u00e4dagogik einzulassen. So fanden etwa Christina Koch und Matthias L\u00fctolf bei ihren Forschungsinteressen im Bereich der heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung \u00abeine offene T\u00fcr vor\u00bb. Nach kritischen Diskussionen zur Pr\u00e4zisierung von Begriffen und Fragestellungen sowie eingehendender inhaltlicher und methodischer Ausarbeitung enstand das Forschungsprojekt <em>Arbeitst\u00e4tigkeiten und Aufgabenfelder der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/arbeitstaetigkeiten-und-aufgabenfelder-der-heilpaedagogischen-frueherziehung\">5_35<\/a>; Laufzeit; 10\/2013\u201312\/2015). Bei der Umsetzung des Projekts brachte Martin seine Forschungserfahrungen insbesondere mit der ESM gewinnbringend ein. Er verstand es ausserdem, seine Kolleg*innen einerseits beim Verfassen von Publikationen zu unterst\u00fctzen <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2019\">L\u00fctolf, Koch &amp; Venetz, 2019<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2014\">L\u00fctolf, Venetz &amp; Koch, 2014<\/a>, <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2016\">2016<\/a>, <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_etal2018\">2018<\/a>)<\/span> und andererseits \u00abdurch hohes Zutrauen und Wertsch\u00e4tzung\u00bb zum Ausbau ihrer Forschungst\u00e4tigkeiten zu ermutigen.<\/p>\n<p>So folgte im Anschluss eine eingehende <em>Literaturanalyse zur Wirksamkeit der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/wirksamkeit-der-heilpaedagogischen-frueherziehung-eine-literaturanalyse\">3_13<\/a>; Laufzeit: 10\/2016\u201307\/2017) unter der Leitung von Matthias L\u00fctolf und Martin Venetz. Bei diesem Projekt \u00ab\u00fcbernahm Martin nicht nur die Rolle des Mitdenkers und Mitplaners, sondern im Besonderen diejenige eines Coaches\u00bb. Dieses Projekt m\u00fcndete in eine weitere gemeinsame Publikation <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-luetolf_venetz2018\">L\u00fctolf &amp; Venetz, 2018<\/a>)<\/span> und in der Fortf\u00fchrung von Forschungsbestrebungen im Bereich der heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel einer gelungenen kollegialen Zusammenarbeit ist das Projekt <em>Instrument zur Erfassung des Zahlenbegriffs im Kleinkindalter (E-ZaBE): Normierung und Validierung<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/instrument-zur-erfassung-des-zahlenbegriffs-im-kleinkindalter-e-zabe-normierung-und-validierung\">3_17<\/a>\/<a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/instrument-zur-erfassung-des-zahlenbegriffs-im-kleinkindalter-e-zabe-normierung-und-validierung-0\">3_25<\/a>; Laufzeit: 01\/2016\u201307\/2020). Auf Anregung von Christina Koch und Martin Venetz wurde das in der Masterarbeit von Kerstin Olshausen Urech entwickelte Instrument E-ZaBE unter der Leitung von Simone Schaub eingehend evaluiert <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-schaub_etal2018\">Schaub, Venetz, Olshausen Urech &amp; Koch, 2018<\/a>)<\/span>. Martin bot dabei insbesondere eine \u00abunabdingbare Unterst\u00fctzung bei allen methodischen Aspekten, zu Strukturgleichungsmodellen und zur <em>Item-Response-Theory<\/em>\u00bb.<\/p>\n<p>Das Projekt <em>Nutzen und Effektivit\u00e4t individueller F\u00f6rderpl\u00e4ne in inklusiven Schulsettings<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/nutzen-und-effektivitaet-individueller-foerderplaene-in-inklusiven-schulsettings\">5_48<\/a>; Laufzeit: 01\/2016\u201307\/2020) geht ebenfalls auf eine Initiative von Martin Venetz zur\u00fcck. Gemeinsam mit Christian Keiser konzipierte er das Forschungsprojekt, f\u00fcr das Xenia M\u00fcller als Mitarbeiterin eingestellt wurde. Martin hatte massgeblich bei der Planung mitgearbeitet. In dieser Phase entstand ein thematisch einschl\u00e4giger Forschungs\u00fcberblick <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-mueller_etal2017\">M\u00fcller, Venetz &amp; Keiser, 2017<\/a>)<\/span>. Bei der Durchf\u00fchrung hatte Martin vor allem \u00abim Bereich der Forschungsmethoden den Lead\u00bb. Nach seinem Tod \u00fcbernahm Xenia M\u00fcller mit Christian Keiser die Leitung und Weiterf\u00fchrung des Projekts.