{"id":598,"date":"2024-04-25T21:25:20","date_gmt":"2024-04-25T19:25:20","guid":{"rendered":"https:\/\/digital.hfh.ch\/argumentarium-leitfragen-qualitaetsaspekte\/?post_type=chapter&#038;p=598"},"modified":"2025-03-17T08:44:00","modified_gmt":"2025-03-17T07:44:00","slug":"zugaenglichkeit","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/digital.hfh.ch\/argumentarium-leitfragen-qualitaetsaspekte\/chapter\/zugaenglichkeit\/","title":{"raw":"Zug\u00e4nglichkeit","rendered":"Zug\u00e4nglichkeit"},"content":{"raw":"Publikationen m\u00fcssen f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich sein. In den Treffen des Netzwerkes stark<sup>3<\/sup> wurde mehrmals erw\u00e4hnt, dass etwas nicht verst\u00e4ndlich sei. So stellte sich auch die Frage, ob wir alle Inhalte in leichter oder einfacher Sprache formulieren sollen, und in welcher Form wir \u00fcberhaupt die Inhalte publizieren.\r\n\r\nWir sind zum Schluss gekommen, dass das \u00abVerstehen\u00bb nicht insbesondere einer \u00abkomplexen\u00bb Sprache geschuldet ist. In den Leitfragen sind eher implizit sehr unterschiedliche Denkstile vorhanden, die gegenseitiges Verstehen auch w\u00e4hrend deren Erarbeitung nicht immer einfach machten. Es sind viele Menschen aus unterschiedlichen Denktraditionen im Netzwerk stark<sup>3<\/sup> zusammen gekommen. Verstehensprobleme ergeben sich somit auch durch die unterschiedlichen historisch gewachsenen Hintergr\u00fcnde \u2013 und durch den enormen Umfang der Publikation. So ist die Publikation in sich eher \u2013 f\u00fcr alle Menschen \u2013 Anregung zur Diskussion, denn sakrosanktes Wissen. Die Fragen sollen insbesondere den Dialog f\u00f6rdern \u2013 sie sollen somit in Auseinandersetzungen diskutiert werden, um ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis und damit auch gemeinsame Werte und Ziele zu schaffen.\r\n\r\nDie digitale Publikation auf <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/argumentarium-leitfragen-qualitaetsaspekte\/\">digital.hfh.ch<\/a> erm\u00f6glicht einen barrierefreien Zugang mit Screenreader und Sprachausgabe oder anderen digitalen Hilfsmitteln. Eine Zug\u00e4nglichkeit im Sinne eines Universal Designs haben wir versucht \u00fcber die <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/argumentarium-leitfragen-qualitaetsaspekte\/front-matter\/argumente-im-ueberblick\/\">Argumente-\u00dcbersicht<\/a> umzusetzen. Ausgehend von dieser ersten Seite der digitalen Publikation kann einfacher in die Inhalte eingestiegen werden.\r\n\r\nF\u00fcr die akademische Welt entstehen Barrieren, wenn eine Publikation nicht ausgedruckt werden kann und nicht mit Seitenzahlen versehen ist. Deshalb ist die Publikation zus\u00e4tzlich in Form eines <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/14604960\">pdf mit DOI<\/a> zug\u00e4nglich.","rendered":"<p>Publikationen m\u00fcssen f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich sein. In den Treffen des Netzwerkes stark<sup>3<\/sup> wurde mehrmals erw\u00e4hnt, dass etwas nicht verst\u00e4ndlich sei. So stellte sich auch die Frage, ob wir alle Inhalte in leichter oder einfacher Sprache formulieren sollen, und in welcher Form wir \u00fcberhaupt die Inhalte publizieren.<\/p>\n<p>Wir sind zum Schluss gekommen, dass das \u00abVerstehen\u00bb nicht insbesondere einer \u00abkomplexen\u00bb Sprache geschuldet ist. In den Leitfragen sind eher implizit sehr unterschiedliche Denkstile vorhanden, die gegenseitiges Verstehen auch w\u00e4hrend deren Erarbeitung nicht immer einfach machten. Es sind viele Menschen aus unterschiedlichen Denktraditionen im Netzwerk stark<sup>3<\/sup> zusammen gekommen. Verstehensprobleme ergeben sich somit auch durch die unterschiedlichen historisch gewachsenen Hintergr\u00fcnde \u2013 und durch den enormen Umfang der Publikation. So ist die Publikation in sich eher \u2013 f\u00fcr alle Menschen \u2013 Anregung zur Diskussion, denn sakrosanktes Wissen. Die Fragen sollen insbesondere den Dialog f\u00f6rdern \u2013 sie sollen somit in Auseinandersetzungen diskutiert werden, um ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis und damit auch gemeinsame Werte und Ziele zu schaffen.<\/p>\n<p>Die digitale Publikation auf <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/argumentarium-leitfragen-qualitaetsaspekte\/\">digital.hfh.ch<\/a> erm\u00f6glicht einen barrierefreien Zugang mit Screenreader und Sprachausgabe oder anderen digitalen Hilfsmitteln. Eine Zug\u00e4nglichkeit im Sinne eines Universal Designs haben wir versucht \u00fcber die <a href=\"https:\/\/digital.hfh.ch\/argumentarium-leitfragen-qualitaetsaspekte\/front-matter\/argumente-im-ueberblick\/\">Argumente-\u00dcbersicht<\/a> umzusetzen. Ausgehend von dieser ersten Seite der digitalen Publikation kann einfacher in die Inhalte eingestiegen werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die akademische Welt entstehen Barrieren, wenn eine Publikation nicht ausgedruckt werden kann und nicht mit Seitenzahlen versehen ist. Deshalb ist die Publikation zus\u00e4tzlich in Form eines <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/14604960\">pdf mit DOI<\/a> zug\u00e4nglich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Publikationen m\u00fcssen f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich sein. In den Treffen des Netzwerkes stark3 wurde mehrmals erw\u00e4hnt, dass etwas nicht verst\u00e4ndlich sei. 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