<\/p>\n<p>Das Projekt <em>Perceptions of Inclusion Questionnaire (PIQ) \u2013 Validierungsstudien<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/perceptions-of-inclusion-questionnaire-piq-validierungsstudien\">5_51<\/a>; 08\/2017\u201304\/2018) ist in einen gr\u00f6sseren Kontext eingebettet. Der knappe Zeitrahmen und die Informationen auf der HfH-Webseite decken nur einen relativ kleinen Teil der Geschichte und der Arbeiten zum PIQ ab <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2015\">Venetz, Zurbriggen, Eckhart, Schwab &amp; Hessels, 2015<\/a>)<\/span>. Ausgangspunkt bildete die Entwicklung des Kurzfragebogens zur Erfassung von Dimensionen der Integration (KFDI) im Rahmen der Publikation von <span class=\"citation\"><a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2014\">Venetz, Zurbriggen und Eckhart<\/a> (<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2014\">2014<\/a>)<\/span>. In internationalen Kooperationen wurde der Kurzfragebogen anschliessend weiterentwickelt <span class=\"citation\">(vgl. z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_etal2019\">Zurbriggen, Venetz, Schwab &amp; Hessels, 2019<\/a>)<\/span>, in mehrere Sprachen \u00fcbersetzt (aktuell in 24 Sprachen) und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht (<a href=\"https:\/\/www.piqinfo.ch\">www.piqinfo.ch<\/a>). N\u00e4heres zum PIQ kann in diesem Band im Beitrag \u00ab<a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/forschungsbericht-2021\/chapter\/4-was-und-wie-gut-misst-der-perceptions-of-inclusion-questionnaire\/\">Was und wie gut misst der Perceptions of Inclusion Questionnaire? Qualit\u00e4t, Spezifit\u00e4t und (Weiter-)Entwicklung<\/a>\u00bb nachgelesen werden.<\/p>\n<p>Ein HfH-Forschungsprojekt, bei dem der PIQ zum Einsatz kam, ist das Pilotprojekt <em>Lernende mit K\u00f6rperbehinderungen: Subjektive Wahrnehmung des Integriertseins in der Schule (K-PIQ)<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/lernende-mit-koerperbehinderungen-subjektive-wahrnehmung-des-integriertseins-in-der-schule-k-piq\">3_19<\/a>; 08\/2016\u201304\/2020). Susanne Schriber, die Initiantin und Leiterin des Projekts, war es \u00abein wichtiges Anliegen\u00bb, das Projekt \u00abim Gedenken an Martin Venetz\u00bb zu Ende zu f\u00fchren. Die Publikation gemeinsam von <span class=\"citation\"><a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-stoecker_etal2019\">St\u00f6cker, Schriber und Zurbriggen (2019)<\/a> ist ein Zeugnis davon<\/span>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"weitere-forschungsbezogene-t\u00e4tigkeiten\" class=\"section level2 unnumbered\">\n<h2>Weitere forschungsbezogene T\u00e4tigkeiten<\/h2>\n<p>In seiner Funktion als Berater in quantitativen Forschungsmethoden wurde Martin Venetz bei mehreren HfH-Projekten in verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses einbezogen. Um eine angemessene Beratung bei den statistischen Datenanalysen zu gew\u00e4hrleisten, war ihm jeweils der fr\u00fchzeitige Einbezug bei der Planung der Projekte wichtig. Dabei gelang es ihm immer wieder, \u00abberatend\/anleitend zu unterst\u00fctzen\u00bb, \u00abam Vorwissen anzukn\u00fcpfen\u00bb und weitere m\u00f6gliche Schritte aufzuzeigen oder \u00abim Dialog kreative Gedankeng\u00e4nge anzustossen\u00bb.<\/p>\n<p>Dementsprechend gepr\u00e4gt hat er etwa die ESM-Untersuchungen von Mireille Audeoud zur Befindensqualit\u00e4t von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer H\u00f6rsch\u00e4digung. Ihren Anfang nahm diese Langzeitstudie mit dem Projekt <em>Befindensqualit\u00e4t h\u00f6rbehinderter Kinder in Schule und Freizeit<\/em> (Nr. 4_4; Laufzeit: 08\/2007\u201307\/2009) und wurde in drei Folgeprojekten (Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/veraenderung-der-befindensqualitaet-hoergeschaedigter-vom-kindesalter-zum-jugendalter\">4_4.1<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/entwicklung-der-lebenszufriedenheit-und-aktuellen-befindensqualitaet-hoergeschaedigter-vom\">4_4.2<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/langzeitstudie-zur-veraenderung-der-befindensqualitaet-hoergeschaedigter\">4_4.3<\/a>) bis Ende 2020 weitergef\u00fchrt. Martin hatte diese Projekte sowohl bei der Planung der Forschungsdesigns als auch in Bezug auf die quantitativen Analysen \u00abstark beeinflusst\u00bb.<\/p>\n<p>Ebenfalls beigezogen wurde Martin Venetz bei der Planung der longitudinalen Studie <em>Fr\u00fche F\u00f6rderung ab Geburt: ZEPPELIN 0\u20133<\/em> (Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/fruehe-foerderung-ab-geburt-zeppelin-0-3\">5_21.1<\/a>; Laufzeit 08\/2011\u201308\/2016). Bei der SNF-Eingabe im Jahr 2011 half er Andrea Lanfranchi und Alex Neuhauser, die Fragestellungen zu konkretisieren und dadurch den Forschungsplan zu optimieren. Die daran ankn\u00fcpfende Longitudinalstudie <em>ZEPPELIN Follow-up 5\u20139<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/longitudinalstudie-zeppelin-foerderung-ab-geburt-follow-up-5-9\">5_21.3<\/a>; Laufzeit: 01\/2017\u201312\/2020) wird vom SNF als Forschungsinfrastrukturprojekt finanziert.<\/p>\n<p>Die Mitarbeit in methodischen Aspekten zeigt sich in einigen Publikationen ausserhalb der genannten Projekte <span class=\"citation\">(z. B. <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-haug_etal2020\">Haug et al., 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-mohr_venetz2017\">Mohr &amp; Venetz, 2017<\/a>)<\/span>. Im Rahmen der Methodenberatung konnte er zudem weitere Publikationen oder Dissertationsprojekte indirekt unterst\u00fctzen. Eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit zur Unterst\u00fctzung bot er mit seinen Methodenkursen f\u00fcr Mitarbeitende der HfH. F\u00fcr einige seiner Kolleg*innen wurde er \u00abein grosses Vorbild in Sachen quantitativer Forschung\u00bb, letzlich auch weil seine Kompetenz dar\u00fcber hinaus \u00abgepaart war mit Bescheidenheit\u00bb.<\/p>\n<p>Martin Venetz brachte seine Forschungsexpertise auch in die Aus- und Weiterbildung sowie in den Dienstleistungsbereich der HfH ein. So hielt er vor allem in den ersten Jahren seiner T\u00e4tigkeit an der HfH einzelne Lehrveranstaltungen zum Themenbereich quantitative Forschung. Dazu z\u00e4hlten auch (fakultative) Methodenkurse f\u00fcr Studierende, die im Rahmen ihrer Masterarbeit statistische Auswertungen mit dem Statistikprogramm SPSS durchf\u00fchrten. Zudem \u00fcbernahm er die Betreuung von Studierenden bei ihrem Masterarbeiten und war als Methodenberater t\u00e4tig, aber auch Dozierende konnten eine Beratung in Anspruch nehmen. Ihnen allen hat er verschiedene \u00abMethoden n\u00e4hergebracht\u00bb, insbesondere die Studierenden konnten diese in \u00abkonkreten Projekten unmittelbar in der Praxis realisieren\u00bb. Auf solche Anregungen zur\u00fcck gehen etwa die kontrollierten Einzelfallstudien (aktuell \u00fcber 30), die im Rahmen des Projekts <em>Banking-Time<\/em> von Lars Mohr und Alex Neuhauser entstanden sind. Die Erkenntnisse und Beispiele fliessen in ihr Weiterbildungsangebot ein.<\/p>\n<p>Neben Weiterbildungskursen zum KFDI bzw. PIQ oder zur Motivationsf\u00f6rderung von Sch\u00fcler*innen hat Martin Venetz bei Weiterbildungen im Bereich Schulleitung mitgewirkt. F\u00fcr den Zertifikatslehrgang <em>Wirksam f\u00f6rdern<\/em> von Esther Albertin-Brenzikofer war er bei der Entwicklung des <em>Kompass Wirksamkeit<\/em> beteiligt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"zusammenschau-und-ausblick\" class=\"section level2 unnumbered\">\n<h2>Zusammenschau und Ausblick<\/h2>\n<p>Martin Venetz hat w\u00e4hrend seiner Zeit an der HfH mehrere Forschungsprojekte geleitet und war an verschiedenen Projekte direkt oder indirekt beteiligt. Die Beteiligung fand vielfach beratend hinsichtlich des Forschungsdesigns und der Erhebungs- oder Auswertungsmethoden statt. Dabei ging es ihm um weit mehr als die reine Aus\u00fcbung seines Berufsauftrags. Denn die Qualit\u00e4t der heil- bzw. sonderp\u00e4dagogischen Forschung, die Zusammenarbeit mit seinen Kolleg*innen und die Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der HfH geh\u00f6rten zu seinen zentralen Anliegen.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag gibt einen kurzen Einblick in die Forschung von und mit Martin Venetz w\u00e4hrend seiner Zeit an der HfH. Dieser subjektiv gepr\u00e4gte Einblick ist allerdings weder umfassend noch abschliessend. Nicht aufgef\u00fchrt sind seine T\u00e4tigkeiten als Gutachter f\u00fcr Fachzeitschriften und Tagungen oder als Mitglied von Kommissionen, seine (internen) Forschungsberichte, Informationsbrosch\u00fcren, Beitr\u00e4ge in Magazinen (z. B. Elternmagazin, Mitteilungsblatt), Gastreferate und Tagungsbeitr\u00e4ge. Nicht unerw\u00e4hnt bleiben soll an dieser Stelle, dass gerade das gemeinsame Erstellen und Vorstellen von Beitr\u00e4gen f\u00fcr wissenschaftliche Tagungen (z. B. EARLI, ECER, GEBF, SGBF) zu seinen liebsten \u00abFreizeitbesch\u00e4ftigungen\u00bb geh\u00f6rte. Unz\u00e4hlige Stunden verbrachten wir ausserhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeit mit Analysen und weiteren Vorbereitungen f\u00fcr Tagungsbeitr\u00e4ge oder Referate. Dabei ging es weniger um das Pr\u00e4sentieren vor einem Publikum, sondern vielmehr um die wissenschaftliche T\u00e4tigkeit an sich. Dies ist mit ein Grund, warum viele der Tagungsbeitr\u00e4ge nicht publiziert sind. Einige der Tagungsbeitr\u00e4ge k\u00f6nnen aber bei ResearchGate eingesehen werden.<\/p>\n<p>Mit diesem Beitrag d\u00fcrfte zugleich deutlich geworden sein, dass Martin Venetz\u2019 wissenschaftliches Schaffen nach seinem Tod weitergef\u00fchrt wurde und sein \u00abwissenschaftliches Erbe weitergetragen\u00bb wird <span class=\"citation\">(vgl. Nachruf von <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-zurbriggen_etal2018\">Zurbriggen, Schmid &amp; M\u00fcller, 2018<\/a>)<\/span>. Wie einigen R\u00fcckmeldungen von Kolleg*innen der HfH zu entnehmen ist, werden gewisse Arbeiten noch abgeschlossen. So sollen beispielsweise die Messinstrumente, die im Rahmen des Projekts <em>Nutzen und Effektivit\u00e4t individueller F\u00f6rderpl\u00e4ne in inklusiven Schulsettings<\/em> mit Xenia M\u00fcller und Christian Keiser entwickelt worden sind, noch ver\u00f6ffentlicht werden. Ausserdem sind Projektideen am Entstehen, die auf Anregungen oder \u00abInspiration von Martin\u00bb basieren.<\/p>\n<p>Eines der aktuellsten Beispiele f\u00fcr das Weiterverfolgen von gemeinsamen Forschungsideen ist UNIFIED-GR, ein <em>Pilotprojekt zur sozialen Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit kognitiver Beeintr\u00e4chtigung im Sportprogramm UNIFIED am Beispiel des Kantons Graub\u00fcnden<\/em> (HfH-Nr. <a href=\"https:\/\/www.hfh.ch\/projekt\/unified-gr-pilotprojekt-zur-sozialen-partizipation-von-kindern-und-jugendlichen-mit-kognitiver\">3_29<\/a>), welches im Oktober 2020 gestartet ist und der Vorbereitung eines gr\u00f6sseren Forschungsprojekts dienen soll. In Kooperation mit <em>Special Olympics Switzerland<\/em> und mit Unterst\u00fctzung von Carlo Wolfisberg (Leiter <em>Institut Behinderung und Partizipation<\/em>) verfolgen wir als binationales Projektteam \u2013 Simone Schaub, Mireille Audeoud, Matthias L\u00fctolf, Christina Arn, Anne St\u00f6cker und ich \u2013 neben den inhaltlichen Fragestellungen unter anderem das Ziel, die ESM f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen anzupassen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr die Fortsetzung von gemeinsam begonnenen Forschungsarbeiten ist der PIQ. Gewisse Publikationen zum PIQ, bei denen Martin vor seiner Erkrankung noch mitgearbeitet hatte oder federf\u00fchrend war, habe ich sp\u00e4ter wie geplant in Kooperation mit Kolleg*innen aus \u00d6sterreich und Deutschland umgesetzt <span class=\"citation\">(<a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-knickenberg_etal2020\">Knickenberg, Zurbriggen, Venetz, Schwab &amp; Gebhardt, 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-schwab_etal2020\">Schwab, Zurbriggen &amp; Venetz, 2020<\/a>; <a role=\"doc-biblioref\" href=\"#ref-venetz_etal2019\">Venetz, Zurbriggen &amp; Schwab, 2019<\/a>)<\/span>. Mit der Webseite und den dadurch \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Unterlagen bleibt der PIQ international sichtbar. Die mir vorliegenden Informationen zum Einsatz des PIQ in verschiedenen (inter-)nationalen Forschungsprojekten und \u00fcber geplante oder derzeit in Bearbeitung befindliche Projekte oder Publikationen verweisen auf eine spannende Weiterentwicklung hin.<\/p>\n<div id=\"epilog\" class=\"section level3 unnumbered\">\n<h3>Epilog<\/h3>\n<p>Forschen ist ein kollegial-kooperativer, auf Vorwissen aufbauender oder ankn\u00fcpfender Prozess innerhalb einer wissenschaftlichen Gemeinschaft. Demzufolge endet ein wissenschaftliches Werk nicht mit dem Tod einer Forscher*in. Oder wie ein Kollege aus Deutschland in einer E-Mail zu einem unl\u00e4ngst erschienen Artikel, in der eine von Martins Publikationen zitiert wird, schrieb: \u00abMartin bleibt in unseren Gedanken. Seine Gedanken k\u00f6nnen wir zumindest aus seinen Arbeiten nachvollziehen. So ein bisschen sind wir als Forscher*innen durch unsere Werke \u2039unsterblich\u203a.\u00bb<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"id_danksagung_zurbriggen_zu_venetz\" class=\"section level2 unnumbered\">\n<h2>Danksagung<\/h2>\n<p>Mein Dank geht zuerst an Peter Klaver (Leiter <em>Zentrum Forschung und Entwicklung<\/em>), der mich angefragt hat, ein \u00abSpecial zu Martin Venetz\u00bb f\u00fcr diesen Band anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums 20 Jahre HfH zu verfassen. Ich danke allen (ehemaligen) Kolleg*innen der HfH, die mir Informationen zu Projekten, Publikationen oder Weiterbildungen und ihre Erfahrungen bez\u00fcglich der Zusammenarbeit mit Martin zukommen liessen und dabei vielfach auch ihre pers\u00f6nlichen Gedanken geteilt haben. Namentlich sind dies in alphabetischer Reihenfolge: Esther Albertin-Brenzikofer, Mireille Audeoud, Margaretha Florin, Claudia Hofmann, Christina Koch, Andrea Lanfranchi, Annette L\u00fctolf, Matthias L\u00fctolf, Lars Mohr, Xenia M\u00fcller, Alex Neuhauser, Simone Schaub, Claudia Schellenberg, Susanne Schriber, Waltraud Sempert und Corinne Wohlgensinger.<br \/>\nDanken m\u00f6chte ich nicht zuletzt unseren Kolleg*innen \u2013 innerhalb und ausserhalb der HfH \u2013 sowie meinen Mitarbeiter*innen, mit denen ich gemeinsam weiterforschen und die Freude am Forschen teilen darf.<\/p>\n<h2>Bibliografie<\/h2>\n<\/p>\n<div id=\"refs\" class=\"references csl-bib-body hanging-indent\">\n<div id=\"ref-haug_etal2020\" class=\"csl-entry\">Haug, T., Batty, A. O., Venetz, M., Notter, C., Girard-Groeber, S., Knoch, U. et al. (2020). Validity evidence for a sentence repetition test of Swiss German Sign Language. <em>Language Testing<\/em>, <em>37<\/em>, 412\u2013434. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0265532219898382\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0265532219898382<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-hofmann_venetz2017\" class=\"csl-entry\">Hofmann, C. &amp; Venetz, M. (2017). Der Einfluss fr\u00fcherer und gegenw\u00e4rtiger Peer-Erfahrungen in der Schulklasse auf die Wahrnehmung von sozialer Unterst\u00fctzung. <em>Zeitschrift f\u00fcr Entwicklungspsychologie und P\u00e4dagogische Psychologie<\/em>, <em>49<\/em>, 63\u201372. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1026\/0049-8637\/a000169\">https:\/\/doi.org\/10.1026\/0049-8637\/a000169<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-knickenberg_zurbriggen2020\" class=\"csl-entry\">Knickenberg, M. &amp; Zurbriggen, C. (2020). Die Bedeutsamkeit von Peers f\u00fcr Jugendliche in der Sekundarstufe und in der Freizeit. In G. Hagenauer &amp; D. Raufelder (Hrsg.), <em>Soziale Eingebundenheit. Sozialbeziehungen im Fokus von Schule und Lehrer*innenbildung<\/em> (S. 335\u2013350). M\u00fcnster: Waxmann.<\/div>\n<div id=\"ref-knickenberg_etal2020\" class=\"csl-entry\">Knickenberg, M., Zurbriggen, C. L. A., Venetz, M., Schwab, S. &amp; Gebhardt, M. (2020). Assessing dimensions of inclusion from students\u2019 perspective \u2013 measurement invariance across students with learning disabilities in different educational settings. <em>European Journal of Special Needs Education<\/em>, <em>35<\/em>, 187\u2013302. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/08856257.2019.1646958\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/08856257.2019.1646958<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-luetolf_etal2019\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Koch, C. &amp; Venetz, M. (2019). Familienorientierung! Ein empirischer Blick auf die gelebte Praxis. In B. Gebhardt, S. M\u00f6ller-Dreischer, A. Seidel &amp; A. Sohns (Hrsg.), <em>Fr\u00fchf\u00f6rderung wirkt \u2013 von Anfang an<\/em> (S. 28\u201337). Stuttgart: Kohlhammer.<\/div>\n<div id=\"ref-luetolf_venetz2018\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M. &amp; Venetz, M. (2018). Familienorientierung als Kriterium von Wirksamkeit Heilp\u00e4dagogischer Fr\u00fcherziehung. Theoretische \u00dcberlegungen und empirische Befunde. <em>Vierteljahresschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik und ihre Nachbarsgebiete<\/em>, <em>87<\/em>, 248\u2013258. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2018.art25d\">https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2018.art25d<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-luetolf_etal2014\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Venetz, M. &amp; Koch, C. (2014). Aufgaben der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung \u2013 ein aktueller Diskurs. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>20<\/em>, 12\u201318.<\/div>\n<div id=\"ref-luetolf_etal2016\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Venetz, M. &amp; Koch, C. (2016). Wirksamkeit der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung \u2013 eine t\u00e4tigkeitsorientierte Ann\u00e4herung. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>22<\/em>, 20\u201326.<\/div>\n<div id=\"ref-luetolf_etal2018\" class=\"csl-entry\">L\u00fctolf, M., Venetz, M. &amp; Koch, C. (2018). Aufgabenfelder, Arbeitst\u00e4tigkeiten und Qualit\u00e4t des Erlebens im beruflichen Alltag der Heilp\u00e4dagogischen Fr\u00fcherziehung. <em>Fr\u00fchf\u00f6rderung interdisziplin\u00e4r<\/em>, <em>37<\/em>, 73\u201383.<\/div>\n<div id=\"ref-mohr_venetz2017\" class=\"csl-entry\">Mohr, L. &amp; Venetz, M. (2017). Evidenzbasierung in der P\u00e4dagogik bei schwerster Behinderung. <em>Sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung heute<\/em>, <em>62<\/em>, 394\u2013404.<\/div>\n<div id=\"ref-mueller_etal2017\" class=\"csl-entry\">M\u00fcller, X., Venetz, M. &amp; Keiser, C. (2017). Nutzen von individuellen F\u00f6rderpl\u00e4nen: Theoretischer Fachdiskurs und Wahrnehmung von Fachpersonen in der Schule. <em>Vierteljahresschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik und ihre Nachbargebiete<\/em>, <em>86<\/em>, 116\u2013126. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2017.art11d\">https:\/\/doi.org\/10.2378\/vhn2017.art11d<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-schaub_etal2018\" class=\"csl-entry\">Schaub, S., Venetz, M., Olshausen Urech, K. &amp; Koch, C. (2018). Die Erfassung der Zahlenbegriffsentwicklung im Kleinkindalter: Das Instrument E-ZaBE. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>24<\/em>, 28\u201333.<\/div>\n<div id=\"ref-schwab_etal2020\" class=\"csl-entry\">Schwab, S., Zurbriggen, C. L. A. &amp; Venetz, M. (2020). Agreement among student, parent and teacher ratings of school inclusion: A multitrait-multimethod analysis. <em>Journal of School Psychology<\/em>, <em>82<\/em>, 1\u201316. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jsp.2020.07.003\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jsp.2020.07.003<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-stoecker_etal2019\" class=\"csl-entry\">St\u00f6cker, A., Schriber, S. &amp; Zurbriggen, C. (2019). Perceptions of Inclusion: Selbst- und Fremdeinsch\u00e4tzung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit Bedarf an sonderp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung im Bereich K\u00f6rperliche und motorische Entwicklung im \u00dcbergang von der Primar- in die Sekundarstufe. <em>Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>70<\/em>, 623\u2013637.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_tarnutzer2012\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Tarnutzer, C. (2012). Schulisches Integriertsein und Befinden im Unterricht. In A. Lanfranchi &amp; J. Steppacher (Hrsg.), <em>Schulische Integration gelingt. Gute Praxis wahrnehmen, Neues entwickeln<\/em> (S. 103\u2013118). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_tarnutzer2008\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Tarnutzer, R. (2008). Motivationales Befinden von Lernenden in integrativen Schulformen. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>14<\/em>, 14\u201318.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_etal2012\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Tarnutzer, R., Zurbriggen, C. L. A. &amp; Sempert, W. (2012). <em>Emotionales Erleben im Unterricht und schulbezogene Selbstbilder. Vergleichende Analysen von Lernenden in integrativen und separativen Schulformen<\/em>. Bern: SZH\/CSPS.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2011\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2011). Wie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in integrativen Klassen den Unterrichtsalltag erleben. <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>17<\/em>, 6\u201310.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2014\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2014). Integriert w\u00e4hrend der Primarschule &#8211; und dann? <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Heilp\u00e4dagogik<\/em>, <em>20<\/em>, 38\u201344.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2015\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2015). Intensive Longitudinal Methods \u2013 ihre Eignung f\u00fcr die sonderp\u00e4dagogische Forschung und exemplarische Anwendungsm\u00f6glichkeiten. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik<\/em>, <em>7<\/em>, 194\u2013205.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_zurbriggen2016\" class=\"csl-entry\">Venetz, M. &amp; Zurbriggen, C. (2016). Intensity Bias oder Rosy View? Zur Diskrepanz habituell und aktuell berichtetem emotionalen Erleben im Unterricht. <em>Empirische P\u00e4dagogik<\/em>, <em>30<\/em>, 27\u201342.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_etal2014\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Zurbriggen, C. &amp; Eckhart, M. (2014). Entwicklung und erste Validierung einer Kurzversion des &#8222;Fragebogens zur Erfassung von Dimensionen der Integration von Sch\u00fclern (FDI 4-6)&#8220; von Haeberlin, Moser, Bless und Klaghofer. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik<\/em>, <em>6<\/em>, 99\u2013113.<\/div>\n<div id=\"ref-venetz_etal2015\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Zurbriggen, C., Eckhart, M., Schwab, S. &amp; Hessels, M. G. P. (2015). <em>The Perceptions of Inclusion Questionnaire (PIQ)<\/em>. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.piqinfo.ch\">www.piqinfo.ch<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-venetz_etal2019\" class=\"csl-entry\">Venetz, M., Zurbriggen, C. L. A. &amp; Schwab, S. (2019). What do teachers think about their students\u2019 inclusion? Consistency of students\u2019 self-reports and teacher ratings. <em>Frontiers in Psychology<\/em>, <em>10<\/em>. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3389\/fpsyg.2019.01637\">https:\/\/doi.org\/10.3389\/fpsyg.2019.01637<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-zurbriggen2016\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. (2016). <em>Schulklasseneffekte. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zwischen komparativen und normativen Einfl\u00fcssen<\/em>. Wiesbaden: Springer VS.<\/div>\n<div id=\"ref-zurbriggen_venetz2016\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. L. A. &amp; Venetz, M. (2016). Soziale Partizipation und aktuelles Erleben im gemeinsamen Unterricht. <em>Empirische P\u00e4dagogik<\/em>, <em>30<\/em>, 98\u2013112.<\/div>\n<div id=\"ref-zurbriggen_etal2019\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. L. A., Venetz, M., Schwab, S. &amp; Hessels, M. G. P. (2019). A psychometric analysis of the student version of the Perceptions of Inclusion Questionnaire (PIQ). <em>European Journal of Psychological Assessment<\/em>, <em>35<\/em>, 641\u2013649. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1027\/1015-5759\/a000443\">https:\/\/doi.org\/10.1027\/1015-5759\/a000443<\/a><\/div>\n<div id=\"ref-zurbriggen_etal2018\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C., Schmid, J. &amp; M\u00fcller, C. M. (2018). Nachruf Martin Venetz. <em>Empirische Sonderp\u00e4dagogik<\/em>, <em>4<\/em>, 327\u2013328.<\/div>\n<div id=\"ref-zurbriggen_venetz2018\" class=\"csl-entry\">Zurbriggen, C. &amp; Venetz, M. (2018). Diversit\u00e4t und aktuelles emotionales Erleben von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern im inklusiven Unterricht. In G. Hagenauer &amp; T. Hascher (Hrsg.), <em>Emotionen und Emotionsregulation in der Schule und Hochschule<\/em> (S. 87\u2013102). M\u00fcnster: Waxmann.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Forschung an der HfH wurde in den letzten 20 Jahren von vielen Personen gepr\u00e4gt \u2013 von einigen besonders. Martin Venetz z\u00e4hlte zu jenen Personen, die massgeblich zur Entwicklung und zur Qualit\u00e4t der Forschung an der HfH beigetragen haben. 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